" Umsonst habt Ihr es empfangen, umsonst gebt es!"
(Matthäus 10,8)

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 Predigten über wichtige Themen von Rev. Paul C. Jong

 

Wie man eine korrekte Beichte ablegt


< 1. Johannes 1:9 >
„Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“



Das Evangelium des Blutes ist ein halbes Evangelium

Können wir das himmlische Königreich
nur mit dem Evangelium des
Blutes betreten?
Niemals. Wir müssen an das vollständige
Evangelium glauben (das Evangelium
von Wasser und Geist).

Das 1. Johannes 1:9 gilt nur für die Rechtschaffenen. Falls ein Sünder, der noch nicht erlöst ist, für seine Sünden nach den Worten dieser Passage büßt und seine Fehler bekennt, würden seine Sünden nicht ausgelöscht werden. Verstehen Sie, was ich meine? Diese Passage gilt nicht für die Sünder, die nicht wiedergeboren sind.

Es gibt viele Menschen auf der Welt, die noch nicht wiedergeboren sind, doch sie nehmen diese Passage aus dem 1. Johannes Kapitel 1, beten und reuen ihrer Sünden und hoffen auf Vergebung.

Doch kann man, wenn man nicht wiedergeboren ist, durch Bußgebete vollständig von seinen Sünden erlöst werden? Dies ist eine wichtige Sache, die wir bedenken und klarstellen müssen, bevor wir weitermachen.

Bevor Sie das 1. Johannes lesen, müssen Sie sich entscheiden, ob der Apostel Johannes ein rechtschaffener Mensch oder ein Sünder war. Lassen Sie mich Sie etwas fragen: War der Apostel Johannes ein rechtschaffener Mensch, der durch den Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist wiedergeboren war, oder war er ein Sünder?

Wenn Sie behaupten, daß er ein Sünder gewesen ist, sind Sie biblisch falschen Glaubens. Falls der Apostel Johannes ein rechtschaffener Mensch gewesen ist, der wiedergeboren wurde, als er an Jesus glaubte, wird es deutlich, daß sein Glaube anders als der Ihre war. Sie müssen den selben Glauben wie der Apostel Johannes haben.

Lassen Sie mich Ihnen eine andere Frage stellen. Hat der Apostel Johannes die Briefe an die Rechtschaffenen oder an die Sünder geschrieben? Der Apostel Johannes hat die Briefe an die Rechtschaffenen geschrieben.

Daher wäre es falsch, wenn Sünder, die nicht wiedergeboren sind, die Worte aus 1. Johannes 1:8-9 zitierten und sie auf sich selber anwendeten. Wenn Sie rechtschaffen werden wollen, bekennen Sie Ihre Sünden vor Gott und glauben Sie an das Evangelium von Wasser und Geist. Dann wird der Herr all Ihre Sünden mit dem Evangelium, das bereits die Sünden der Welt reingewaschen hat, reinwaschen.

So ist der Glaube des Apostels Johannes. Im 1. Johannes Kapitel 5 spricht er davon, daß er an „das Wasser, das Blut und den Geist“ glaubt. Glauben Sie an Jesus, der durch Wasser, Blut und den Geist kam? Glauben Sie nur an Jesus, der durch die Kreuzigung kam oder durch Seine Taufe, Sein Blut und den Geist?

Können Sie in das himmlische Königreich eintreten, indem Sie nur an das Evangelium des Blutes glauben? Wenn Sie nur an das Evangelium des Blutes am Kreuz glauben, kennen Sie nur das halbe Evangelium. Wenn Sie nur an das Blut am Kreuz glauben, werden Sie feststellen, daß Sie zweifellos jeden Tag um Vergebung beten. Wahrscheinlich glauben Sie, daß Ihre Sünden einfach durch Bußgebete fortgewaschen werden können.

Aber können Ihre Sünden weggewaschen werden, wenn Sie nur an das Blut am Kreuz glauben und jeden Tag reuen und um die Vergebung Ihrer täglichen Sünden beten? Wenn Sie einer dieser Menschen sind, dann werden Ihre Sünden in Ihrem Herzen bleiben, weil niemand seine Sünden nur durch den Glauben an das Blut alleine, oder tägliche Bußgebete reinwaschen kann. Wenn Sie einer dieser Menschen sind, dann kennen Sie das Evangelium von Wasser und Geist noch nicht und Ihr Glaube ist unvollständig.

