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Thema 9: Römer (Kommentare zum Buch Römer)

[Kapitel 8-9] (Römer 8:28-30) Alle Dinge dienen zum Besten

(Römer 8:28-30)
“Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht macht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.”
 

Heute wollen wir die obige Passage aus Römer Kapitel 8 betrachten. Es wird gesagt, dass Gott uns, die wir in Jesus Christus sind, dem Sohn Gottes, vorherbestimmt, berufen und verherrlicht hat. Wir werden darüber sprechen, wie Menschen dazu neigen, die Lehre der inkrementellen Heiligung zu verstehen.
Römer 8:28 sagt: “Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.” Wir haben darüber nachzudenken, wer diejenigen sind,“die Gott lieben.”
taten alle Dinge wirklich zum Besten dienen? So sagte Gott. Am Anfang, bevor Gott Menschen geschaffen hat, plante Er, und zu Seinem Volk zu Seinem Zweck zu machen und hat dies zum Besten in Jesus Christus getan, Seinem eingeborenen Sohn. 
Wir müssen uns daran erinnern, dass im Garten Eden der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse war. Warum pflanze Gott diesen Baum? Es wäre besser gewesen, wenn Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse überhaupt nicht gepflanzt hätte. Viele Menschen wundern sich darüber. 
Aber es gab Gottes tiefgründigen Zweck und Plan. Gott schuf Menschen in Seinem eigenen Bilde. Tatsächlich unterschied sich die Menschheit nicht von der übrigen Schöpfung, bis wir Gottes Gerechtigkeit erhielten.
 

Warum pflanzte Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse?
 
Darum müssen wir den Grund kennen, warum Gott Adam und Eva gebot, nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen. Was war der Grund? Es war, um Menschen unter dem Gesetz Gottes zu halten und uns zu Seinen Kindern zu machen, indem Er uns durch Jesus Christus erlöst. Alle Gerechtigkeit Gottes ist im Wort verborgen, “Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen,.” Da Gott sagte: “Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind” (Römer 8:28), müssen wir die Antwort auf die Frage im Evangelium des Wassers und des Geistes finden, das von Jesus Christus gegeben wurde.
Dazu müssen wir zuerst das Evangelium Gottes anerkennen. Wir werden dann erkennen, dass alles, was Gott plant und tut, gut ist. Aber um diese Wahrheit zu verstehen, müssen wir durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geist von neuem geboren sein. Wir müssen im Evangelium, das Gott und gegeben hat, die Antwort suchen. 
Der Grund, warum Gott uns schuf, den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse im Garten Eden pflanzte, es Adam und Eva gestattete, davon zu essen, und uns das Gesetz wissen ließ, war, um uns zu Seinen eigenen Kindern zu machen. Unser Herr, der uns alle erlöst hat, hat all dies zugelassen, damit Er uns die Vergebung der Sünden, ewiges Leben, Herrlichkeit und den Himmel geben konnte. Gott machte den Menschen aus Staub, und die Menschheit wurde geschaffen und geboren, um schwach zu sein. Die Bibel vergleicht und oft mit Tongefäßen. Gott, der der Töpfer ist, hat den Menschen aus Ton geformt. Er hat den Menschen aus Staub geformt und hauchte ihm die Liebe des Wassers und des Geistes ein. Gott hat und die Wahrheit des Wassers und des Geistes gegeben, um uns zu Seinen eigenen Kindern zu machen. 
Töpferwaren, die aus Ton hergestellt werden, zerbrechen leicht. Auf diese Weise schuf Gott zuerst den Leib des Menschen und den Geist so, um schwach zu sein, um ihn zu Seinem Kind zu machen. Sein Vorhaben wurde durch Jesus erfüllt, der alle Sünden der Menschheit weg wusch, und kleidete sie in Gottes Heiligkeit, um ihnen ewiges Leben zu geben, indem Er sie durch das Evangelium des Wassers und des Geistes von neuem geboren werden ließ. Darum machte Gott uns unvollkommen und schwach von Anfang an, statt uns makellos zu machen.
