Predigten

Thema 11: Die Stiftshütte

[11-9] Der Glaube, der sich im Brandopferaltar manifestiert (2. Mose 27:1-8)

Der Glaube, der sich im Brandopferaltar manifestiert
(2. Mose 27:1-8)
„Du sollst einen Altar machen aus Akazienholz, fünf Ellen lang und ebenso breit, dass er viereckig sei, und drei Ellen hoch. Und du sollst auf seinen vier Ecken Hörner machen, die sollen mit ihm verbunden sein, und sollst ihn mit Kupfer überziehen. Mache auch Töpfe für die Asche, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlepfannen; alle seine Geräte sollst du aus Kupfer machen. Du sollst auch ein Gitterwerk aus Kupfer machen wie ein Netz und vier Ringe aus Kupfer an seine vier Enden. Du sollst es aber von untenher um den Altar legen unterhalb der Einfassung, dass das Gitter bis zur Mitte des Altars reiche. Und du sollst zu dem Altar auch Stangen machen aus Akazienholz, mit Kupfer überzogen. Und man soll die Stangen in die Ringe tun, dass die Stangen an beiden Seiten des Altars seien, wenn man ihn trägt. Als einen Kasten von Brettern sollst du ihn machen, dass er inwendig hohl sei, wie er dir auf dem Berg gezeigt wurde.“
 
 
Brandopferaltar
 
Ich würde gerne den Glauben erörtern, der sich im Brandopferaltar manifestiert. Wenn das Volk Israel eines der 613 Artikel des Gesetzes Gottes und die Gebote brachen, die sie in ihrem täglichen Leben einhalten mussten, und wenn sie ihre Sünden erkannten, gaben sie Gott ihre makellosen Opfer gemäß dem von Ihm festgelegten Opfersystem. Der Ort, an dem sie diese Opfer gaben, ist der Brandopferaltar. Das Volk Israel, mit anderen Worten, erhielt die Vergebung seiner Sünden, indem es seine Hände auf auf den Kopf des makellosen Opfertieres legte, ihm die Kehle durchtrennte und sein Blut schöpfte, dieses Blut auf die Hörner des Brandopferaltars legten und den Rest auf den Boden gossen und das Fleisch des Opfers auf dem Altar verbrannten.
 
 

Was ist die geistliche Bedeutung des Brandopferaltars?

 
Der Brandopferaltar mit einer Länge und Breite von 2,25m (7,5 Fuß) und einer Höhe von 1,35m (4,5 Fuß) bestand aus Akazienholz und war mit Kupfer überzogen. Wann immer die Israeliten auf diesen Brandopferaltar schauten, erkannten sie, dass sie diejenigen waren, die in ihrem Urteil eingeschlossen waren und nicht in der Lage waren, ihrer Verurteilung zu entgehen. Und so wie das Opfertier getötet wurde, erkannten sie auch, dass auch sie wegen ihrer Sünden sterben mussten. Aber sie kamen auch zu glauben, dass der Messias auf diese Erde kommen und ihre Sünden auslöschen würde, indem Er verurteilt und wie die Opfergabe wegen ihrer Sünden getötet würde. 
Der Brandopferaltar war ein Schatten von Jesus Christus, unseres Erlösers. Wie die makellosen Tiere mit dem Auflegen der Hände und dem Vergießen des Blutes geopfert wurden, kam Jesus Christus als Sohn Gottes zu uns und trug die Verurteilung aller unserer Sünden. So wie die Opfergaben des Alten Testaments alle Sünden durch das Auflegen der Hände annehmen und ihr Blut vergießen mussten, nahm Er all Sünden der Welt an, die durch die Taufe von Johannes auf Ihn übergegangen waren, und trug die Verurteilung dieser Sünden durch das Vergießen Seines Blutes am Kreuz.
Auf diese Weise zeigt uns der Brandopferaltar, dass Jesus Christus mit Seiner Taufe all unsere Sünden auf sich genommen hat, am Kreuz gestorben ist, wieder von den Toten auferstanden ist und uns dadurch gerettet hat.
 
 
Um ihrer Sünden vergeben zu werden, mussten die Israeliten ihre Opfergaben am Brandopferaltar geben
 
Wenn wir uns Kapitel 4 des 3. Buches Mose ansehen, sehen wir, dass, wenn die gesalbten Priester, die ganze Gemeinde Israels, ein Führer oder irgendjemand vom gewöhnlichen Volk sündigte, sie ihre Vergebung der Sünde erhielten, indem sie eine Opfergabe zu Gott brachten, ihre Hände auf ihren Kopf legten, sie töteten, ihr Blut schöpften und es zum Brandopferaltar nahmen und es Gott opferten. 
In der Tat verging kein Tag, an dem er nicht beschäftigt war, da der Brandopferaltar war, wo die Israeliten ihre Sündopfer jeden Tag gaben. Die Israeliten, die ihre Sünden loswerden wollten, bereiteten ein makelloses Tier vor und gaben es an Gott am Brandopferaltar als ihre Opfergabe. Sünder übertrugen alle ihre Sünden auf das Opfertier, indem sie ihre Hände auf seinen Kopf legten, und um das Urteil von diesen Sünden zu vollziehen, schnitten sie die Kehle des Tieres durch und ließen das Blut ab. Priester legten dann Blut der Opfergabe auf die Hörner des Brandopferaltars und verbrannten ihr Fleisch und Fett auf dem Altar. Dies ist, wie das Volk Israel seine Vergebung der Sünden erhielt.
Unabhängig davon, wer gesündigt hatte, ob es sich um einen Führer des Volkes Israel, den Hohepriester, gewöhnliche Priester, die ganze Gemeinde oder um jemand von den einfachen Leuten handelte, sie mussten ihre Vergebung der Sünden erhalten, indem sie ein Opfertier wie ein Stier, Bock oder Widder brachten und Gott als Opfergabe gaben.
 Sünder oder ihre Vertreter mussten ihre Hände auf den Kopf des Opfers legen, es töten, etwas seines Blutes auf die Hörner des Brandopferaltar legen, den Rest des Blutes auf den Boden gießen und das Fett von ihrer Opfergabe verbrennen, das ihnen ihre Sünden vergeben würde. Deshalb mussten viele ihre Opfertiere zum Brandopferaltar bringen, ihre Hände auf den Kopf der Opfer legen, ihr Blut ablassen und es dem Priester geben.
Wenn Opfer am Brandopferaltar gegeben wurden, mussten diese Opfergaben makellos sein. Und wenn Sünder Opfer Gott gaben, mussten sie sicherstellen, dass sie makellose Tiere vor Gott brachten, und nur durch Auflegen der Hände auf den Kopf dieser makellosen Opfergaben wurden ihre Sünden auf sie übertragen. So konnte nichts ausgelassen werden, wenn die Opfergabe gegeben wurde.
Normalerweise musste die Person, die gesündigt hatte, ihre eigenen Hände auf den Kopf ihres Opfertieres legen, aber wenn die ganze Gemeinde Israels sündigte, legten die repräsentativen Ältesten ihre Hände auf die Opfergabe (3. Moses 4:15). Natürlich musste das Opfertier, auf dessen Kopf die Hände gelegt wurden, getötet werden, indem man die Kehle durchtrennte und das Blut abnahm. Und schließlich musste es auf dem Altar verbrannt werden.
Der Rauch von brennendem Fleisch, Fett und Holz erfüllte daher immer den Ort um den Brandopferaltar, und seine Hörner und der Boden darunter waren mit dem Blut der Opfertiere getränkt. Der Brandopferaltar war der Ort der Vergebung der Sünde, an dem Gott Opfergaben dargebracht wurden, um die Sünden des Volkes Israel zu reinigen.
Dieser Brandopferaltar, auf dem der Rauch niemals aufhörte aufzusteigen, war ein Quadrat mit einer Länge und Breite von 2,25m (7,5 Fuß) und einer Höhe von 1,35m (4,5 Fuß). Ein Gitter aus kupfernem Netzwerk befand sich in seiner Mitte, und Rauch stieg unaufhörlich aus den Opfergaben auf, die vom Holzfeuer auf seinem Gitterrost verbrannt wurden. So war der Ort, an dem die Opfer verbrannt und Gott gegeben wurden, der Brandopferaltar.
 
 
Die Utensilien des Brandopferaltars waren alle aus Kupfer gemacht
 
Die Utensilien des Brandopferaltars, mit denen Asche entfernt und weggeräumt wurde, bestanden alle aus Kupfer. Der Brandopferaltar selbst bestand aus Akazienholz mit Kupfer überzogen - und so bestanden der Altar und seine Utensilien alle aus Kupfer.
Das Kupfer des Brandopferaltars hat eine bestimmte geistliche Bedeutung. Kupfer bezieht sich auf das Urteil der Sünde vor Gott. So ist der Brandopferaltar ein Ort, der uns deutlich zeigt, dass die Sündigen ganz gewiss für ihre Sünden verurteilt werden. Gott wird die Menschen mit Sicherheit für ihre Sünden verurteilen. Der Ort, an dem die Opfergaben zum Wohle der Sünder stellvertretend verurteilt und verbrannt wurden, war dieser Brandopferaltar, und der Altar selbst und alle seine Utensilien waren aus Kupfer gefertigt; als solche erzählen uns diese Dinge, dass jede Sünde ganz gewiss ihr Urteil mit sich bringt.
Der Altar zeigt uns, dass Menschen aufgrund ihrer Sünden gebunden sind, verurteilt und getötet zu werden, aber indem sie ihr Opfertier zum Brandopferaltar bringen und es Gott darbringen, können sie von ihren Sünden gereinigt werden, die Vergebung der Sünde erhalten und dadurch wieder leben. Hier sagen uns die Opfergaben, die am Brandopferaltar geopfert wurden, dass die Taufe von Jesus Christus und Sein Blutvergießen die Sünden der Gläubigen vergeben hat. So wird dieser Glaube, der die Opfergabe am Brandopferaltar gab, in der Zeit des Neuen Testaments als der Glaube an die Taufe und das Blut Jesu Christi fortgesetzt.
Wenn wir an Jesus Christus als unseren Erlöser glauben, müssen wir Gott unseren Glauben geben, der an die Taufe Jesu und Sein Blut als unsere Vergebung der Sünde glaubt. Im Alten Testament ist dieser Glaube auf den Glauben zurückzuführen, der öffnet und in das Tor des Hofes der Stiftshütte eintritt, das aus blauem, aus roten Purpur und aus Scharlach Garn und fein gezwirntem Leinen gewirkt ist.
 
