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Die Bedeutung des
ursprünglichen
Evangeliums der Wiedergeburt
< Johannes 3:1-6 >
„Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von
den Oberen der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister,
wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen
tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren
werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie
kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner
Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich,
ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so
kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist
Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.“
Was ist die Bedeutung des Wiedergeborenwerdens laut der Bibel?
In dieser Welt gibt es viele, die wiedergeboren
werden wollen, indem sie an Jesus glauben. Aber ich möchte Ihnen gerne zuerst
erzählen, daß die Wiedergeburt nicht von uns abhängt – in anderen Worten: sie
kann nicht durch unsere Taten erreicht werden.
Hat die Wiedergeburt etwas mit physischen
Gefühlen oder Veränderung zu tun? |
Nein. Wiedergeborenwerden hat mit dem geistlichen
Wandel zu tun. Für einen Sünder bedeutet es,
als sündenfreier Mensch wiedergeboren
zu werden. |
Die meisten Christen nehmen dies irrtümlicherweise
an. Sie glauben, daß sie sicherlich wiedergeboren werden, weil sie viele neue
Kirchen gebaut haben, weil einige sich dazu verschreiben, das Christentum bisher
unerreichten Seelen im Hinterland zu predigen oder weil einige sich weigern
zu heiraten und ihre ganze Engergie darauf aufwenden, das zu tun, was sie für
das Werk Gottes halten.
Und das ist nicht alles. Es gibt außerdem Leute,
die große Summen an Geld ihrer Kirche spenden oder vielleicht wischen sie den
Boden der Kirche täglich. Alles in allem opfern sie ihre Zeit und Besitztümer
der Kirche. Und sie glauben, daß diese ganzen Anstrengungen ihnen zur Krone
des Lebens verhelfen werden. Sie hoffen, daß Gott ihre Anstrengungen anerkennen
wird und es ihnen gestattet, wiedergeboren zu werden.
Das Problem ist, daß es so viele hingebungsvolle
Menschen gibt, die wiedergeboren werden wollen. Man findet sie überall. Sie
arbeiten schwer und hoffen, daß Gott sie eines Tages segnen wird und ihnen gestattet,
wiedergeboren zu werden. Man findet sie in Gebetsanstalten, Seminaren und Sanatorien.
Es ist sehr bedauerlich, daß sie die Wahrheit über die Wiedergeburt nicht kennen.
Sie alle denken nur im Sinne ihrer Taten: „Wenn
ich dies perfekt mache, werde ich wiedergeboren werden.“ Daher bemühen sie sich
so sehr, glauben, daß sie die Basis legen, um wiedergeboren zu werden und denken:
„Ich werde irgendwann auch wiedergeboren werden, so wie Reverent Wesley!“ Und
wenn sie Johannes 3:8 lesen, interpretieren sie den Vers so, daß niemand weiß,
woher der Segen der Wiedergeburt kommt und wo er hinführt.
Daher können sie nur schwer arbeiten, in der Hoffung,
daß Jesus es ihnen gestattet, wiedergeboren zu werden. Es gibt viele, die denken:
„Wenn ich es weiterhin auf diese Art und Weise versuche, wird Jesus es mir eines
Tages erlauben, wiedergeboren zu werden. Ich werde wiedergeboren werden, ohne
es genau zu wissen. Eines Morgens werde ich einfach wiedergeboren aufwachen
und wissen, daß ich dazu bestimmt bin, in den Himmel zu kommen.“ Oh, wie zwecklos
ihr Hoffen und Glauben doch ist!
Auf diese Art und Weise können wir niemals wiedergeboren
werden! Wir können nicht wiedergeboren werden, indem wir uns von Schnaps und
Zigaretten fernhalten oder indem wir eifrig zur Kirche gehen. Wie Jesus sagte:
Wir müssen aus „Wasser und Geist wiedergeboren werden“ um in das Königreich
Gottes einzutreten. Und das Wasser und der Geist sind Gottes einzige Bedingungen
für die Wiedergeburt.
Solange man nicht aus Wasser und Geist wiedergeboren
ist, sind alle Bemühungen, rechtschaffen vor Jesus zu sein, vergebens. Man kann
niemals durch Opfergaben, Spenden oder Verpflichtungen wiedergeboren sein. Man
mag glauben, daß man nicht wisse, ob man wiedergeboren ist oder nicht, weil
nur Gott die Wiedergeborenen kennt.
Für den einzelnen mag dieser Gedanke ein Trost
sein, doch wiedergeboren zu sein kann man nicht einfach unter dem Tisch verstecken.
Man würde es definitiv selber wissen und es auch spüren.
Wir würden es wahrscheinlich nicht physisch spüren,
jedoch aber auf jeden Fall auf geistlicher Ebene. Die wahrhaftig Wiedergeborenen
sind jene Gläubigen, die durch das Wort Gottes und die Worte des Wassers, des
Blutes und des Geistes wiedergeboren wurden. Aber jene, die nicht wiedergeboren
sind, werden es nicht verstehen, so wie Nikodemus es nicht verstehen konnte.
Daher müssen wir auf die Worte der Wahrheit hören,
die Erlösung durch die Taufe und das Blut Jesu. Wie wir horchen und das Wort
Gottes lernen, können wir die Wahrheit darin finden. Daher ist es sehr wichtig,
daß wir unseren Verstand öffnen und gut zuhören.
„Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein
Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist
es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Johannes 3:8).
Wenn eine Person, die nicht wiedergeboren ist,
diese Passage liest, denkt sie: „Aha! Jesus sagt, daß ich nicht wissen kann,
wann ich wiedergeboren bin! Niemand weiß das!“ und dieser Gedanke befriedigt
ihn. Doch es ist nicht wahr. Wir mögen nicht wissen, woher der Wind kommt, oder
wohin er fährt, aber Gott weiß alles.
Sogar unter den Wiedergeborenen gibt es solche,
die es von Anfang an nicht verstehen. Das ist verständlich. Aber im Herzen eines
solchen Menschen ist das Evangelium: die Worte der Erlösung durch die Taufe
und das Blut Jesu.
Dies ist das Zeugnis des Wiedergeborenenseins.
Jener, der das Evangelium hört und feststellt: „Oh, dann bin ich also ohne Sünde.
Dann wurde ich also gerettet und wiedergeboren.“ Wenn er daran glaubt und das
Evangelium von Wasser und Geist in seinem Herzen behält, wird er rechtschaffen
und ein Kind Gottes.
Jemand mag gefragt werden: „Sind Sie wiedergeboren?“
und er würde antworten: „Noch nicht.“ „Sind Sie dann gerettet?“ „Ja, ich glaube,
ich bin gerettet.“ Aber das ist eine widersprüchliche Aussage, oder nicht? Er
sagt dies, weil er glaubt, daß, wenn einer wiedergeboren ist, er auch im Fleische
verändert sein sollte.
Solche Leute betrachten das Wiedergeborensein
als eine Art radikale Veränderung in ihrem Lebensstil. Aber die Wahrheit ist,
daß sie das Evangelium der Wiedergeburt aus Wasser und Geist nicht verstehen.
Es gibt so viele, die die Bedeutung der Wiedergeburt
nicht verstehen. Das ist sehr schade. Es sind nicht nur Laien, sondern auch
die meisten Kirchenoberhäupter, die unter dieser Illusion arbeiten. Die Herzen
derer unter uns, die wiedergeboren sind, trauern für diese Leute.
Wenn wir schon so fühlen, wieviel Schmerz muß
es dann Jesus, unserem Gott, im Himmel bereiten? Lassen Sie uns alle durch den
Glauben an das Evangelium der Wiedergeburt durch die Taufe Jesu und Sein Blut
am Kreuz wiedergeboren sein.
Wiedergeboren zu sein und gerettet zu sein bedeutet
dasselbe. Doch es gibt viele, die diese Wahrheit nicht kennen. Wiedergeboren
zu sein bedeutet, daß die Sünde im eigenen Herzen durch den Glauben an das Evangelium
aus Wasser und Geist reingewaschen wird. Es bedeutet, durch Vertrauen auf die
Taufe Jesu und Sein Opfer am Kreuz rechtschaffen zu werden.
Vor der Wiedergeburt ist der Mensch ein Sünder,
doch danach ist er vollständig ohne Sünde, wie ein neuer Mensch. Er ist durch
den Glauben an das Evangelium der Errettung ein Kind Gottes geworden.
Wiedergeboren zu sein bedeutet, die Kleidung der
Taufe Jesu zu tragen, mit Jesus am Kreuz zu sterben und mit Ihm aufzuerstehen.
Es bedeutet, daß man durch die Worte der Taufe und der Kreuzigung Jesu rechtschaffen
wird.
Wenn man aus dem Leib seiner Mutter geboren wird,
ist man ein Sünder. Doch wenn man später das wahre Evangelium der Wiedergeburt
aus Wasser und Geist hört, wird man wiedergeboren und ist rechtschaffen.
Äußerlich erscheint man nicht anders, doch man
ist im Inneren, im Geiste, wiedergeboren. Das ist es, was es bedeutet, wiedergeboren
zu sein. Aber es gibt so wenige, die diese Wahrheit kennen – nicht einmal einer
aus 10 000. Können Sie mir zustimmen, daß es nur so wenige gibt, die die wahre
Bedeutung der Wiedergeburt verstehen?
Jene, die an das Evangelium aus Wasser und Geist
glauben und wiedergeboren sind, können die wahrhaft Wiedergeborenen von normalen
Christen unterscheiden.
Es ist Jesus, der den Wind lenkt
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Wer weiß, wer gerettet ist? |
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Nur die Wiedergeborenen |
„Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein
Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist
es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Johannes 3:8). Jesus sprach
von denen, die nicht wiedergeboren wurden. Die Wiedergeborenen wissen über die
Wiedergeburt bescheid, doch nicht so Nikodemus. Gott weiß, wer wiedergeboren
ist und die Wiedergeborenen wissen es selber auch.
Doch jene, die nicht wiedergeboren sind, wissen
nicht, wie der Mensch wiedergeboren werden kann, so, wie sie nicht wissen, woher
der Wind kommt und wohin er fährt.
