Michaela Zaldivar

Zeugnis von Gottes Liebe

Ich danke Gott, für seine Liebe und Barmherzigkeit, die er mir Tag für Tag von Neuem gibt. 

Mir ist bewußt, was die Gnade Gottes für mich getan hat. Diese Erkenntnis veränderte mein ganzes Leben und ich bin nicht mehr die gleiche Person.

Es ist mir eine aufrichtige Freude, Ihnen einen kleinen Einblick in mein Leben zu geben.

Leider kann ich Ihnen nicht alles aufschreiben. Obwohl ich Jesus erst seit weniger als sieben Jahre kenne, würde mein Zeugnis schon mehrere Bücher füllen.



Ich erinnere mich genau an den Tag. Es war der 22. Oktober 2003 als sich mein Leben veränderte. Bis zu diesem Tag gehörte ich zu den Ungläubigen. Ich verleugnete die Existenz Gottes und hatte Mitleid mit den Menschen die sich an Gott klammerten.

Über mein Leben machte ich mir kaum Gedanken, ich war zufrieden, aber im Inneren meines Herzens sehr unglücklich. Eines Tages stand ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Keine Arbeit, kein Geld und keine Freunde. Ich fühlte mich so einsam und hatte keine Freude am Leben.Meine Wohnung verließ ich kaum noch,weil ich das Licht der Sonne nicht ertragen konnte. So wurde ich depressiv und nahm unzählige Tabletten. Sehr schnell wurde ich abhängig , weil es mir eine Form von Beruhigung gab. Natürlich hatte ich auch keine Lust mich gesund zu ernähren und rauchte dafür mindestens zwei Päckchen Zigaretten am Tag.

Jeden Tag dachte ich über Selbstmord nach, doch ich wollte meine Familie nicht leiden lassen und so kämpfte ich gegen dieses Bedürfnis an. Ich liebe meine Familie sehr und so spielte ich Ihnen etwas vor. Niemand ahnte etwas von meinem inneren Leid. Ich war eine sehr gute Heuchlerin. Die Suche nach einem Ausweg, sollte mein Leiden noch verstärken.

Ich saß mal wieder vor dem Fernseher und schaltete von Sender zu Sender. Bei einem Sender blieb ich ganz aufmerksam, dort wollte man mir die Zukunft vorraussagen. Eigentlich habe ich nie an solche Dinge geglaubt, spielte aber damit herum. Die Gespräche waren kostenlos und so rief ich an. Ich war wie versteinert, die Aussagen trafen zu .Schnell überkam mich die Angst. Für meine Zukunft sollte ich mich in deren Hände begeben. Nein, das wollte ich nicht. Heute danke ich Gott dafür.Ich besaß kein Geld und so brach ich den Kontakt ab. Heute weiß ich, das ich ein leichtes Opfer für den Satan war. 

Trotzdem ging mir diese Erfahrung nicht aus dem Kopf. Sollte es wirklich geistiges Leben geben? Die Antwort erhielt ich schon drei Wochen später. Ich las ein christliches Buch und innerhalb einer Woche neun weitere Bücher. Diesen Gott wollte ich unbedingt haben und so gab ich Jesus mein Leben. Fünf Tage später hatte ich meine erste Bibel und so studierte ich Tag und Nacht. Ich strahlte soviel Freude aus und wurde darauf angesprochen. Oh, wie feige war ich doch. Ich hatte Angst, zur Wahrheit zu stehen. Schon stellte ich meine Bekehrung in Frage. Wollte ich Gott nur für meine eigenen Bedürfnisse? Ja, ich wollte doch Menschen gefallen und deren Meinung war mir sehr wichtig. Ich hatte Jesus verleugnet und ich fühlte mich so schlecht. So startete ich einen neuen Versuch, wußte ich doch, Gott ist Liebe.

Ich begann mit meiner Vergangenheit abzuschließen und mich von allem Unnützen zu trennen.

Meine Bekehrung hielt ich aber wieder geheim. Ich kannte nun schon einige Christen und so ging ich in eine Versammlung. Das erste Mal begegnete mir ein Pastor und ich hörte seine Predigt. Ich war sehr beeindruckt, die Predigt über das Buch Jona gefiel mir. Der Pastor brachte mir die Worte des Lebens und wollte für mich beten. Was tat ich ? Ich lehnte dankend ab und verschwand. Zu Hause angekommen, weinte ich bitterlich, schon wieder hatte ich Jesus verleugnet. Das war nun das zweite Mal. Nun sollte alles besser werden. Ich kniete nieder und bat Ihn um eine neue Chance. Ich erzählte Allen, dass ich mich bekehrt hatte und leugnete meinen Glauben nicht mehr. Das war auch eine Erfahrung die ich durchstehen mußte, nun machte sich meine Umgebung lustig über mich und man hielt mich für krank.        