 

Warum schuf Gott den Menschen so, dass er von Anfang an schwach ist?
 
Warum pflanzte Gott den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse in Eden und dann Adam und Eva gebot, nicht davon zu essen? Der Grund dafür muss im Evangelium des Wassers und des Geistes verstanden und geglaubt werden. Warum sagte Gott, dass der Nachkomme des Weibes Satans Kopf zertreten und dass Satan Ihn in die Ferse stechen würden, als Adam und Eva fielen und sündigten? Alle diese Dinge waren, um Menschen zu Seinen eigenen Kindern zu machen. Es war Sein Plan für uns in Jesus Christus, Seinem eingeborenen Sohn.
Wer sind dann die, die nach Gottes Vorhaben “berufen” sind? Sie sind diejenigen, die ihre Sünden und Missetaten anerkennen und nach Gottes Liebe und Erbarmen suchen. Wir müssen erkennen, dass die theologische Behauptung der Lehre bedingungslosen Auswahl und die Lehre der schrittweisen Heiligung falsch sind. Die Lehre der bedingungslosen Auswahl ist falsch, weil unser Gott nicht die Art von Gott ist, der jemand bedingungslos auswählen würde, während Er andere ohne Grund im Stich lässt. 
Vielmehr sind diejenigen, die Gott erwählt und beruft, diejenigen, die wegen ihrer Sünden verzweifelt sind und bekennen, dass sie keine andere Wahl haben, als zur Hölle zu gehen – diejenigen, mit denen Gott Erbarmen hat und die Er mit Seinem Evangelium aus Wasser und Geist ruft.
Unter den zahllosen Menschen, die in diese Welt geboren wurden und zu Gott zurückgekehrt sind, wird keiner von Gott ausgewählt oder verlassen ohne Grund. Wenn Gott Sie ohne Grund nicht erwählt hätte, würden Sie gegen Gott protestieren. Er wäre Unsinn zu sagen, dass Gott Sie oder jemanden ohne Grund zu Kind des Teufels machte. Das hat Gott nicht getan.
Wenn Sie von Gott nicht ausgewählt wurden, liegt es daran, dass Sie nicht an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben. Wenn Sie nicht an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, das von Gott gegeben wurde, dann wird Gott Sie verlassen, denn unser Herr sagte: “Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten” (Matthäus 9:13). Was die Theologen leider getan haben, ist unseren Gott in einen fanatischen und benachteiligenden Gott zu verwandeln.
 

Wer sind die, die nach dem Willen Gottes berufen sind?
 
Diejenigen, die von Gott berufen sind, sind Sünder, die an die Hölle gebunden sind. Sie kommen zu Gott und bekennen, dass sie es verdienen, in die Hölle zu kommen, weil sie schwach sind und nicht anders können, als Seine Gebote zu missachten, bis sie sterben. Gott berief Sünder und reinigte ihre Sünden mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes, Er hat diejenigen berufen, die keine andere Wahl hatten, als in die Hölle geschickt zu werden, und Er befreite sie von ihren Sünden mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes. 
Gott kam nicht, um diejenigen zu rufen, die gut sind und dem Gesetz gehorsam sind. Gott ruft diejenigen, die wirklich hart versuchen nach Seinem Willen zu leben, aber anerkennen, dass ihre Schwächen sie zu sündigen zwingen, obwohl sie auf Gott vertrauen und von Ihm abhängig sind. Gottes Absicht ist, die Schwachen, Gebrechlichen und Lahmen zu rufen, um sie gerecht und zu Seinen Kindern zu machen. Dies ist Gottes Ruf nach Seinem Willen. Alle Dinge dienen zum Besten denen, die nach Seinem Ratschluss berufen sind.
