" Umsonst habt Ihr es empfangen, umsonst gebt es!"
(Matthäus 10,8)

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 Predigten über wichtige Themen von Rev. Paul C. Jong

 

Das Königreich, dass von dem Allmächtigen regiert werden soll


< Offenbarung 19:1-21 >

„Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, Klein und Groß! Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung. Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und Er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf Seinem Haupt sind viele Kronen; und Er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als Er selbst. Und Er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und Sein Name ist: Das Wort Gottes. Und Ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus Seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass Er damit die Völker schlage; und Er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und Er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf Seinem Gewand und auf Seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.“



Exegese

Vers 1: „Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes!“

Der Abschnitt beschreibt wie die Heiligen den Herrgott preisen, wenn der Tag ihrer Hochzeit mit dem Lamm näher kommt. Unser Herrgott hat den Heiligen ihre Rettung gegeben und die Herrlichkeit, damit sie Ihn aus einem guten Grund preisen. Die verzückten Heiligen in der Luft preisen deswegen den Herrgott weiter, denn Seine Gnade ist so groß, dass Er sie von all ihren Sünden und ihrer unvermeidlichen Verdammung erlöst hat.

Das Wort „alleluia“ oder „hallelujah“ ist ein Kompositum, der hebräischen Wörter „halal“, was Lob bedeutet, und „Yah“ was „Jehova“ bedeutet – deswegen ist die Bedeutung „Jehova preisen“. Die Psalme 113-118 im Alten Testament werden besondern die „Hallel von Ägypten“ genannt und die Psalme 146-150 werden die „Psalme Hallels“ genannt.

Diese „Psalme Hallels“ sind Lieder, die die Freude und das Leid des jüdischen Volkes begleitet haben und ihm in Zeiten der Traurigkeit und des Leids Kraft gegeben haben und in Zeiten der Rettung und des Sieges als Freudeslieder gesungen wurde. Diese Lieder wurden auch gesungen, wenn man das Lob „hallelujah“ nur für Gott singen kann. Der Grund dafür ist, dass die Strafe des Herrn, die diese Welt durch die großen Plagen befällt, wahr und gerecht ist und dass die Rettung, die Macht und die Ehre nur Gott gehören.



Vers 2: „Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat.“

Es ist die gerechte Strafe Gottes, dass der Herrgott die Heiligen rächen wird indem Er die Plagen der sieben Schalen über den Religiösen der Erde und allen Ungläubigen ausgießt. Da die Religiösen der Welt die rechtschaffenen Diener Gottes, die frei von Sünde waren, ermordet haben, verdienen sie es wiederum von Gott zum ewigen Tode verdammt zu werden.

Haben die Diener Gottes jemals etwas auf dieser Erde getan, wegen dem sie es verdienen von den Religiösen der Welt getötet zu werden? Natürlich nicht! Trotzdem haben sich alle Religiösen dieser Welt vereint um die Kinder des Herrgottes zu töten. So ist es gerecht wenn Gott die Plagen der sieben Schalen über diesen Mördern ausgießt und es manifestiert die Gerechtigkeit Gottes.



Vers 3: „Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.“

Die Heiligen preisen den Herrgott in der Luft, weil der Tag ihrer Hochzeit mit Jesus, der das Lamm geworden ist, gekommen ist.

„Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit.“ Dies bezieht sich auf den Rauch, der von dieser Welt aufsteigt, wenn sie von den großen Plagen der sieben Schalen, die von Gott ausgegossen wurden, zerstört und verbrannt wird. Das zeigt uns, dass diese Welt sich nie wieder aus ihren Ruinen erheben wird, denn ihre Zerstörung wird tödlich und für ewig sein.



Vers 4: „Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja!“

Die Tatsache, dass der Hochzeitstag der Heiligen mit dem Herrn Jesus gekommen ist, ist so eine herrliche Begebenheit, dass die 24 Ältesten und die vier Gestalten im Himmel den Herrgott, der auf Seinem Thron sitzt, verehren und preisen. Darum preisen alle Diener Gottes den Herrgott in der Luft.



