" Umsonst habt Ihr es empfangen, umsonst gebt es!"
(Matthäus 10,8)

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 Predigten über wichtige Themen von Rev. Paul C. Jong

 

Die falschen Doktrinen


< Römer 8:29-30 >

„Denn die Er ausersehen hat, die hat Er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild Seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die Er aber vorherbestimmt hat, die hat Er auch berufen; die Er aber berufen hat, die hat Er auch gerecht gemacht; die Er aber gerecht gemacht hat, die hat Er auch verherrlicht.“



Dieser Abschnitt sagt uns, dass Gott es vorherbestimmt hat, die Menschen in Jesus Christus zu retten. Um das zu tun, hat Gott sie in Christus berufen, diejenigen, die Er berufen hat, gerecht gemacht hat, und diejenigen, die Er gerecht gemacht hat, verherrlicht hat. Die ganzen Grundlagen der Schrift werden in Jesus Christus geplant und ausgearbeitet. Das ist es, was uns das Buch Römer sagt und trotzdem haben viele Theologen und falsche Priester diese deutliche und einfache Wahrheit in eine einfache Doktrine verwandelt, die aus ihren eigenen Gedanken und Interessen besteht, und verbreiten sie. Wir werden unsere Aufmerksamkeit nun darauf richten, wie viele diese Wahrheit missverstehen.

Einige Theologen leiten aus diesem Abschnitt die fünf Doktrinen ab: 1) Vorherwissen, 2) Vorherbestimmung, 3) die effektive Berufung, 4) das gerecht werden und 5) Verherrlichung. Diese fünf Doktrinen sind als die „Goldene Kette der Rettung“ bekannt und wurden bei sowohl den Gläubigen als auch den Ungläubigen gleichermaßen verbreitet. Aber ihre Behauptungen sind voller Fehler.

Alle fünf Doktrinen sprechen nur davon, was Gott getan hat, nämlich: „Gott kannte einen bereits, hat ihn bereits ausgewählt, hat ihn bereits berufen, gerecht gemacht und verherrlicht.“ Aber die Doktrine der Vorbestimmung ist eine Doktrine, die behauptet, dass Gott diejenigen, die Er retten würden, bereits vor ihrer Geburt bedingungslos ausgewählt hat. Aber die biblische Wahrheit der Vorbestimmung lehrt uns, dass Gott die Sünder bereits zu Seinen Kindern gemacht hat, indem Er sie mit Seiner Lieber überschüttete. So hat Gott sie ausgewählt, sie berufen, gerecht gemacht und sie verherrlicht.



Der Fehler der theologischen Doktrinen der Vorbestimmung und der Auswahl


In der christlichen Theologie können wir die „fünf großen Doktrinen“ des Kalvinismusses, die von John Calvin proklamiert wurden, finden. Unter ihnen sind die Doktrine der Vorbestimmung und die Doktrine der Auswahl. In der folgenden Diskussion werde ich die biblischen Fehler dieser Doktrinen aufzeigen und das Evangelium von Wasser und Geist bezeugen.

Die Doktrine der Auswahl stammt von einem Theologen namens John Calvin. Natürlich hat Gott von der Auswahl in Jesus Christus lange vor Calvins Zeit gesprochen, aber seine Doktrine der Auswahl hat viele verwirrt. Diese falsche Doktrine beschränkt die Liebe Gottes und definiert sie als diskriminierend und unfair. Grundsätzlich kann man sagen, dass es weder Beschränkungen noch Grenzen in der Liebe Gottes gibt und somit kann die Doktrine der Vorbestimmung, die der Liebe Gottes solche Grenzen unterstellt, einfach nur falsch sein. Aber in Wirklichkeit haben viele Menschen, die heutzutage an Jesus glauben, diese Doktrine als natürlich und fatalistisch angenommen.

