" Umsonst habt Ihr es empfangen, umsonst gebt es!"
(Matthäus 10,8)

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 Predigten über wichtige Themen von Rev. Paul C. Jong

 

Brief an die Gemeinde von Smyrna

 

< Offenbarung 2:8-11 >

„Und dem Engel der Gemeinde in „Smyrna“ schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will Ich dir die Krone des Lebens geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.“



Exegese


Vers 8:„Und dem Engel der Gemeinde in „Smyrna“ schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden.“

Die Gemeinde von Smyrna wurde gegründet, als Paulus sich um die Gemeinde von Ephesus gekümmert hat. Laut des obigen Abschnitts waren die Mitglieder dieser Kirche eher arm und wurden wegen ihres Glaubens durch die Juden in ihrer Gemeinde verärgert. Wie verfolgt diese Kirche genau von den Juden wurde, kann man in dem Martyrium von Polycarp, einem Aufseher in der Zeit der Kirchenväter, sehen. Die Heiligen der frühen Kirche sahen sich ständiger Verfolgung von den jüdischen Gläubigen ausgesetzt, die Christus als ihren Messias verleugneten.

Die Kirche von Smyrna wurde von dem Apostel Paulus gegründet. Mit „der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden“ bezieht sich Johannes auf Gott, der das Universum geschaffen hat. Unser Herr, der von der Jungfrau Maria geboren wurde, nahm die Sünden der Welt durch Seine Taufe von Johannes auf sich und wurde für diese Sünden gerichtet, indem Er am Kreuz geblutet hat. Dann ist Er nach drei Tagen von den Toten auferstanden und sitzt zur Rechten Gottes. Jesus spricht nicht nur als unser Heiland zum Engel der Kirche Gottes, sondern auch als der Allmächtige Gott.

 

Vers 9:„Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.“

Der Herr kannte alle Schwierigkeiten und Leiden, denen sich die Gemeinde in Smyrna gegenübersah. Obwohl die Kirche in materieller Hinsicht eine arme Kirche war, war die Kirche in Smyrna spirituell reich. In Smyrna lebten viele Juden, die Gott so beschrieben hat: „Die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.“ Diese Juden gaben sich selber als die Werkzeuge des Satans auf um für die Ausführung seines Zweckes benutzt zu werden und wurden somit Hindernisse für das Predigen des Evangeliums von Wasser und Geist und sie verfolgten die Kirche Gottes. Sie haben geglaubt, dass nur sie orthodoxe Juden waren und dass nur sie die Kinder Abrahams seien. Aber in Wirklichkeit haben sie nicht nur dem Glauben Abrahams nicht folgen können, sondern schlimmer noch, sie haben am Ende den Gott ihrer Vorväter abgewiesen. Stark verfolgt von diesen Juden war die Gemeinde in Smyrna arm, aber trotzdem war es eine Kirche, die in ihrer Spiritualität reich war.

 

Vers 10:„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will Ich dir die Krone des Lebens geben.“

Gott hat der Kirche in Smyrna gesagt: „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!“ Außerdem hat Er ihnen gesagt: „Sei getreu bis an den Tod“ und Er hat ihnen versprochen, dass Er ihnen die „Krone des Lebens“ geben würde. Der Herr wusste vorher, dass der Satan einige der Heiligen der Kirche in Smyrna bedrohen würde und versuchen würde, ihren Glauben zu brechen. Darum hat Er versprochen, dass Er ihnen die Krone des Lebens geben würde, wenn sie Ihm bis in den Tod treu sein würden.

Der Herr hat uns durch diesen Abschnitt gesagt, dass die Diener Gottes und Seine Heiligen, die zur Endzeit leben, auch von dem Satan und seinen Anhängern verfolgt werden. Aber wir werden die Kraft haben, Gott bis zum Tod treu zu sein, denn diese Kraft kommt aus unserem Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist und unsere Hoffnung auf den neuen Himmel und die Erde, die Gott uns versprochen hat.

 

Vers 11:„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.“

Die Gläubigen der Endzeit werden in einen Kampf gegen den Antichristen und diejenigen, die sich gegen Gott stellen, verwickelt werden. Gott sagt uns, dass diejenigen, die diese Hoffnung auf das wahre Evangelium und den Himmel haben, mit ihrem Glauben triumphieren werden. Gott hat es jedem Gläubigen ermöglicht Seine Feinde zu überwinden, indem Er uns Sein Wort der Wahrheit und des Glaubens gegeben hat. Die einzige Frage, die übrig bleibt, ist, ob wir auf der Seite Gottes und Seiner Diener sein werden oder nicht.

Römer 8:18 sagt uns: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ Unsere Verfolgung durch den Antichristen und seine Anhänger wird nur kurz währen, vielleicht sogar nur zehn Tage. Durch das Vertrauen auf Gott können Sie dieser kurzen Zeit des Leidens widerstehen, den Antichristen überwinden und Gott verherrlichen und Sein ewiges Königreich als Ihre Belohnung verteidigen. Gott hat den Heiligen die Kraft gegeben, ihren Kampf gegen den Antichristen zu gewinnen.

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Bibelstudien zu Römer

Lassen Sie uns mit unserem Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist über den Antichristen triumphieren und lassen Sie uns alle uns wieder im Tausendjährigen Königreich und dem neuen Himmel und der Erde treffen um dort für immer zusammen zu leben. Der erste Tod bezieht sich hier auf unseren körperlichen Tod, während der zweite Tod sich auf den spirituellen Tod durch die ewige Bestrafung der Hölle bezieht. Für die Heiligen gibt es Martyrium, ihren körperlichen Tod, aber es gibt keinen spirituellen Tod.

Ich danke Gott dafür, dass Er uns, den Glaubenden an diese letzten Zeit, die Herrlichkeit und die Ehre des Martyriums gegeben hat, wie Er es auch den Märtyrern der frühen Kirche gegeben hat.

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