Vers 5: „Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, Klein und Groß!“

Da der Hochzeitstag des Lammes mit den Heiligen so eine unaussprechlich große Freude für all Seine Diener und die Heiligen ist, die durch den Glauben an den Herrgott gerettet wurden, befiehlt ihnen die Stimme vom Thron Gott zu preisen. Die Zeit ist nun gekommen, dass die Diener Gottes und all Seine Heiligen sich freuen und den Herrn preisen.



Vers 6: „Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!“

Dieser Vers sagt uns, dass die Zeit für das Reich des Herrgottes gekommen ist, dass es Zeit für Seine Heiligen und die Diener ist, ihren ewigen Frieden, die Freude und den Segen zu empfangen, der wie ein Fluss fließt. Darum preisen sie den Herrgott. Die Heiligen preisen unseren Gott in der Luft, wenn auf dieser Erde die großen Plagen um sich greifen, weil die Zeit gekommen ist, dass sie vom Herrgott beherrscht werden – und zwar ist es jetzt Zeit, dass Gott all Seine Heiligen verherrlicht. Der Klang des Lobes der Heiligen zu dieser Zeit ist wie der Klang von Donner und von viel Wasser. Das Hochzeitsessen im Königreich des Herrn beginnt somit mit dem wundervollen Lob der Heiligen.



Vers 7: „Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“

Jetzt, da die Plagen der sieben Schalen, die Gott bringt, enden, sagt dieser Vers uns, dass die Zeitgekommen ist, da alle Heiligen froh sein sollen und aufjauchzen. Die Heiligen freuen sich und jauchzen auf, weil der Tag gekommen ist, an dem sie unseren Herrn heiraten und in Seinem Königreich leben. Um mit den Heiligen zu leben hat unser Herrgott Seinen neuen Himmel und die neue Erde, die heilige Stadt und ihre Gärten und alle Herrlichkeit und allen Reichtum vorbereitet und Er wartet nur auf sie. Von diesem Zeitpunkt an werden die Heiligen für immer mit dem Herrn herrschen.



Vers 8: „Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“

Der Herr hat den Heiligen neue Kleider gegeben, die aus Leinen gemacht sind. Jeder, der dem Herrgott dient wird in diese Kleider gekleidet. Sprich, Gott hat die Heiligen in die Kleider des Himmels gekleidet. Diese himmlischen Kleider aus reinem Leinen sind nicht feucht von Schweiß. Das sagt uns, dass die Tatsache, dass wir die Bräute des Lammes geworden sind, nicht an unseren menschlichen Bemühungen und Investitionen liegt, sondern an unserem Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist, das uns vom Herrgott gegeben wurde.

Im klaren Kontrast zu den scharlachroten und lila Kleidern, die der Antichrist trägt, ist dieses reine Leinen wertvolles Leinen, aus dem man Kleider für Priester und Könige macht. Ohne Schweiß zeigt uns das weiße, reine Leinen, dass diejenigen, die in die Gnade Gottes und in Seine Gerechtigkeit gekleidet sind, nun zu Seinem Volk geworden ist.

Mit dem Satz „das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen“ meint die Bibel, dass diejenigen, die durch die Gnade der Rettung, die uns vom Herrn gegeben wurde, Heilige geworden sind, Gott mit ihrem Martyrium durch den Antichristen und seine Anhänger als Verteidigung ihres Glaubens Ehre gegeben haben. „Die Gerechtigkeit der Heiligen“ bezieht sich nämlich nicht auf die Gerechtigkeit des Gesetztes, sondern auf das Martyrium der Heiligen, wenn sie ihren wertvollen Glauben verteidigen. Gleichermaßen sind alle Bräute Jesu Christi in der Endzeit Märtyrer, die, um die Reinheit ihres Glaubens an den Herrn zu verteidigen, die sich erhoben und gegen den Antichristen und seine Anhänger gekämpft haben, während sie auf dieser Erde waren.

Um ihren Glauben an das Martyrium vorzubereiten müssen alle Heiligen die ersten dreieinhalb Jahre des Großen Leidens genährt werden, denn wenn diese dreieinhalb Jahre vorbei sind, werden sie wirklich gemartert werden.