 

Alle Opfergaben, die am Brandopferaltar geopfert wurden, symbolisieren Jesus Christus

 
Das Kreuz Jesu
Was hat Jesus Christus getan, als Er auf diese Erde kam? Wir waren sündig, wir hatten gegen Gott gesündigt und Sein Gesetz und Gebote gebrochen. Aber um all unsere Sünden von uns auszulöschen, wurde Jesus Christus von Johannes getauft und nahm die Sünden der Welt auf sich und vergoss Sein Blut am Kreuz. So wie die Opfergabe die Sünden der Israeliten trug, indem sie die Sünden mit dem Auflegen der Hände übertragen bekam und deshalb getötet und auf dem Brandopferaltar verbrannt wurde, konnte Jesus Christus, weil Er als makellose Opfergabe auf diese Erde kam und getauft wurde, Sein Opferblut am Kreuz vergießen und an unserer Stelle daran sterben. Indem Er an Seinen Händen und Füßen angenagelt wurde und Sein Blut vergoss, trug unser Herr die Verurteilung aller Sünden für uns, anstatt dass wir für unsere Sünden verurteilt wurden. So hat Er uns von allen unseren Sünden und der Verurteilung gerettet.
Was tat Jesus Christus, der die wahre Substanz von diesem Brandopferaltar geworden ist, als Er auf diese Erde kam? Jesus Christus hat uns gerettet, indem Er mit Seiner Taufe alle unsere Sünden auf sich nahm, gekreuzigt wurde und am Kreuz starb und von den Toten wiederauferstand. Unser Herr kam auf diese Erde, vollendete unsere sichere Erlösung und stieg dann in das Himmelreich auf.
 
 
Wir, die nicht anders können, als täglich zu sündigen
 
Es gibt auch noch eine andere Bedeutung des Brandopferaltars, welche ist „aufsteigend“. Es ist eine Tatsache, dass wir täglich sündigen. Deshalb müssen wir Gott immer unsere Opfergabe geben, und aus diesem Grund steigt der Rauch der Verurteilung unserer Sünden immer zu Gott auf. Gibt es überhaupt einen Tag, an dem Sie nicht sündigen, sondern perfekt leben? Die Opfergaben des Volkes Israel wurden ununterbrochen gegeben, bis die Priester zu erschöpft vom Geben dieser Opfer waren, die die unzähligen Sünden der Israeliten vergaben, und es nicht mehr ausführen konnten. Weil das Volk Israel jeden Tag das Gesetz brach und gegen Gott sündigte, mussten sie jeden Tag ihre Opfergaben bringen.
Mose, der Israel vertrat, erklärte den Israeliten die 613 Artikel des Gesetzes und die Gebote Gottes: „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heiliges Volk sein“ (2. Mose 19:5-6).
Das Volk Israel versprach dann: „Alles was der Herr geredet hat, wollen wir tun“ (2. Mose 19:8). So wollte das Volk Israel diesen Gott anerkennen und glauben, der Mose erschien und durch ihn als seinen wahren Gott zu ihnen sprach, und sie wollten, dass dieser Gott sie beschützt. Indem sie all dies bewahrten, was Gott zu ihnen sprach, wollten sie nicht nur Sein kostbares Eigentum für Ihn werden, sondern auch ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk, das zu Gott gehörte. So versuchten sie alle Gebote Gottes zu halten, die Er ihnen gegeben hatte.
Hat Gott bereits gewusst, dass die Israeliten sündigen würden? Natürlich hat Er das. Darum rief Gott Mose zum Berg Sinai, zeigte ihm die Stiftshütte in einer Vision, erklärte ihr Format im Detail, befahl ihn, sie zu bauen, und ließ ihn sie entsprechend bauen. Und Er errichtete auch das Opfersystem, mit dem Opfergaben in dieser Stiftshütte dargebracht werden sollten.
Wenn das Volk Israel ein Sündopfer Gott darbringen wollte, mussten sie einen makellosen Stier, Schaf, Ziege, Turteltaube oder eine andere Taube bringen; und bis auf wenigen Ausnahmen mussten sie sicherstellen, ihre Sünden auf die Opfergabe zu übertragen, indem sie ihre Hände auf ihren Kopf legten (3.Mose 1:1-4). Dann schöpften sie das Blut, indem sie die Kehle durchtrennten, und gaben dieses Blut den Priestern. Ihre Priester nahmen dann dieses Blut, legten es auf die Hörner des Brandopferaltars, gossen den Rest des Blutes auf den Boden, schnitten die Opfergabe in Stücke, legten diese Stücke auf den Altar und opferten sie Gott, indem sie sie verbrannten.
Dies ist, wie den Israeliten ihre Sünden vergeben werden konnten. Wenn das Opfer verbrannt wurde, mussten sie nicht nur sein Fleisch verbrennen, sondern sie mussten auch das ganze Fett von den Eingeweiden und der Leber trennen und es verbrennen. Auf diesem Weise vergab Gott die Sünden der Israeliten.
 
 

