" Umsonst habt Ihr es empfangen, umsonst gebt es!"
(Matthäus 10,8)

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 Predigten über wichtige Themen von Rev. Paul C. Jong

 

Richtet einander nicht


In Römer 14:1 steht: „Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.“

Paulus hat die Heiligen in Rom davor gewarnt, den Glauben des anderen zu richten oder zu kritisieren.

Zu der Zeit fingen sie an, den Glauben des anderen zu kritisieren, da es sowohl diejenigen, die sehr gläubig waren gab und diejenigen, die in der Kirche Roms nicht so gläubig waren. Wenn Ihnen das passiert, müssen Sie den Glauben des anderen respektieren und jede kritische Haltung gegenüber der Diener Gottes ablegen. Es liegt an Gott und nicht an uns, Seine Diener zu bestimmen und aufzubauen.

Selbst in der Kirche Gottes gibt es viele Probleme unter den Glaubenden. Wenn wir uns ihren Glauben ansehen, können wir allen möglichen Glauben finden. Einige waren vor ihrer Erlösung an das Gesetz gebunden und so sind immer noch Spuren ihres alten legalistischen Glaubens übrig.

Einige Christen halten es für sehr wichtig, nur ausgewählte Dinge zu essen. Solche Leuten glauben zum Beispiel, dass sie kein Schwein essen dürfen. Andere glauben vielleicht, dass sie sich unbedingt an den Sabbat halten müssen. Aber wir müssen diese Probleme durch unseren Glauben an die Gerechtigkeit Gottes lösen und einander nicht wegen kleinen Angelegenheiten kritisieren. Das ist der Kern dessen, wovon Paulus spricht.

 

Paulus lehrt in Kapitel 14, dass wir die Schwächen unserer Glaubensbrüder nicht kritisieren sollten, wenn sie an die Gerechtigkeit Gottes glauben. Warum nicht? Denn obwohl sie schwach sind, glauben auch sie an die Gerechtigkeit Gottes.

Die Bibel betrachtet diejenigen, die durch den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes von ihren Sünden erlöst wurden, als das wertvolle Volk Gottes. Obwohl sie vielleicht in den Augen der anderen unzureichend wirken, hat Gott uns trotzdem befohlen, niemals den Glauben eines anderen Gläubigen zu kritisieren. Das liegt daran, dass sie trotzdem die Kinder Gottes durch den Glauben wurden, obwohl sie vielleicht im Fleisch unzureichend sind.



Jeder Glaube unterscheidet sich von anderen

In den Versen 2-3 steht: „Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach ist, der isst kein Fleisch. Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen.“

Es kann Schwierigkeiten zwischen denen unter den Dienern Gottes, die an Seine Gerechtigkeit glauben und Ihm folgen, geben. Der Glaube an die Rettung ist derselbe, aber die Größe des Glaubens an Sein Wort mag unterschiedlich sein.

Wenn jemand ein Legalist war, bevor er durch den Glauben an das Evangelium der Gerechtigkeit Gottes wiedergeboren wurde, würde er Zeit brauchen, um seine eigene Gerechtigkeit abzulegen, indem er gänzlich an die Gerechtigkeit Gottes glaubt. Diese Menschen tendieren dazu, der Befolgung des Sabbats große Bedeutung zuzumessen, aber Sie sollten sie nicht kritisieren, weil auch sie an die Gerechtigkeit Gottes glauben.

 

Gott ist vom Glauben derer, die Seine Gerechtigkeit kennen und daran glauben, erfreut. Er hat sie als Sein Volk anerkannt. Deswegen sollten diejenigen, die wirklich an die Gerechtigkeit Gottes glauben, jede Anstrengung unternehmen, um ihre Glaubensbrüder mit der Gerechtigkeit Gottes zu nähren, statt die Schwäche ihres Glaubens bei ihnen zu kritisieren.



Wir dürfen die Diener Gottes nicht richten

In Vers 4 steht: „Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.“

Wir müssen die Diener Gottes, die Gott anerkannt hat, anerkennen, wie auch ihren Glauben. Kritisieren Sie die Diener Gottes und richten sie in Ihrem christlichen Leben? Dann wird Gott Sie für Ihren Glauben sogar noch mehr tadeln. Wenn Sie den Glauben derer, die von Gott anerkannt werden, verdammten, nur weil Sie sie nicht mögen, klettern Sie selber auf den Richterstuhl Gottes und richten Seine Diener. Das ist nicht richtig. Sie sollten stattdessen diese Diener Gottes, die Sie nicht mögen, dankbar empfangen und ihren Rat befolgen, während Sie die Gerechtigkeit Gottes verherrlichen.