Vers 9: „Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes.“

Wenn die Plagen Gottes auf dieser Welt beendet sind, wird der Herrgott alle Heiligen zum Hochzeitsessen des Lammes (dem Königreich, das der Herr gebaut hat und dass Er beherrscht) einladen und Er wird es ihnen gestatten im Königreich Christi zu leben. Diejenigen, die zum Hochzeitsessen des Lammes eingeladen sind, sind die Gesegneten. Unser Gott hat uns gesagt, dass Er auf jeden Fall dieses Wort des Versprechen erfüllen wird. Der Tag wird schließlich kommen, an dem die Heiligen den Herrn heiraten werden. Unser Herr wird auf diese Erde zurückkehren um Seine Bräute davonzutragen, die durch den Glauben an das Evangelium von Wasser und Geist von all ihren Sünden gereinigt wurden. Und der Herr wird für immer und ewig mit Seinen Bräuten in Seinem Königreich leben.

Die Vereinigung der Heiligen ist vollkommen, wenn sie durch Christus verzückt werden, und dann im Tausendjährigen Königreich endlose Ehre und Belohnungen empfangen. Hallelujah! Ich preise den Herrgott und danke Ihm, der uns zu Seinem Volk gemacht hat.



Vers 10: „ Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.“

Die Heiligen müssen all diese Herrlichkeiten nur dem Herrgott geben. Der Eine, der alle Verehrung und Lob von den Heiligen empfangen muss, ist einzig unser dreieinige Gott.

Der Satz „Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung“ bedeutet, dass die Weissagung und die Prophezeiung Jesu durch den Heiligen Geist gekommen ist.



Vers 11: „Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und Er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.“

Wenn die Endzeit kommt, wird unser Herrgott, der auf einem weißen Pferd reitet, mit Seiner Gerechtigkeit gegen den Satan kämpfen und ihn binden, indem Er ihn in den Brunnen des Abgrunds und den Pfuhl aus Feuer wirft.

Hier ist der Name Jesu Christi „Treu“ und „Wahrhaftig“. Das Wort „Treu“ bedeutet, dass man sich auf Jesus verlassen kann und beschreibt Seine Treue, wohingegen das Wort „Wahrhaftig“ bedeutet, dass Er frei von Lüge ist, und besagt, dass Christus den Antichristen mit der gerechten Strafe Gottes überwinden wird.



Vers 12: „Und Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf Seinem Haupt sind viele Kronen; und Er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als Er selbst.“

Dass die Augen des Herrn „wie eine Feuerflamme“ sind, sagt uns, dass Er die Macht hat, alle zu richten. Der Satz „auf Seinem Haupt sind viele Kronen“ wiederum bedeutet, dass unser Herr immer über den Satan in Seinem Kampf gegen ihn triumphiert, denn Er ist der allmächtige und allwissende Gott.



Vers 13: „Er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und Sein Name ist: Das Wort Gottes.“

Unser Herr wird die Heiligen bei ihren Feinden rächen, indem Er Seine Feinde, die sich gegen Ihn gestellt haben, mit Seinem wilden Zorn. Dieser Gott ist kein anderer als Jesus Christus selber. So wie Er es durch Sein Wort versprochen hat, ist unser Herr wirklich im Körper eines Menschen auf diese Erde gekommen, wurde von Johannes getauft um alle Sünden der Welt zu tragen, hat sie zum Kreuz getragen und ließ die Sünden der ganzen Menschheit verschwinden.

Das „Gewand, das mit Blut getränkt war“ - dieses Blut bezieht sich nicht auf das eigene Blut Christi. Es bezieht sich auf das Blut der Feinde, das auf das Gewand des Herrn spritzt, wenn Er Seine fürchterliche Zornesstrafe auf sie hernieder bringt und sie mit Seinen mächtigen Füßen zertrampelt.

„Das Wort Gottes“ bezieht sich auf den Charakter Jesu. Da unser Herr alles nach Seinem mächtigen Wort vollbringt, wird Er „das Wort Gottes“ genannt.