Der einzige Weg, um die Vergebung aller Sünden zu erhalten

 
Wenn wir uns selbst betrachten, können wir alle tatsächlich erkennen, dass wir nicht anders können, als ständig zu sündigen. Wir leben unser Leben immer sündigend. Wir begehen zahllose Sünden aus verschiedenen Gründen, sei es, weil wir schwach sind, zu viele Mängel haben, zu gierig sind oder zu viel Macht haben. Selbst unter denen, die an Jesus als ihren Erlöser glauben, gibt es niemanden, der nicht sündigt.
Der einzige Weg für uns, die wir immer wieder sündigen, auch wenn wir an Gott glauben, von all diesen Sünden gewaschen und gerettet zu werden, ist an die Taufe von Jesus Christus zu glauben. Er ist Gott selbst, der durch Wasser und Blut gekommen ist (1. Johannes 5:6). Er kam auf diese Erde als die Opfergabe des Brandopferaltars durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen, Wenn dieser Jesus unsere Sünden auf sich durch Seine Taufe nahm und den Sold unserer Sünden durch Vergießen Seines Blutes am Kreuz bezahlte und daran starb, wie konnten wir dann nicht die Vergebung der Sünden durch Glauben empfangen? Wegen der Rettung durch unseren Messias Jesus Christus konnten Sie und ich durch Glauben auf einmal unsere Vergebung der Sünde empfangen.
Obwohl wir tatsächlich immer sündigen, konnten wir aufgrund der Rettung durch die Taufe und das Blut, die Jesus erfüllte, als Er auf diese Er kam, von all unseren Sünden befreit werden. Unser Herr nahm unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich, trug die Sünden der Welt zum Kreuz und wurde gekreuzigt und hat uns dadurch vollständig von unseren Sünden befreit. Indem Er für unserer Sünden getauft wurde, die Verurteilung aller unserer Sünden mit Seiner Kreuzigung ertrug und von den Toten auferstanden ist, hat Er uns, die an diese Wahrheit glauben, vollständig gerettet. Obwohl wir nicht vermeiden konnten, für unsere Sünden verurteilt zu werden, sind Sie und ich aufgrund der Liebe der Rettung und Barmherzigkeit, die Jesus uns durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn gegeben hat, durch Glauben gerettet worden. Gott, mit anderen Worten, hat uns von unseren Sünden gerettet. Es ist durch Glauben an Ihn, dass wir von all unseren Sünden befreit worden sind. Dies ist, was der Brandopferaltar uns zeigt.
Sie mögen denken, dass in der Stiftshütte alles schön war, aber wenn Sie tatsächlich in ihren Hof eingetreten wären, würden Sie einen unerwartete und widerlichen Schauplatz betreten. Der kupferne, quadratische Brandopferaltar drohte jederzeit Rauch und Feuer auszuspucken. Der kupferne Altar würde auf Sünder warten, sein Boden würde blutgetränkt sein und jeder würde erkennen, dass dies der Ort der Verurteilung der Sünde war. Da an diesem Ort jeden Tag Opfer dargebracht wurden, würden Sie vom Gestank nach brennendem Fleisch und Holz überwältigt sein.
Unter dem Brandopferaltar würde das Blut wie ein Fluss fließen. Wann immer die Israeliten sündigten, brachten sie ihr Opfertier zur Stiftshütte, übertrugen ihre Sünden durch das Auflegen der Hände auf es, durchtrennten seine Kehle, ließen sein Blut ab und gaben dieses Blut den Priestern. Der Priester legte dann dieses Blut auf die Hörner des Brandopferaltars und goss den Rest auf den Boden.
Dann schnitten sie das Opfer in Stücke und legten zusammen mit seinen Nieren und seinem Fett sein Fleisch auf das Gitterrost und verbrannten es. Wenn Blut abgelassen wird, ist es zuerst ganz flüssig und rot. Aber nach einer Weile gerinnt es und wird ziemlich klebrig. Wenn Sie tatsächlich in die Stiftshütte eingetreten wären, hätten sie dieses entsetzliche Blut gesehen.
Wann immer das Volk Israel Gottes Gebote brach, erkannten sie durch den Brandopferaltar, dass sie wie ihre Opfergaben am Altar sterben sollten. Warum? Weil Gott Seinen Bund mit ihnen mit Blut gemacht hat. „Wenn ihr meinen Bund haltet, werdet ihr mein Eigentum und das Königreich der Priester sein, aber wenn ihr versagt, es zu halten, müsst ihr sterben, wie diese Opfergaben getötet werden.“ Dies ist, wie Gott Seinen Bund mit Blut errichtet hat. Das Volk Israel akzeptierte es so als eine gegebene Tatsache, dass sie, wenn sie sündigen und das Gesetz brechen, ihr Blut vergießen mussten.
Tatsächlich müssen nicht nur die Israeliten, sondern auch diejenigen, die an Gott glauben, alle das Opferblut für ihre Sünden geben. Es zeigt uns, dass jeder, der vor Gott sündigt und daher eine Sünde in seinem Herzen hat, unabhängig davon, wie klein oder groß sie ist, infolgedessen der Verurteilung dieser Sünde gegenüberstehen muss. Obwohl das Gesetz des Gerichts - dass der Sold der Sünde der Tod ist - für alle vor Gott gilt, gibt es nicht so viele Menschen, die wirklich Angst vor Gottes Gericht haben und daher versuchen, sich Gottes Gesetz der Rettung, das sich in Seinem Opfersystem manifestiert, zu verpflichten.
Der Brandopferaltar sagt uns, dass, nach dem Gesetz, das der Sünde Sold als Tod festgelegt wurde, Jesus Christus uns durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen, die sich im Tor des Hofes der Stiftshütte manifestieren, von unseren Sünden und unserer Verurteilung gerettet hat. Für uns, die wir immer sündigen und für unsere Sünden verurteilt werden müssen, kam Christus auf diese Erde im Fleisch eines Menschen, nahm alle Sünden der Menschheit auf Seinen eigenen Leib, indem Er von Johannes getauft wurde, trug diese Sünden der Welt ans Kreuz, wurde gekreuzigt und vergoss Sein Blut, ertrug große Leiden und Schmerzen, opferte sich selbst und hat Sie und mich dadurch von allen unseren Sünden gerettet. 
Weil Christus seinen eigenen Leib geopfert und uns dadurch gerettet hat, konnten Sie und ich durch Glauben von allen unseren Sünden befreit werden. Um derer willen, die nicht vermeiden konnten, wegen ihrer Sünden zu sterben, mit anderen Worten, nahm Jesus Christus all ihre Sünden mit Seiner Taufe auf sich, wurde gekreuzigt zum Tod, stand von den Toten wieder auf und hat sie dadurch alle von ihren Sünden und der Verurteilung gerettet.
Wenn wir auf diesen Brandopferaltar schauen, kommen wir diesen Glauben zu haben. Wenn wir sehen, dass die Opfergabe die ganze Zeit am Altar gegeben wurde, können wir erkennen und glauben, dass, obwohl wir es sind, die aufgrund unserer täglichen Sünden sterben müssten, Gott uns nicht zu Seine Opfergaben machte, sondern stattdessen kam unser Herr selbst auf diese Erde und erfüllte unsere Erlösung. Durch Seine Taufe, das Vergießen Seines Blutes am Kreuz und der Auferstehung von den Toten hat Jesus uns gerettet.
Darum nahm Gott der Vater die Opfergabe der Israeliten an und vergab all ihre Sünden, anstatt sie für das Sündigen zu verurteilen. Indem Gott das Volk Israel seine Sünden auf sein Opfertier weitergeben ließ, indem es seine Hände auf seinen Kopf legte, es tötete und Ihm sein Blut, Fleisch und Fett opferten, vergab Er die Sünden der Israeliten. Durch diese Opfergabe hat Er auch uns von allen unseren Sünden gewaschen. Nichts anderes als dies war die Barmherzigkeit Gottes und Seine Liebe.
 
 
Gott hat sich nicht mit uns nur durch das Gesetz befasst
 
Wenn Gott Sie und mich und das ganze Volk Israel einfach nach Seinem Gesetz richten würde, wie viele würden dann noch auf dieser Erde am Leben bleiben? Wenn Gott uns allein nach Seinem Gesetz misst und richtet, würde keiner von uns auch nur einen Tag leben. Die überwiegende Mehrheit von uns würde nicht einmal 24 Stunden überstehen, sondern in wenigen Minuten sterben. Einige von uns mögen nur in einer Stunde sterben und andere vielleicht in 10 Stunden, aber der Unterschied ist unbedeutend – so oder so wären daran gebunden zu sterben. Menschen würden nicht in der Lage sein solange zu leben, wie sie es jetzt tun, 60, 70, 80 Jahre und sogar darüber. In kürzester Zeit würde jeder verurteilt werden.
Überlegen Sie, was heute Morgen passierte. Ihr Sohn tat sich schwer, aus dem Bett zu kommen, weil er die ganze Nacht gefeiert hat. Ihre Frau versuchte ihn aufzuwecken. Ein verbaler Schlagabtausch erfolgte, bei dem ihr Sohn seine Mutter anschrie, weil sie ihn aufgeweckt hatte, und ihre Frau schreit zurück und somit begann der morgendliche Kampf. Die Mutter und der Sohn sündigten somit vor Gott und deshalb würde keiner von Beiden auch nur das Heute überstehen, denn Beide würden für diese Sünde verurteilt werden.
Aber Gott hat sich nicht mit uns nur durch Sein gerechtes Gesetz befasst. „Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.“ (Psalm 103:10).
Weit davon entfernt, uns nach dem gerechten Gesetz zu richten, bereitete Gott stattdessen die Opfergabe vor, die unseren Platz einnehmen würde, um dieses gerechte Gesetz zu erfüllen. Indem Er uns unsere Sünden auf dieses Opfer durch das Auflegen der Hände übertragen ließ und uns Ihm das Blut dieses Opfers anstelle unseres Lebens geben ließ, hat Gott das Leben der Opfergabe anstelle unseres eigenen Lebens angenommen und hat all die Sünden der Menschheit vergeben, einschließlich unserer und der der Israeliten, und uns wieder lebendig gemacht. Und indem Er die Gläubigen von ihren Sünden rettet, hat Gott sie zu Seinem eigenen Volk gemacht. Dies ist, wie Gott das Volk Israel zu Priestern des Königreiches Gottes gemacht hat.
Die Opfergabe hier bezieht sich auf keinen anderen als Jesus Christus. Wegen unserer Sünden wurde Jesus Christus dieses Opfergabe, und um uns zu retten, die der Verurteilung der Sünde gegenüberstanden, nahm Er alle unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich, vergoss Sein Blut und starb am Kreuz. Um uns von unseren Sünden zu retten, kam der eingeborene Sohn Gottes im Fleisch eines Menschen auf diese Erde und wurde durch Seine Taufe die Opfergabe, alles im Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters. Indem Er die Sünden der Menschheit mit Seiner von Johannes empfangenen Taufe auf sich nahm, diese Sünden der Welt zum Kreuz trug, gekreuzigt wurde, Sein Blut vergoss und sich dadurch selbst opferte und starb und von den Toten wieder auferstand, rettete Jesus Sie und mich vollständig.
Wenn wir das Wort der Erlösung hören, das uns sagt, dass Jesus an unserer Stelle getauft, gekreuzigt und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist, sind unsere Herzen sehr inspiriert. Weil Er, der ohne Sünde war, anstelle von uns die Taufe empfing, die alle Sünden auf Ihn übertrug, und als Sold dieser Sünden alle Arten von Verfolgung, Demütigung, Schmerz, Leiden und schließlich den Tod trug, all das, was in erster Linie unseres hätte sein sollen. Wenn Christus uns dadurch von unseren Sünden gerettet hat, könnte nichts bösartiger sein, als nicht an diese Wahrheit zu glauben.
 
