Das Königreich, dass
von dem Allmächtigen regiert werden soll
< Offenbarung 19:1-21 >
„Danach hörte ich etwas wie eine
große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja!
Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes!
Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große
Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben
hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen
hat. Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch
steigt auf in Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten und die
vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem
Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Und eine Stimme ging
aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die
ihn fürchten, Klein und Groß! Und ich hörte etwas wie eine Stimme
einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine
Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr,
unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst
uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die
Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.
Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen.
Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach
zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes
berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte
Gottes. Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und
er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder
Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis
Jesu aber ist der Geist der Weissagung. Und ich sah den Himmel
aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:
Treu und Wahrhaftig, und Er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.
Und Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf Seinem Haupt
sind viele Kronen; und Er trug einen Namen geschrieben, den niemand
kannte als Er selbst. Und Er war angetan mit einem Gewand, das
mit Blut getränkt war, und Sein Name ist: Das Wort Gottes. Und
Ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit
weißem, reinem Leinen. Und aus Seinem Munde ging ein scharfes
Schwert, dass Er damit die Völker schlage; und Er wird sie regieren
mit eisernem Stabe; und Er tritt die Kelter, voll vom Wein des
grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen
geschrieben auf Seinem Gewand und auf Seiner Hüfte: König aller
Könige und Herr aller Herren. Und ich sah einen Engel in der Sonne
stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch
am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes
und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch
der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das
Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen!
Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt,
Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem
Heer. Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet,
der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er
die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild
des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den
feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. Und die andern
wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging,
der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.“
Exegese
Vers 1: „Danach hörte ich etwas
wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach:
Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres
Gottes!“
Der Abschnitt beschreibt wie die Heiligen
den Herrgott preisen, wenn der Tag ihrer Hochzeit mit dem Lamm
näher kommt. Unser Herrgott hat den Heiligen ihre Rettung gegeben
und die Herrlichkeit, damit sie Ihn aus einem guten Grund preisen.
Die verzückten Heiligen in der Luft preisen deswegen den Herrgott
weiter, denn Seine Gnade ist so groß, dass Er sie von all ihren
Sünden und ihrer unvermeidlichen Verdammung erlöst hat.
Das Wort „alleluia“ oder „hallelujah“
ist ein Kompositum, der hebräischen Wörter „halal“, was
Lob bedeutet, und „Yah“ was „Jehova“ bedeutet – deswegen
ist die Bedeutung „Jehova preisen“. Die Psalme 113-118 im Alten
Testament werden besondern die „Hallel von Ägypten“ genannt und
die Psalme 146-150 werden die „Psalme Hallels“ genannt.
Diese „Psalme Hallels“ sind Lieder,
die die Freude und das Leid des jüdischen Volkes begleitet haben
und ihm in Zeiten der Traurigkeit und des Leids Kraft gegeben
haben und in Zeiten der Rettung und des Sieges als Freudeslieder
gesungen wurde. Diese Lieder wurden auch gesungen, wenn man das
Lob „hallelujah“ nur für Gott singen kann. Der Grund dafür ist,
dass die Strafe des Herrn, die diese Welt durch die großen Plagen
befällt, wahr und gerecht ist und dass die Rettung, die Macht
und die Ehre nur Gott gehören.
Vers 2: „Denn wahrhaftig und gerecht
sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die
die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner
Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat.“
Es ist die gerechte Strafe Gottes,
dass der Herrgott die Heiligen rächen wird indem Er die Plagen
der sieben Schalen über den Religiösen der Erde und allen Ungläubigen
ausgießt. Da die Religiösen der Welt die rechtschaffenen Diener
Gottes, die frei von Sünde waren, ermordet haben, verdienen sie
es wiederum von Gott zum ewigen Tode verdammt zu werden.
Haben die Diener Gottes jemals etwas
auf dieser Erde getan, wegen dem sie es verdienen von den Religiösen
der Welt getötet zu werden? Natürlich nicht! Trotzdem haben sich
alle Religiösen dieser Welt vereint um die Kinder des Herrgottes
zu töten. So ist es gerecht wenn Gott die Plagen der sieben Schalen
über diesen Mördern ausgießt und es manifestiert die Gerechtigkeit
Gottes.
Vers 3: „Und sie sprachen zum zweiten
Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.“
Die Heiligen preisen den Herrgott in
der Luft, weil der Tag ihrer Hochzeit mit Jesus, der das Lamm
geworden ist, gekommen ist.
„Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.“
Dies bezieht sich auf den Rauch, der von dieser Welt aufsteigt,
wenn sie von den großen Plagen der sieben Schalen, die von Gott
ausgegossen wurden, zerstört und verbrannt wird. Das zeigt uns,
dass diese Welt sich nie wieder aus ihren Ruinen erheben wird,
denn ihre Zerstörung wird tödlich und für ewig sein.