( Matthäus 5,11) Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

Ich war ja früher auch nicht anders und so ließ ich die Ablehnung über mich ergehen. Für Jesus wollte ich alles ertragen. Ich betete und bekam wie ein Baby immer sofort meine Nahrung. War das ein Gefühl, einfach unbeschreiblich schön. 

Die erste Verheißung die ich von Gott bekam steht im Buch Jesaja 58, 11-12.

Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt. Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen  hat, und du wirst wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, daß man da wohnen könne.

Als "Baby" verstand ich noch nicht allzuviel davon, aber ich war glücklich darüber. Ich wollte Gott dienen.

Das Gefühl der Freude hielt nicht lange an, es sollte noch schlimmer kommen. Ich kannte Gottes Wort, aber noch nicht genug.

Die Angst etwas falsch zu machen quälte mich und Satan war darüber sehr erfreut. Liebe Leser, ich möchte Ihnen die Einzelheiten ersparen, denn das was ich durchstehen mußte ist in Worten nicht zu beschreiben. Ein Jahr lang wurde ich aufs grausamste gequält und der Tod war mir näher als das Leben. Ich wollte das es aufhört. Schlaf hatte ich kaum und die Angst sollte mich lähmen. Ich suchte die Gemeinschaft von Christen, konnte mich aber nur wenigen anvertrauen. Keiner konnte mir helfen. Wo war Gott in dieser Zeit? Diese Antwort später. Ich schenkte Satan soviel Aufmerksamkeit, das ich noch nicht mal meine Bibel öffnen konnte.

Auf der Suche nach einem Ausweg , kamen mir Gedanken des Selbstmordes.

An diesem Tag war ich bei einem Pastor zu Besuch. Eigentlich war ich zu schüchtern um eine Frage zu stellen, aber ich nahm meinen ganzen Mut zusammen. Ich wollte zu Jesus und deshalb fragte ich Ihn , was das Wort Gottes über Selbstmord denkt. Heute bin ich so dankbar, das er mir das Wort auslegte. Die Anfechtungen des Satans begleiteten mich noch ein ganze Weile. Die Quälerei sollte noch eine Zeit weitergehen, mit letzter Kraft schrie ich zu Gott. Die Antwort kam sofort. Ich las in der Bibel 1. Johannes 4,4  und Hiob 1,12.

Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der,der in der Welt ist.

Der Herr sprach zum Satan: siehe ,alles, was er hat,sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht.

 Das war so einfach zu verstehen ,aber ich hatte es nicht mit meinem Herzen begriffen.

Es fiel mir wie ein Schleier von den Augen. Ich mußte keine Angst mehr haben. Es wurde mir klar, das Satan ,ohne Erlaubnis Gottes nichts tun kann. Ich weinte und dankte Gott zwei Tage lang und ich fand  wieder eine Zeit meinen Frieden. Ich nährte mich mit Gottes Wort, denn ich wollte kein Baby mehr sein. Das Evangelium vom Wasser und Geist, die Kreuzigung und die Auferstehung von den Toten, glaubte ich zu verstehen. Ich ging in eine kleine Gemeinde, als Gast, und versammelte mich mit einigen Geschwistern. Nun war ich sehr glücklich  und  fast neidisch darauf, wie sie vor Gott schrien, strampelten und sonstige Dinge taten. Warum konnte ich das nicht tun? Also ging ich nur  noch zum Gottesdienst um eine Show zu erleben und tat was alle machten. Sie baten Gott unaufhörlich um Vergebung ihrer Sünden. Ich schwamm im gleichen Strom und tat das Selbe. Tief im Herzen wußte ich das es falsch war.

Ich möchte Ihnen nichts vorheucheln, denn das war die Wahrheit.

Da ich viele Fragen stellte, war ich doch sehr unbequem. Ich war also " ungeistig". Ich ging kaum noch in die Gemeinde und hatte nur noch mit ein paar lieben Geschwistern Kontakt. Auf biblische Diskussionen über Kleidung und Haarlänge hatte ich keine Lust, wußte ich doch, Gott legt keinen Wert auf Äußerlichkeiten. Das ist zum Beispiel in dem 1. Buch Samuel und auch im Buch Markus zu lesen.