Können Sie das verstehen? Wer bewegt den Wind?
Gott. Wer erschuf den Wind? Gott im Himmel. Wer kontrolliert das Klima auf der
Erde, lenkt den Wind und das Wasser? Und wer haucht allen lebendigen Dingen
den Lebensatem ein? In anderen Worten, wer hat das ganze Leben auf dieser Welt
erschaffen und läßt es sprießen? Es war niemand anderes als Jesus Christus.
Und Jesus ist Gott.
Wenn wir die Worte des Evangeliums von Wasser,
Blut und Geist nicht kennen, können wir nicht wiedergeboren werden und auch
nicht andere spirituell lehren. Jesus sagt uns, daß, solange man nicht von Wasser
und Geist wiedergeboren ist, man nicht wiedergeboren sein kann.
Wir müssen an das Evangelium aus Wasser und Geist
glauben, an das mächtige Evangelium, das uns wiedergeboren sein läßt. Der Geist
tritt in den Verstand all jener ein, die an das Evangelium aus Wasser und Geist
glauben, und verweilt dort.
Jesus wurde getauft um alle Sünden der Menschheit
hinfortzunehmen und Er blutete am Kreuz, um für diese Sünden zu bezahlen. Er
hat die Rettung durch die Wiedergeburt in die Herzen der Menschheit eingeflößt.
Wenn wir an dieses Evangelium glauben, tritt der Geist in unsere Seele ein.
Dies ist die Rettung durch die Wiedergeburt. Wenn wir daran glauben, daß durch
die Taufe Jesu und Sein Blut alle Sünden reingewaschen wurden, sind wir wahrhaftig
wiedergeboren.
Im 1. Mose 1:2 steht geschrieben: „Und die
Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes
schwebte auf dem Wasser.“ Es steht geschrieben, daß der Geist Gottes auf
dem Wasser schwebte. Der Geist Gottes bewegte sich außerhalb der Erdoberfläche.
Das bedeutet, daß der Geist nicht in die Herzen
der Sünder eintreten kann. Das Herz eines Menschen, der nicht wiedergeboren
ist, befindet sich im Chaos und ist von der Finsternis der Sünde erfüllt. Daher
kann der Geist Gottes nicht in seinem Herzen verweilen.
Gott sandte das Licht Seines Evangeliums hinunter,
um die Herzen der Sünder zu erleuchten. Und Gott sprach: „Es werde Licht,“
und es ward Licht. Dann, und nur dann, konnte der Geist Gottes in den Herzen
der Menschen verweilen.
Daher verweilt der Geist Gottes in den Herzen
der Wiedergeborenen, in denen, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben.
Das ist die Bedeutung ihrer „Wiedergeburt“. Sie wurden in ihren Herzen wiedergeboren,
weil sie auf die Worte der Rettung durch Wasser und Geist hörten und daran glaubten!
Wie kann ein Mensch wiedergeboren werden? Jesus
erklärte es Nikodemus, indem Er sagte: „Es sei denn, daß jemand geboren werde
aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ Nikodemus
sagte: „Wie kann ein Mensch aus Wasser und Geist wiedergeboren werden? Kann
er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?“ Offensichtlich
hat er es wörtlich genommen und konnte nicht herausfinden, wie ein Mensch wiedergeboren
sein könnte.
Und Jesus sagte zu ihm: „Bist du Israels Lehrer
und weißt das nicht?“ Jesus sagte ihm, daß, solange man nicht aus Wasser und
Geist wiedergeboren ist, man nicht in das Himmelreich eintreten bzw. es nicht
einmal sehen kann. Jesus sagte Nikodemus die Wahrheit über die Wiedergeburt.
Es stimmt, daß viele Menschen an Jesus glauben,
ohne wiedergeboren zu sein. So wie Nikodemus sind die meisten Christen nicht
wirklich wiedergeboren.
Zu jener Zeit war Nikodemus der geistige Führer
Israels, ähnlich, wie die Oberhäupter der heutigen Kirchen. In moderner Hinsicht
konnte man ihn mit einem Kongreßabgeordneten vergleichen. In religiöser Hinsicht
war er ein Lehrer, ein Rabbi für die Hebräer, ein religiöser Führer für die
Juden. Außerdem war er ein angesehener Gelehrter.
Zu jener Zeit gab es in Israel keine Einrichtungen,
die vergleichbar mit unseren heutigen Schulen wären, also gingen alle Leute
in den Tempel oder die Synagogen, um von den „studierten Männern“ zu lernen.
Sie waren die Lehrer der Menschen. So wie heutzutage, gab es auch damals viele
falsche Lehrer. Und sie lehrten die Menschen, ohne selbst wiedergeboren zu sein.
Heutzutage gibt es so viele religiöse Führer,
Kirchenbeamten, Lehrer, Prediger, Vorgesetzte und Diakone, die nicht wiedergeboren
wurden. So wie Nikodemus, kennen sie nicht die Wahrheit über die Wiedergeburt.
Viele glauben sogar, daß wir wieder in den Leib unserer Mutter müssen, um zum
zweiten Male wiedergeboren zu werden. Sie wissen, daß sie wiedergeboren werden
müssen, nur nicht, wie.
Und aufgrund ihrer Ignoranz, die so ist, wie wenn
ein Blinder einen Elefanten anfassen würde, um durch seine Hände zu erkennen,
basieren ihre Anweisungen nur auf ihren eigenen Erfahrungen und persönlichen
Gefühlen. Sie predigen weltliche Werte in der Kirche. Und deshalb werden viele
treue Menschen davon abgehalten, wiedergeboren zu werden.
Die Wiedergeburt hat nichts mit unseren guten
Taten zu tun. Wir werden durch den Glauben an die Worte des Wassers, des Blutes
und des Geistes, die Gott uns gegeben hat, wiedergeboren. Es ist das Evangelium
Gottes, das uns von einem Sünder in einen rechtschaffenen Menschen verwandelt.
Jesus sprach diese Worte: „Glaubt ihr nicht,
wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch
von himmlischen Dingen sage?“ Und die Menschen glaubten Jesus tatsächlich
nicht, als Jesus ihnen die Wahrheit sagte, daß die Buße für all unsere Sünden
durch Seine Taufe vollendet wurde. Woran haben sie nicht geglaubt? Sie glaubten
nicht daran, daß ihre Erlösung durch die Taufe Jesu und Seinen Tod am Kreuz
ermöglicht wurde. Das war es, was Er meinte, als Er sagte, daß die Menschen
Ihm nicht glauben würden, wenn Er ihnen von „himmlischen Dingen“ erzählen würde.
Um uns von unseren Sünden zu reinigen, wurde Jesus
von Johannes dem Täufer getauft, starb am Kreuz und stand von den Toten wieder
auf, um den Weg zu Wiedergeburt für die Sünder zu ebnen.
Daher erklärte Jesus es Nikodemus, indem Er aus
dem Alten Testament zitierte: „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer
dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. Und wie Mose
in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden,
damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben“ (Johannes 3:13-15).
Wie Moses die Schlange in der Wüste erhoben hat, so muß der Menschensohn erhöht
werden, damit alle an Ihn glauben können um ewiges Leben zu erlangen.
Was meinte Jesus, als Er sagte: „Und wie Mose
in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden?“
Er zitierte eine Passage des Alten Testaments, um zu zeigen, wie Seine Taufe
und Sein Blut die Buße für die Sünden der Menschheit bringen würde.
Um am Kreuz zu sterben und um erhöht zu werden,
mußte Er zuerst die Sünden der Menschheit wegnehmen, indem Er von Johannes dem
Täufer getauft wurde. Da Jesus ohne Sünde war, konnte Er nicht am Kreuze sterben.
Damit Er gekreuzigt werden konnte, mußte Er von Johannes dem Täufer getauft
werden und somit die Sünden der Menschheit auf Sich laden.
Nur durch die Übernahme unserer Sünden und deren
Abzahlung durch Sein Blut, konnte Er alle Sünder vor der Verdammnis retten.
Jesus gab uns das Heil der Wiedergeburt aus Wasser und Geist.
Daher sollten alle, die an Jesus als ihren Retter
glauben, die Kleider Seiner Taufe tragen, mit Ihm sterben und mit Ihm wiedergeboren
werden. Später verstand Nikodemus dies.
Wie die Schlange erhöht wurde
|
Warum wurde Jesus gekreuzigt? |
Damit Er alle Sünden durch Seine
Taufe hinwegnahm. |
Kennen Sie die Geschichte, wie Mose die eherne
Schlange in der Wüste erhöhte? Die Geschichte steht im 4. Mose 21 geschrieben.
Sie besagt, daß das Volk Israels nach dem Auszug aus Ägypten sehr entmutigt
war und dadurch anfing, seine Stimme gegen Gott und gegen Mose zu erheben.
Als Folge daraus sandte der Herr feurige Schlangen
unter die Leute, die in ihre Zelte kamen und sie bissen und töteten. Nachdem
sie gebissen wurden, schwollen ihre Körper an und viele starben.
Als die Leute anfingen zu sterben, betete Mose,
ihr Anführer, zu Gott: „Herr, bitte rette uns.“ Gott wies ihn an, eine feurige
Schlange aus Messing anzufertigen und diese auf einen Stab zu setzen. Er sagte
ihm, daß jeder, der sie ansah, leben würde. Mose tat, wie ihm befohlen wurde
und sprach Gottes Worte zu dem Volk.
Jeder, der seinen Worten Glauben schenkte und
zu der ehernen Schlange aufsah, war geheilt. Auf dieselbe Art und Weise müssen
wir von den giftigen Bissen des Teufels geheilt werden. Das Volk Israels hörte
auf Mose und sah zu der eherenen Schlange auf und wurde so geheilt.
Die Offenbarung der Schlange auf der Stange war,
daß die Verdammnis der Sünden der Menschheit Jesu durch Seine Taufe und den
Tod am Kreuz aufgelanden wurden. Er nahm es auf Sich, die Strafe für die Sünder
auf der Welt zu bezahlen. Somit beendete Er die Bestrafung unserer Sünden.