Wir müssen an Gottes Ruf glauben. Wir dürfen nicht sagen, dass wir grundlos an Jesus glauben. Solcher Glaube ist nicht der richtige Glaube. Der richtige Glaube besteht darin, an den Herrn gemäß Gottes Vorhaben zu glauben, nicht Ihrem eigenen Vorhaben. Dies bedeutet zu glauben, dass Gott unsere Schwächen gut kennt, dass Er unsere Sünden ein für allemal wegnahm und dass Er uns dadurch sündlos machte. Indem wir unseren Glauben auf Gottes Zweck, die Taufe und das Blut von Jesus, ausrichten, können wir seine Kinder werden. Es ist Gottes Wille, und zu Seinen sündlosen Kindern zu machen, wenn wir Seinen Zweck anerkennen uns annehmen – diese sind die Menschen, die Gott wirklich liebt und die Er beruft.
 

Wer sind die, die von Gott auserwählt sind?
 
Gott lässt Menschen nicht in zwei Reihen stehen und erwählt jeden zu Seiner Rechten mit den Worten: “Komm und glauben an Jesus und gehe zum Himmel,” und wendet sich dann zur Linken und sagt ihnen: “ Geht einfach in die Hölle.”
Kalvinisten behaupten, dass Gott ohne Grund bestimmte Menschen erwählte und von Anfang an entschied, den Rest aufzugeben, Aber Gott ist nicht so. Gott ließ alle Dinge zum Besten dienen für diejenigen, die nach Seinem Ratschluss berufen sind. Es ist Unsinn zu denken, dass wir bedingungslos ohne Grund erwählt wurden.
Ist Gott dann ein ungerechter Gott? Gewiss nicht. Jeder ist vor Gott und Seinem Gesetz gleich. Jeder ist auch vor dem Gericht gleich. Wir haben die Gnade der Rettung von Gott erhalten, die uns von unseren Sünden durch Jesus Christus gerettet hat. Die Chance, an diese Wahrheit zu glauben, ist auch für alle gleich. Er erlaubt denen, die Gottes Absicht annehmen und ihre Schwächen kennen, das Evangelium des Wassers und des Geistes zu erkennen und zu glauben.
Was ist dann die wahre göttliche Vorherbestimmung und Wahl? Sie sind für uns, um nach Gottes Vorhaben im Evangelium des Wassers und des Geistes, das Er uns gegeben hat, berufen zu werden. Es war, weil Gott unsere Sünden durch Jesus weggenommen hat und plante, uns zun Seinen Kindern zu machen, dass wir in diese Welt geboren wurden und uns eine Chance gegeben wurde, das Evangelium zu hören. Gott hatte all dies in Jesus Christus im Voraus geplant. Dies war Gottes Plan. Wenn wir in die Gegenwart Gottes kommen, müssen wir daher zuerst bedenken, ob wir wie Jakob oder Esau sind.
Die Heilige Schrift sagt uns, dass Gott Jakob geliebt hat, während Er Esau hasste. Sie spricht auch über Kain und Abel, und dass Gott Abel geliebt hat, aber Kain hasste. Hat Gott ohne Grund Esau und Kain gehasst und Jakob und Abel geliebt? Nein. Es war, weil Esau und Kain nur in ihre eigene Kraft vertrauten und niemals um Gottes Erbarmen baten, während Jakob und Abel ihre Schwächen kannten, um Gottes Erbarmen baten und auf Sein Wort vertrauten.
Die Heilige Schrift erklärt Gottes Vorherbestimmung und Auswahl anhand dieser Personen. Zu welcher Seite gehören wir? Können wir Gott treffen, wenn wir auf unsere eigenen Kräfte vertrauen, wie Esau tat? Nein, können wir nicht! Der einzige Weg, wie wir Gott begegnen können, ist Ihn durch das Evangelium des Wassers und des Geistes zu treffen, das mit Gottes Erbarmen gefüllt ist. Auf welcher der beiden Seiten stehen wir vor Gott? Wir sind diejenigen, die in Gottes Gegenwart gesegnet werden möchten, aber dies aufgrund unserer Schwächen immer versäumen. Auch wenn wir nach Gottes Absicht leben möchten, sind wir dennoch schwach und gebrechlich vor Gott, und deshalb können wir Ihn nur um Sein Erbarmen bitten.