Vers 4: „Und die vierundzwanzig
Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott
an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja!“
Die Tatsache, dass der Hochzeitstag
der Heiligen mit dem Herrn Jesus gekommen ist, ist so eine herrliche
Begebenheit, dass die 24 Ältesten und die vier Gestalten im Himmel
den Herrgott, der auf Seinem Thron sitzt, verehren und preisen.
Darum preisen alle Diener Gottes den Herrgott in der Luft.
Vers 5: „Und eine Stimme ging aus
von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn
fürchten, Klein und Groß!“
Da der Hochzeitstag des Lammes mit
den Heiligen so eine unaussprechlich große Freude für all Seine
Diener und die Heiligen ist, die durch den Glauben an den Herrgott
gerettet wurden, befiehlt ihnen die Stimme vom Thron Gott zu preisen.
Die Zeit ist nun gekommen, dass die Diener Gottes und all Seine
Heiligen sich freuen und den Herrn preisen.
Vers 6: „Und ich hörte etwas wie
eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser
und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn
der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!“
Dieser Vers sagt uns, dass die Zeit
für das Reich des Herrgottes gekommen ist, dass es Zeit für Seine
Heiligen und die Diener ist, ihren ewigen Frieden, die Freude
und den Segen zu empfangen, der wie ein Fluss fließt. Darum preisen
sie den Herrgott. Die Heiligen preisen unseren Gott in der Luft,
wenn auf dieser Erde die großen Plagen um sich greifen, weil die
Zeit gekommen ist, dass sie vom Herrgott beherrscht werden –
und zwar ist es jetzt Zeit, dass Gott all Seine Heiligen verherrlicht.
Der Klang des Lobes der Heiligen zu dieser Zeit ist wie der Klang
von Donner und von viel Wasser. Das Hochzeitsessen im Königreich
des Herrn beginnt somit mit dem wundervollen Lob der Heiligen.
Vers 7: „Lasst uns freuen und fröhlich
sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist
gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“
Jetzt, da die Plagen der sieben Schalen,
die Gott bringt, enden, sagt dieser Vers uns, dass die Zeitgekommen
ist, da alle Heiligen froh sein sollen und aufjauchzen. Die Heiligen
freuen sich und jauchzen auf, weil der Tag gekommen ist, an dem
sie unseren Herrn heiraten und in Seinem Königreich leben. Um
mit den Heiligen zu leben hat unser Herrgott Seinen neuen Himmel
und die neue Erde, die heilige Stadt und ihre Gärten und alle
Herrlichkeit und allen Reichtum vorbereitet und Er wartet nur
auf sie. Von diesem Zeitpunkt an werden die Heiligen für immer
mit dem Herrn herrschen.
Vers 8: „Und es wurde ihr gegeben,
sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die
Gerechtigkeit der Heiligen.“
Der Herr hat den Heiligen neue Kleider
gegeben, die aus Leinen gemacht sind. Jeder, der dem Herrgott
dient wird in diese Kleider gekleidet. Sprich, Gott hat die Heiligen
in die Kleider des Himmels gekleidet. Diese himmlischen Kleider
aus reinem Leinen sind nicht feucht von Schweiß. Das sagt uns,
dass die Tatsache, dass wir die Bräute des Lammes geworden sind,
nicht an unseren menschlichen Bemühungen und Investitionen liegt,
sondern an unserem Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist,
das uns vom Herrgott gegeben wurde.
Im klaren Kontrast zu den scharlachroten
und lila Kleidern, die der Antichrist trägt, ist dieses reine
Leinen wertvolles Leinen, aus dem man Kleider für Priester und
Könige macht. Ohne Schweiß zeigt uns das weiße, reine Leinen,
dass diejenigen, die in die Gnade Gottes und in Seine Gerechtigkeit
gekleidet sind, nun zu Seinem Volk geworden ist.
Mit dem Satz „das Leinen aber ist
die Gerechtigkeit der Heiligen“ meint die Bibel, dass diejenigen,
die durch die Gnade der Rettung, die uns vom Herrn gegeben wurde,
Heilige geworden sind, Gott mit ihrem Martyrium durch den Antichristen
und seine Anhänger als Verteidigung ihres Glaubens Ehre gegeben
haben. „Die Gerechtigkeit der Heiligen“ bezieht sich nämlich nicht
auf die Gerechtigkeit des Gesetztes, sondern auf das Martyrium
der Heiligen, wenn sie ihren wertvollen Glauben verteidigen. Gleichermaßen
sind alle Bräute Jesu Christi in der Endzeit Märtyrer, die, um
die Reinheit ihres Glaubens an den Herrn zu verteidigen, die sich
erhoben und gegen den Antichristen und seine Anhänger gekämpft
haben, während sie auf dieser Erde waren.