Jesus Christus kam auf diese Welt um alle Menschen
zu retten, die dazu bestimmt waren, vom „Gift der Schlange“, den Versuchungen
des Satans, zu sterben. Um für unsere Sünden zu bezahlen, mußte Er getauft werden
und am Kreuze sterben, bevor Er wiederauferstehen konnte um alle zu retten,
die an Ihn glaubten.
Genauso, wie die Israeliten gerettet wurden, als
sie zur Schlange auf dem Stab hinaufsahen, so können alle, die heutzutage an
Jesus glauben und darauf vertrauen, daß Er durch Seine Taufe und Sein Blut für
unsere Sünden bezahlt hat, gerettet und wiedergeboren werden.
Jesus hat vollständig für die Sünden der Welt
durch Seine Taufe durch Johannes den Täufer am Jordan, Seinen Tod am Kreuz und
Seine Auferstehung von den Toten, bezahlt. Nun können alle, die an Ihn glauben,
mit der Rettung durch Seine Gnade gesegnet werden.
„Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer
dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn“ (Johannes
3:13). Als Ausgleich für unsere Sünden wurde Jesus getauft, blutete am Kreuz
und öffnete für uns die Tore des Himmels. Jesus sagt in Johannes 14:6: „Ich
bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch
mich.“
Weil Jesus getauft und am Kreuze gekreuzigt wurde
um die Tore des Himmels für uns zu öffnen, werden alle, die an die Erlösung
durch Ihn glauben, gerettet werden. Jesus hat bereits für unsere Sünden bezahlt,
also kann jeder, der an die Wahrheit des Wassers, des Blutes und des Geistes
glaubt, in das Himmelreich eintreten.
Jesus hat uns durch das Evangelium von Wasser
und Geist gerettet. Die Wiedergeburt kommt durch den Glauben an die Taufe und
das Blut Jesu und die Tatsache, daß Er Gott ist.
„Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht
hat, so muß der Menschensohn erhöht werden“ (Johannes 3:14). Was bedeutet
dieser Vers? Warum mußte Jesus gekreuzigt werden? Hatte Er, wie wir, Sünden
begangen? War Er so schwach, wie wir es sind? War Er so unvollständig, wie wir
es sind? Nein, das war Er nicht.
Warum mußte Er dann gekreuzigt werden? Um uns
zu retten und all unsere Sünden zu kompensieren. Er wurde getauft und gekreuzigt
um uns von all unseren Sünden zu retten.
Dies ist die Wahrheit der Rettung – der Wiedergeburt
aus Wasser und Geist. Jesus gab all jenen neues Leben, die an Seine Taufe und
Seinen Tod am Kreuz glaubten. Dies war der Ausgleich unserer Sünden.
Die Bedeutung des Wassers und des Geistes
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Was bedeutet Wasser und Geist? |
Wasser steht für die Taufe Jesu und der
Geist steht dafür, daß Er Gott ist. |
Die Bibel sagt, daß wir wiedergeboren sind, wenn
wir an die Taufe Jesu und an Sein Blut am Kreuz glauben. Ein Kind Gottes zu
werden und wiedergeboren zu werden, erreicht man durch die geschriebenen Worte
Gottes, das Evangelium von Wasser, Blut und Geist, das der Ausgleich für unsere
Sünden ist.
Laut der Bibel bedeutet „das Wasser“ die Taufe
von Jesus (1. Petrus 3:21) und „der Geist“ steht dafür, daß Jesus Gott ist.
Und dies ist die Wahrheit der Wiedergeburt, nämlich, daß Jesus im Körper eines
Menschen auf diese Welt kam um durch Seine Taufe und Sein Blut für unsere Sünden
zu bezahlen.
Er nahm all unsere Sünden durch Seine Taufe hinweg
und bezahlte den Sold der Sünden, indem Er am Kreuz starb. Er rettete all jene,
die an Ihn glaubten, durch Seine Taufe und Sein Blut am Kreuz.
Wir müssen erkennen, daß die Taufe und das Blut
Jesu unsere Errettung repräsentieren, da sie uns vor unseren Sünden gerettet
haben. Nur jene, die aus Wasser und Geist wiedergeboren wurden, können das Himmelreich
sehen und betreten. Jesus rettete uns durch das Wasser Seiner Taufe, Seinen
Blut und den Geist. Glauben Sie daran?
Jesus ist der himmlische Hohepriester, der auf
diese Welt kam, um für die Sünden der Welt zu bezahlen. Er wurde getauft, blutete
am Kreuz und erstand wieder auf und wurde somit der Retter für alle, die an
Ihn glauben.
In Johannes 10:7 sagt Jesus: „Ich bin die Tür
zu den Schafen.“ Jesus steht an der Tür des Himmels. Wer öffnet die Tür
für uns? Es ist Jesus Christus.
Er wendet Sein Gesicht von jenen ab, die an Ihn
glauben, ohne die Wahrheit Seiner Erlösung zu kennen. Jenen, die nicht an Seine
Taufe, Blut und den Geist glauben, gestattet Er es nicht, wiedergeboren zu werden.
Er wendet Sein Gesicht von denen ab, die nicht an Sein geschriebenes Wort glauben,
sich weigern Seine Heiligkeit anzuerkennen und von denen, die sich weigern,
Ihn als Gott anzuerkennen.
Jeder, der sich weigert, an die aufgeschriebene
Wahrheit zu glauben, daß Er in diese Welt im Fleische kam, getauft wurde und
am Kreuz gestorben ist, um alle Sünden der Welt auszugleichen, oder, daß Er
am Kreuz gestorben ist, um für uns gerichtet zu werden, oder, daß Er am dritten
Tage nach der Kreuzigung auferstand, werden von Ihm vertrieben und untergehen.
So, wie es geschrieben steht: „Denn der Sünde Sold ist der Tod.“
Doch die, die an den Segen der Erlösung durch
Seine Taufe und Sein Blut glauben, sie sind in ihren Herzen heilig geworden
und ihnen ist es gestattet, in das Himmelreich einzutreten. Dies ist das wahre
Evangelium der Wiedergeburt – das Evangelium, das zu uns durch Wasser, Blut
und den Geist gekommen ist.
Aus Wasser und Geist wiedergeboren zu sein, ist
das himmlische Evangelium. Nur jene, die an die Taufe und das Blut Jesu glauben,
können wiedergeboren sein. Jene, die an das Evangelium des Wassers, Blutes und
des Geistes glauben, sind ohne Sünde; sie sind diejenigen, die wahrhaftig wiedergeboren
sind.
So wie Nikodemus sich nicht über die Wahrheit
im Klaren war, glauben auch heute die meisten Menschen an Jesus, ohne das wahre
Evangelium zu kennen. Was für ein herausragendes Mitglied der Gesellschaft Nikodemus
war! Aber er hörte das wahre Evangelium von Jesus und später, als Jesus gekreuzigt
wurde, war er derjenige, der kam, um Seinen Körper zu begraben. Zu der Zeit
hatte Nikodemus angefangen zu glauben.
Heutzutage gibt es zu viele unter uns, die nicht
die Wahrheit über das Wasser und den Geist Jesu kennen. Dazu kommt, daß es so
viele Menschen gibt, die die Wahrheit nicht akzeptieren, wenn sie die Chance
haben, das wahre Evangelium zu hören. Es ist eine Schande.
Jesus hat es uns allen ermöglicht, wiedergeboren
zu werden. Was hat uns wiedergeboren werden lassen? Es war das Wasser, das Blut
und der Geist. Jesus nahm unsere Sünden von uns, als Er getauft wurde. Er starb
am Kreuz und erstand von den Toten wieder auf.
Und er gibt all jenen, die an Ihn glauben, den
Segen der Wiedergeburt. Jesus ist der Heiland, der allen, die an Ihn glauben,
gestattet, wiedergeboren zu werden. Beten Sie, daß Sie immer mit Jesus, demjenigen,
der den Himmel und die Erde und alles dazwischen geschaffen hat, sein werden.
In Johannes 3:16 steht: „ … damit alle, die
an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Wir
haben uns das ewige Leben verdient, indem wir an Jesus glauben. Wir wurden durch
den Glauben an das Wasser und den Geist wiedergeboren. Es ist die Wahrheit,
daß wir gerettet werden können, wenn wir an das Evangelium der Rettung, die
Taufe und das Blut Jesu und daran, daß Jesus der Heiland und Gott ist, glauben.
Aber wenn wir diese Wahrheit nicht glauben, werden
wir für die Ewigkeit in die Hölle geworfen. Darum sagte Jesus zu Nikodemus:
„Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr
glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage.“
Was hat Gott für uns getan? Die Rettung durch
Jesus ermöglichte es uns, wiedergeboren zu werden. Jesus rettete uns vor der
Welt, dem Teufel und den Sünden der Welt. Um die Sünder dieser Welt vor dem
Sündengericht zu retten, nahm Er unsere Sünden durch Seine Taufe auf Sich, wurde
gekreuzigt und stand von den Toten wieder auf.
Es ist unsere Entscheidung, ob wir an diese Rettung
glauben oder nicht. Die Rettung der Wiedergeburt rührt nicht aus dem Glauben
in die Rettung durch die Taufe und das Blut Jesu.
Man sagt, daß es zweierlei Segnungen gibt, die
Gott uns geschenkt hat. Zum einen gibt es den grundsätzlichen Segen, der die
ganze Natur, die Sonne und die Luft mit einschließt. Dies ist als der grundsätzliche
Segen bekannt, weil er allen Menschen zuteil wird, den Sündern und den Rechtschaffenen.
Was ist nun diese besondere Segnung? Diese besondere
Segnung ist die Wiedergeburt aus Wasser und Geist, die alle Sünder vor dem Tod
für ihre Sünden rettet.