Wenn wir von Gott gesegnet werden wollen, müssen wir wie Jakob werden und den Glauben haben, den Abel hatte. Wir müssen vor Gott die Tatsache anerkennen, dass wir schwach, gebrechlich und feige sind.
Psalm 145:14 sagt: “Der Herr hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.” Wahrlich, alle verbeugen sich in der Gegenwart Gottes. Wir haben keinen Mut. Wir machen Kompromisse für den kleinsten Nutzen. Wir sind unterwürfig. Wir mögen manchmal mutig scheinen, aber das ist nur für eine Sekunde. Wenn wir unser Leben genau ansehen, können wir leicht herausfinden, wie unterwürfig wir sind. Wir unterwerfen uns dem starken und sogar dem unwahren Wesen, das uns dazu zwingt, die Wahrheit zu verwerfen. Aber Gott hat die Gebrechlichen berufen, um sie zu lieben und ihnen Rettung in Jesus Christus zu geben, und Er hat sie zu Seinen Kindern gemacht.
Wir müssen erkennen, wie schwach und sündig wird sind, um von Gott geliebt zu werden. Wir müssen uns fragen, ob wir wirklich das Gesetz wirklich zu seiner vollen Zufriedenheit befolgen können. Wir müssen dann schnell erkennen, dass wir das Gesetz einfach nicht halten können und dass wir daher kein vollkommenes Leben leben können.
Wenn ich vollkommen wäre, würde ich den Erlöser niemals brauchen. Wenn wir vollkommen wären, warum würden wir Gottes Hilfe und Segnungen brauchen? Weil wir so schwach sind, brauchen wir Seine Segnungen. Wir brauchen Sein Erbarmen. Gottes Mitleid war so stark für uns, dass Er Seinen eingeborenen Sohn sandte und Ihn all unsere Sünden auf Sich nehmen ließ, um sie weg zu waschen. Und Gott verurteilte Jesus für die Sünden an unserer Stelle, damit wir von Sünde frei sein mögen. Daran müssen wir glauben.
Nur mit diesem Glauben können wir die geliebten Kinder Gottes werden. Aufgrund dieser Barmherzigkeit ist es, dass wir in Seine Liebe gekleidet sind, und nicht wegen unserer eigenen Bemühungen, unsere eigene Rettung zu erlangen. 
Obwohl viele Christen die Lehren der Vorherbestimmung und Auswahl lehren und ihnen folgen, fühlen sie sich wegen dieser Lehren unruhig. Dies liegt daran, weil sie sich ständig fragen, ob sie von Gott erwählt sind oder nicht.
Diese zwei Lehren machen etwas 90% der kalvinistischen Theologie aus. Die Frage ist, ob sie, trotz Glauben an Jesus, wirklich erwählt sind oder nicht, und dies ist, was sie ängstlich macht. Aber es ist nicht wichtig, ob Sie auserwählt sind oder nicht, Vielmehr ist es wichtig, dass Sie an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, um durch den Erhalt von Gottes Gerechtigkeit gerettet zu werden. Diejenigen, die diese Gerechtigkeit durch Glauben empfangen haben, sind die Auserwählten.
Es gab einmal einen Doktor der Theologie, der als einer der Meister der konservativen Theologie galt. Er legte großen Wert auf die Lehren des Kalvinismus, wie die Lehren der Vorherbestimmung und der göttlichen Auswahl.
Eines Tages hielt er einen Vortrag über diese Themen, als ein Student fragte: “Sind Sie von Gott auserwählt? Wie können Sie wissen, wen Gott erwählt hat? ”
Der Theologe antwortete: “Wer kann es wissen? Das werden wir erst herausfinden, wenn wir vor Gott stehen.”
Dann fragte der Student erneut: “Was werden Sie dann tun, wenn Sie vor Gott gehen und Er sagt, dass Sie nicht auserwählt sind? ”
Der Professor antwortete: “Was kann ich dagegen tun, was Gott Selbst bereits entschieden hat? Deshalb sagte ich, dass Sie es nur wissen werden, wenn Sie vor Gott stehen.”