Die Themen dieser Doktrine der Vorbestimmung fingen an, über viele Gedanken zu herrschen, da die Doktrine auf diejenigen zutrifft, die gerne philosophieren und somit hat sie über ihre Gedanken geherrscht und sie dazu gebracht, an sie zu glauben. Die Doktrine behauptet, dass Gott schon vor der Schöpfung einige Menschen bedingungslos vorherbestimmt und ausgewählt hat, wohingegen andere vorbestimmt waren, von dieser Auswahl ausgeschlossen zu sein. Wäre diese Doktrine wahr, hätten die Seelen, die nicht ausgewählt sind, Grund, sich gegen Gott aufzulehnen und Er würde sich in einen unfairen und voreingenommen Gott verwandeln.

Wegen dieser Doktrinen gibt es eine große Verwirrung im heutigen Christentum. Daraus resultiert, dass viele Christen leiden und sich fragen: „Wurde ich ausgewählt? Wenn Gott mich vor der Schöpfung abgewiesen hat, warum sollte ich dann an Jesus glauben?“ Letztendlich interessieren sie sich mehr dafür, ob sie von der Auswahl Gottes angenommen oder ausgeschlossen wurden. Darum hat die Doktrine der Vorbestimmung soviel Verwirrung unter den Menschen, die an Jesus glauben, geschaffen, da sie mehr Wert auf die Frage legen, ob sie ausgewählt wurden, anstatt auf das wahre Evangelium von Wasser und Geist, das uns von Gott gegeben wurde.

Diese Doktrine hat die Wahrheit des Christentums in einfach nur eine andere weltliche Religion verwandelt. Aber jetzt ist für uns die Zeit gekommen, diese falschen Doktrinen mit dem Evangelium, das die Gerechtigkeit Gottes bezeugt, aus dem Christentum zu treiben. So müssen Sie zuerst für sich selber herausfinden, ob die Doktrine der Vorbestimmung richtig ist oder nicht, und von all ihren Sünden erlöst werden, indem Sie das Evangelium von Wasser und Geist kennen und daran glauben. Diejenigen, die wirklich von Gott ausgewählt wurden, sind diejenigen, die Seine Gerechtigkeit kennen und daran glauben.



Die Vorbestimmung und die Auswahl, die von der Wahrheit genannt werden


In Epheser 1:3-5 steht: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in Ihm hat Er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor Ihm sein, sollten; in Seiner Liebe hat Er uns dazu vorherbestimmt, Seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen Seines Willens.“ Die Auswahl, von der in diesem Abschnitt von Epheser gesprochen wird, ist die Auswahl, die ausgewählt wird „durch Ihn (Christus) ehe der Welt Grund gelegt war“ (Epheser 1:4). Außerdem sagt er uns, dass Jesus Christus niemanden von der Ehre der Rettung von der Sünde ausgeschlossen hat.

Aus diesem Abschnitt müssen wir ermitteln, was genau an der Doktrine der Vorbestimmung falsch ist. Der grundsätzliche Fehler dieser Doktrine ist, dass sie sich gegen den Standart der Auswahl Gottes wendet, der nämlich darauf basiert, dass wer gerettet wird und wer nicht, nicht von dem Wort Gottes abhängig ist, sondern stattdessen von Seiner willkürlichen und bedingungslosen Entscheidung.

Wenn wir unseren Glauben an Jesus auf die Logik einer solch bedingungslosen Vorherbestimmung und Auswahl begründen würden, wie könnten wir dann jemals mit unserer nervösen Unsicherheit und unseren Sorgen an Jesus glauben? Der Kalvinismus predigt eine falsche Doktrine, die den gerechten Gott in einen unfairen und ungerechten Gott verwandelt. Der Grund dafür, warum Calvin einen solchen Fehler gemacht hat, ist, dass er die Bedingung von „in Jesus Christus“ aus der Vorherbestimmung Gottes genommen hat, und dieser Fehler war groß genug um viele zu verwirren und irrezuführen. Aber die Schrift sagt uns deutlich: „Denn in Jesus Christus hat Gott uns erwählt“ (Epheser 1:4).