Die besondere Segnung
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Was ist die besondere Segnung Gottes? |
Daß Er uns wiedergeboren sein ließ, durch Seine
Taufe, Kreuzigung und Auferstehung. |
Es steht in Johannes 3:16: „Denn also hat Gott
die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn
glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Dies beschreibt
die besondere Segnung Gottes: Jesus kam auf die Erde im Körper des Menschen
und wusch durch Seine Taufe und Kreuzigung alle Sünden von uns. Dies ist die
besondere Segnung Gottes, die Wahrheit, daß wir von allen Sünden errettet wurden.
Es ist eine Tatsache, daß Jesus uns gerettet hat
und uns von Sündern zu rechtschaffenen Menschen zu machen. Man kann diese besondere
Segnung von Gott bekommen, wenn man nur an diese Wahrheit glaubt. Glauben Sie
alle daran?
All ihr Glaube wäre vergebens, wenn Sie diese
besondere Segnung verweigerten, ganz egal, wie gläubig Sie Ihr Leben lang gelebt
haben.
Ich predige die ganze Zeit und ich habe nie vergessen,
zu predigen, daß der Glaube an die Taufe Jesu und Seine Kreuzigung der einzige
Weg zur Wiedergeburt sind. Jedes Buch in der Bibel enthüllt, daß die Segnung
die Wiedergeburt durch Jesus die „besondere Segnung Gottes“ ist, über die wir
hier reden. Es gibt nichts, daß die Segnung Gottes besser beschreibt, als die
Rettung der Sünder durch die Taufe Jesu und Seine Kreuzigung.
Die Taufe Jesu und Seine Kreuzigung sind die besondere
Segnung Gottes. Die falschen Prediger dieser Welt können dazu nichts sagen.
Diese falschen Prediger erscheinen in den Kleidern der Engel des Lichtes, gewappnet
mit den Werten des Christentums und der Menschheit. Ja, das ist die Wahrheit.
Die Wunder, die sie vollbringen, die Heilung der Kranken, sind alles böse Dinge,
wenn sie nichts mit der besonderen Segnung Gottes zu tun haben.
Es ist diese besondere Segnung Gottes, die uns
Sündern das Evangelium der Buße gegeben hat. Mit Seiner besonderen Segnung erlaubt
Gott uns, wiedergeboren zu sein. Er erneuerte uns durch Seine Taufe, Blut, Tod
und die Auferstehung. Er machte uns zu Seinen Kindern, von der Sünde befreit.
Glauben Sie daran? – Ja. – Wurden Sie wirklich
gesegnet? – Ja. – Die Taufe Jesu und Sein Blut, Tod und die Auferstehung sind
die besondere Segnung, die Gott uns durch das Wasser und den Geist gegeben hat.
Dies ist das Evangelium der besonderen Segnung. Lobet den Herrn dafür, daß Er
uns durch Seine besondere Segnung gerettet hat.
Es ist so schade, daß heutzutage so viele treue
Christen sich der besonderen Segnung Gottes nicht bewußt sind – dem Evangelium
der Taufe und des Blutes und der Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Sie versuchen
blind, Wege in ihrer Theologie und ihren religiösen Werten zu finden. Wie ignorant
sie sein können!
Es gibt das Christentum schon so lange und es
sind beinahe 500 Jahre seit der Reformation vergangen und doch gibt es noch
so viele Menschen in Korea und im Rest der Welt, die die Wahrheit über die besondere
Segnung Gottes ignorieren.
Aber ich hoffe und glaube, daß Er ihnen nun die
Wahrheit vermitteln wird, weil wir uns in dem Jahr befinden, daß nahe am Ende
der Welt liegt.
Die Sünder müssen wiedergeboren werden und die
Wahrheit des Wassers und des Geistes annehmen um rechtschaffen zu werden und
in das Himmelreich einzutreten. Viele Christen bemühen sich sehr, wiedergeboren
zu werden.
Doch wenn sie es versuchen, ohne die wahre Bedeutung
der Wiedergeburt zu kennen, ist ihr Glaube vergebens. Sie sagen, daß sie wiedergeboren
sein müssen, um in das Himmelreich zu kommen, aber sie haben keinerlei Spur,
wie die Wahrheit der Wiedergeburt aussieht.
Sie vermuten nur, daß, da sie so treu glauben
und sie die Flammen in ihren Herzen spüren, sie wiedergeboren werden können.
Doch der Versuch, nur durch eigene Gefühle oder inbrünstige religiöse Taten
die Wiedergeburt zu erreichen, kann nur zu falschem Glauben führen.
Das Wort Gottes, das uns zur wahren Wiedergeburt führt
Was ist der Unterschied zwischen dem
Glauben und der Religion? |
Der Glaube bedeutet, daran zu glauben, was Jesus
getan hat, um uns zu retten, wohingegen Religion
bedeutet, sich auf die eigenen Gedanken
und Taten zu verlassen. |
Es steht deutlich im 1. Johannes 5:4-8 geschrieben,
daß wir nur wiedergeboren werden können, wenn wir an das Wasser, das Blut und
den Geist glauben. Wenn wir wiedergeboren werden wollen, sollten wir daran denken,
daß wir nur durch das niedergeschriebene Wort Gottes, das Wort der Wahrheit,
wiedergeboren werden können. Wir sollten wissen, daß Visionen, Prophezeiungen
und außergewöhnliche Erfahrungen uns niemals zur Wiedergeburt führen können.
Jesus sagt in Johannes Kapitel 3, daß man nicht
in das Himmelreich eintreten kann, wenn man nicht aus Wasser und Geist wiedergeboren
ist. Wenn einer wiedergeboren werden möchte, muß er normalerweise zweimal an
Jesus glauben. Zuerst einmal tendiert man dazu, auf religiöse Weise an Jesus
zu glauben und Seine Sünden durch das Gesetz Gottes zu erkennen. Das erste Mal,
wenn ein Mensch an Jesus glaubt, ist es durch das Gesetz Gottes und die Erkenntnis,
was für ein schrecklicher Sünder man wirklich ist.
Wir sollten nicht an Jesus in der Übereinstimmung
mit einer der vielen Religionen dieser Welt glauben. Christentum ist keine Religion.
Es ist die einzige Möglichkeit, das ewige Leben durch den Glauben zu erlangen.
Jeder, der an Jesus als eine Religion glaubt,
wird mit leeren Händen dastehen. Er wird ein Herz voller Sünde, Chaos und Leere
haben. Ist dies nicht die Wahrheit? Man würde nicht ein Heuchler sein wollen,
wie die Pharisäer in der Bibel.
Jeder möchte ein wiedergeborener Christ werden.
Doch wenn man an das Christentum als eine Religion glaubt, wird man am Ende
ein Heuchler sein, mit einem Herzen voller Sünde. Wir müssen die Kenntnis über
die Wahrheit der Wiedergeburt erlangen.
Jeder, der an das Christentum als eine Religion
glaubt, ohne wiedergeboren zu sein, wird sicherlich am Ende mit Verwirrung und
Leere in seinem Herzen dastehen. Wenn einer an Jesus glaubt, ohne wiedergeboren
zu sein, ist der Glaube nicht richtig. Daher wird er als Scharlatan dastehen,
der versucht, vor allen Leuten heilig zu erscheinen und doch kläglich scheitert.
Solange man an das Christentum als Religion glaubt,
wird man immer ein Sünder und ein Heuchler sein, der seine Tage damit verbringt,
seine Sünden zu beklagen. Wenn man von seinen Sünden befreit werden will, muß
man an die niedergeschriebene Wahrheit, das Evangelium von Wasser, Blut und
Geist, glauben.
Das Geheimnis der Erlösung durch die Taufe Jesu erkennen
|
Was läßt uns wiedergeboren werden? |
Die Taufe Jesu, Sein Tod am Kreuz
und Seine Auferstehung. |
Die Bibel sagt uns, daß jeder durch das Wort Gottes,
das sich niemals ändert, wiedergeboren werden kann. Lassen Sie uns nun einen
Blick auf die Worte des Apostels Petrus im 1. Petrus 3:21 werfen: „Das ist
ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet.“
In der Bibel steht, daß die Taufe Jesu das Vorbild
ist, das uns rettet. Alle, die an Jesus glauben, sollten nicht nur über unsere
eigene Taufe bescheid wissen, sondern auch über die Taufe Jesu. Die Taufe Jesu
gibt uns Sündern neues Leben. Glauben Sie daran und Sie werden wiedergeboren
werden und das Heil der Errettung erhalten.
Wenn wir verstehen, daß die Errettung durch den
Glauben an die Taufe Jesu erlangt wird, können wir gerettet werden, rechtschaffen
werden und ewiges Leben erhalten. Anders ausgedrückt, wenn wir an die Wahrheit
der Errettung durch die Worte Gottes glauben, werden unsere Sünden ein für allemal
entfernt werden.
Wiedergeboren zu werden bedeutet zum zweiten Mal
geboren zu werden. Die meisten von uns beginnen damit, an Jesus als eine Art
Religion zu glauben, und dann, werden wir durch den Glauben wiedergeboren, wenn
wir die Wahrheit erkennen. Der Name Jesus bedeutet: „Denn er wird sein Volk
retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1:21).
Wenn wir an Jesus glauben und genauer wissen,
was Er für die Menschheit getan hat, werden wir von unseren Sünden befreit werden
und als brandneue Menschen geboren werden. Zuerst glauben wir an Jesus als eine
Religion und dann, wenn wir das Evangelium der Taufe Jesu und Seines Blutes
hören und daran glauben, werden wir wiedergeboren.
Was ist die Wahrheit, die uns wiedergeboren sein
läßt? Zuerst ist es die Taufe Jesu, dann das Blut, das Er am Kreuze vergossen
hat und letztendlich Seine Wiederauferstehung von den Toten. Wiedergeboren zu
sein bedeutet, an Jesus als unseren Gott zu glauben, als unseren Erlöser. Lassen
Sie uns nun schauen, wie die Menschen im Alten Testament wiedergeboren wurden.
Der Ausgleich für die Sünde im Alten Testament: Das Handauflegen
und das Blutopfer
Was ist das Evangelium der Wiedergeburt im Alten
Testament? Lassen Sie uns zuerst im 3.. Mose 1 lesen und was darin über die
Wiedergeburt steht.