Gott muss unseren Glauben anerkennen. Wir sollten den wahren Glauben haben, der das Lob und die Belohnung Gottes verdient. Weil Gott es uns gestattet hat, dass wir unser Leben Jesus Christus widmen, danken wir Ihm für Seine Gerechtigkeit. Wir müssen diejenigen anerkennen, die Gott anerkennt, und diejenigen missbilligen, die Gott missbilligt. Ich hoffen, dass Sie Gott verherrlichen, indem Sie an Seine Gerechtigkeit glauben, statt Ihre eigene Gerechtigkeit zu verherrlichen. Ich hoffen, dass Gott Ihren Glauben anerkennt. Dann werden Sie wegen Ihres Glaubens an Seine Gerechtigkeit erhoben werden. 



Wenn sie auch an die Gerechtigkeit Gottes glauben...

„Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss. Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer isst, der isst im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der isst im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch“ (Römer 14:5-6).

Unter den Juden gab es solche, die gerettet wurden, weil sie an Christus, unseren Herrn des Evangeliums von Wasser und Geist, glauben. Viele von ihnen, waren immer noch an das Gesetz gebunden, obwohl sie an Jesus geglaubt haben. Aber sie waren bereits die Diener der Gerechtigkeit Gottes, weil sie, egal, was sie getan haben um sich an das Gesetz zu halten, die Gerechtigkeit Gottes verbreitet haben.

Darum hat Paulus gesagt: „Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne“ (1. Korinther 9:20-21).

Wir dürfen weder den Glauben derer, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, ignorieren, noch abweisen. Wenn sie an die Gerechtigkeit Gottes glauben und Ihm dienen, müssen wir sie als die Diener Gottes anerkennen.



Die Rechtschaffenen sollen für den Herrn leben

In den Versen 7-9 steht: „Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass Er über Tote und Lebende Herr sei.“

Wir leben mit Christus und sterben mit Ihm, weil wir von all unseren Sünden gerettet wurden und ein neues Leben empfangen, indem wir an die Gerechtigkeit Gottes glauben, die im Evangelium enthüllt wurde. Alle alten Dinge sind in Christus gestorben und wir wurden neue Kreaturen. Wirklich an die Gerechtigkeit Gottes zu glauben bedeutet, die Wahrheit, dass Sie Christi sind, zu kennen und daran zu glauben. So haben diejenigen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, nichts mehr mit dieser Welt zu tun und sind stattdessen Diener Gottes geworden.

Wenn Sie ein Diener Gottes werden, werden Sie Ihn erheben, Ihn lieben, für Seine Ehre leben und Ihm dankbar sein, dass Er es Ihnen gestattet hat, Ihr Leben so zu leben.

Gehören Sie wirklich Christi? Diejenigen, die an das Evangelium von Wasser und Geist glauben, wurden mit Christus gekreuzigt und wurden mit Ihm wieder zum Leben erweckt. Egal, ob wir leben oder sterben, wir gehören durch die Gerechtigkeit Gottes Christus.



Wir sollten unseren Glaubensbrüder nicht richten

In den Versen 10-12 steht geschrieben: „Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. Denn es steht geschrieben: ,So wahr Ich lebe, spricht der Herr, Mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.‘ So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“

Weil Christus, unser Gott, lebt, werden wir eines Tages vor Ihm knien und alles bekennen. Deswegen dürfen wir nicht auf dem Richterstuhl sitzen und unsere Brüder und Schwestern richten, sondern müssen in Bescheidenheit vor Gott stehen. Es ist viel wichtiger, für den Willen Gottes zu leben, als einander in Seiner Kirche zu richten und zu verdammen. Wenn wir die Schwächen unserer Brüder und Schwestern richten und verdammen, werden wir für unsere eigenen Schwächen vor Gott gerichtet werden. Darum müssen wir erkennen, wie gut es ist, für den Willen Gottes zusammen in Seiner Kirche zu leben.

 

Der wahre Glaube baut die Glaubensbrüder auf und verfolgt die Gerechtigkeit Gottes. Denken Sie daran, dass ein falscher Glaube die Gerechtigkeit Gottes verlassen wird und nur seine eigene Gerechtigkeit erbaut. Was ist mit Ihnen? Verfolgen Sie die Gerechtigkeit Gottes mit dem Glauben? Oder verfolgen Sie die Gerechtigkeit Ihres eigenen Fleisches?



Wir müssen den Glauben der anderen unterstützen

Verse 13-14: „Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern richtet vielmehr darauf euren Sinn, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis bereite. Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.“

Weil es Unterschiede in der Größe des Glaubens bei denen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, gibt, sollten wir daran arbeiten, einander den Glauben aufzubauen, indem wir einander aufbauen. Das bringt denjenigen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, Wachstum. Wenn wir wirklich für Gott und Seine Gerechtigkeit leben, sind wir alle Sein Volk.

Wenn Sie ein Christ sind, der an die Gerechtigkeit Gottes glaubt, können Sie mit Ihrem Glauben an das Wort Gottes alles tun. Wenn Sie das nicht können, liegt das daran, dass Sie Ihre eigene Gerechtigkeit statt der Gerechtigkeit Gottes verfolgen. Wenn Sie Ihre eigene Gerechtigkeit in der Gerechtigkeit Gottes verfolgen, ist das so, wie wenn man die Welt verfolgt und einen falschen Glauben hat.