Der Student dachte: “Er ist ein sehr demütiger Mensch. Selbst eine großartige Person wie er sagt, dass er nicht weiß, ob er auserwählt ist oder nicht. Es ist also ganz natürlich, dass keiner wissen kann, ob er erwählt ist oder nicht.”
Aber die Wahrheit, in der Gottes Gerechtigkeit verborgen war, wird nun klar bekundet. Es gab ein paar Dinge, die Gott vor dem Menschen verborgen hatte, aber Er offenbarte sie zu gegebener Zeit. Wie können Evangelisten das Evangelium predigen, wenn sie nicht einmal wissen, ob sie gerettet und auserwählt sind oder nicht? Diejenigen, die von Gott berufen sind, sind diejenigen, die an die Gerechtigkeit Gottes glauben. 
Römer 8:29 sagt:“Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.” Gott der Vater hat vorherbestimmt, dass wir gleich sein sollten dem Bild Seines einzigen Sohnes, Jesus Christus, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Hier wird Jesus “der Erstgeborene” genannt. Wenn wir an Jesus und an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, das Er und gegeben hat, sind wir von allen unseren Sünden gerettet und zu Gottes Kinder geworden. Was würde Jesus in Bezug auf uns sein? Er wäre unser ältester Bruder. Er ist Gottes Erstgeborener und wir sind Seine jüngeren Brüder und Schwestern.
Vor langer Zeit, als ich in in einem Gebetshaus lebte, besuchte mich ein alter Evangelist. Er hatte angefangen an Jesus zu glauben, als er in China war, und war dann nach Korea gekommen. Ich hörte, wie er eines Tages betete, und dies ist, was er sagte: “Bruder Jesus und Gott der Vater, vielen Dank, dass du mich gerettet hast. Bruder Jesus, bitte hilf mir!” Jesus ist unser Bruder!
Wir mögen uns fragen, ob Gott alles über uns weiß. Die Antwort lautet ja, Er weiß alles über uns. Gott der Vater weiß alles über uns. Er hatte geplant, uns von unseren Sünden durch Seinen eingeborenen Sohn noch vor der Schöpfung dieser Welt zu retten. Dies war Gottes Plan. Sein Sohn Jesus kam auf diese Welt, wurde getauft und gekreuzigt, um uns von unseren Sünden zu retten. Gott hatte es bereits geplant.
Wir können sagen, dass Gott vor der Grundlegung der Welt eine “Dreierkonferenz” einberufen hat. Der Dreieinige Gott - der Vater, der Sohn und der Heilige Geist – plante diejenigen zu erlösen, die an Seine Gerechtigkeit glauben. Sein Plan war es, die Menschen zu schaffen und sie zu Seinen Kindern zu machen, um zusammen mit ihnen in Seinem vollkommenen Königreich zu leben. 
Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist waren sich alle über den Plan einig. Während Er darüber nachdachte, wie Er den Menschen erschaffen und die Menschheit zu Seinen Kinder machen sollte, plante Gott den Sohn Jesus in die Welt zu senden und Ihn taufen und am Kreuz sterben zu lassen, damit sie den Bild Seines Sohnes angepasst sein können.
Was war Gottes Absicht, uns zu erschaffen? Er war, damit wir zu Seinen Kindern werden. Ist Jesus der Erstgeborene von Gott? Ja, das ist Er, und weil wir die Kinder Gottes geworden sind, sind wir auch Seine Geschwister. 
Während Jesus 33 Jahre auf dieser Erde lebte, erlebte Er alle menschlichen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Darum sagen wir, wenn wir beten: “Jesus, ich bin so schwach. So bin ich. Bitte hilf mir und beschütze mich. Erweiche die Herzen der Menschen, damit sie Dein Wort annehmen, wache über sie, gib ihnen Gnade und hilf ihnen!” Der Herr hört und beantwortet unsere Gebete. Zu Jesus beten und zu Gott beten sind ein und dasselbe.