„Und der HERR rief Mose und redete mit ihm
aus der Stiftshütte und sprach: Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen:
Wer unter euch dem HERRN ein Opfer darbringen will, der bringe es von dem Vieh,
von Rindern oder von Schafen und Ziegen. Will er ein Brandopfer darbringen von
Rindern, so opfere er ein männliches Tier, das ohne Fehler ist, vor der Tür
der Stiftshütte, damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe.
Dann soll er das Rind schlachten vor dem HERRN, und die Priester, Aarons Söhne,
sollen das Blut herzubringen und ringsum an den Altar sprengen, der vor der
Tür der Stiftshütte ist.“
Im 3. Mose sagt Gott uns, wie wir mit Ihm durch
das Opfersystem vereint werden können. Es ist die Wahrheit, die wir alle kennen
und verstehen sollten. Lassen Sie uns daher diese Worte nocheinmal durchgehen.
Gott rief Mose und sprach zu ihm von der Stiftshütte.
Es ging um die Buße für die Sünden der Israeliten. Wenn das Volk von Israel
Sünden der Mißachtung von Gottes Gesetzen beging, konnten sie für diese Sünden
büßen, indem sie Vieh ohne Makel für Gott opferten.
Und diese Opfertiere mußten jene sein, die von
Gott genannt wurden und sie mußten ohne Makel sein. Außerdem mußten sie in dem
von Gott festgesetzten Ritual geopfert werden. Die Art und Weise der Opferung
war die folgende.
Wenn jemand zur Zeit des Alten Testaments eine
Sünde beging, mußte er Gott zur Sünderlassung ein Opfer darbringen. Ersteinmal
mußte das Opfer ohne Makel sein und dann mußte der Sünder seine Hände darauf
legen, um seine Sünde auf den Kopf des Tieres zu übertragen.
Danach wurde es getötet und das Blut mußte auf
die Hörner des Altars getan werden und der Rest wurde auf den Boden gegossen.
Dies war das Ritual der heiligen Stiftshütte, das Gott Seinem Volk als die Segnung
der Erlösung gegeben hatte.
Das Gesetz und die Gebote Gottes bestanden aus
613 Artikeln, die beschrieben, was man „tun sollte“ oder „nicht tun sollte“.
Gott gab dem Volk Israels das Gesetz und Seine Gebote. Obwohl die Leute wußten,
daß das Gesetz und die Gebote Gottes richtig waren, konnten sie sie nicht einhalten,
da jeder mit zwölf Arten von Sünden geboren war, die ihm von Adam vererbt wurden.
Daher verloren sie die Fähigkeit, vor Gott das
Richtige zu tun. Die Israeliten verloren die Fähigkeit, rechtschaffen zu sein.
Obwohl sie sehr versuchten, sündfrei zu bleiben, konnten sie nicht anders, als
Sünden zu begehen. Es ist das Schicksal der ganzen Menschheit als Sünder geboren
zu werden und zu sterben.
Doch Gott in Seiner unendlichen Güte gab Seinem
Volk das Opfersystem, durch das sie für ihre Sünden büßen konnten. Er gab ihnen
das Ritual der heiligen Stiftshütte, so daß das Volk Israels und alle Menschen
der Welt von ihren Sünden erlöst werden konnten. Durch das Opfersystem enthüllte
Er Seine rechtschaffene Liebe für die ganze Menschheit. Er zeigte der Welt den
Weg zur Errettung.
Gott gab den Menschen das Opfersystem und bestimmte
das Haus Levi, das Opfer für das Volk Israels zu überwachen.
Mose und Aaron kamen beide aus dem Hause Levi.
Und die Bibel beschreibt die Gesetze und Regulationen bezüglich der Opferung
in der heiligen Stiftshütte, das Evangelium der Buße durch das Handauflegen.
Daher können wir wiedergeboren werden, wenn wir
das Opferritual der Leviten wirklich verstehen. Darum müssen wir das Wort Gottes
betrachten, daß vom Opfern in der heiligen Stiftshütte berichtet. Dies ist der
wichtigste Teil im Alten Testament. Wenn wir endlich zum Neuen Testament kommen,
haben wir den Segen der Wiedergeburt aus Wasser und Geist.
Die Buße für die Sünden im Alten Testament
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Was sind Gottes Merkmale? |
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Gerechtigkeit und Liebe |
Gott rief Mose, aus dem Hause Levi, zur heiligen
Stiftshütte und bestimmte seinen Brunder Aaron zum Hohepriester. Aaron sollte
die Sünden der Menschen auf das Sühneopfer übertragen.
Dies sagte Gott zu Mose im 3. Mose 1:2: „Rede
mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wer unter euch dem HERRN ein Opfer darbringen
will, der bringe es von dem Vieh, von Rindern oder von Schafen und Ziegen.“
Gott spezifiziert hier die Opfergaben. Wenn einer der Leute Buße für seine
Sünden suchte, mußte er einen Ochsen oder ein Schaf aus seiner Viehherde opfern.
Gott sagte ihnen weiterhin: „Will er ein Brandopfer
darbringen von Rindern, so opfere er ein männliches Tier, das ohne Fehler ist,
vor der Tür der Stiftshütte, damit es ihn wohlgefällig mache vor dem HERRN“
(3. Mose 1:3).
Gott nahm das Opfer anstelle der Person an, die
eigentlich für ihre Sünden sterben sollte. Die Israeliten konnten ihre Sünden
durch das Handauflegen auf die Köpfe der Tiere übertragen. Die Opfertiere mußten
von der Person aus freiem Willen geopfert werden. Lassen Sie uns nun sehen,
was in Vers 4 geschrieben steht.
„…und lege seine Hand auf den Kopf des Brandopfers,
damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe.“ Somit würde
das Opfer von Gott akzeptiert werden. Wenn ein Sünder seine Hände das Brandopfers
legte, wurden seine Sünden auf den Kopf des Tieres übertragen. Daher mußte ein
Sünder seine Hände auf den Kopf des Opfers vor Gott legen, damit Er es annehmen
würde und die Buße für seine Sünden zuteilte.
Und er tötete es und tat das Blut auf die Hörner
des Altars und goß den Rest auf den Boden vor dem Altar. Um für seine Sünden
zu büßen und von ihnen befreit zu werden, mußte man das Opfer nach dem Gesetz,
das von Gott festgelegt wurde, darbringen.
Es steht im 3. Mose 1:5 geschrieben: „Dann
soll er das Rind schlachten vor dem HERRN, und die Priester, Aarons Söhne sollen
das Blut herzubringen und ringsum an den Altar sprengen, der vor der Tür der
Stiftshütte ist.“ Im Inneren der Stiftshütte, neben der Tür, war der Brandaltar
mit Hörnern an den vier Ecken.
Nach dem Handauflegen auf den Kopf des Brandopfers
um seine Sünden zu übertragen, mußte der Sünder das Opfertier töten und der
Priester hat sein Blut auf die Hörner gesprenkelt. Die Hörner des Altars symbolisieren
die Strafe der Sünden. Daher bedeutete es, wenn das Blut auf die Hörner getan
wurde, daß das Tier Blut vergossen hat, um für die Sünden des Sünders zu bezahlen.
Wenn Gott Sich das Blut auf den Hörnern des Altars ansah, löschte Er die Sünden
des Sünders aus.
Warum mußte das Sündopfer bluten? Weil „der
Sünde Sold der Tod ist“ (Römer 6:23) und weil das Leben des Fleisches im
Blut ist. Daher steht in Hebräer geschrieben: „Und es wird fast alles mit
Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung“
(Hebräer 9:22). Daher erfüllte das Blutvergießen des Sühneopfers das Gesetz
Gottes, das besagt, daß der Sünde Sold der Tod ist.
Eigentlich hätte das dargebrachte Blut von dem
Sünder kommen sollen, doch das Sühneopfer hat an seiner Stelle zur Buße geblutet.
Dann hat der Hohepriester das Blut auf die Hörner des Altars getan um zu zeigen,
daß der Sold der Sünde bezahlt war.
Wenn wir die Offenbarung 20:11-15 im Neuen Testament
lesen, können wir erkennen, daß die Hörner das Buch der Strafe symbolisieren.
Daher bedeutet das Blut auf die Hörner zu tun, Blut auf das Buch der Strafe
zu tun. Damit wird bezeugt, daß die Strafe für die Sünden durch das Handauflegen
und das Blut des Sühneopfers erfüllt wurde.
Sünden werden an zwei Orten aufgeschrieben
Alle Sünden der Menschheit vor Gott werden an
zwei Orten vermerkt. Einer ist die Tafel in den Herzen der Menschen und der
andere ist das Buch der Richtung, daß vor Gott geöffnet ist.
Es steht in Jeremia 17:1 geschrieben: „Die
Sünde Judas ist geschrieben mit eisernem Griffel und mit diamanterner Spitze
gegraben auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner an ihren Altären.“
Im 3. Mose 17:11 steht: „Denn des Leibes Leben
ist im Blut.“ Des Leibes Leben ist im Blut und unsere Sünden können nur
mit diesem Blut bezahlt werden. Daher wurde das Blut auf die Hörner des Altars
getan. Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen
geschieht keine Vergebung (Hebräer 9:22).
„Und er soll dem Brandopfer das Fell abziehen
und es in seine Sücke zerlegen. Und die Priester, Aarons Söhne, sollen ein Feuer
auf dem Altar machen und Holz obendrauf legen und sollen die Stücke samt dem
Kopf und dem Fett auf das Holz legen, das über dem Feuer auf dem Altar liegt.
Die Eingeweide aber und die Schenkel soll er mit Wasser waschen, und der Priester
soll das alles auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. Das ist ein Brandopfer,
ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den HERRN“ ( 3. Mose 1:6-9).
Die Priester zerlegten das Brandopfer in Stücke
und legten diese auf den Altar. Das Ritual bedeutete, daß, wenn die Leute vor
Gott sündigten, sie auf diese Art und Weise sterben mußten, bluteten und in
die Feuer der Hölle geworfen worden. Doch die Richtung wurde durch das Brandopfer
ausgeführt, so daß die Leute für ihre Sünden büßen konnten.