 

Wenn Gott, wie die Kalvinisten behaupten, bedingungslos einige auswählt, um ihr Gott zu sein und andere ohne Grund ausschließt, was könnte dann absurder sein? Calvin hat Gott in den Gedanken der Menschen in einen unfairen Gott verwandelt. Aber die Bibel sagt uns in Römer 3:29: „Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist Er nicht auch der Gott der Heiden? Ja, gewiss, auch der Heiden?“ Gott ist jedermanns Gott und der Retter aller.

Jesus ist der Heiland aller. Er hat jedem die Erlösung gegeben, indem Er durch Seine Taufe von Johannes und durch Sein Blut am Kreuz alle Sünden der Menschheit auf sich genommen hat (Matthäus 3:15). Die Schrift sagt uns, dass Christus jeden Sünder gerettet hat, indem Er alle Sünden der Welt durch Seine Taufe ertragen hat und diese Sünden zum Kreuz getragen hat (Johannes 1:29), und für diese Sünden an unserer Stelle gerichtet wurde (Johannes 19). Außerdem sagt uns Johannes 3:16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Jesus Christus hat jedermanns Sünden mit Seiner Taufe auf sich genommen, starb am Kreuz und stand für die ganze Menschlichkeit in der Gerechtigkeit Gottes wieder auf.

Unser Verständnis, wen Gott berufen hat, muss auf Seinem Wort basieren. Lassen Sie uns deswegen einen Blick auf den Abschnitt aus Römer 9:10-11 werfen. „Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde. Ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, damit der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden.“

Hier steht geschrieben, dass der Ratschluss Gottes „durch die Gnade des Berufenden“ steht. Wen hat Gott dann in Jesus Christus berufen? Es sind genau die Sünder, die Gott berufen hat. Wen hat Gott geliebt, Esau oder Jakob? Er hat Jakob geliebt. Gott liebt nicht die Menschen, die wie Esau sind, der voll von seiner eigenen Gerechtigkeit war, sondern Er hat die Sünder, wie Jakob, berufen, und hat es ihnen gestattet, durch das Evangelium von Wasser und Geist wiedergeboren zu werden. Das war genau der Wille der Gerechtigkeit Gottes, die Sünder wie Jakob auswählt, um sie zu lieben und sie durch Jesus Christus beruft.

Weil Adam der Urahne jedermanns war, wurden alle als Nachkommen eines Sünders geboren. In Psalm 51 sagt David, dass er in Sünde empfangen wurden, als er im Leib seiner Mutter war. Weil die Menschen als Sünder geboren wurden begehen sie Sünden, egal, was sie beabsichtigen. Ihr ganzes Leben lang tragen sie bis zum Ende weiter die Früchte der Sünde. Markus 7:21-27 sagt uns, dass die Menschen, weil sie mit der Sünde geboren wurden, dazu bestimmt sind, ihr ganzes Leben lang in der Sünde zu leben, so wie Apfelbäume Äpfel tragen und Birnenbäume Birnen tragen.

Sie haben vermutlich die Erfahrung gemacht, gegen Ihren Willen eine Sünde zu begehen. Das liegt daran, dass Sie von Anfang an als Sünder geboren wurden. Die Menschen werden mit bösen Gedanken, wie Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Gier, Lasterhaftigkeit, Täuschung, Lüsternheit und solchen anderen Sünden in ihren Gedanken geboren. Darum lebt jeder sein Leben in Sünde. Die Sünde ist ererbt. Da wir mit den Sünden geboren wurden, die unsere Vorfahren auf uns übertragen haben, sind wir grundsätzlich dazu bestimmt, in Sünde zu leben. Das ist der Grund dafür, warum wir an Jesus als unseren Retter und an die Gerechtigkeit Gottes glauben müssen.