Was war Gottes Absicht, uns zu erschaffen? Er war, um uns zu Seinen Kindern zu machen. Gott weiß alles über uns. Er ließ uns in diese Welt geboren werden und rettete uns von allen unseren Sünden durch die Taufe von Jesus und Sein Blut am Kreuz, weil Er uns noch vor der Grundlegung der Welt dazu vorherbestimmte, als Seine eigenen Söhne und Töchter angenommen zu werden. Er kennt daher nicht nur unser Leben und Sterben, sondern auch jede einzelne Bewegung. Er weiß, wann wir geboren wurden, wem wir geboren wurden, wann wir heirateten, wann unsere eigenen Kinder geboren wurden und was uns in unserem Leben passiert. Gott, der alles über unser Leben weiß, gab uns das Evangelium des Wassers und des Geistes, damit wir an Jesus Christus glauben und Gottes Kinder werden können.
Gott kannte uns im Voraus und hat uns vorherbestimmt. Römer 8:30 sagt: “Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht macht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.” Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es für uns ist, diese Passage zu verstehen und zu glauben. 
Viele Menschen nehmen den obigen Vers, um die Lehre der inkrementellen Heiligung zu unterstützen. Basierend auf diese Passage – dass Gott uns vorherbestimmt, uns berufen, uns gerecht und uns verherrlicht hat – behaupten sie, dass dies der Grund ist, warum Gott uns, obwohl wir Sünde in unserem Herzen haben, als ohne Sünde zu sein ansieht, und dass wir, wenn wir durch eine Periode der Heiligung gehen, verherrlicht werden, als ob es eine Inszenierung gäbe, durch die wir heilig werden. 
Tat Gott nicht alle Sünder vorherbestimmen, um sie in Jesus Christus zu berufen? Er berief uns alle, und doch reagieren einige Menschen nicht auf Seinen Ruf. Sie sind wie Esau und Kain. Sie sind diejenigen, die in die Hölle gesandt werden. 
 

In der Barmherzigkeit Gottes
 
Gott der Vater plante, uns in Seinem eingeborenen Sohn Jesus Christus zu berufen und bestimmte uns zur Annahme als Seine eigenen Kinder vorher, indem Er unsere Sünden mit dem Wasser und Blut weg wusch. Menschen, die dennoch nicht zu Gott gehen, obwohl er sie alle ruft, sind außerhalb der Rettung Gottes. Solche Menschen sind von Seiner Gnade ausgeschlossen und für die Hölle bestimmt. Aber es gibt auch Menschen, die Gottes Ruf Folge leisten. Sie sagen: “Herr, obwohl, wirst Du jemand wie mich annehmen?”
Gott sagt: “Natürlich werde Ich.”
“Wirklich? Nimmst Du mich an, wenn ich so schwach bin?”
“Natürlich werden Ich dich annehmen.”
“Gott, ich habe nichts Besonderes Dir anzubieten und ich kann nicht einmal versprechen, dass ich von nun an gut sein werde.”
“Ich werde dich dennoch annehmen.”
“Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich bessern werde und ich habe nicht einmal die Fähigkeit dazu.”
“Dennoch werde Ich dich annehmen.”
“Es liegt wahrscheinlich daran, weil Du mich nicht kennst. Du wirst von mir enttäuscht sein.”
Tun wir uns nicht normalerweise verlegen fühlen, als wollten wir uns irgendwo verstecken, wenn wir wissen, wie wir sind, und doch jemand sagt, dass er wirklich an uns glaubt?Warum wollen wir uns verstecken? Wie wollen uns verstecken, weil wir nicht in der Lage sind, uns zu bessern, und wir können nicht einmal aufrechterhalten, was wir bisher getan haben. 
Deshalb fragen wir immer weiter: “Wirst Du mich annehmen, obwohl ich so schwach bin? Wirst Du mich wirklich annehmen? Darf ich überhaupt an Dich glauben? Kann jemand wie ich die Vergebung der Sünden empfangen? Kann jemand wie ich gerecht werden, auch wenn ich in Zukunft überhaupt nicht gut sein kann?” Aber unser Gott hat die Macht einen wilden Olivenbaum in einen kultivierten Olivenbaum zu verwandeln.