Das Opfern des Brandopfers war das Ritual der
Richtung des rechtschaffenen Gesetzes vor Gott. Gott vereinigte Seine beiden
Gesetze, das Gesetz der Rechtschaffenheit und das Gesetz der Liebe, in das Ritual
der Buße der Menschheit.
Weil Gott rechtschaffen ist, mußte Er sie richten
und zum Tode verurteilen. Doch weil Er Sein Volk auch liebte, gestattete Er
es ihnen, ihre Sünden auf das Sündopfer zu legen. Da unser Herr uns so liebte,
ließ Er Sich im Neuen Testament taufen und kreuzigen um das Sühneopfer für uns
alle zu werden. Die Taufe Jesu und Sein Tod am Kreuz haben alle Sünden der Welt
ausgelöscht.
Die Buße der Sünden eines Tages im Alten Testament
Wen symbolisiert das makellose
Sühneopfer im Alten Testament? |
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Jesus Christus |
Lassen Sie uns aus dem 3. Mose 4:27 lesen. „Wenn
aber sonst jemand aus dem Volk aus Versehen sündigt, daß er gegen irgendeines
der Gebote des HERRN handelt, was er nicht tun sollte, und so sich verschuldet
und seiner Sünde innewird, die er getan hat, so soll er zum Opfer eine Ziege
bringen ohne Fehler für die Sünde, die er getan hat, und soll seine Hand auf
den Kopf des Sündopfers legen und es schlachten an der Stätte des Brandopfers.
Und der Priester soll mit seinem Finger etwas von dem Blut nehmen und an die
Hörner des Brandopferaltars tun und alles andere Blut an den Fuß des Altars
gießen. All sein Fett aber soll er abheben, wie man das Fett des Dankopfers
anhebt, und soll es in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar zum lieblichen Geruch
für den HERRN. So soll der Priester die Sühnung für ihn vollziehen, und ihm
wird vergeben“ (3. Mose 4:27-31).
Die Nachkommen Adams, das Volk Israels, und alle
Menschen der Welt, wurden voller Sünde in diese Welt hineingeboren. Daher sind
unsere Herzen volle Sünde. Es gibt alle Arten von Sünde im Herzen des Menschen:
schlechte Gedanken, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Begierde und Dummheit.
Wenn ein Sünder die Sünden eines Tages abbüßen
wollte, mußte er ein Tier ohne Makel zur Stiftshüte bringen. Dann mußte er seine
Hände auf den Kopf des Tieres legen um seine Sünden zu übertragen, das Opfer
töten und das Blut an den Priester weitergeben, damit es vor Gott dagebracht
werden konnte. Der Priest hat dann den Rest der Opferzeremonie ausgeführt, damit
dem Sünder seine Sünden vergeben werden konnten.
Ohne das Gesetz und die Gebote Gottes wüßten die
Menschen nicht, ob sie gesündigt haben. Wenn wir uns selber durch das Gesetz
und die Gebote Gottes betrachten, erkennen wir unsere Sünden. Unsere Sünden
werden nicht durch unsere Maßstäbe gerichtet, sondern durch das Gesetz und die
Gebote Gottes.
Die Durchschnittsmenschen Israels sündigten,
nicht weil sie es wollten, sondern, weil sie mit allen Arten der Sünde im Herzen
geboren wurden. Die Sünden, die der Mensch aufgrund seiner eigenen Schwächen
begeht, werden Überschreitungen genannt. Die Sünde beinhaltet alle Überschreitungen
und Missetaten der Menschen.
Alle Menschen sind unvollkommen. Da das Volk Israels
auch unvollkommen war, waren sie Sünder und begangen Sünden. Alle Überschreitungen
und Missetaten der Menschen können wie folgt eingeordnet werden. Wenn wir üble
Gedanken denken, werden sie Sünden genannt und wenn wir sie ausführen, werden
es Vergehen. Die Sünden der Welt beinhalten beide Arten.
Im Alten Testament wurden die Sünden auf den Kopf
des Sühneopfers durch das Handauflegen übertragen. Danach war der Sünder ohne
Sünde und es gab keinen Grund, für die Sünden zu sterben. Das Opfersystem ist
daher der Schatten der gerechten Richtung und der Liebe Gottes.
Da Gott uns aus der Erde schuf, waren wir am Anfang
nur Staub. Die Israeliten taten Blut auf die Hörner des Altars und den Rest
auf den Boden drumherum und dies bedeutete, daß die Israeliten ihre Sünden ausgeglichen
hatten und alle Sünde von den Tafeln ihres Herzens ausgelöscht hatten.
„All sein Fett aber soll er abheben, wie man
das Fett des Dankopfers abhebt, und soll es in Rauch aufgehen lassen auf dem
Altar zum lieblichen Geruch für den HERRN.“ Das Fett in der Bibel bedeutet,
daß der heilige Geist gemeint ist. Daher müssen wir so handeln, wie Gott es
uns bestimmt hat, um unsere Sünden zu büßen. Außerdem müssen wir die Buße unserer
Sünden in unser Herz aufnehmen, so wie Gott es für richtig erachtet hat.
Gott sagte dem Volk Israels, daß das Sühneopfer
ein Lamm, eine Ziege oder ein Kalb sein sollte. Die Sündopfer des Alten Testaments
waren die Auserwählten. Das Kalb ist ein reines Tier. Der Grund, daß die Sündopfer
ohne Makel sein mußten, lag daran, daß sie Jesus offenbaren, der durch den Heiligen
Geist empfangen wurde um das Sündopfer der Menschheit zu werden.
Die Menschen des Alten Testaments übertrugen ihre
Sünden durch das Handauflegen auf den Kopf des fehlerfreien Sündopfers. Die
Priester überwachten das Opfer um ihre Sünden auszugleichen. So büßte das Volk
Israels für ihre Sünden.
Das Ritual am Bußtag
Warum mußte das Volk Israels das
Opfer am Bußtag darbringen? |
Weil sie bis zum Tode weitersündigten.
Tägliche Sündopfer konnten sie nicht
vor Gott heiligen. |
Aber da sie jedesmal, wenn sie eine Sünde begangen
hatten, ein Opfer darbringen mußten, war es für sie unmöglich all die Opfer
zu beschaffen, die sie benötigten, um für ihre Sünden zu büßen. Also wurden
sie mit der Zeit nachlässig. Es schien, als sei es eine endlose Aufgabe, jeden
Tag zu büßen und es machte sich bei ihnen der Eindruck breit, daß sie dieses
Ritual komplett aufgeben könnten.
Egal, wie sehr wir es versuchen, wir können niemals
genug Opfer für unsere Buße darbringen. Daher muß der wahre Ausgleich für unsere
Sünden aus dem gewissen Glauben an das Gesetz der Erlösung, das Gott für uns
geschaffen hat, stammen.
Auf Grund unserer Schwäche ist es egal, wie sehr
wir es versuchen nach dem Gesetz Gottes zu leben, es wird uns nur deutlich,
wie unvollkommen und schwach wir sind. Daher gab Gott dem Volk Israels eine
Möglichkeit, für die Sünden eines ganzen Jahres auf einmal zu büßen (3. Mose
16:17-22).
Es steht im 3. Mose geschrieben: „Auch soll
euch dies eine ewige Ordnung sein: Am zehnten Tag des siebenten Monats sollt
ihr fasten und keine Arbeit tun, weder ein Einheimischer noch ein Fremdling
unter euch. Denn an diesem Tag geschieht eure Entsühnung, daß ihr gereinigt
werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt vor dem HERRN. Darum soll
es euch ein hochheiliger Sabbat sein, und ihr sollt fasten. Eine ewige Ordnung
sei das“ (3. Mose 16:29-31).
Daher konnten die Israeliten unbesorgt sein, wenn
der Hohepriester das Opfer für die Sünden, die die Leute in einem Jahr begangen
hatten, am zehnten Tag des siebten Monats überwachten. An dem Tag war ihr Gewissen
rein, da alle Sünden fortgewaschen waren.
Am zehnten Tag des siebten Monats mußte der Hohepriester
Aaron, als der Vertreter von ganz Israel, das Sühneopfer überwachen. Zu dieser
Zeit konnten die anderen Hohepriester die heilige Stiftshütte nicht betreten.
Zuerst mußte Aaron das Sündopfer für sich und sein Haus überwachen, bevor er
es für den Rest der Israeliten vollziehen konnte, da auch er und sein Haus gesündigt
hatten.
Er überwachte das Opfer für das Volk folgendermaßen:
„…und danach zwei Böcke nehmen und vor den HERRN stellen an der Tür der Stiftshütte
und soll das Los werfen über die zwei Böcke: ein Los dem HERRN und das andere
dem Asasel, und soll den Bock, auf welchen das Los für den HERRN fällt, opfern
zum Sündopfer. Aber den Bock, auf welchen das Los für Asasel fällt, soll er
lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm Sühne vollziehe und ihn zu Asasel
in die Wüste schicke“ (3. Mose 16:7-10).
Nachdem er das Bußritual für sich und sein Haus
vollzogen hatte, warf Aaron „Lose für die beiden Ziegen“. Ein Los war für den
Herrn und das andere war für den Sündbock „Asasel“.
Zuerst wurden die beiden Böcke dem Herrn dargebracht.
Dort legte der Hohepriester seine Hände auf den Bock für das Volk um ihre Sünden,
die sie im Jahr begangen hatten, zu übertragen.
Das Blut wurde ins Innere zum Gnadenthron ins
Allerheiligste gebracht und sieben Male gesprenkelt. Dem Volk Israels waren
nun ihre Sünden des vergangenen Jahres vergeben. Statt das die Israeliten für
ihre Sünden starben, wurden die Sünden vom Hohepriester Aaron auf den Kopf des
Sühneopfers gelegt und es nahm die Richtung für alle auf sich. Dann opferte
er den anderen lebendigen Bock vor Gott. Das war das Opfer des Volkes.