Bedeutet dass dann, dass das erste Werk Gottes, Adam, ein Fehlschlag war? Nein, das tut es nicht. Gott hat sich entschieden, die Menschheit zu Seinen Kindern zu machen, als Er es dem ersten Menschen gestattet hat, der Sünde zu verfallen. Er hat es uns grundsätzlich gestattet, Sünder zu sein, damit Gott uns retten kann und uns durch die Taufe Jesu Christi und durch Sein Blut zu Seinen Kindern machen kann. Also müssen wir wissen, dass wir ausnahmslos als Sünder geboren wurden.

 

Aber Gott hat sich vor der Schöpfung entschieden, Jesus Christus auf diese Erde zu schicken, weil Er wusste, dass die Menschheit zu Sündern werden würde. Dann hat Er alle Sünden der Welt durch die Taufe, die Jesus von Johannes empfangen hat, auf Jesus gelegt und ließ Ihn am Kreuz sterben. Anders gesagt, Er hat sich entschieden, jeden der glaubt, mit dem Segen der Erlösung von der Sünde und damit, dass er ein Kind Gottes wird, zu beschenken. Das ist der Plan Gottes und Sein Grund, die Menschheit zu schaffen.

Weil sie es missverstehen, mögen einige Menschen fragen: „Schau dir Jakob und Esau an. Wurde nicht der eine ausgewählt und der andere von Gott verlassen?“ Aber Gott hat diejenigen, die darauf bestehen, ohne Jesus Christus gerettet zu werden, nicht bedingungslos ausgewählt. Er hat sich eindeutig dafür entschieden, jeden durch Jesus Christus zu Seinem Kind zu machen. Wenn wir nur das Alte Testament betrachten, kriegen wir vielleicht den Eindruck, dass Gott nur eine Seite ausgewählt hat, aber im Neuen Testament sehen wir eindeutig, dass Er Menschen wie Jakob ausgewählt hat, um alle Sünder durch Jesus Christus zu retten. Wir müssen eindeutig verstehen, wen Gott durch Sein Wort berufen hat und daran glauben.

Wen hat Gott berufen und geliebt, Esau oder Jakob? Er hat keinen anderen als Jakob berufen, einen Mann voller Schwächen, Täuschung und Unrechtschaffenheit, um ihn zu lieben und ihn in der Gerechtigkeit Gottes zu retten. Auch Sie müssen an diese Wahrheit glauben, dass Gott der Vater Sie durch Jesus Christus in Seiner Gerechtigkeit berufen hat. Sie müssen an die Tatsache glauben, dass das Evangelium von Wasser und Geist in Jesus Christus die Gerechtigkeit Gottes ist.

 

Warum hat Gott dann solche Leute wie Jakob ausgewählt? Gott hat Jakob ausgewählt, weil er ein Vertreter der ganzen unrechtschaffenen Menschheit war. Die Berufung Jakobs durch Gott war eine Berufung gemäß Seines Willens; eine Berufung nach dem Wort Gottes, dass „wir in Jesus Christus berufen waren.“ Diese Berufung stimmt überein mit dem Wort der Wahrheit, dass „damit der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl nicht aus Verdienst der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden.“

Die Möglichkeit, Sünder durch Jesus Christus zu retten, war da, um die Gerechtigkeit Gottes mit Seiner Liebe vollständig zu erfüllen. Das ist das Gesetz der Rettung, dass durch die Gerechtigkeit Gottes für die Sünder errichtet wurde. Um sie in Seine Gerechtigkeit zu kleiden hat Gott Menschen wie Jakob berufen, der selber keine Selbstgerechtigkeit hatte, und diejenigen, die auf Seine Berufung durch Jesus Christus geantwortet haben.

Hat Gott diejenigen, die selbstgerecht waren und in Ordnung zu sein schienen, berufen? Oder hat Er diejenigen, die nicht selbstgerecht waren und die voller Schwächen waren, berufen? Diejenigen, die Gott berufen hat, waren Menschen wie Jakob. Gott hat die Sünder, die für die Hölle bestimmt waren, berufen und gerettet. Sie müssen erkennen, dass auch Sie von Ihrer Geburt an ein Sünder waren, der der Ehre Gottes ermangelt hat und somit für die Hölle bestimmt war. Sprich, Sie müssen sich selber kennen. Gott hat durch Jesus Christus alle Sünder berufen und sie in Seiner Gerechtigkeit gerettet.

