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Was ist die Taufe der Reue von Johannes?
Johannes der Täufer war ein Diener Gottes,
der sechs Monate vor Jesu Geburt auf die Welt kam und vorhergesehen wurde
in Malachi dem letzten Propheten im Alten Testament. "Gedenket an das
Gesetz meines Knechtes Mose, das ich ihm befohlen habe auf dem Berge Horeb
für ganz Israel, an alle Gebote und Rechte! Siehe, ich will euch senden
den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt"
(Maleachi 3:22- 23).
Als Jesus geboren wurde, hat das Volk Israel die Worte des Bund Gottes
aufgegeben und fremde Götter verehrt. Sie brachten blinde und verunstaltete
Tieropfer und machten den Tempel Gottes zum Marktplatz.
Jesus Christus wurde in dem Gesetz Moses und den Propheten vorhergesagt.
Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde (Römer 3:20). Es ist eine
Sünde, wenn man sich nicht an alle Gesetze, die im Gesetzbuch stehen,
hält. Im Alten Testament brachte ein Sünder, der das Gesetz Gottes missachtet
hatte, ein Opfer vor dem Tabernakel dar, legte seine Hände auf den Kopf
des Sühneopfers und schlachtete es, um Vergebung zu erlangen und mit Gott
vereint zu werden. Dann nahm der Geistliche etwas von dem Blut des Opfers,
und verteilte es auf die Hörner und den Rest auf Sockel des Altars.
Wie dem auch sei, das Volk Israel konnte trotz der täglichen Opfergaben
von ihren Sünden nicht befreit werden. Also machte Gott für sie ein bleibendes
Gesetz, den Tag der Sühne, an dem ihnen die jährlichen Sünden am zehnten
Tag des siebten Monats vergeben werden würden. An diesem Tag nahm der
Hohepriester Aaron zwei Ziegen, zog für diese beiden Ziegen Lose; ein
Los für den Herren und eines für den Süendenbock. Dann legte er seine
Hände auf den Kopf des Gottesopfers, um die jährlichen Sünden des Volkes
Israel auf das Opfer zu übertragen. Er schlachtete das Tier, entnahm Blut
und sprenkelte das Blut sieben Mal auf und vor den Altar. Als er mit der
Buße am heiligen Ort fertig war, hat er die andere Ziege geopfert. Er
legte wieder seine Hände auf den Kopf des lebendigen Tieres, bekannte
die jährlichen Sünden Isaraels, übertrug sie auf das Opfer und schickte
es hinaus in die Wildnis, durch die Hand eines Mannes, der schon bereitstand.
Die Israeliten konnten auf diese Weise von ihren jährlichen Sünden erlöst
werden.
Wie dem auch sei, die Opfer, die hinsichtlich der Gesetze des Alten Testaments
geopfert wurden, konnten die nicht perfekt machen, die stetig Jahr für
Jahr opferten. Es war bloß ein Schatten der Vorhersage der guten Dinge
(des Messias). Das Volk Israel wartete nicht auf Jesus Christus den Erlöser,
sondern betete fremde Goetter an, in einer Welt voller Sünden und verzichtete
auf die Worte der Propheten im Alten Testament. So hat Gott vorausgesagt,
dass er Johannes den Täufer senden würde, um die Herzen der Israeliten
zu Ihm wiederherzustellen und ihre Herzen auf den Empfang Jesus Christus
vorzubereiten.
Bevor Johannes der Täufer Jesus getauft hat, gab er die Taufe der Reue
dem Volk Israel in der Wildnis von Judäa. Seine Absicht, sie mit Wasser
zu taufen war, sie zum Glauben zu leiten und nach Jesus zu schauen, der
von Johannes durch das Händeauflegen getauft werden würde, um der Welt
alle Sünden zu nehmen und sie durch die Kreuzigung von ihren Sünden zu
erlösen. Er sagte, dass Jesus kommen würde, um die unvollständigen Opfer
wegzunehmen und ein Opfer für die Sünden aller Zeit zu bringen, so wie
das Volk Israel erlöst wurde, indem sie ein Opfer ohne Narben dargelegt
haben, dem sie ihre Hände aufgelegt haben und das Opfer erschlagen haben,
wie es im Opfersystem des Alten Testaments geschrieben steht.
Viele Israeliten bekannten ihre Schuld, übereuten ihre Taten und wurden
von ihm getauft. "Reue" bedeutet "sein Herz wieder zu Gott zu wenden."
Sie kamen zu Johannes und erinnerten sich an das Gesetz des Alten Testaments
und bekannten, dass sie bis zu ihrem Tod nur sündigen würden und das königliche
Himmelreich nicht mit ihren guten Taten hinsichtlich des Gesetzes betreten
können. Sie bekehrten ihre Herzen zu Jesus Christus, der all ihre Sünden
auf einmal auslöschen würde und das Tor zum königlichen Himmelreich öffnen
würde.
Der Grund für die Taufe, die Johannes der Täufer dem Volk Israel gegeben
hat, war, dass sie bekennen sollten, wieviel sie in ihrem Leben gesündigt
haben, übereuen sollten und nach Jesus Christus suchen sollten, der von
Johannes dem Täufer, dem Hohepriester und Stellvertreter der Menschheit,
getauft werden würde. Er wurde gekreuzigt, um sie von all ihren Sünden
zu erlösen, so wie Er Sie getauft hatte. Das ist eine wahre biblische
Reue. Darum schreit Johannes zum Volk: "Ich taufe Euch mit Wasser zur
Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht
wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und
mit Feuer taufen" (Mattäus 3:11).
Johannes der Täufer hat die Herzen des Volkes zu Jesus bekehrt, ihnen
bezeugt, dass Er "Gottes Lamm ist, das der Welt Sünde trägt!" (Johannes
1:29) und ist als Märtyrer gestorben.
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