 
Wir müssen an die Rettung glauben, die durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn erfüllt ist
 
Wir müssen an die Rettung glauben, die durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn erfüllt ist
Wenn Jesus Christus unsere Sünden und die Verurteilung dieser Sünden durch Seine Taufe für uns trug und wenn Er Sie und mich gerettet hat, indem Er sich für unsere Sünden opferte, müssen wir alle die Art Glauben haben, die sagt: „Danke, Herr!“ Obwohl viele Menschen leicht von rührenden Liebesgeschichten, Lebensgeschichten oder einfach von jeglicher Art herzlichen Geschichten inspiriert sind, sind ihre Herzen, wenn es um die bedingungslose Liebe Gottes geht, so kalt wie Eis. Wobei die Gnade unseres Herrn so groß ist, dass Er unsertwegen getauft wurde und am Kreuz starb, gibt es immer noch scheußliche Menschen, die diese Gnade nicht begreifen können und Ihm überhaupt nicht dafür danken.
Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam auf diese Erde und wurde die Opfergabe für uns. Er nahm alle unsere Sünden mit Seiner Taufe auf seinen eigenen Leib an und opferte sich selbst, indem Er Seinen Leib am Kreuz hingab. Er wurde unseretwegen geschlagen, entkleidet, verfolgt und geschunden. So hat Er uns gerettet. Es ist durch Glauben an diese Wahrheit, dass wir zu Gottes Kindern geworden sind. Dies ist die größte Inspiration von allem, die große Gnade Gottes, die Worte nicht ausdrücken können. Wenn Christus uns so gerettet hat, macht es mich zutiefst traurig zu sehen, dass viele Menschen Ihm immer noch nicht glauben und Ihm danken, selbst nachdem sie es gehört haben.
Es ist, weil Jesus auf diese Erde kam, Seine Taufe empfing und sich selbst opferte, dass Sie und ich von allen unseren Sünden gerettet worden sind. Deshalb sagt Jesaja 53:5: „Aber er ist um unsrer Missetat willen und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, durch seine Wunden sind wir geheilt.“
Wir sündigen unser ganzes Leben lang. Um uns, die nicht umhin konnten, als verurteilt zu werden, von allen Sünden, der Verurteilung, der Zerstörung und der Flüche zu retten, verließ unser Herr den Thron des Himmelreichs und kam auf diese Erde herab. Er neigte Sein Haupt vor Johannes und wurde getauft, trug diese Sünden zum Kreuz und litt außerordentlich, vergoss all das Blut Seines Herzens auf den Boden, stand von den Toten wieder auf, wurde die Opfergabe für uns und ist der wahre Gott unser Erlösung geworden.
Denken Sie über diese Tatsache nach und werden Sie diese tief in Ihrem Herzen behalten? Wenn Sie das Wort hören, ist es nur richtig, dass Sie daran glauben sollten und sich in Ihrem Herzen inspirieren lassen, dass Jesus Christus tatsächlich im Fleisch eines Menschen auf diese Erde gekommen ist und dass Er getauft wurde, zu Tode gekreuzigt wurde und auferstand, um Sein Volk von ihren Sünden zu retten. Wenn wir erkennen, dass wir alle an die Hölle gebunden waren, können wir tief in unserem Herzen erkennen, wie sehr inspirierend und dankbar diese Erlösung ist. Obwohl wir an Gott glauben und Sein Volk werden wollten, gab es für uns keine Möglichkeit, dies zu erreichen. Aber für Sie und mich, die wirklich nach der Vergebung der Sünde gesucht haben, ist Er uns mit dem Wort der Wahrheit begegnet, dass Christus auf diese Erde kam, getauft wurde, am Kreuz starb und am dritten Tag von den Toten wieder auferstanden ist.
Gäbe es dieses Opfer von Jesus nicht, wie hätten wir jemals unsere Erlösung erhalten können? Wir könnten sie niemals haben! Ohne die Taufe Jesus und das Blut am Kreuz und ohne die Rettung des blauen, des roten Purpur und des Scharlach Garns und des fein gezwirnten Leinens, die sich in der Stiftshütte manifestiert, wäre die Rettung für uns nur ein Mitternachtssommertraum gewesen. Gäbe es nicht Sein Opfer, hätten wir niemals von unseren Sünden befreit werden können und ihrer Strafe entgehen können, sondern würden in das ewige Feuer der Hölle geworfen werden und für ewig leiden. Doch Christus hat uns gerettet, indem Er sich für uns geopfert hat, genau wie das Opfer des Alten Testaments.
 
 

Die Rettung des blauen, des roten Purpur und des Scharlach Garns, die im Neuen Testament erfüllt ist

 
Meine geliebten Leser, Sie dürfen niemals die Wahrheit über das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und des fein gezwirnten Leinens der Stiftshütte vergessen. Das fein gezwirnte Leinen ist das Wort des Alten und des Neuen Testaments, das Wort, das Gott vor langer Zeit verheißen hatte, dass Er selbst als unser eigener Retter kommen würde, und gemäß dieser Verheißung kam Jesus Christus auf diese Erde. Das blaue Garn erzählt uns, dass Christus, der auf auf diese Erde kam, alle unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich genommen hat. Mit anderen Worten, Er wurde getauft nach der Verheißung, dass Er uns von unseren Sünden retten und uns von unserer Verurteilung befreien würde. Um unsere Sünden und die Sünden aller auf dieser Welt auf sich zu nehmen, wurde Er von Johannes getauft und trug tatsächlich alle Sünden der Welt. Wir dürfen dies nie vergessen, denn wenn wir vergessen, dass Jesus als unsere Opfergabe kam und alle unsere Sünden durch Seine Taufe auf sich nahm, würde es keine Erlösung geben.
Meistens leben wir in dieser Welt mit großer Überheblichkeit. Die Herzen der Menschen sind so, dass sie, obwohl sie es nicht tolerieren können, jemanden prahlen zu hören, sich selbst dennoch gerne rühmen. Aber es kam die Zeit als ich anfing, nicht mehr mich selbst, sondern jemanden anderen zu rühmen, und dies war, als ich dankbar Jesus wurde, der mich durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen gerettet hat. Mit anderen Worten, ich bin dazu gekommen, Jesus zu rühmen. Jetzt erzähle und rühme ich mich so oft ich kann, dass Jesus auf diese Erde gekommen ist; dass Er, um unsere Sünden auszulöschen, all unsere Sünden auf sich durch die Taufe nahm; dass Jesus aufgrund Seiner Taufe gekreuzigt werden konnte; und dass dies ist, wie der Herr uns gerettet hat. Ich versäume nicht, mich dieser Wahrheit zu rühmen, sie zu predigen und Gott alle Ehre zu geben.
Jedoch gibt es zu viele Menschen, die, obwohl sie bekennen an Jesus zu glauben, das Wort ohne Seine Taufe predigen oder sich selbst rühmen, indem sie Seinen Namen leihen. Es gab einen falschen Prediger, der behauptete, dass er nur 300$ im Monat für den Lebensunterhalt ausgebe. Als ob es eine außerordentliche Leistung wäre, prahlte er damit, dass er mit nur 300$ pro Monat auskommen kann und dass er auf Reisen kein Geld mitnehmen muss, weil seine Anhänger seine Ausgaben bezahlen. Aber ist das Geld der Gläubigen kein Geld? Zählt dieses Geld nichts, während nur sein eigens Geld zählt? Dieser christliche Führer behauptete, alles, was zu tun sei, sei nur zu beten, wann immer er etwas brauche. „Gott, decke meine Reisekosten! Ich glaube dir, Herr!“ Mit diesem Gebet, so sagte er, tauchte ein Heiliger auf und gab ihm eine Menge Bargeld. Betrachtet man solche Menschen, die solche Dinge sagen, als wären sie etwas, mit dem sie sich rühmen könnten, welche Art von Gedanken kommen in Ihren Sinn?
Matthäus 3:13-17, „Zu der Zeit kam Jesus aus Galiäa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihn und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?“ Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Das ließ er`s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Diese Passage beschreibt, was geschah, als Jesus getauft wurde. Als Jesus von Johannes dem Täufer im Fluss Jordan getauft wurde und aus dem Wasser herauf stieg, wurde das Himmelstor geöffnet und die Stimme des Gottvaters war zu hören: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Johannes der Täufer war zu dieser Zeit fassungslos.
Zweimal war Johannes der Täufer an diesem Jordan erstaunt. Zuerst war er sprachlos, als er sah, dass Jesus zu ihm kam und von ihm getauft werden wollte, und er war erneut fassungslos, nachdem er Jesus getauft hatte, als das Himmelstor geöffnete wurde und die Stimme des Gottvaters sagte: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“
Was war der Grund, warum Jesus von Johannes dem Täufer getauft werden wollte? Matthäus 3:15 hier gibt uns die Antwort. Lassen Sie uns die Verse 15 und 16 noch einmal lesen: „Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.“
Matthäus 3:15 erklärt uns den Grund, warum Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde. Obwohl Jesus der Hohepriester des Himmelreichs und der eingeborene Sohn Gottes war, kam Er dennoch auf diese Erde, um uns, Sein Volk, von unseren Sünden zu retten. Mit anderen Worten, Jesus kam auf diese Erde als die Opfergabe, die den Sold unserer Sünden bezahlt, indem Er diese Sünden auf sich nimmt und an unserer Stelle geopfert wird. Deshalb wollte Jesus von Johannes getauft werden.
Aber warum wurde Jesus von niemand anderem als Johannes dem Täufer getauft? Weil Johannes der Täufer der Stellvertreter der Menschheit war, denn er war der größte aller von Frauen Geborenen. Matthäus 11:11 sagt: „Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer ist;...“ Johannes der Täufer war der Diener Gottes, der aus der Zeit des Alten Testaments im Buch Maleachi prophezeit wurde: „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt“ (Maleachi 3:23). Johannes der Täufer war dieser Elia, den Gott versprach zu senden.
Warum nannte Gott Johannes den Täufer Elia? Elia war ein Prophet, der die Herzen der Israeliten zurück zu Gott wandte. Zu dieser Zeit verehrten die Menschen in Israel Baal als ihren Gott, aber Elia zeigte ihnen deutlich, wer der wahre Gott war, ob es Baal oder Jehova war. Er war der Prophet, der mit seinem Glauben und durch die Opfergabe dem Volk von Israel demonstrierte, wer wirklich der lebendige Gott war, und sie dadurch, die Götzen verehrt hatten, zurück zum wahren Gott führte. Deshalb versprach Gott am Ende des Alten Testaments: „Ich will euch senden den Propheten Elia.“ Weil alle Menschen, die nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden, auf dem falschen Weg des Götzendienstes und der Dämonenanbetung waren, sagte Gott, dass Er ihnen seinen Diener senden würde, der sie zu Gott zurückführen würde. Derjenige, der so kommen würde, ist Johannes der Täufer.
Matthäus 11:13-14 bezeugt: „Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes; und wenn ihr’s annehmen wollt: er ist Elia, der da kommen soll.“ Dieser Elia, der da kommen wird, ist kein anderer als Johannes der Täufer. In den Versen 11-12 steht es geschrieben: „Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer ist; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er. Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt und die Gewalttätigen reißen es an sich.“
Also, wenn es hier heißt: „Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer als Johannes der Täufer ist,” bedeutet es, dass Gott Johannes den Täufer zum Stellvertreter der ganzen Menschheit erhob. Gott ließ Johannes den Täufer sechs Monate vor der Geburt Jesu auf dieser Erde geboren werden. Und Gott bereitete ihn als letzten Propheten und Priester des Alten Testaments vor. Deshalb taufte Johannes der Täufer als Hohepriester der Erde Jesus Christus und gab damit alle Sünden der Menschheit auf Ihn weiter. Mit anderen Worten, der Grund, warum Johannes der Täufer Jesus taufte, war, alle Sünden der Welt auf Ihn zu übertragen. Der Grund, warum Jesus Christus von Johannes dem Täufer getauft wurde, bestand darin, alle Sünden der Menschheit durch Seiner Taufe auf sich zu nehmen.
Darum sagte Jesus in Matthäus 3:15: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“ Weil alle Gerechtigkeit nur erfüllt werden konnte, wenn Jesus Seine Taufe von Johannes dem Täufer erhielt, um alle Sünden der Welt anzunehmen, sagte Jesus, dass dies gebührend sei.
 