Verse 14-16: „Und Ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus Seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass Er damit die Völker schlage; und Er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und Er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf Seinem Gewand und auf Seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.“

Das Herr Gottes dient immer Seinen Werken und ist in Seine herrliche Gnade gekleidet.

Gott wird diese Welt mit dem Wort richten, das aus Seinem Mund kommt. Unser Herr hat uns mit dem Wort Seines Mundes immer Versprechen gemacht und Er erfüllt diese Versprechen mit Seiner Macht. Der Eine, der die Welt richtet und den Satan zerstört, ist Jesus Christus, der König aller Könige und der Herr aller Herren.



Vers 17: „Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes“

Diese Welt wird zusammen mit dem Satan und seinen Anhängern am Ende von Jesus Christus zerstört werden. Die Bibel beschreibt die Zerstörung dieser Welt als das große Mahl Gottes.



Vers 18: „Und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen!“

Dieses Wort sagt uns, dass die Vögel, die in den Himmel fliegen, ihre Bäuche mit dem Fleisch der Leichen füllen werden, da diese ganze Welt und jeder darin sterben werden, wenn die großen Plagen des Herrgottes beendet sind. Sie werden das tun, weil Gott die großen Plagen der sieben Schalen über dieser Welt ausgießen wird. Unser Herr hat uns gesagt: „Wo Aas ist, da sammeln sich die Geier“ (Matthäus 24:28). In der Welt der Endzeit wird es nur Zerstörung, Tod und die Strafe der Hölle für die Sünder geben. Aber für die Heiligen wird es den Segen geben, im Königreich Christi zu herrschen.



Vers 19: „Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer.“

Bis zu ihrem Ende werden der Antichrist, der Diener des Satans, und seine Anhänger sich gegen die Diener Gottes und Seine Heiligen stellen und versuchen gegen sie zu gewinnen. Aber da unser Herr der König aller Könige ist, wird Er den Antichristen und den falschen Propheten ergreifen und sie in den Pfuhl des Feuers werfen und all ihre Diener mit dem Schwert Seines Wortes töten.



Vers 20: „Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.“

Das „Tier“ hier, bezieht sich auf den Antichristen. Der „falsche Prophet“ ist der Diener des Antichristen, der die Menschen vom Glauben an das Wort der Wahrheit abbringt, indem er Wunder und Zeichen vollbringt. Unser Herrgott wird den Satan, das Tier (den Antichristen), den falschen Propheten und die Anhänger des Satans, die das Bild des Antichristen anbetet und sich gegen Gott, die Heiligen und gegen das Evangelium von Wasser und Geist gestellt haben, vernichten.

Der „feurige Pfuhl, der mit Schwefel brennt“ bezieht sich auf die Hölle. Die Hölle unterscheidet sich von dem Brunnen des Abgrunds. Der Brunnen des Abgrunds ist der Ort, an dem das Herr des Satans zeitweise gebunden wird und der „feurige Pfuhl“ ist der Ort ihrer ewigen Bestrafung. Besonders Feuer und Schwefel wurden in der Bibel immer als Werkzeug der Strafe und des Gericht Gottes verwendet.

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Nachdem diese Welt zerstört ist, wird unser Herr mit den Heiligen auf diese Erde zurückkehren, den Satan und seinen Diener zuerst zerstören und dann das Königreich Christi eröffnen. Dann werden die Heiligen mit dem Herrn im Königreich Christi eintausend Jahre lang leben und regieren.



Vers 21: „Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.“

Diese Welt wurden durch das Wort geschaffen, das aus dem Mund unseren Herrgottes kommt; gleichermaßen werden die Feinde Gottes alle von dem Wort des Gerichts zerstört, das aus Seinem Mund kommt. Dann wird das Königreich Christi auf dieser Erde geschaffen werden. Deswegen müssen die Heiligen auf das Königreich Christi hoffen und Gott alle Ehre geben, indem sie gegen den Satan, den Antichristen und seine Anhänger kämpfen und ihr Martyrium im Glauben umarmen.

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