Für das Volk
Vor den Leuten legte Aaron seine Hände auf den
zweiten Bock und gestand vor Gott. „Herr, das Volk Israels hat Mord begangen,
Ehebruch, Diebstahl, Gier, Täuschung … und sie haben sich vor ihren Idolen verbeugt.
Sie haben den Sabbat nicht heilig gehalten, sie haben Deinen Namen in Verzweiflung
angerufen und sie haben alle Teile Deines Gesetzes und der Gebote mißachtet.“
Dann nahm er seine Hände weg. Somit wurden alle Sünden, die das Volk begangen
hatte, auf das Sühneopfer übertragen.
Lassen Sie uns im 3. Mose 16:21 nachlesen. „Dann
soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle
Missetat der Israeliten und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt
haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der
bereitsteht, in die Wüste bringen lassen.“
Der Sündenbock würde dann durch die Wüste irren
und mit den Sünden der Israeliten auf seinem Kopf sterben. Der Sündenbock, „Asasel“
auf Hebräisch, bedeutet, „hinaustuen“. Es bedeutet, daß der Sündenbock vor den
Herrn hinausgetan wurde, für die ganzen Israeliten.
Nun wurden die Sünden Israels durch das Auflegen
der Hände Aarons auf den Sündenbock übertragen. Auf diese Art und Weise wurden
den Israeliten ihre Sünden vergeben. Wie sie nun den Hohepriester seine Hände
auflegen sahen und der Bock in die Wüste geführt wurde, konnten sich alle Israeliten,
die an das Ritual der Buße glaubten, sicher sein, daß ihre Sünden abgebüßt waren.
Alle Rituale im Alten Testament waren Schatten des „Evangeliums der Wiedergeburt“
im Neuen Testament.
Im Alten Testament war das Handauflegen und das
Blut des Opfers das Evangelium der Errettung von der Sünde. Im großen und ganzen
ist es im Neuen Testament gleich geblieben.
Das Evangelium der Erlösung im Neuen Testament
Wie wurden im Neuen Testament die Sünden der Menschen
gesühnt?
In Matthäus 1:21-25 steht: „Und sie wird einen
Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten
von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der
Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7:14): „Siehe, eine
Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den
Namen Immanuel geben“, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom
Schlaf erwachte, tat er wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm
seine Frau zu sich. Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und
er gab ihm den Namen Jesus.“
Unser Herr Jesus kam auf diese Welt hernieder
im Namen Immamuels um die Menschheit von ihren Sünden zu erretten. Daher wurde
Er Jesus genannt. Jesus kam um alle Sünden der Menschheit hinwegzunehmen. Er
kam im Fleische eines Menschen um der Retter der Menschheit zu werden. Er erfüllte
unsere Errettung und befreite uns für immer von der Sünde.
Das Evangelium der Wiedergeburt
Wie befreite Jesus uns von unseren Sünden? Er
tat dies durch Seine Taufe. Lassen Sie uns einen Blick auf Mattäus 3:13 werfen.
„Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan
zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und
sprach: Ich bedarf dessen, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt geschehen! Denn so gebührt
es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er’s geschehen. Und als Jesus
getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich
ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und
über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein
lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3:13-17).
Im Neuen Testament kam Jesus zu Johannes dem Täufer
als Er 30 Jahre alt wurde. Er wurde durch ihn getauft und nahm die Sünden aller
Sünder hinfort. Durch diese Tat erfüllte Er die Rechtschaffenheit Gottes.
Warum wurde Jesus am Jordan getauft?
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Was wird in dem Evangelium enthüllt? |
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Die Rechtschaffenheit Gottes. |
Lassen Sie uns nun einen Blick auf die Begegnung
des himmlischen Hohepriesters mit dem letzten Hohepriester der Menschheit werfen.
Dort können wir die Rechtschaffenheit Gottes durch die Taufe, die die Buße für
alle Sünden der Welt war, sehen.
Johannes der Täufer, derjenige der Jesus taufte,
war der herausragendste unter allen, die von einer Frau geboren wurden. Jesus
bezeugte dies in Matthäus 11:11: „Unter allen, die von einer Frau geboren
sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer.“ So
wie die Sünden der Menschen durch das Handauflegen des Hohepriesters Aaron am
Tag der Buße gesühnt wurden, so wurden alle Sünden der Welt gesühnt, als Jesus
von Johannes dem Täufer getauft wurde.
Das Evangelium der Wiedergeburt ist das Evangelium
der vollständigen Buße aller Sünden. Daher ist das Evangelium der Errettung
durch die Taufe Jesu das Evangelium, das Gott zur Erfüllung Seiner Rechtschaffenheit,
die alle Menschen der Welt rettete, festgesetzt hatte. Um für die Sünden der
Welt zu büßen wurde Jesus auf die zutreffendste Art und Weise getauft.
Was bedeutet die Erfüllung „aller Rechtschaffenheit?“
Es bedeutet, daß Gott alle Sünden der Welt auf die angemessendste Weise reingewaschen
hat. „Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche
kommt aus Glauben in Glauben“ (Römer 1:17).
Die Rechtschaffenheit Gottes wurde durch Seine
Entscheidung, Seinen eigenen Sohn Jesus in diese Welt zu senden um durch Seine
Taufe durch Johannes den Täufer und Seinen Tod am Kreuze die Sünden reinzuwaschen.
Im Neuen Testament wurde die Rechtschaffenheit
Gottes durch die Taufe Jesu und Sein Blut dargestellt. Wir wurden rechtschaffen,
weil Jesus alle Sünden der Menschheit vor fast 2000 Jahren am Jordan entfernt
hat. Wenn wir die Errettung durch Gott in unseren Herzen akzeptieren, ist die
Rechtschaffenheit Gottes wahrhaftig vollbracht.
„Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß
es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.
Da ließ er’s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus
dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist
Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme
vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen
habe“ (Matthäus 3:15-17).
Dieser Abschnitt enthüllt, daß Gott Selber die
Tatsache bezeugte, daß die Taufe Seines Sohnes die Rechtschaffenheit der Errettung
vollbrachte. Er sagte uns: „Jesus, der von Johannes dem Täufer getauft wurde,
ist nun wahrhaftig mein Sohn.“ Gott bezeugte, daß Jesus für die Buße der Sünden
der Menschheit getauft wurde. Er tat dies, damit das heilige Werk Seines Sohnes
nicht vergebens war.
Jesus ist der Sohn Gottes und außerdem der Retter
der Sünder der Welt. „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen
habe,“ sagte Gott. Es ist die Wahrheit, daß Jesus den Willen des Vaters
befolgte und die Sünden der Menschheit durch Seine Taufe auf Sich nahm.
Das Wort Taufe bedeutet „gewaschen zu sein, weiterzugeben,
begraben zu werden.“ Weil unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden als Er getauft
wurde, ist alles, was wir noch tun müssen, an das Evangelium zu glauben um von
dem Sünden der Welt errettet zu werden.
Die Erfüllung aller Prophezeihungen der Erlösung
im Alten Testament wurde durch die Taufe Jesu im Neuen Testament erreicht. Daher
haben die Prophezeihungen des Alten Testaments endlich ihr Gegenstück im Neuen
Testament gefunden. So wie die Israeliten einmal im Jahr ihre Sünden laut Altem
Testament gebüßt haben, wurden im Neuen Testament die Sünden der Leute auf Jesus
übertragen und für immer gebüßt.
3. Mose 16:29 ist das Vorbild von Matthäus 3:15.
Jesus wurde getauft, um alle Sünden der Welt auf Sich zu nehmen. Dank Seiner
Taufe sind alle, die an Seine unendliche Vergebung der Sünde glauben, gerettet
- all ihre Sünden werden von den Tafeln ihrer Herzen entfernt.
Wenn Sie in Ihrem Herzen die Wahrheit der Taufe
Jesu und Seines Todes nicht anerkennen und glauben, können Sie niemals von Ihrer
Sünde gereinigt werden, ganz egal, was für ein frommes Leben Sie leben. Nur
durch die Taufe Jesu ist das Wort Gottes erfüllt und unsere Sünden entfernt.
Wahre Errettung erlangen wir nur durch die Erlösung von unseren Sünden, in anderen
Worten, durch die Taufe Jesu.
Was werden Sie nun tun? Werden Sie diese Errettung
in Ihrem Herzen anerkennen? Oder werden Sie das nicht tun? Dies ist nicht das
Wort eines Menschen, sondern das Wort von Gott Selber. Jesus starb am Kreuz,
weil Er alle unsere Sünden durch Seine Taufe auf Sich genommen hatte. Glauben
Sie nicht, daß die Kreuzigung Jesu das Ergebnis Seiner Taufe war?
Es steht in Römer 8:3-4: „Denn was dem Gesetz
unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte
seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und
verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert,
in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach
dem Geist.“
Da der Mensch sich aufgrund Seiner fleischlichen
Schwäche nicht an das Gesetz und die Gebote Gottes halten kann, nahm Jesus die
Sünden des Fleisches fort, indem Er sie auf Sich Selbst nahm. Dies ist die Wahrheit
der Taufe Jesu. Die Taufe Jesu bestimmte Seinen Tod am Kreuze vor. Dies ist
die Weisheit des urspünglichen Evangeliums Gottes.
Wenn Sie nur an den Tod Jesu am Kreuze geglaubt
haben, wenden Sie sich nun um und akzeptieren Sie in Ihrem Herzen das Evangelium
der Erlösung durch die Taufe Jesu. Dann, und nur dann, können Sie ein Kind Gottes
werden.
Das ursprüngliche Evangelium
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Was ist das ursprüngliche Evangelium? |
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Das Evangelium von Wasser und Geist. |
Das ursprüngliche Evangelium ist das Evangelium
der Buße der Sünden. Dies ist das Evangelium der Taufe Jesu, Seines Todes und
der Auferstehung, die Gott uns enthüllt hat. Jesus Christus wusch die Sünde
auf einmal durch die Taufe am Jordan und gab somit Erlösung für all jene, die
an die Wahrheit glauben. Dank unseres Glauben wurden außerdem alle Sünden der
Zukunft reingewaschen.