Das Volk Gottes sind diejenigen, die gerecht wurden, indem sie an Seine Gerechtigkeit geglaubt haben. Gott hat es vorbestimmt, alle Sünder zu berufen und sie in Jesus zu erlösen, und Er hat das erfüllt, was Er vorherbestimmt hat. Das ist die Vorbestimmung und die wahre Auswahl in Jesus Christus, von der Gott spricht. Um die wahre Auswahl Gottes zu verstehen, müssen wir zuerst den Hintergrund dieser Auswahl verstehen, wie sie im Alten Testament beschrieben wird.



Der Hintergrund der Auswahl Gottes aus dem Alten Testament


Das 1. Mose 25:21-26 erzählt uns von der Geschichte Jakobs und Esaus, die immernoch im Leib ihrer Mutter, Rebekka, waren. Von den beiden hat Gott Jakob ausgewählt. Calvin hat seine Doktrine der Auswahl mit diesem Abschnitt begründet, aber wir werden bald herausfinden, dass sein Missverständnis nichts mit dem Willen Gottes zu tun hat. Es gab einen Grund, warum Gott Jakob mehr geliebt hat als Esau. Das ist der Grund dafür, dass die Menschen wie Esau leben, indem sie an ihre eigenen Stärken glauben, statt sich auf Gott zu verlassen und Ihm zu vertrauen, wohingegen Menschen wie Jakob durch ihr Vertrauen auf die Gerechtigkeit Gottes, und dadurch, dass sie sich darauf verlassen, leben. Darum wurden wir „in Christus erwählt“ (Epheser 1:4).

Die „bedingungslose Auswahl“ ohne Jesus und außerhalb der Gerechtigkeit Gottes ist nur eine falsche christliche Doktrine. Diese Vorstellung ist so, wie wenn man einen Schicksalsgott in das Christentum bringt und daran glaubt. Aber die Wahrheit sagt uns, dass Gott alle Sünder in Jesus ausgewählt hat. Weil Gott sich entschieden hat, alle Sünder „in Jesus Christus“ zu retten, war Seine Auswahl eine gerechte Auswahl. Hätte Gott Jakob bedingungslos ausgewählt und Esau grundlos abgestoßen, wäre Er ein unfairer Gott gewesen, aber Er hat uns in Jesus Christus berufen. Und um diejenigen, die Er berufen hat, zu retten, hat Er Jesus auf diese Erde geschickt um alle Sünden der Welt mit Seiner Taufe, die die Gerechtigkeit Gottes erfüllt hat, zu übernehmen und um Sein wertvolles Blut am Kreuz zu vergießen. So hat Gott uns ausgewählt und durch Jesus Christus geliebt.

Wir müssen unsere menschlichen Gedanken ablegen und an das Wort der Schrift glauben und nicht in einem wörtlichen Glauben, sondern in einen geistlichen Glauben. Gott, der Vater, hat uns nämlich alle durch Jesus Christus ausgewählt. Aber wie spricht Calvin von der Auswahl Gottes? Den wahren Glauben findet man, wenn man die Gerechtigkeit Gottes kennt und daran glaubt. An den menschlichen Gedanken als die Wahrheit zu glauben, ist so, wie wenn man einen Götzen anbetet und nicht Gott.

An die Gerechtigkeit Gottes durch Jesus zu glauben, unterscheidet sich eindeutig von dem Glauben an die falsche Doktrine der Vorbestimmung. Würden wir Jesus nicht kennen und nach dem geschriebenen Wort Gottes an Ihn glauben, würden wir uns nicht von den einfachen Tieren, die nicht logisch denken können, unterscheiden. Wir wurden durch das Siegel der Gerechtigkeit Gottes „in Jesus Christus“ als die Kinder Gottes ausgewählt. Wir sollten unseren Glauben auf der Basis der Worte der Schrift untersuchen.