Wir waren ursprünglich Olivenbäume, welche von Natur aus wild sind, aver wir wurden durch das Evangelium, das Jesus uns gegeben hat, kultivierte Olivenbäume. Er rief uns, die nicht umhin als sündigen können. Berief Er uns, als wir nur ein Bisschen schwach waren? Er rief uns, auch wenn es uns an Fähigkeiten mangelte. Er rief uns in Jesus Christus trotz unserer gravierenden Mängel und klaffenden Schwächen. Er rief uns, die gebrechlich waren. Was tat Er, nachdem Er uns berief? Er nahm alle unsere Sünden weg und gab uns Seine Gerechtigkeit, damit wir ewiges Leben haben.
Wie hat Er all diese Dinge getan? In Kapitel 3 von Matthäus wird uns gesagt, dass Jesus auf die Welt kam und getauft wurde, um alle Gerechtigkeit zu erfüllen, die Gott für die ganze Menschheit gesetzt hat. Jesus wurde von Johannes getauft, nahm alle Sünden der Menschheit auf Sich, starb tragend alle Sünden am Kreuz und stand am dritten Tag von den Toten wieder auf, um sie von den Sünden der Welt zu retten. Er gab uns neues Leben, und indem Er so tat, rechtfertigte Er uns und wusch alle unsere Sünden weg. Jesus rief uns, wusch unsere Sünden mit dem Wasser und dem Blut weg, gab uns Gottes Gerechtigkeit, machte uns sündlos und verherrlichte uns, die Er rechtfertigte, und machte uns zu Kindern Gottes.
Jesus verherrlichte uns, damit wir den Himmel betreten und ewig als Gottes Kinder leben. Verstehen Sie dies? Aber die religiösen Lehren lehren, dass Sie, obwohl Sie ein Sünder sind, wenn Sie an Jesus glauben, mit der Zeit allmählich geheiligt werden und dass Sie, wenn Sie sterben als eine vollkommene Person vor Gott stehen werden. Dies steht gegen die Wahrheit. Dies ist nicht der wahre Glaube. Diese Art von Glauben ist einer der Lehre der Heiligung, nicht einer der Wahrheit.
Der Herr rettete uns von unseren Sünden und bestimmte uns vorher, berief uns, wusch alle unsere Sünden mit dem Wasser und dem Blut alle auf einmal weg, machte uns zu Seinen Kindern, die geheiligt sind, und segnete uns, damit wir das Königreich Gottes in Herrlichkeit betreten mögen. Dies ist die Wahrheit, und so sprach Er von der Wahrheit, indem Er alle Segnungen in Jesus Christus gelegt hat, in einem Satz zusammengefasst. Diese Passage spricht nicht über die sieben Stufen der Lehre der inkrementellen Heiligung. Es heißt nicht, dass wir allmählich vollkommen werden, nachdem wir die sieben Stufen durchlaufen, um vollständig geheiligt zu werden.
Römer 8:30 sagt nicht, dass Gott uns rufen wird, nachdem wir an Jesus glauben, oder dass wir geheiligt werden, je älter wir werden. Es heißt auch nicht, dass wir Schritt für Schritt die Leiter der Heiligung erklimmen, bis wir endlich die vollständige Heiligung erreicht haben. Als wir Jesus Christus kannten und Jesus Christus uns rief, vergab Er unsere Sünden ein für allemal mit dem Wasser und dem Blut. Wenn wir zu Gott mit diesem Evangelium der Wahrheit kommen, werden wir in Seinen Armen aufgenommen.
Einige Leute sagen: “Ich kannte vorher noch nicht mal meine eigenen Sünden, aber nachdem ich die Predigt hörte, fange ich an, sie zu erkennen. Es gibt ein oder zwei Sünden, an die ich mich aus der Vergangenheit erinnere, und ich werde wahrscheinlich auch weiterhin in der Zukunft sündigen, also denke ich nicht, dass ich an Gott glauben kann.” Aber das ist nicht richtig. Wir sollten stattdessen so denken, “Ah! Das ist richtig. Ich kannte meine eigenen Sünden nicht, selbst als ich sie begangen haben. Das ganze Wort Gottes ist richtig. Ich muss an Sein Wort glauben, aber ich bin nicht in der Lage danach zu leben. Ich bin unweigerlich ein schwerer Sünder, der für die Hölle bestimmt ist. Deshalb ist Jesus gekommen.”