Um ihren Glauben an das Martyrium vorzubereiten
müssen alle Heiligen die ersten dreieinhalb Jahre des Großen Leidens
genährt werden, denn wenn diese dreieinhalb Jahre vorbei sind,
werden sie wirklich gemartert werden.
Vers 9: „Und er sprach zu mir: Schreibe:
Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und
er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes.“
Wenn die Plagen Gottes auf dieser Welt
beendet sind, wird der Herrgott alle Heiligen zum Hochzeitsessen
des Lammes (dem Königreich, das der Herr gebaut hat und dass Er
beherrscht) einladen und Er wird es ihnen gestatten im Königreich
Christi zu leben. Diejenigen, die zum Hochzeitsessen des Lammes
eingeladen sind, sind die Gesegneten. Unser Gott hat uns gesagt,
dass Er auf jeden Fall dieses Wort des Versprechen erfüllen wird.
Der Tag wird schließlich kommen, an dem die Heiligen den Herrn
heiraten werden. Unser Herr wird auf diese Erde zurückkehren um
Seine Bräute davonzutragen, die durch den Glauben an das Evangelium
von Wasser und Geist von all ihren Sünden gereinigt wurden. Und
der Herr wird für immer und ewig mit Seinen Bräuten in Seinem
Königreich leben.
Die Vereinigung der Heiligen ist vollkommen,
wenn sie durch Christus verzückt werden, und dann im Tausendjährigen
Königreich endlose Ehre und Belohnungen empfangen. Hallelujah!
Ich preise den Herrgott und danke Ihm, der uns zu Seinem Volk
gemacht hat.
Vers 10: „ Und ich fiel nieder zu
seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht!
Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu
haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.“
Die Heiligen müssen all diese Herrlichkeiten
nur dem Herrgott geben. Der Eine, der alle Verehrung und Lob von
den Heiligen empfangen muss, ist einzig unser dreieinige Gott.
Der Satz „Das Zeugnis Jesu aber
ist der Geist der Weissagung“ bedeutet, dass die Weissagung
und die Prophezeiung Jesu durch den Heiligen Geist gekommen ist.
Vers 11: „Und ich sah den Himmel
aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:
Treu und Wahrhaftig, und Er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.“
Wenn die Endzeit kommt, wird unser
Herrgott, der auf einem weißen Pferd reitet, mit Seiner Gerechtigkeit
gegen den Satan kämpfen und ihn binden, indem Er ihn in den Brunnen
des Abgrunds und den Pfuhl aus Feuer wirft.
Hier ist der Name Jesu Christi „Treu“
und „Wahrhaftig“. Das Wort „Treu“ bedeutet, dass man sich auf
Jesus verlassen kann und beschreibt Seine Treue, wohingegen das
Wort „Wahrhaftig“ bedeutet, dass Er frei von Lüge ist, und besagt,
dass Christus den Antichristen mit der gerechten Strafe Gottes
überwinden wird.
Vers 12: „Und Seine Augen sind wie
eine Feuerflamme, und auf Seinem Haupt sind viele Kronen; und
Er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als Er selbst.“
Dass die Augen des Herrn „wie eine
Feuerflamme“ sind, sagt uns, dass Er die Macht hat, alle zu
richten. Der Satz „auf Seinem Haupt sind viele Kronen“ wiederum
bedeutet, dass unser Herr immer über den Satan in Seinem Kampf
gegen ihn triumphiert, denn Er ist der allmächtige und allwissende
Gott.
Vers 13: „Er war angetan mit einem
Gewand, das mit Blut getränkt war, und Sein Name ist: Das Wort
Gottes.“
Unser Herr wird die Heiligen bei ihren
Feinden rächen, indem Er Seine Feinde, die sich gegen Ihn gestellt
haben, mit Seinem wilden Zorn. Dieser Gott ist kein anderer als
Jesus Christus selber. So wie Er es durch Sein Wort versprochen
hat, ist unser Herr wirklich im Körper eines Menschen auf diese
Erde gekommen, wurde von Johannes getauft um alle Sünden der Welt
zu tragen, hat sie zum Kreuz getragen und ließ die Sünden der
ganzen Menschheit verschwinden.
Das „Gewand, das mit Blut getränkt
war“ - dieses Blut bezieht sich nicht auf das eigene Blut
Christi. Es bezieht sich auf das Blut der Feinde, das auf das
Gewand des Herrn spritzt, wenn Er Seine fürchterliche Zornesstrafe
auf sie hernieder bringt und sie mit Seinen mächtigen Füßen zertrampelt.