Der Apostel Johannes war wiedergeboren, weil er an das Evangelium von Wasser, Blut und Geist glaubte. Aber Sie glauben nur an das Blut am Kreuz. Wenn Sie selber kein klares Bild von dem Evangelium haben, wie wollen Sie dann anderen zur Rettung verhelfen? Sie sind selber nicht wiedergeboren, doch versuchen, durch Bußgebete für Ihre Sünden zu büßen. Das wird niemals funktionieren.

Egal wie sehr der Mensch betet und reut, seine Sünden können nicht aus seinem Herzen gewaschen werden. Wenn Sie manchmal das Gefühl haben, daß Ihre Sünden weggewaschen wurden, ist das nur Ihre Einbildung und die Kraft Ihrer Emotionen. Wenn Sie beten und reuen, mag es sein, daß Sie sich für ein bis zwei Tage erfrischt fühlen. Doch auf diese Weise können Sie sich niemals von Ihren Sünden befreien.

Sünder beten und reuen und hoffen, daß sie von ihren Sünden errettet werden. Darum sind sie immernoch Sünder, selbst wenn sie lange schon an Jesus glauben. Sie kennen das Evangelium von Wasser und Geist nicht. Es mag sein, daß Sie einer dieser Menschen sind, wenn Sie an Jesus glauben und noch nicht wiedergeboren wurden. Wenn Sie jeden Tag versuchen, für Ihre Sünden durch Gebete und Reue zu büßen, dann ist das ein klarer Beweis dafür, daß Sie noch nicht wiedergeboren wurden. Sie müssen sich entscheiden, ob Sie an das Evangelium von Wasser und Geist glauben, wie es der Apostel Johannes getan hat, oder ob Sie an Ihre eigenen Gedanken und Gefühle glauben wollen. Eines ist die eindeutige Wahrheit und das andere nicht.

Das wahre Evangelium nach der Bibel besagt, daß Jesus getauft wurde und ein für allemal die Sünden der Welt fortgenommen hat und die Strafe für alle Sünder am Kreuz empfangen hat. Wenn ein Mensch an die Taufe Jesu und Seinen Tod am Kreuz glaubt, wird er sofort von seinen Sünden gerettet werden. Andererseits wird jemand, der versucht seine Vergehen durch Bußgebete reinzuwaschen, niemals von seinen Sünden befreit werden. Glauben Sie, daß Sie sich an all Ihre täglichen Sünden erinnern können? Kümmert sich Gott um die Sünden, die Sie nicht bereut haben? Sind Reuegebete eine eindeutige Lösung für das Problem der täglichen Sünden? Nein.



Wahre Reue und der Grund für die Beichte

Wo sind die Grenzen für die
Beichte und gute Taten?
Obwohl wir während unserer Leben unsere
Sünden bekennen müssen, können wir niemals
gerettet werden, indem wir einfach nur
unsere Überschreitungen bereuen
und gute Taten tun.

Die Reue bedeutet in der Bibel, daß man sich vom falschen Glauben abwendet und sich dem wahren Glauben zuwendet und für die Rechtschaffenen bedeutet es, daß sie die Fehler erkennen und wieder ins Licht des Evangeliums zurückkehren.

Wenn Sie jetzt ein Sünder sind, sollten Sie Ihre Beichte wie folgt machen: „Lieber Gott, ich habe gesündigt und ich verdiene es, in die Hölle geschickt zu werden. Ich bin noch nicht wiedergeboren und ich weiß, daß ich für die Hölle bestimmt bin.“ Dies ist eine richtige Beichte.

Wie sollte dann ein Wiedergeborener beichten? „Lieber Gott, ich habe die Sünde begangen, daß ich meinem Fleisch gefolgt bin. Ich glaube daran, daß Jesus durch Johannes den Täufer getauft wurde und mich von all meinen Sünden befreit hat, selbst von den Sünden, die ich eben begangen habe, obwohl ich für meine Sünden sterben sollte. Ich danke dem Herrn, daß Er mich durch das Wasser und den Geist gerettet hat.“ Die Beichten der Wiedergeborenen und der Nicht-Wiedergeborenen unterscheiden sich.