 
Unser Herr hat die Sünder mit dieser Methode gerettet
 
Die Taufe Jesu
Diese Taufe, die Jesus von Johannes erhielt, ist dieselbe wie das Auflegen der Hände im Alten Testament. Es war, mit anderen Worten, das Auflegen der Hände, das in der Zeit des Alten Testaments vor dem Brandopferaltar durchgeführt wurde, um jemandes Sünden auf die Opfergabe zu übertragen. Indem Er auf diese Erde kam und getauft wurde, erfüllte Jesus Christus das Versprechen des Auflegens der Hände - das Versprechen, das gegeben wurde – wenn die Opfer gegeben wurden, bei denen Sünder ihre Sünden auf ihre Opfergabe übertrugen, indem sie ihre Hände auf den Kopf legten, und jedes Mal, wenn am zehnten Tat des siebten Monats, dem Versöhnungstag, das jährliche Opfer gegeben wurde, an dem der Hohepriester den Jahreswert der Sünden aller Israeliten auf den Kopf der Opfergabe übertrug, indem er seine Hände auf den Kopf des Opfers legte.
Wie das Auflegen der Hände im Alten Testament, weil Jesus alle Sünden der Welt bei Seiner Taufe auf sich nahm, wusch Er all diese Sünden weg, und weil Er alle diese Sünden der Menschheit auf sich nahm, trug Er die Verurteilung dieser Sünden an unserer Stelle und wurde geopfert. Dies ist, wie Jesus Christus der wahre Gott unserer Erlösung werden konnte.
Deshalb müssen wir aufrichtig zugeben, dass wir aufgrund unserer Sünden nicht umhin konnten, als unserem sicheren Tod gegenüberzustehen und verurteilt zu werden. Wir müssen das wissen und fühlen. Und wir müssen erkennen, dass Jesus Christus, unser Erlöser, uns gerettet hat, indem Er unseretwegen auf diese Erde kam und geopfert wurde – das heißt, durch Seine Werke der Erlösung - mit Seiner Taufe, Kreuzigung und Auferstehung - hat Jesus Christus uns von allen unseren Sünden gewaschen und rettete uns vollständig von unseren Sünden. Wir müssen auch glauben, dass Jesus uns die Gabe der Rettung gegeben hat, dass Er unsere Rettung erfüllt hat und uns diese vollendete Rettung als Seine Gabe für uns gegeben hat. Jesus hat alle Gerechtigkeit erfüllt, so dass man mit Sicherheit gerettet werden würde, wenn man nur glauben und annehmen würde.
Um uns dies erkennen zu lassen, war das Tor des Hofes der Stiftshütte aus blauen, aus roten Purpur und Scharlach Garn und fein gezwirntem Leinen gewirkt. Dies ist auch der Grund, warum wir zuerst den Brandopferaltar sehen würden, wenn wir dieses Tor des Hofes der Stiftshütte öffnen und eintreten. Die Opfergaben, die am Brandopferaltar dargebracht wurden, waren auch der Vorbote der Methode der Rettung, durch die Jesus Christus uns gerettet hat. Die Opfergaben, die am Brandopferaltar geopfert wurden, mussten die Missetaten der Sünder durch das Auflegen der Hände auf sich nehmen und an Stelle der Sünder zu Tode bluten. Das Blut der Opfergaben wurde dann auf die Hörner des Altars gelegt und der Rest auf den Boden gegossen. Dann opferten sie das Fleisch und das Fett der Tiere auf dem Brandopferaltar. Das war die Methode, mit der die Opfergaben Gott gegeben wurden. Alle diese Merkmale der Opfergaben sind genau die gleichen wie die Methode, mit der Jesus Christus unser Erlöser geworden ist. Mit anderen Worten, durch die Opfergaben hat Gott uns gezeigt, dass Jesus Christus auf diese Erde kommen und uns auf diese Weise retten würde.
Auf alle Fälle mussten die Hände des Sünders auf das Opfertier gelegt werden, das am Brandopferaltar gegeben wurde. Darum erzählt uns die Stiftshütte vom Evangelium des Wassers und des Geistes. Als Jesus Christus auf diese Erde kam, wurde Er getauft, um die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Die Taufe ist das Vorbild der Rettung, die Christus erhielt, um die Opfergabe für alle Sünder der Welt vor Gott dem Vater zu werden.
Durch die Stiftshütte können wir nun eindeutigen Glauben haben. So wie die Opfergabe die Sünden des Volkes Israel am Versöhnungstag durch das Auflegen der Hände des Hohepriesters annahm und so wegen der übertragenden Sünden an ihrer Stelle geopfert werden musste, (3. Mose 16) kam Jesus Christus auf diese Erde, um unsere Sünden auf sich zu nehmen und unsere eigene Opfergabe für diese Sünden zu werden. Er wurde tatsächlich unsere Opfergabe und hat uns dadurch von all unseren Sünden und unserer Verurteilung gerettet. Wir können nun ganz an dieses Heil der Liebe glauben. Es ist durch Glauben an diese Wahrheit, dass wir danken und unsere Schuld an Gott für diese Rettung der Liebe, die Er uns gegeben hat, zurückzahlen können.
Egal wie gut man über die Stiftshütte Bescheid weiß, wenn man nicht glaubt, dann ist all dieses Wissen nutzlos. Deshalb müssen wir sowohl als auch erkennen und glauben, wie wichtig die Taufe Jesu Christi wirklich ist. Die Stiftshütte hatte drei Tore, die alle aus blauem, aus roten Purpur und aus Scharlach Garn und fein gezwirntem Leinen gewirkt waren.
Menschen können jedes Tor der Stiftshütte aufgrund ihrer Unwissenheit unterschiedlich beschreiben. In seiner Reihenfolge der Garne wurde zuerst das blaue Garn gewirkt, gefolgt in der Reihenfolge vom roten Purpur Garn, vom Scharlach Garn und dem fein gezwirnten Leinen. Nur wenn das Tor auf diese Weise hergestellt wird, kann es als das wahre Tor der Stiftshütte bezeichnet werden, denn genau so hat Gott den Israeliten geboten, es in der Zeit des Alten Testaments zu bauen.
Es gab einen Grund, warum die Tore auf diese Weise gefertigt sein mussten. Unabhängig davon, wie Jesus Christus als Retter der Menschheit im Fleisch des Menschen und durch Leib der Jungfrau Maria auf diese Erde geboren wurde, wenn Er nicht getauft worden wäre, um zuerst unsere Sünden auf sich zu nehmen, hätte Er nicht unser wahrer Retter werden können. Wenn Er nicht getauft worden wäre, könnte Er auch nicht gekreuzigt werden und am Kreuz sterben. Deshalb musste das blaue Garn zuerst gewirkt werden, weil es von entscheidender Bedeutung war.
 
 
An wen müssen wir glauben?
 