Wir werden durch Glauben an Jesus ohne Sünde und empfangen die Vergebung der Sünden. Wir werden geheiligt und zu Kindern Gottes gemacht. Da wir Gottes Kinder geworden sind, können wir den Himmel betreten und verherrlicht werden. Dies ist Gottes Gerechtigkeit und Wahrheit.
Gott hat uns vorherbestimmt, uns berufen, uns gerecht gemacht und uns verherrlicht. Sie mögen denken, dass die Lehre der inkrementellen richtig und sagen, “Ich werde allmählich verändert und eine sündlose Person werden.” Aber Sie werden auf einmal in dem Moment gerechtfertigt und geheiligt, in dem Sie an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben. Ihr Herz verändert sich nicht in Stufen. Ihr Herz wird auf einmal sündlos werden, und es ist Ihr Glaube, der allmählich wächst, wenn Sie an das Wort Gottes und Seine Gemeinde glauben.
Unser Glaube wächst allmählich, wenn wir mit dem Wort Gottes ernährt werden, um schließlich einen Punkt zu erreichen, an dem wir sogar andere lehren können. Aber die Behauptung, dass wir Gottes Kinder werden, nachdem wir vollkommener und sündloser werden, basiert nicht auf die Bibel. Wir werden auf einmal geheiligt und ohne Sünde.
Tat Gott und nach Seiner Vorherbestimmung in Christus Jesus berufen? Ja, Er tat. Er hat uns in Jesus Christus berufen und machte uns gerecht und sündlos. Gott rechtfertigte uns und machte uns sündlos durch Jesus Christus, nahm uns als Seine Kinder an und verherrlichte uns, damit wir Sein Reich betreten können.
Wir wurden auf einmal durch Glauben an die Rettung durch Jesus Christus glaubten, der alle Gerechtigkeit Gottes erfüllte. Wir wurden gesegnet, weil wir Gottes Ruf folgten und glaubten, dass Jesus alle unsere Sünden weg wusch, um uns, trotz unserer Schwächen, zu sündlosen und gerechten Kindern Gottes, zum Volk Seines Reiches, zu machen.
Deshalb ist die Lehre der Heiligung falsch. Sie macht keinen Sinn, Die Bibel sagt uns eindeutig:“Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht macht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.” Glaube wächst allmählich, aber die Vergebung der Sünde, Kinder Gottes werden und den Himmel betreten – all dies passiert ein für allemal. Glauben Sie daran?
Wir konnten Gottes Kinder durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes werden. Gott hat unser wertloses Leben von allen unseren Sünden durch die Gnade aus Wasser und Geist gerettet. Haben wir irgendetwas für Gott für unsere Rettung getan? Haben wir dazu beigetragen, gerecht zu werden? Es gibt nichts, was wir planten, und niemand beschließt, an Jesus zu glauben, noch bevor er geboren ist. Gibt es jemanden, der beschließt, an Jesus zu glauben, während er sich im Mutterleib befindet?
Wir hörten die Wahrheit von denen, die das Evangelium des Wassers und des Geistes predigten, erkannten, dass es die Wahrheit ist, und dachten uns, “Ich habe keine andere Wahl, als daran zu glauben; eine sündige Person wie ich muss daran glauben.” Von da an glaubten wir an das Evangelium des Wassers und des Geistes, empfingen die Vergebung der Sünden und wurden Gottes Kinder.
Nur die Gerechten sind die Kinder Gottes. Gott verherrlicht sie für immer mit den ewigen Reichtümern und Ehren des Himmelreichs. Das ist, worum es bei der Verherrlichung geht. Gott gab diese Segnungen den Gläubigen, die das Evangelium des Wassers und Geistes annahmen.
Lobt den Herrn!