 

Eine der fünf Doktrinen des Kalvinismusses spricht von der „eingeschränkten Buße.“ Diese Doktrine behauptet, dass von den vielen Menschen auf der Welt, einige von der Rettung durch Gott ausgeschlossen wurden. Aber die Liebe Gottes und Seine Gerechtigkeit können nicht so unfair sein. Die Schrift sagt uns, dass Gott „will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2:4). Wenn der Segen der Rettung ein eingeschränkter Segen wäre, der einigen gewährt wird, aber anderen nicht gestattet, gäbe es viele Menschen, die ihren Glauben an Jesus aufgeben würden. Diejenigen, die an solche falschen Doktrinen glauben, müssen zum Evangelium von Wasser und Geist zurückkehren, von ihren Sünden gerettet werden und das ewige Leben erhalten, indem sie Jesus Christus als ihren Heiland erkennen und an Ihn glauben. Gott hat jeden durch Jesus Christus mit Seiner Gerechtigkeit gerettet.

Wenn Gott wirklich einige geliebt und andere gehasst hätte, würden sich die Menschen von Gott abwenden. Lassen Sie uns annehmen, dass Gott genau hier und jetzt hier ist. Würde Gott alle, die rechts von Ihm stehen, für die Rettung aussuchen und diejenigen, die links von Ihm stehen grundlos für die Hölle bestimmen, wäre das gerecht? Diejenigen, die links von Ihm stehen, hätten keine Wahl als sich gegen Gott zu wenden. Wenn Gott so wäre, wer auf dieser Welt würde Ihm dann als den wahren Gott dienen und Ihn anbeten? All jene, die bedingungslos von Gott gehasst würden, würden protestieren und im Gegenzug Gott auch hassen. Selbst die Kriminellen auf dieser Welt sollen angeblich ihre eigene Moral und Fairness haben. Wie könnte unser Schöpfer dann so unfair sein und wer würde an einen solch unfairen Gott glauben?

 

Unser Vater hat sich entschieden alle Sünder mit der Gerechtigkeit Gottes, die in Seinem Sohn, Jesus Christus, gefunden wird, zu retten. Darum hat die kalvinistische Doktrine der eingeschränkten Buße nichts mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun. Aber solche falschen Doktrinen führen die Menschen leider irre und sie glauben falsch an Gott oder wenden sich von Ihm allein wegen ihrer eigenen Missverständnisse ab. 



Ein unwahrer Film


Aus einem Roman von Stephen King, namens „Das letzte Gefecht“, wurde vor einigen Jahren eine Fernseh-Miniserie gemacht, die auf der ganzen Welt hoch gelobt wurde. Die Handlung des Romans verläuft so: Im Jahre 1991 bricht in Amerika eine Seuche aus, und es überleben nur wenige Menschen, die dieser Epidemie gegenüber „immun“ sind. Die Überlebenden, die instinktiv Gott dienen, treffen sich in Boulder, Colorado, und diejenigen, die den „Dunklen Mann“ verehren, zieht es nach Las Vegas, Nevada. Die beiden Gruppen errichten unabhängig voneinander eine neue Gesellschaft, bis eine die andere zerstören muss. 

Unter den Überlebenden träumt ein junger Mann namens Stuart regelmäßig davon, dass das Ende der Welt gekommen ist und eine ältere Frau namens Abigail sagt ihm in seinen Träumen, dass er an einen bestimmten Ort gehen soll und erinnert ihn daran, dass Gott ihn bereits auserwählt hat. In diesem Film rettet Gott diesen jungen Mann, weil Er ihn von der Schöpfung ausgewählt hat, obwohl er nicht an Gott oder Jesus glaubte.