Wer nun an die Taufe Jesu glaubt und an Sein Blut
am Kreuze ist von allen Sünden der Welt für immer gerettet. Glaube Sie daran?
Wenn Ihre Antwort „Ja, ich glaube!“ ist, dann werden Sie rechtschaffen werden.
Lassen Sie uns die Dinge zusammenfassen, die passierten,
nachdem Jesus getauft wurde. In Johannes 1:29 steht: „Siehe, das ist Gottes
Lamm, das der Welt Sünde trägt!“
Johannes der Täufer bezeugte, daß Jesus das Lamm
Gottes ist, daß die Sünden der Welt trägt. Johannes der Täufer übertrug all
die Sünden der Welt auf Jesus, als er Ihn am Jordan taufte. Und weil Johannes
der Täufer Jesus selber taufte, konnte er bezeugen: „Siehe, das ist Gottes
Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ Jesus wurde getauft und nahm die Sünden
der Welt mit Sich und dies ist das Evangelium der Wiedergeburt.
„Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde
trägt!“ (Johannes 1:29). Jesus nahm durch Seine Taufe alle Sünden der Welt
auf Sich.
Die Sünden, die Sie seit Ihrer Geburt bis zu Ihrem
zehnten Geburtstag begangen haben, gehören auch zu den Sünden der Welt. Glauben
Sie, daß diese Sünden auf Jesus übertragen wurden? – Ja, ich glaube daran. –
Was ist mit den Vergehen zwischen elf und 20 Jahren? Glauben Sie, daß diese
Sünden auch auf Jesus übertragen wurden? – Ja, das glaube ich. –
Gehören die Sünden, die Sie in der Zukunft begehen,
auch zu den Sünden der Welt? – Ja, auch sie gehören dazu. – Wurden sie denn
auch auf Jesus übertragen? – Ja, das wurden sie. – Glauben Sie wirklich, daß
alle Sünden der Welt durch die Taufe auf Jesus übertragen wurden? – Ja, das
glaube ich. –
Wollen Sie von den Sünden der Welt befreit werden?
Wenn Sie das wollen, glauben Sie an das Evangelium der Taufe Jesu und an Sein
Blut am Kreuze. Sobald Sie daran glauben, werden Sie erlöst werden. Glauben
Sie daran? Sie ist das wahre Heil der Wiedergeburt. Die Taufe Jesu und Sein
Blut sind das wahre Evangelium der Wiedergeburt. Es ist der Segen von Gott für
alle Sünder der Welt.
An das Heil der Wiedergeburt durch die Taufe Jesu
und Sein Blut an Kreuz zu glauben und zu Seiner Liebe aufzuschauen, bedeutet,
wahren Glauben zu besitzen und wahrhaftig wiedergeboren zu sein. Die Zeichen
der Wiedergeburt sind das Wasser und das Blut Jesu. Sie müssen nur die Worte
der Wahrheit akzeptieren, die in der Bibel stehen.
Religion und Glaube
Welches Zeugnis haben wir im Herzen,
daß wir wiedergeboren sind? |
Das Jesus all unsere Sünden durch Seine Taufe
und Sein Blut ausgelöscht hat. |
Religion bedeutet, an Jesus nach eigenen Gedanken
zu glauben und somit das reine Wort Gottes zu mißachten. Doch die Rettung von
der Sünde hat nichts mit den eigenen Gedanken zu tun. Glaube ist, an die Worte
des Alten und des Neuen Testaments zu glauben und die eigenen Gedanken zu verleugnen.
Es bedeutet, die Worte so zu nehmen, wie sie in der Bibel stehen und das Heil
durch das Wasser und das Blut zu akzeptieren: die Taufe Jesu und Seinen Tod
am Kreuze. Man kann gerettet werden, indem man die Weisheit des ursprünglichen
Evangeliums in sein Herz schließt.
Ohne die Taufe Jesu gäbe es kein Übertragen unserer
Sünden und ohne das Blutvergießen gäbe es keine Erlösung von den Sünden. All
unsere Sünden wurden auf Jesus übertragen, bevor Er sie zu Kreuze trug und für
uns Blut vergoß. Wenn wir an die Taufe Jesu und Sein Blut am Kreuz glauben und
an die Wiedergeburt durch das Evangelium, können wir uns von allen Sünden der
Welt befreien.
Wahrer Glaube ist, daran zu glauben, daß Jesus
Christus uns vollständig von all unseren Sünden gereinigt hat, als Er getauft
wurde; es bedeutet, daran zu glauben, daß Er die Richtung für all unsere Sünden
am Kreuz auf Sich nahm. Wir müssen an das gerechte Heil Gottes glauben. Gott
liebte die Menschen so sehr, daß Er uns durch die Taufe Jesu und Sein Blut am
Kreuz rettete. Wenn wir an dieses Evangelium glauben, werden wir von all unseren
Sünden errettet, werden von der Richtung befreit und werden rechtschaffen vor
Gott.
„Herr, ich glaube. Ich verdiene die Rettung nicht,
doch ich glaube an das Evangelium der Taufe Jesu, Seine Kreuzigung und die Auferstehung.“
Wir müssen dem Herrn nur für die Segnung mit dem Evangelium der Wiedergeburt
danken. An das ursprüngliche Evangelium zu glauben, bedeutet wahren Glauben
zu besitzen.
Die Wahrheit der Wiedergeburt ist diese: „So
kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi“
(Römer 10:17). „…und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird
euch frei machen“ (Johannes 8:32). Wir müssen die Wahrheit genau kennen
und an das Wasser, das Blut und den Geist glauben, der dies bezeugt (1. Johannes
5:5-8).
„Die Wahrheit wird euch frei machen.“ Dies
sind die Worte Jesu über das Wasser und das Blut. Wurden Sie frei gemacht? Sind
wir die Religiösen oder die Glaubenden? Jesus will nur jene, die an das Evangelium
der Wiedergeburt aus Wasser und Geist glauben.
Wenn Sie an das Evangelium der Taufe Jesu und
an Sein Blut glauben, sind Sie ohne Sünde in Ihrem Herzen. Aber wenn Sie an
Jesus als Religion glauben, sind Sie immernoch voller Sünde, weil Sie nicht
den vollständigen Glauben an das Heil Jesu haben. Religiöse Menschen versuchen
die Erlösung jedesmal, wenn sie um Vergebung beten, zu erlangen.
Daher können sie niemals vollständig von ihren
Sünden gerettet werden. Selbst, wenn sie ihr ganzes Leben lang um Vergebung
bäten, könnte dies niemals die Auslöschung der Sünde durch die Taufe Jesu und
Sein Blut am Kreuz ersetzten. Lassen Sie uns durch den Glauben an das Evangelium
Jesu, das alle Sünden der Welt, selbst die zukünftigen, reingewaschen hat, gerettet
werden.
Ich sage Ihnen wieder, daß die tägliche Reue niemals
das Evangelium der Wiedergeburt ersetzen kann. Alle Christen sollten an die
Erlösung von den Sünden durch das Evangelium der Wiedergeburt glauben.
Wir können niemals vollständig für unsere Sünden
um Vergebung bitten. Falsche Reue kann einen nicht zu Gott führen, sondern nur
die eigene Seele trösten. Falsche Reue ist eine einseitige Beichte, die nie
den Willen Gottes beachtet. Dies ist es nicht, was Gott von uns erwartet.
Was ist wahre Reue? Es ist die Rückkehr zu Gott.
Es ist die Rückkehr zu den Worten der Rettung Jesu und der Glaube an das Wort
wie es geschrieben wurde. Das Evangelium, das uns rettet, ist das Evangelium
der Taufe Jesu, Seiner Kreuzigung und der Auferstehung. Wenn wir vollständig
an dieses Evangelium glauben, werden wir gerettet und erhalten das ewige Leben.
Dies ist die Weisheit der Wiedergeburt – es bedeutet,
an die Taufe Jesu zu glauben und an Sein Blut und das Evangelium von Gottes
Königreich, das es uns gestattet, wiedergeboren zu sein.
Als Jesus uns sagte, daß wir aus Wasser und Geist
wiedergeboren sein sollten, meinte Er, daß wir durch den Glauben an Seine Taufe
und Sein Blut am Kreuze wiedergeboren werden sollen. Dann ist es uns möglich,
das Königreich des Himmels zu betreten und dort zu verweilen. Wir müssen Seinem
Wort glauben. Die zwei Dinge, die die Auslöschung unserer Sünden bezeugen, die
Taufe Jesu und Sein Blut am Kreuz, sind die Worte, die es uns gestatten, wiedergeboren
zu sein.
Glauben Sie nun an das Evangelium der Wiedergeburt
und an die Auslöschung der Sünden? Der Glaube an die Taufe Jesu und an Sein
Blut am Kreuz rettet uns vor den Sünden der Welt. Wir können mit diesem Glauben
wiedergeboren werden. Da die Bibel uns sagt, daß Jesus die Sünden der Welt von
allen Sünden reingewaschen hat, warum sollten wir nicht daran glauben und wiedergeboren
werden?
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Jene, die an die zwei Dinge glauben,
die unsere Wiedergeburt bezeugen – die Taufe Jesu und Seine Kreuzigung
– sind wahrhaftig wiedergeboren. Wer an den Sohn Gottes glaubt,
der hat dieses Zeugnis in sich (1. Johannes 5:3-10). Wenn Sie an
Jesus glauben, sollten Sie nicht das Evangelium von Wasser, Blut
und Geist auslassen.
So wie der Feldhauptmann Naaman sich am Jordan
siebenmal gewaschen hat um komplett von Lepra geheilt zu werden, sollten wir
daran glauben, daß Jesus ein und für alle Male die Sünde am Jordan reingewaschen
hat und uns somit ewigwährende Rettung gegeben hat.
Weil Jesus uns liebte können wir von allen Sünden
der Welt gerettet werden und ewigwährendes Leben haben, indem wir an das Evangelium
der Auslöschung der Sünden glauben. Lassen Sie uns alle an das Evangelium der
Wiedergeburt glauben und Gottes Heil empfangen.
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