Wir müssen an Jesus Christus glauben, der uns von unseren Sünden gerettet hat. Wir können nur dann wirklich wiedergeboren werden, wenn wir an die Erlösung glauben, die uns dieser Sohn Gottes, Jesus Christus, unser Retter, gegeben hat. Wenn wir an den Sohn Gottes als Gott unseres Heils glauben und wenn wir an die Wahrheit glauben, dass Er auf diese Erde kam, alle unsere Sünden auf einmal auf sich nahm, indem Er für uns getauft wurde und unsere Verurteilung am Kreuz trug, dann können wir unser wahre Rettung erhalten.
Weil Jesus Christus unsere Sünden auf keine andere Weise als durch Seine Taufe auf sich nehmen konnte, konnte Er nur durch genau diese Methode zum Kreuz gehen, Sein Blut vergießen und daran sterben. Unabhängig davon, dass Er der Sohn Gottes ist und wie Er auf diese Erde als unser Erlöser kam, wenn Er unsere Sünden nicht mit Seiner Taufe auf sich genommen hätte, gäbe es keine Rettung in dieser Welt.
Daher ist es wichtig, dass Sie die biblischen Beweise im Detail bestätigen, um in voller Überzeugung zu sein, dass ihre Sünden bereits ausgelöscht wurden.
Lassen Sie uns für einen Moment annehmen, dass Sie eine beträchtliche Schuld zu zahlen haben. Dann sagt jemand zu Ihnen: „Mach dir keine Sorgen, ich übernehme das für dich. Kein Grund zur Sorge, ich werde dieses Problem lösen.“ Wann immer Sie ihn treffen, sagt Ihnen der Typ es immer wieder: „Hab ich dir nicht gesagt, du sollst dich nicht sorgen? Ich sagte dir, ich kümmere mich darum!“ Lassen Sie uns weiter annehmen, dass diese Person sogar wütend wird und fragt, warum Sie ihr nicht glauben. Selbst wenn diese Person es Ihnen täglich sagt; „Ich habe alles bezahlt, vertraue mir einfach!“ - wenn sie nicht Ihre Schuld abbezahlt hat, würden Sie dann wirklich von dieser Schuld befreit sein? Natürlich nicht!
Egal wie überzeugend sie Ihnen erzählt; „Wenn du mir vertraust, sind alle deine Schulden behoben“, wenn sie sie nicht tatsächlich getilgt hat“ dann bleibt Ihre Schuld, wie sie ist, und die Person täuscht Sie nur. Also fragen Sie sie immer wieder, „Also, du hast meine Schuld abbezahlt?“ Dann sagt sie Ihnen wiederholt: „Warum bist du so zweifelhaft? Vertrau mir einfach bedingungslos! Ich habe dir gesagt, dass ich alle deine Schuld getilgt habe. Alles, was du tun musst, ist mir zu glauben und doch bist du so misstrauisch! Sei nicht so!“ Lassen Sie uns wieder annehmen, dass Sie ihr von ganzem Herzen vertraut haben. Aber egal, wie sehr Sie ihr glaubten, wenn sie nicht wirklich ihre Schuld getilgt hat, dann sind alle ihre Worte Lügen.
 
 
So ist der Glaube der heutigen Christen
 
Die heutigen Christen sagen: „Jesus hat dich gerettet, indem Er Sein kostbares Blut am Kreuz vergoss. Dort hat Er die ganze Verurteilung der Sünde getragen. So hat Er dich gerettet.“ Viele Pastoren predigen es so zu ihrer Gemeinde. Wenn jemand in der Gemeinde aufsteht und ihnen sagt: „Aber ich bin immer noch sündig“, sagen sie: „Das ist, weil du wenig Glauben hast. Glaube einfach! Nichts anderes als dein Unglaube ist deine Sünde.“ „Ich möchte auch wirklich glauben, Herr. Aber ich weiß nicht, warum ich nicht glauben kann. Ich weiß nicht, warum ich immer noch sündig bin, obwohl ich glaube. Ich glaube wirklich.“ „Du hast nicht genug Glauben. Du musst mehr glauben! Steige auf einen Berg und versuche zu fasten! Glaube, während du deine Mahlzeiten ausfallen lässt!“ „Kann ich nicht einfach glauben, ohne das Essen ausfallen zu lassen?“ „Nein, du musst versuchen zu glauben, während du fastest!“
Viele der heutigen Pastoren sagen Ihnen, zu glauben, jedoch beheben sie das Problem Ihrer Sünden nicht und sie tadeln Sie nur für Ihren Unglauben. Ihrerseits versuchen Sie zu glauben, und doch fällt es schwer zu glauben, oder Sie glauben wirklich blind, aber das Problem Ihrer Sünden bleibt bestehen. Was ist hier falsch? Was kann das erklären? Menschen können keinen wahren und starken Glauben haben, wenn sie nicht wissen, dass Jesus Christus all ihre Sünden mit Seiner Taufe auf sich nahm. Es ist, weil sie an Täuschungen glauben, mit denen sie das Problem ihrer Sünden nicht lösen können, egal wie sehr sie glauben.
Kommt der Glaube nur durch bedingungslosen Glauben ohne maßgeblichen Beweis? Natürlich nicht! Ganzer Glaube kommt nur auf einmal, wenn Sie wissen, wie das Problem der Sünde wirklich gelöst wurde, und daran glauben. „Obwohl ich an dir gezweifelt hatte, ist es offensichtlich, dass Du das Problem meiner Sünden bereits gelöst hast. Egal wie sehr ich versuche, nicht zu glauben, ich kann nicht anders, als an deine Rettung zu glauben, denn diese Rettung ist so sicher. Danke für die Lösung meines Problems.“ Obwohl wir zunächst zweifeln mögen, können wir, weil der Beweis unserer Rettung so sicher ist, nicht mehr zweifeln. Als Zeichen unserer Erlösung und ihr Beweis hat Jesus uns Seinen Beleg gezeigt, der als das Evangelium des Wassers und des Geistes bezeichnet wird. „Ich habe deine Schuld für dich auf diese Weise bezahlt.“ Nur wenn wir uns diesen Beleg ansehen, aus dem hervorgeht, dass all unsere Schulden beglichen wurden, kann der wahre Glauben zu uns kommen.
Wir können nicht glauben, auch wenn wir bekennen, an Gott zu glauben, sagend, dass Jesus Christus, Gott selbst unser Erlöser ist, und behaupten an den Retter zu glauben, wenn wir nicht die Beweise dafür haben, wie Er uns gerettet hat und wie unsere Sünden ausgelöscht wurden. Mit anderen Worten, wir können keine feste Überzeugung haben, wenn wir nicht den Beleg gesehen haben, aus dem die vollständige Bezahlung des Solds unserer Sünden hervorgeht. Menschen, die glauben, ohne diesen Beleg zu sehen, mögen zunächst scheinen, ein starkes Gefühl des Glaubens zu haben, aber ihr Glaube ist tatsächlich einfach blind. Es ist nicht mehr, als ein fanatischer Glaube.
 
 
Betrachten Sie einen fanatischen Glauben als einen guten Glauben?
 
Wie würde es Ihnen gefallen, wenn ein Pastor mit einem fanatischen Glauben den gleichen Fanatismus auch von anderen verlangt? „Glaubt! Empfangt das Feuer! Feuer, Feuer, Feuer! Der Heilige Geist, der wie das Feuer ist, erfülle uns mit dem Feuer! Ich glaube, dass der Herr euch alle segnen wird! Ich glaube, dass Er euch alle reich machen wird! Ich glaube, dass Er euch segnen wird! Ich glaube, dass Er euch heilen wird!“ Wenn solch ein Pastor diese Art von Show veranstaltet, klingeln die Ohren des Publikums und ihre Herzen beginnen zu springen. Wenn er von einem Tonsystem höchster Qualität begleitet wird und er zu schreien beginnt: „Feuer, Feuer, Feuer,“ beginnen des Publikums Herzen bei dem majestätischen Klang seiner Stimme zu springen. Sie sind dann emotional überwältigt, als ob wirklich ein starker Glaube zu ihnen gekommen wäre, und jammern: „Komm, Herr Jesus! Oh komm, Heiliger Geist!“
In etwa zur gleichen Zeit stachelt der Pastor des Publikums Emotionen noch mehr mit den Worten an: „Lasst uns beten! Ich glaube, dass der Heilige Geist jetzt herabsteigt und uns alle erfüllt.“ Die Band spielt inspirierende Hymnen und bald darauf folgt, dass Leute ihre Hände hoch heben, sie wild in ihrer Begeisterung werden und ihre Gefühlsausbrüche erreichen dann den Höhepunkt. Pünktlich sagt dann der Pastor: „Lasst uns unser Opfergaben geben! Ganz besonders heute Abend möchte Gott ein besonders Opfer erhalten. Lasst uns alle dieses besondere Opfer Gott geben.“
Von ihren Emotionen überwältigt, leeren die Menschen am Ende ihre Taschen. Dieser falsche Pastor hat bereits eine riesige Kanzel vorbereitet, die groß genug ist, um all das gesammelte Geld aufzuhäufen, und Dutzende Sammelbüchsen vorn hingestellt. Wenn die Band anfängt, Hymnen zu spielen und die Herzen der Leute von ihrer Aufregung überwältigt sind, dann schickt er die Sammler (Freiwillige, die die Sammelbüchsen weitergeben) inmitten des Publikums.
Durch Lügen, dass mehr Opfer mehr Segen bedeuten, und durch das Aufwiegeln der Gefühle der Menschen, veranlassen solche falsche Pastoren nur Menschen, ihre Tränen zu vergießen und ihre Brieftaschen zu öffnen. Es geht darum, dass sie ihr Geld übergeben, ohne es zu merken, indem sie ihrer Vernunft und Wahrnehmung beraubt und stattdessen mit ihrem Emotionen überwältigt werden. Dieses Tun basiert weder auf dem Wort Gottes noch auf eine Art Predigt, sondern auf eine fanatische und blinde Handlung, die an einen Betrug grenzt.
Auf diese Weise wiegeln die Pastoren, deren Glaube fanatisch ist, die Gefühle der Menschen auf, um mit Hintergedanken ihre eigenen Kampfziele zu erreichen. Wenn wir wissen, dass unser Herr durch Seine Taufe unsere Sünden auf sich genommen hat, und wenn wir an diesen Jesus Christus als unseren Erlöser glauben, dann wird uns nichts erschüttern und wir bleiben im Frieden. Das einzige, was uns ruhig inspiriert, ist, dass Jesus unsere Sünden mit Seiner Taufe getragen hat und zu Tode gekreuzigt wurde. Wenn wir darüber nachdenken, dass Jesus, Gott selbst, unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich nahm und starb, um den Sold dieser Sünden zu bezahlen, werden wir unermesslich dankbar und unsere Herzen sind von einer großen Freude gefüllt. Diese ruhige Inspiration in unseren Herzen ist daher weit aus größer, als alles andere auf dieser Welt; weder eine romantisches Liebeserklärung noch ein Geschenk des wertvollsten Diamanten der Welt können uns jemals mehr inspirieren.
Im Gegensatz dazu hält die emotional orientierte Inspiration der Fanatiker nicht lange an. Obwohl sie in dieser Inspiration für eine Weile weilen mögen, wenn sie täglich sündigen und durch solche Sünden beschämt werden, können sie nicht anders als ihre Gesichter aus Scham verbergen. „Wenn Jesus unsere Verurteilung trug und für uns am Kreuz starb, warum sündige ich dann immer noch täglich?“ So verlieren sie ihr Gesicht und können sich im Laufe der Zeit nicht mehr inspirieren lassen; außerdem können sie vor Scham nicht einmal zu Gott gehen.
Darum hat Gott uns den Brandopferaltar gezeigt. Die Opfergabe, die an diesem Brandopferaltar nach dem Opfersystem dargebracht wurde, war kein anderer als Jesus Christus, unser Erlöser. So zeigt der Brandopferaltar, dass Jesus auf diese Erde gekommen ist und uns alle auf einmal durch das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen gerettet hat. Gott ließ uns den Brandopferaltar sehen, und Er möchte, dass wir durch Glauben daran gerettet werden.
 