Diejenigen, die ihre eigene Gerechtigkeit suchen, obwohl sie durch den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes gerettet wurden, leben als die Feinde Gottes. Gott will, dass diejenigen, die durch den Glauben an Seine Gerechtigkeit gerettet wurden, ihr Leben lang weiter Seiner Gerechtigkeit folgen.



Handeln Sie nach der Liebe

In den Versen 15-18 steht: „Wenn aber dein Bruder wegen deiner Speise betrübt wird, so handelst du nicht mehr nach der Liebe. Bringe nicht durch deine Speise den ins Verderben, für den Christus gestorben ist. Es soll doch nicht verlästert werden, was ihr Gutes habt. Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet.“

Diejenigen, die durch den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes gerettet wurden und leben, um sie zu verbreiten, verachten Sein Volk nicht wegen Speisen. Wir bringen manchmal Essen mit um es zu teilen und haben die Gemeinschaft in Liebe. Aber Paulus warnt uns davor, die armen Brüder und Schwestern auszuschließen und nur mit den Reichen zu teilen, weil das unsere Mitchristen zum Stolpern bringen könnte.

Die Segnungen, mit denen Gott diejenigen, die an Seine Gerechtigkeit glauben, beschenkt hat, erlauben es uns der Gerechtigkeit Gottes zu folgen, die unser Seelenfrieden ist, der von dem Evangelium von Wasser und Geist gegeben wird, und wir teilen in Freude, was Er gegeben hat, weil wir dem Herrn zusammen dienen können. Diejenigen, die reich sind, sollten deswegen erkennen, dass all ihre Reichtümer von Gott kommen, und sie mit anderen, die dem Evangelium dienen und der Gerechtigkeit Gottes folgen, teilen. Gott ist erfreut von denjenigen, die ein solches Leben leben und liebt sie.



Versuchen Sie andere aufzubauen

In den Versen 19-21 steht: „Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander. Zerstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen isst. Es ist besser, du isst kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, woran sich dein Bruder stößt.“

Vor langer Zeit, in solchen alten Städten wie Rom und Korinth, haben die Menschen Speisen verkauft, die als Opfer für Götter bestimmt waren. Einige derjenigen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, haben solches Fleisch gekauft und es gegessen. Dann haben einige Mitgläubige in der Kirche Gottes, die einen schwachen Glauben hatten, gedacht, dass es eine Sünde sei, solches Fleisch zu essen. Darum hat Paulus gesagt: „Zerstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk. Es ist zwar alles rein; aber es ist nicht gut für den, der es mit schlechtem Gewissen isst“ (Vers 20).

Dasselbe trifft auf Wein zu. Es gab einige Glaubende, die sich keine Gedanken um das Trinken gemacht haben. Aber Paulus hat gewarnt, dass es gut wäre sie aufzuhalten, Glaubensbrüder mit ihrem Trinken zu nahe zu treten, wenn ein solches Verhalten den Glauben ihrer Glaubensbrüder schwächen sollte. Auch das passiert bei uns. Deswegen müssen wir unser christliches Leben so leben, dass es andere aufbaut, und wir müssen die Gerechtigkeit Gottes suchen. Probleme können heutzutage auftreten, wenn es um das Essen geht, dass man als Opfer für Vorfahren benutzt und es ist besser, solche Speisen nicht zu essen, wegen denen, die schwach im Glauben sind.



Glauben Sie an die Gerechtigkeit Gottes

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In den Versen 22-23 steht: „Den Glauben, den du hast, behalte bei dir selbst vor Gott. Selig ist, der sich selbst nicht zu verurteilen braucht, wenn er sich prüft. Wer aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.“

Diejenigen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben, sind diejenigen, die den richtigen Glauben haben. Der Glaube an die Gerechtigkeit Gottes ist der Glaube, der uns von Gott gegeben wurde und all unseren Sünden fortwäscht. Deswegen müssen die Christen an die Gerechtigkeit Gottes glauben und in Seiner Gerechtigkeit von der Richtigkeit ihres Glaubens überzeugt sein.

 

Die Schrift sagt uns, dass es eine Sünde ist, Gott ohne den Glauben an Seine Gerechtigkeit zu folgen. Alles, was man ohne den Glauben tut, ist eine Sünde. Da wir wissen, dass alles, was ohne den Glauben an die Gerechtigkeit Gottes getan wird, eine Sünde ist, müssen wir stärker an Seine Gerechtigkeit glauben.

In der Bibel steht: „Wer aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet.“ Alles ist rein, wenn Sie es mit dem Glauben an die Gerechtigkeit Gottes essen, weil Gott jede Pflanze und jedes Tier geschaffen hat.

 

Wir müssen genau verstehen, wie wichtig es ist, dass wir die Gerechtigkeit Gottes kennen und daran glauben. Außerdem müssen wir unsere wiedergeborenen Glaubensbrüder aufbauen und ihren Glauben respektieren.

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