1. Samuel 16,7   Aber der Herr sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der Herr auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;der Herr aber sieht das Herz an.

Markus 7, 8-9  Ihr verlaßt Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen. Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet.

Das Wort verstand ich sofort und ich ließ mich auch nicht auf Vorschriften ein. Ich wollte so gern getauft werden, aber dazu kam es zu dieser Zeit nicht. Ich wurde als "ungeistig" eingestuft. Sehr schnell verließ ich diese Gemeinde, denn die geheuchelte Liebe vertrieb mich von dort. 

Es dauerte auch nur eine kleine Weile und die Gemeinde zerbrach. Einige waren mir trotzdem ans Herz gewachsen und so versuchte ich den Kontakt aufrechtzuerhalten, aber das ist mir nur einige Zeit gelungen. Nun war ich wieder allein, erschöpft und krank.  Ich machte mir Gedanken um meine Verheißung, wollte doch Gott dienen. Ein Missionswerk war mein Traum. Ich wollte Seelen für Christus gewinnen und so recherierte ich im Internet und nahm Kontakt mit vielen Pastoren auf, nicht nur in Europa sondern auch in Amerika und Afrika.. Meine Vorschläge wurden begeistert angenommen, doch Hilfe bekam ich keine. Diese Tür war also vorerst verschlossen. Ich war zwar traurig, erkannte aber sehr schnell den Sinn meiner Arbeit. Ein paar Tages später suchte ich einen Pastor der für mich betete. Ich bevorzugte das Internet, denn so konnte ich anonym bleiben.Ich lernte Pastor David kennen. Von der ersten Email, am 13. Juni, bis zur unserer Hochzeit am 25.September 2006  in Miami verging nicht viel Zeit. Für diese kurze Zeit, müßte ich ein weiteres Zeugnis schreiben. Für  Gott ist eben nichts unmöglich, das nur dazu.( Lukas 18,27) Wir dankten und priesen Gott,  sprachen aber nie von unserem Glaubensbekenntnis. Unsere Zweisamkeit war kurz, ich mußte zurück nach Deutschland. Einige wenige Monate sollten vergehen bis zu unserem Wiedersehen. Aber auch diesmal sollte wieder alles anders kommen. Hier kann ich nicht auf Details eingehen, weil es zum Zeugnis meines Mannes gehört.

In Deutschland angekommen war ich noch voller Zuversicht, doch auch das änderte sich bald. Ich lebte nur noch in Gedanken an meinen Mann. Die Bibel las ich nur noch selten und meine Gebete bestanden nur noch aus Jammern. So vergingen zwei Jahre. Ich wollte nun endlich mein Mann wiedersehen .Ich kniete vor Gott bekannte Sünde für Sünde. Alles was mir einfiel bekannte ich, wußte noch nicht mal ob ich sie begangen hatte. Ich kam nie zu Ende und so gab ich auf. Gottes Stimme hörte ich  nicht mehr, er schwieg. In meinem Herzen war ich völlig verbittert. Warum immer ich? Ich wollte Jesus lieben, aber ich konnte es nicht mehr. 

Alle Schuld schob ich auf Jesus , obwohl es mir nur kurze Zeit später, leid tat. 

Die Existenz Gottes konnte ich ja nicht mehr leugnen, denn dazu hatte mich der Satan zu sehr gequält. Das war die Antwort, warum Gott es zugelassen hatte.

Ich sprach trotzdem weiter über Jesus, wollte doch Seelen retten. Mein Herz ertappte mich bei dieser Heuchelei. Nun war es mir klar, ich wollte mich nicht mehr Christin nennen. Den Namen Jesus beschmutzen wollte ich auf keinen Fall. Ich fühlte mich wie Schmutz, wenn ich in den Spiegel sah, haßte ich mich. Du kannst Gott nicht gefallen ,du Sünderin, dieser Gedanke lies mich nicht mehr los. 

Es werden nicht alle, die zu mir sagen Herr, Herr !, in das Himmelreich kommen. 