Wir alle sollten den selben Glauben wie der Apostel Johannes haben. Sie werden niemals vom Tod, der der Lohn für die Sünde ist, gerettet werden, wenn Sie versuchen, Ihre Sünden hinter der Beichte, die für die Rechtschaffenen ist, verstecken.

Alle Sünder, die noch nicht wiedergeboren sind, sollten aufhören, sich hinter Beichtgebeten zu verstecken und anfangen, an das wahre Evangelium von Wasser, Blut und dem Geist zu glauben. Sie sollten den Glauben des Apostels Johannes lernen und somit die Errettung erlangen.

Sünder erkennen nicht, wie schrecklich die Strafe für ihre Sünden sein wird. Die größte Sünde vor Gott ist es, nicht an das Evangelium der Wiedergeburt aus Wasser und Geist zu glauben.

All jene, die an Jesus glauben, aber nicht wiedergeboren sind, sollten vor Gott bekennen „Herr, ich bin ein Sünder, der in die Feuer der Hölle geworfen wird,“ und davon Abstand nehmen zu sagen „Herr, bitte wasche meine Sünden fort.“ Wenn ein Sünder in seinem Herzen das Evangelium, daß Jesus ihn durch die Taufe im Jordan und Sein Blut am Kreuz gerettet hat, aufnimmt, kann er von all seinen Sünden befreit werden. Solch eine Beichte sollte ein Sünder machen, um vor Gott von all seinen Sünden gerettet zu werden.

Ein Sünder muß nur bekennen, daß er noch nicht wiedergeboren wurde und an das Evangelium von Wasser und Geist glauben. Dann wird er sofort gerettet werden. Durch das Evangelium von Wasser und Geist wurde die Rettung aller Sünder erreicht. „Auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4:12). Gott hat alle Sünder von ihren Sünden errettet, indem Er Seinen Sohn, Jesus, durch Johannes den Täufer taufen und Ihn am Kreuz sterben ließ.

Der Herr hat alle Sünden, die die Menschen mit ihrem Fleische und ihren Herzen von ihrer Geburt bis zu ihrem Tode begehen, reingewaschen. Wir müssen an das wahre Evangelium glauben, um gerettet zu werden. Es ist die einzige Möglichkeit, wie wir von all unseren Sünden gerettet werden können und wahrhaftig heilig werden. Wir können ein für allemal rechtschaffen werden, wenn wir an das wahre Evangelium von Wasser und Geist glauben.

Jesus wurde getauft, nahm die Sünden der Welt fort, zahlte am Kreuz mit Seinem Leben dafür, erstand nach drei Tage wieder auf und sitzt nun zur Rechten Gottes. Das ist die ultimative Wahrheit.

Wir alle sollten diese Beichte machen: „Herr, ich kann nicht anders, als jeden Tag zu sündigen, bis zum Tage, an dem ich sterbe. Ich wurde aus dem Leib meiner Mutter als Sünder geboren und dank der Sünden, die ich begangen habe, sollte ich in die brennenden Feuer der Hölle geworfen werden. Aus diesem Grund will ich an Jesus glauben, der durch Wasser, Blut und Geist kam und mein Retter wurde.

So wie es in Matthäus Kapitel 3 geschrieben steht, nahm Jesus die Sünden der Welt, inklusive aller Sünden, die wir bis zu unserem Tod begehen, auf Sich, als Er am Jordan getauft wurde. „Und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32).

Wenn Jesus uns nur von der ursprünglichen Sünde befreit hätte und uns gesagt hätte, daß wir das Problem unserer eigenen Sünde selber lösen sollen, würden wir ununterbrochen leiden. Doch Jesus hat uns durch Seine Taufe von all unseren Sünden erlöst. Worüber müssen wir uns noch Gedanken machen? Wenn wir an die Taufe Jesu und Sein Blut am Kreuz glauben und dem Herrn danken, wird der Geist in unseren Herzen verweilen.

Glauben Sie an Jesus? Glauben Sie daran, daß der Geist in Ihnen weilt? All Ihre Sünden wurden auf Jesus übertragen, als Er die Sünden der ganzen Welt durch Seine Taufe auf Sich nahm. Er wurde später für unsere Sünden am Kreuz gerichtet und hat uns von der ewigen Verdammnis befreit. Das ist das wahre Evangelium.