Rettet Gott dann bedingungslos diejenigen, die nichteinmal an Jesus glauben? Natürlich nicht. Gott hat jeden in Jesus Christus vorbestimmt um diejenigen von ihren Sünden zu retten, die an Seine Gerechtigkeit glauben.

Die Geschichte dieses Filmes basiert auf Calvins Doktrine der Vorbestimmung und der Auswahl. Dieser Film ist einfach eine Geschichte, die nur einen Teil der Doktrine eines Theologen erzählt. Wie könnte Gott sich willkürlich entscheiden, einige Menschen in die Hölle zu schicken und trotzdem andere für die Rettung auswählen? Weil Gott gerecht ist, hat Er jeden durch Jesus Christus vorbestimmt und ausgewählt, und es gibt niemanden, der von der Rettung Seiner Gerechtigkeit ausgeschlossen ist. Die Vorbestimmung und Auswahl Gottes ohne Jesus Christus sind bedeutungslos und nicht biblisch. Leider behaupten so viele Theologen weiterhin, dass Gott einige ausgewählt hat, und andere von sich gewiesen hat.

Selbst bevor Er das Universum geschaffen hat, hat Gott geplant, alle Sünder zu retten und sie durch Seine Gerechtigkeit durch Jesus Christus zu Seinen Kindern zu machen. Sprich, Er hat alle Sünder durch das Evangelium Jesu ausgewählt. Wie glauben Sie dann?

Glauben Sie, dass die buddhistischen Mönche, die tief in den Bergen meditieren, von der Auswahl Gottes ausgeschlossen sind? Wenn die Vorherbestimmung und die Auswahl Gottes ohne Jesus Christus bedingungslos wären, gäbe es für uns keine Notwendigkeit, Sein Wort zu predigen oder daran zu glauben. Wenn einige Menschen ohne den Retter Jesus Christus dazu bestimmt wären, gerettet zu werden, und andere wären das nicht, dann gäbe es absolut keine Notwendigkeit für die Sünder an Jesus zu glauben. Am Ende wäre es bedeutungslos, dass Jesus uns durch Seine Taufe und durch Sein Blut am Kreuz von unseren Sünden gerettet hat. Aber durch die Gerechtigkeit Gottes, die man in Jesus Christus finden kann, hat Gott selbst diesen buddhistischen Mönchen, die nicht an Jesus glauben, es gestattet gerettet zu werden, wenn sie nur bereuen und sich zu Gott wenden.

 

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Bibelstudien zu Römer

Es gibt viele Menschen auf dieser Welt, die ihr Leben leben und an Jesus glauben. Sollten wir sie in zwei Gruppen teilen, würde die eine Gruppe aus denen bestehen, die wie Esau sind, und die anderen wären diejenigen, die wie Jakob sind. Die Menschen, die wie Jakob sind, zeigen sich selbst als Sünder, die zur Hölle bestimmt sind, und werden so durch den Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist, das uns von Jesus gegeben wurde, von ihren Sünden gerettet. Die andere Gruppe besteht aus Menschen wie Esau, die versuchen, die himmlischen Tore zu durchschreiten, indem sie ihre eigenen Anstrengungen ihrem Glauben an Jesus hinzufügen.

Wie sind Sie? Wie Jakob oder wie Esau? Glauben Sie an die Gerechtigkeit Gottes? Oder glauben Sie an die fehlerhafte Doktrine der Vorherbestimmung? Ihre Wahl zwischen diesen beiden Glaubensrichtungen wird entscheiden, wo Sie schließlich landen – im Himmel oder in der Hölle. Sie müssen diese fehlerhaften Doktrinen rauswerfen und die Gerechtigkeit Gottes empfangen um mit Ihm Frieden zu schließen, indem Sie an das Evangelium von Wasser und Geist glauben, von dem die Gerechtigkeit Gottes spricht. Nur dieser Glaube gibt uns die vollkommene Erlösung von unseren Sünden und das ewige Leben.

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