 
Was müssen wir in diesem Zeitalter tun?
 
Es gibt viele Dinge, die wir Wiedergeborenen in dieser Zeit tun müssen. Zuallererst müssen wir das Evangelium des Wassers und des Geistes auf der ganzen Welt predigen. Wir müssen die Wahrheit an diejenigen weitergeben, die diese Wahrheit über das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen nicht kennen, und wir müssen ihnen dabei helfen, vor der Verurteilung des Feuers in der Hölle gerettet zu werden. Warum? Weil es viele Menschen gibt, die Jesus folgen, ohne das Evangelium des Wassers und des Geistes, das sich in der Stiftshütte manifestiert, überhaupt zu kennen und daran zu glauben. 
Um ihnen diese Wahrheit verbreiten, müssen wir noch viele Dinge tun. Wir müssen unsere Bücher veröffentlichen, die in die ganze Welt geschickt werden. Von der Übersetzung, dem Korrekturlesen und der Bearbeitung dieser Bücher bis hin zur Sicherung der notwendigen Mittel, um sie zu drucken und in alle Länder der Welt zu schicken, müssen in der Tat viele Arbeiten durchgeführt werden.
Wenn wir uns also unsere Mitarbeiter und Prediger anschauen, sehen wir, wie beschäftigt sie alle sind. Weil alle Heiligen und Arbeiter der Gemeinde Gottes auf diese Weise so beschäftigt sind, machen sie körperlich eine schwere Zeit durch. Es wird gesagt, dass Marathonläufer einen bestimmten Punkt auf ihrer 42,195km langen Strecke erreichen, wenn sie so erschöpft sind, dass sie nicht einmal sicher sind, ob sie laufen oder etwas ganz anderes tun. Kurz gesagt, extreme Erschöpfung würde sie mental leer machen. Vielleicht haben wir jetzt auch diesen Punkt in unserem Lauf für das Evangelium erreicht. Unser Leben für das Evangelium zu leben, ist wie eine lange Stecke zu unserem Ziel zu laufen, ohne anzuhalten, wie es die Marathonläufer tun. Weil unser Lauf für das Evangelium bis zum Tag des Kommens unseres Herrn weitergehen muss, stehen wir alle Schwierigkeiten gegenüber.
Aber weil unser Herr in uns ist, weil wir das Evangelium des Wassers und des Geistes haben, weil unser Glaube glaubt, dass der Herr uns mit dem blauen, dem roten Purpur und dem Scharlach Garn und dem fein gezwirnten Leinen gerettet hat, und weil wir an die sichere Wahrheit glauben, können wir alle neue Kraft erhalten. Es ist, weil Jesus uns die Gabe der Erlösung gegeben hat, dass Sie und ich diese Gabe erhalten haben. Also können unsere Nöte des Fleisches uns nicht beunruhigen. Im Gegenteil, je schwieriger es wird, desto mehr Kraft finden die Gerechten. Ich danke dem Herrn wirklich.
Geistlich können wir in unseren Herzen, in unseren Gedanken und in unserer gesamten tatsächlichen Umgebung die neue Kraft spüren, die unser Herr uns gegeben hat, und dass Er mit uns ist. Weil wir fühlen können, dass Er uns hilft und uns hält und dass Er mit uns ist, danken wir Ihm noch mehr. So auch sagte der Apostel Paulus: „...ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht“ (Philipper 4:13). Deshalb bekennen wir täglich, dass wir überhaupt nichts tun können, wenn der Herr uns nicht dazu bevollmächtigt. Jesus Christus wurde für uns nicht nur getauft, sondern Er wurde auch für uns geopfert, indem Er gekreuzigt wurde, Seinem eigenen Tod gegenüberstand, von den Toten wieder auferstanden ist und dadurch unser wahrer Retter geworden ist. Wann immer wir auf den Brandopferaltar sehen, erinnern wir uns an diese Wahrheit.
Der Brandopferaltar bestand aus Akazienholz und war Innen und Außen mit dickem Kupfer überzogen. Seine Höhe betrug ca. 1,35m und sein Gitterrost, ein Netzwerk aus Kupfer, war in der Nähe der Mitte bei etwa 68cm in der Höhe platziert. Das Fleisch der Opfergaben wurde auf diesen Gitterrost gelegt und verbrannt.
Wann immer wir den Brandopferaltar betrachten, müssen wir im Stande sein, uns selbst zu sehen, wie wir sind. Wir müssen auch im Stande sein, zu sehen, dass Jesus Christus unsere Sünden auf sich nahm, indem Er in Seinem Fleisch getauft wurde, und dass Er all die Verurteilung von unseren Sünden trug, indem Er Sein Blut am Kreuz vergoss. Sie und ich könnten es wirklich nicht vermeiden, vor Gott wegen unserer Sünden und der Verurteilung zu sterben. Wegen unserer Sünden und der Verurteilung könnten Sie und ich es nicht verhindern, zu sterben und für immer verflucht zu sein. Aber weil Jesus Christus, der auf diese Erde als ewiges Opfer der Sühne kam, getauft wurde und für uns alle starb, wie das Opfer des Alten Testaments, sind wir gerettet worden.
Ein Opfertier mag zu Lebzeiten niedlich und kuschelig aussehen, aber wie grauenhaft würde es aussehen, wenn es mit durchgeschnittener Kehle verblutet, nachdem es durch das Auflegen der Hände Sünden angenommen hat? Dass wir, die es verdient haben, auf diese grausame Weise zu sterben, unserer Verurteilung entgangen sind, ist wirklich ein außerordentlicher Segen. Dieser Segen war möglich, weil der Herr uns die Gabe der Erlösung gegeben hat. So wie im blauen, roten Purpur und Scharlach Garn und im fein gezwirnten Leinen manifestiert, kam Jesus Christus im Fleisch eines Menschen auf diese Erde, hat Sie und mich durch Seine Taufe und Seinem Blut am Kreuz gerettet und uns dadurch das wahre Geschenk der Rettung gegeben. Gott hat Ihnen und mir das Geschenk der Erlösung gegeben. Glauben Sie das in Ihrem Herzen? Glauben Sie an diese Gabe der Erlösung, der Liebe Jesu? Wir müssen alle diesen Glauben haben.
Wenn wir auf den Brandopferaltar sehen, müssen wir erkennen, dass Jesus Christus uns auf diese Weise gerettet hat. Er wurde so geopfert, um uns das Geschenk der Erlösung zu geben. Wie Hände auf die Opfergabe gelegt wurden und wie diese Opfergabe zu Tode blutete, hat Jesus uns unsere Rettung gegeben, indem Er auf diese Weise gelitten hat. So hat Er uns von unseren Sünden gerettet. Wir müssen dies erkennen, in unserem Herzen vor Gott glauben und Ihm von ganzen Herzen Dank sagen.
Gott möchte, dass wir durch den Glauben das Geschenk und die Liebe des Heils, die Er uns gegeben hat, erhalten. Er möchte, dass wir in unserem Herzen an die Erlösung durch die Taufe und das Blut am Kreuz glauben, die Er erfüllt hat, indem Er durch Wasser und Geist gekommen ist. Es ist meine Hoffnung, dass Sie alle an die Liebe unseres Herrn in Ihrem Herzen glauben und wirklich Sein Geschenk der Erlösung in sich aufnehmen. Akzeptieren Sie es wirklich in Ihrem Herzen?
 
 
Wer wurde auf diese Weise für Sie geopfert?
 