Die Beichte der Rechtschaffenen

Wie lautet die wahre Beichte
der Rechtschaffenen?
Sie bekennen, daß sie jeden Tag sündigen,
doch an die Tatsache glauben, daß Jesus
ihre täglichen Sünden vor rund 2000
Jahren fortgewaschen hat.

Im 1. Johannes 1:9 steht: Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ Das bedeutet, daß ein Mensch, der sich dazu entscheidet, an das Evangelium von Wasser und Geist zu glauben, seine Sünden so bekennen muß: „Herr. Ich kann nicht anders als mein Leben lang zu sündigen, doch ich weiß, daß ich von meinen Sünden nicht durch Gebete um Vergebung gerettet werden kann. Ich glaube daran, daß der Lohn der Sünde der Tod ist und nichts außer der Taufe Jesu und Seiner Kreuzigung kann meine Sünden reinwaschen. Ich bekenne, daß ich heute gesündigt habe, doch ich glaube daran, daß Jesus meine heutige Sünde bereits vor 2000 Jahren fortgewaschen hat.“ Wenn er so betet, wird das Problem der Sünde in seinem Gewissen sofort gelöst sein.

Die, die schon wiedergeboren sind, müssen nur ihre Sünden bekennen. Sie bestätigen, daß Jesus bereits jegliche Sünde, die sie begehen, fortgewaschen hat. Weil Jesus vor 2000 Jahren getauft wurde und für die Sünder starb, ist es egal, wie schwach sie sind, denn all ihre Sünden wurden vollständig reingewaschen.

Der Text, den wir heute gelesen haben, ist sehr gut für die Rechtschaffenen. Doch wenn ein Sünder diesen Vers nimmt und ihn falsch verwendet, wird er in der Hölle landen. Nichtsdestotrotz ist dies eine der am meisten falsch verwendeten Passagen in der Bibel. Sie hat für lange Zeit für ein großes Mißverständnis unter den Christen gesorgt.

Es gibt eine Redewendung, daß ein inkompetenter Arzt seine Patienten töten könnte. Es ist eine Regel des Lebens, daß ein Mensch gut ausgebildet und erfahren sein muß, um seine Aufgaben gut erledigen zu können. So ist es auch in der Welt des Glaubens. Die, die das Wort Gottes lehren, müssen die Wahrheit, wie sie geschrieben steht, akurat und deutlich vermitteln, und die, die von ihnen lernen, sollten Vertrauen an das, was sie lernen, haben.

Wenn Priester die falschen Doktrinen lehren, oder wenn Gläubige die Bibel falsch kennenlernen, wird daraus nur für beide Strafe und Hölle resultieren. Nur die Wiedergeborenen können die Bibel korrekt lehren. Selbst gute Medizin kann Patienten töten, wenn sie falsch verschrieben wurde und so ist es auch mit dem Lehren und Lernen des Wort Gottes. Es ist so nötwenig, wie das Feuer in unserem Leben. Doch so, wie in ein Unglück ausarten würde, wenn man Feuer in die Hände von Kindern geben würde, so kann das Wort Gottes in den falschen Händen auch ein schreckliches Unglück bringen.

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Die Wiedergeburt

Wir müssen den Unterschied zwischen der Konfession der Rechtschaffenen und der Sünder erkennen. Das 1. Johannes 1:9 ist für die Rechtschaffenen. Wenn ein rechtschaffener Mensch seine Sünden vor dem Herrn voller Glauben bekennt, wird er von ihnen befreit, denn Jesus hat die Sünden bereits vor 2000 Jahren reingewaschen.

Es ist falsch, wenn Sünder glauben, daß ihre Sünden jedesmal reingewaschen werden, wenn sie um Vergebung beten. Wenn man nicht wiedergeboren ist, wie können die Sünden nur durch die Beichte fortgewaschen werden?

Gott ist gerecht. Er hat Seinen einzigen eingeborenen Sohn auf diese Welt geschickt und ließ Ihn die Sünden der Welt durch Seine Taufe reinwaschen und alle retten, die an das Wasser Seiner Taufe und Sein Blut am Kreuz glauben. Daher sagt Gott einem rechtschaffenen Menschen, wenn er seine Sünden bekennt, daß Jesus bereits alle Sünde vor rund 2000 Jahren fortgenommen hat. Somit bestätigt Er, daß er keine Sünde mehr in sich hat, selbst wenn sein Fleisch weiterhin sündigt.

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