„Das Wort Gottes“ bezieht sich
auf den Charakter Jesu. Da unser Herr alles nach Seinem mächtigen
Wort vollbringt, wird Er „das Wort Gottes“ genannt.
Verse 14-16: „Und Ihm folgte das
Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem
Leinen. Und aus Seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass Er
damit die Völker schlage; und Er wird sie regieren mit eisernem
Stabe; und Er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes
Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf
Seinem Gewand und auf Seiner Hüfte: König aller Könige und Herr
aller Herren.“
Das Herr Gottes dient immer Seinen
Werken und ist in Seine herrliche Gnade gekleidet.
Gott wird diese Welt mit dem Wort richten,
das aus Seinem Mund kommt. Unser Herr hat uns mit dem Wort Seines
Mundes immer Versprechen gemacht und Er erfüllt diese Versprechen
mit Seiner Macht. Der Eine, der die Welt richtet und den Satan
zerstört, ist Jesus Christus, der König aller Könige und der Herr
aller Herren.
Vers 17: „Und ich sah einen Engel
in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln
zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem
großen Mahl Gottes“
Diese Welt wird zusammen mit dem Satan
und seinen Anhängern am Ende von Jesus Christus zerstört werden.
Die Bibel beschreibt die Zerstörung dieser Welt als das große
Mahl Gottes.
Vers 18: „Und esst das Fleisch der
Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der
Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien
und Sklaven, der Kleinen und der Großen!“
Dieses Wort sagt uns, dass die Vögel,
die in den Himmel fliegen, ihre Bäuche mit dem Fleisch der Leichen
füllen werden, da diese ganze Welt und jeder darin sterben werden,
wenn die großen Plagen des Herrgottes beendet sind. Sie werden
das tun, weil Gott die großen Plagen der sieben Schalen über dieser
Welt ausgießen wird. Unser Herr hat uns gesagt: „Wo Aas ist,
da sammeln sich die Geier“ (Matthäus 24:28). In der Welt der
Endzeit wird es nur Zerstörung, Tod und die Strafe der Hölle für
die Sünder geben. Aber für die Heiligen wird es den Segen geben,
im Königreich Christi zu herrschen.
Vers 19: „Und ich sah das Tier und
die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen
mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.“
Bis zu ihrem Ende werden der Antichrist,
der Diener des Satans, und seine Anhänger sich gegen die Diener
Gottes und Seine Heiligen stellen und versuchen gegen sie zu gewinnen.
Aber da unser Herr der König aller Könige ist, wird Er den Antichristen
und den falschen Propheten ergreifen und sie in den Pfuhl des
Feuers werfen und all ihre Diener mit dem Schwert Seines Wortes
töten.
Vers 20: „Und das Tier wurde ergriffen
und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen
getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des
Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig
wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel
brannte.“
Das „Tier“ hier, bezieht sich auf den
Antichristen. Der „falsche Prophet“ ist der Diener des Antichristen,
der die Menschen vom Glauben an das Wort der Wahrheit abbringt,
indem er Wunder und Zeichen vollbringt. Unser Herrgott wird den
Satan, das Tier (den Antichristen), den falschen Propheten und
die Anhänger des Satans, die das Bild des Antichristen anbetet
und sich gegen Gott, die Heiligen und gegen das Evangelium von
Wasser und Geist gestellt haben, vernichten.
Der „feurige Pfuhl, der mit Schwefel
brennt“ bezieht sich auf die Hölle. Die Hölle unterscheidet
sich von dem Brunnen des Abgrunds. Der Brunnen des Abgrunds ist
der Ort, an dem das Herr des Satans zeitweise gebunden wird und
der „feurige Pfuhl“ ist der Ort ihrer ewigen Bestrafung. Besonders
Feuer und Schwefel wurden in der Bibel immer als Werkzeug der
Strafe und des Gericht Gottes verwendet.
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Nachdem diese Welt zerstört ist, wird
unser Herr mit den Heiligen auf diese Erde zurückkehren, den Satan
und seinen Diener zuerst zerstören und dann das Königreich Christi
eröffnen. Dann werden die Heiligen mit dem Herrn im Königreich
Christi eintausend Jahre lang leben und regieren.
Vers 21: „Und die andern wurden
erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der
auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.“
Diese Welt wurden durch das Wort geschaffen,
das aus dem Mund unseren Herrgottes kommt; gleichermaßen werden
die Feinde Gottes alle von dem Wort des Gerichts zerstört, das
aus Seinem Mund kommt. Dann wird das Königreich Christi auf dieser
Erde geschaffen werden. Deswegen müssen die Heiligen auf das Königreich
Christi hoffen und Gott alle Ehre geben, indem sie gegen den Satan,
den Antichristen und seine Anhänger kämpfen und ihr Martyrium
im Glauben umarmen.