Einmal sah ich eine bezeugende Broschüre, in der stand: „Wer wird für Sie sterben? Wen trafen sie heute, der Sie getröstet hat? Jesus Christus wurde für Sie geopfert. Wird Ihr Herz dadurch nicht getröstet?“ Wer wird wirklich Ihre Sünden durch die Taufe tragen und am Kreuz an Ihrer Stelle sterben, um Ihre Sünden auszulöschen? Wer wird all Sein Blut vergießen und sterben, um Seine Liebe Ihnen zu schenken? Wer wird jemals freiwillig dieses Opfer für Sie auf sich nehmen? Sind es Ihre Verwandten? Ihre Kinder? Ihre Eltern?
Keiner von ihnen! Es ist Gott selbst, der Sie schuf. Um Sie von Ihren Sünden zu retten, kam dieser Gott im Fleisch eines Menschen auf diese Erde, wurde getauft, um Ihre Sünden auf sich zu nehmen, wurde gekreuzigt und vergoss Sein Blut, um die Verurteilung Ihrer Sünden zu tragen, ist Ihr wahrer Retter geworden, ist von den Toten auferstanden, ist auch jetzt lebendig und hat Ihnen Seine Rettung und Liebe als eine Gabe gegeben. Möchten Sie wirklich das Heil der Liebe in Ihrem Herzen annehmen? Glauben Sie wirklich in Ihrem Herzen?
Wer auch immer glaubt, wird den Herrn empfangen, und wer auch immer Ihn empfängt, wird gerettet. Ihn zu empfangen bedeutet, die Rettung und die Liebe anzunehmen, die Christus uns gegeben hat. Es ist durch Glauben in unserem Herzen an diese Liebe, diese Vergebung der Sünden, dieses Tragen der Sünden und diese Verurteilung der Sünden, dass wir gerettet werden. Dies ist der Glaube, der die Gabe der Erlösung erhält.
Alles in der Stiftshütte manifestiert Jesus Christus. Gott verlangt keine Opfer von uns. Alles, was Er von uns fordert, ist, dass wir an die Gabe der Erlösung glauben, die Er in unsere Herzen gegeben hat. „Um die Gabe der Erlösung zu geben, bin Ich auf diese Erde gekommen. Wie die Opfergabe des Alten Testaments nahm Ich alle deine Sünden an, die auf Mich durch das Auflegen der Hände übertragen wurden, und wie diese Opfergabe trug ich die grausame Verurteilung deiner Sünden für dich. Auf diese Weise habe ich dich gerettet.“ Dies ist, was Gott uns durch die Stiftshütte sagt.
Egal wie Gott uns so gerettet hat, uns so sehr geliebt und auf diese Weise die Gabe der vollkommenen Erlösung gegeben hat, wenn wir nicht glauben, ist alles nutzlos; desgleichen, wenn Sie und ich nicht in unserem Herzen glauben, wird selbst Seine vollkommene Erlösung völlig nutzlos. Wenn wir in unserem Herzen nicht für das Evangelium des Wassers und des danken und es in unserem Herzen aufnehmen, wird das Opfer Jesu wertlos.
Rettung kann nur Ihrige werden, wenn Sie genau wissen, welches Opfer und welche Liebe Jesus, Gott der Retter, Ihnen gegeben hat, sie in Ihr Herz annehmen und Ihm für sie danken. Wenn Sie Christi Gabe der vollkommenen Erlösung nicht in Ihrem Herzen annehmen, sondern es nur in ihrem Kopf verstehen, dann ist es völlig nutzlos.
 
 
Alles, was Sie nur tun müssen, ist die Wahrheit zu ergreifen
 
Es spielt keine Rolle, wie sehr ihre Suppe auf dem Herd kocht; wenn Sie nur bei sich denken, Salz hineingeben zu müssen, und es doch nicht tun, kann ihre Suppe niemals salzig sein. Sie können nur gerettet werden, wenn Sie in Ihrem Herzen akzeptieren und glauben, dass unser Herr Sie von Ihren Sünden gerettet hat, indem Er getauft und geopfert wurde, genau wie das Opfer, das am Brandopferaltar geopferte wurde. Wenn Gott Ihnen das Geschenk der Rettung gibt, nehmen Sie es einfach in Dankbarkeit an! Wenn unser Herr uns sagt, dass Er uns vollständig gerettet hat, ist es das Richtige für uns, einfach daran zu glauben.
Ist die Liebe Gottes, die Er Ihnen gegeben hat, nur halbherzig? Natürlich nicht! Die Liebe unseres Herrn ist vollkommen. Mit anderen Worten, unser Herr hat Sie und mich vollständig und vollkommen gerettet. Weil Er unsere Sünden mit Seiner Taufe vollkommen auf sich genommen hat und mit Sicherheit am Kreuz starb, können wir an dieser Liebe keinen Zweifel haben. Er hat uns absolut vollkommen gerettet und uns das Geschenk der Erlösung gegeben. Wir alle müssen dieses Geschenk der Erlösung annehmen, das Gott uns gegeben.
Lassen Sie uns für einen Moment annehmen, dass ich im Besitz eines sehr wertvollen Schmuckstückes aus kostbaren Edelsteinen bin. Wenn ich es Ihnen als Geschenk gebe, ist alles, was Sie zu tun haben, es einfach instinktiv annehmen. Ist dies nicht der Fall? Wie einfach und leicht ist es für Sie, es zu Ihrem zu machen? Um dieses Schmuckstück zu Ihrem zu machen, ist alles, was sie tun müssen, sich danach auszustrecken und es zu ergreifen. Das ist es.
Wenn Sie nur Ihr Herz öffnen und all Ihre Sünden auf Jesus durch Seine Taufe übertragen würden, können Sie alle ganz leicht die Vergebung Ihrer Sünden empfangen und Ihr leeres Herzen mit der Wahrheit füllen. Dies ist, wie der Herr sagte, dass Er uns Rettung als eine kostenlose Gabe geben würde. Rettung kann Ihre werden, indem Sie sich danach ausstrecken und sie ergreifen.
Wir haben unsere Erlösung als eine Gabe erhalten, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Und weil Gott derjenige ist, der diese Gabe jedem gibt, der sie empfangen möchte, sind diejenigen gesegnet, die sie dankbar erhalten haben. Diejenigen, die die Liebe Gottes mit Freude annehmen, werden in Seine Liebe gekleidet, und sie sind diejenigen, die diesen Geber lieben, denn, indem sie sie annehmen, haben sie Sein Herz erfreut. Dieses Geschenk anzunehmen ist das Richtige. Nur wenn Sie das Geschenk der vollkommenen Erlösung annehmen, das Gott Ihnen gegeben hat, kann dieses wahre Geschenk der Erlösung Ihres sein. Wenn Sie es nicht in Ihrem Herzen annehmen, dann kann das Geschenk des Heils niemals Ihres sein, egal wie sehr Sie es versuchen.
Auch ich habe dieses Geschenk der Erlösung erhalten. „Ah! Der Herr wurde auf diese Weise für mich getauft. Indem Er so getauft wurde, trug Er die Verurteilung aller meiner Sünden. Er wurde schließlich um meinetwillen getauft. Danke, Herr!“ Das ist, was ich zu glauben kam. Ich bin daher jetzt ohne Sünde. Ich habe die vollkommene Vergebung der Sünde erhalten. Wenn auch Sie diese Vergebung der Sünde erhalten und gerettet werden möchten, nehmen Sie sie jetzt an!
Ich habe über dieses Geschenk der Erlösung seitdem die ganze Zeit nachgedacht. Sogar jetzt, wenn ich noch einmal darüber nachdenke, merke ich, dass es nichts anderes gibt, was ich tun kann, außer dem Herrn für meine Rettung zu danken. Weil diese Liebe der Erlösung in meinem Herzen ist, kann ich sie niemals vergessen. Als ich gerade meine Vergebung der Sünde erhielt, indem ich das Evangelium des Wassers und des Geistes annahm und daran glaubte, die Wahrheit, die sich im blauen, im roten Purpur und im Scharlach Garn und dem fein gezwirnten Leinen manifestierte, war ich Gott unendlich dankbar. Und selbst jetzt, nach einigen Jahren, habe ich immer noch dasselbe dankbare Herz und werde täglich erneuert.
Jesus kam mit Sicherheit auf diese Erde, um mich zu retten, wurde getauft, um alle meine Sünden auf sich zu nehmen, und starb am Kreuz, um die Verurteilung meiner Sünden zu tragen. Als ich erkannte, dass all diese Dinge für mich getan wurden, akzeptierte ich sie sofort und machte sie zu meinen. Mir ist klar, dass dies das Beste, Klügste und Weiseste war, was ich je in meinem Leben getan habe. Deshalb glaube ich, dass der Herr mich wirklich liebt und für mich sorgt, und ich glaube und bezeuge auch, dass Er all diese Dinge tat, weil Er mich liebte. „Herr, ich gebe dir all meinen Dank. So wie du mich geliebt hast, liebe ich Dich auch.“ Dies zu Bekennen ist eine große Freude für die Wiedergeborenen.
Die Liebe unseres Herrn ist für immer unveränderlich. So wie Seine Liebe für uns sich niemals ändern wird, kann unsere Liebe für Ihn sich auch niemals ändern. Zuweilen, wenn wir leiden und Schwierigkeiten gegenüberstehen, können unsere Herzen vom Wege abkommen und wir möchten diese Liebe vielleicht sogar vergessen und verraten. Aber selbst wenn wir von unserem Schmerz überwältigt werden und unser Bewusstsein versagt, und selbst wenn alles, woran wir denken können, unser eigener Schmerz ist, hält Gott uns treu, damit unsere Herzen Seine Liebe nie vergessen würden.
Gott liebt uns für ewig. Dass unser Herr unseretwegen auf diese Erde kam war, weil Er uns sogar bis in den Tod geliebt hat. Jetzt bitte ich Sie an diese Liebe Gottes um ihretwillen zu glauben! Und nehmen Sie sie in Ihrem Herzen an! Glauben Sie jetzt?
Ich danke dem Herrn, dass Er uns vollkommen von unseren Sünden mit dieser Liebe gerettet hat.