 ( Matthäus 7, 21-23) ) Lange dachte ich über dieses Wort nach und ich fühlte mich wie der ungebetene Hochzeitsgast.( Matthäus 22, 11-14)  Ich fällte das Urteil also über mich und 

verleugnete die Liebe Jesus in meinem Herzen, nun schon zum dritten Mal. Ich konnte nicht mehr glauben, das mein Name im Buch das Lebens eingeschrieben sein wird. An meine Verheißung glaubte ich nun nicht mehr .Ich, und ein bewässerter Garten? Nein, ich war ein vertrocknetes kleines Blümchen.

 Ich wollte meinen Ehemann, den ich sehr liebe, nicht belasten. Er liebt Jesus sehr. So heuchelte ich auch Ihm etwas vor. Es war nicht schwer, denn wir hatten ja nur das Telefon.

Gott hat mich niemals aufgegeben und mich immer geliebt, das weiß ich heute. 

Meine Enkeltochter  liebt Jesus sehr. Sie kann noch nicht lesen, hat aber schon mehrere Kinderbibeln.

In der Bibel zeigte Sie mir ein Bild von Johannes den Täufer als er Jesus die Hände auf den Kopf legte. Natürlich wollte Sie wissen, warum Jesus getauft wurde. Ich konnte ihr keine richtige Antwort geben und war über meine Unwissenheit erschrocken. Ich habe viele Male die Bibel gelesen und unzählige christliche Bücher, aber ich kannte die Antwort nicht.

Nun wollte ich es wissen, ich ging auf die Knie und bat Gott um Weisheit.

 Im Internet suchte ich mal wieder nach Bücher und so wurden beide Bücher der Offenbarung von Paul C. Jong angeboten. Ich kaufte Sie und fing an zu lesen. Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass ist die Wahrheit. Ich recherierte unter den Namen des Autors und fand die New Life Mission.

Das bestellte Buch kam sehr schnell, und ich las es in wenigen Stunden. Der Schlüssel zu meiner Befreiung lag also in der Taufe Jesus..  Ich war blind, doch jetzt bin ich sehend. Die Wahrheit macht frei und der Glaube daran sehend.( Johannes 9,7) 

 Meine Liebe zu Jesus ist jetzt unbeschreiblich groß. Ich liebe meinen Nächsten,ohne über die Person nachzudenken. Meine Gebete sind voller Dank und Gott antwortet. Es ist ein Segen ihm ganz nah zu sein. Er hat durch seine Taufe, alle Sünden dieser Welt auf sich genommen, er wurde gekreuzigt und hat mit seinem Blut die Schuld bezahlt. Er ist von den Toten auferstanden.. Jesus lebt. Halleluja. Jetzt kann ich endlich sagen:

 Darum; ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. ( 2. Korinther 5,17)  Ja ,das vertrocknete Blümchen ist ein bewässerter Garten geworden und eine Wasserquelle. Ich danke Gott, dass es mir nie an Wasser fehlen wird .Als seine Dienerin, werde ich die Wahrheit verbreiten und die Lücken zumauern.

Ich suchte Gott mit aufrichtigem Herzen und deshalb öffnete er für mich die Pforten des Himmels.

Jetzt ist einige Zeit vergangen, meinen Ehemann habe ich noch nicht wiedergesehen. Er kannte das Evangelium von Wasser und Geist und wir sind beide sehr dankbar. Alles hat seinen Sinn im Leben, dass habe ich erkannt. Ich kann Gott jetzt für alles danken, denn Er macht keine Fehler. Dreimal habe ich Gott verleugnet und wenn Er mich jetzt fragt: " Liebst Du mich?

Kann ich von ganzem Herzen antworten, Ja, ich liebe Dich, Herr - Ja, ich liebe Dich,Herr - Ja, ich liebe Dich , Herr.



Liebe Leser, möge dieses Zeugnis ein Segen für Sie sein. Gott liebt Sie. Jesus lebt und er wird Sie niemals enttäuschen.



Ich danke Paul C.Jong für seine Bücher, die mir Leben gegeben haben.

Dank an Pastor John Shin, der mir die Möglichkeit gab dieses Zeugnis zu schreiben.

Ich danke der New Life Mission das Sie die Wahrheit kostenlos verbreiten. Das ist Liebe.



Lob, Preis und Ehre dem Herrn



Psalm 56,11-14

Ich willl rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des Herrn Wort. Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun? Ich habe dir, Gott gelobt, daß ich dir danken will. Denn du hast mich vom Tode erettet, meine Füße vom Gleiten, daß ich wandeln kann vor Gott im Licht der Lebendigen.



                                                Gott segne Sie

                                    Michaela aus Deutschland