Predigten

Thema 11: Die Stiftshütte

[11-17] Das Opfer der Vergebung der Sünde auf dem Gnadenthron (2. Mose 25:10-22)

Das Opfer der Vergebung der Sünde auf dem Gnadenthron
(2. Mose 25:10-22)
„Macht eine Lade aus Akazienholz; zwei und eine halbe Elle soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe. Du sollst sie mit feinem Gold überziehen innen und außen und einen goldenen Kranz an ihr ringsherum machen. Und gieß vier goldene Ringe und tu sie an ihre vier Ecken, so dass zwei Ringe auf der einen Seite und zwei auf der andern sein. Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Gold und stecke sie in die Ringe an den Seiten der Lade, dass man sie damit trage. Sie sollen in den Ringen bleiben und nicht herausgetan werden. Und du sollst in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde. Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite. Und du sollst zwei Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, so dass ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an jenem, dass also zwei Cherubim seien an den Enden des Gnadenthrones. Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines jeden Anlitz gegen des andern stehe; und ihr Anlitz soll zum Gnadenthron gerichtet sein. Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade tun und in die Lade das Gesetz legen, das ich dir geben werde. Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten.“
 
 

Der Gnadenthron

 
Die Bundeslade
 
Eine Elle ist die Länge, die sich von der Handspitze zum Ellenbogen erstreckt. In der Bibel wird eine Elle auf etwa 45cm der heutigen Messung geschätzt. Die Länge des Gnadenthrones betrug zweieinhalb Ellen, und so beträgt diese Länge bei Umrechnung in das metrische System etwa 113cm (3,7 Fuß). Und die Breite maß eineinhalb Ellen, etwa 67,5cm (2,2 Fuß). Dies gibt uns einen allgemeines Überblick über die Größe des Gnadenthrones.
Die Bundeslade wurde zuerst aus Akazienholz gefertigt und innen und außen mit Gold überzogen. Aber der Gnadenthron, der auf der Lade platziert war, bestand ausschließlich aus reinem Gold. Und an seinen beiden Enden waren Cherubim platziert, die ihre Flügel ausstrecken und den Deckel der Lade – das heißt den Gnadenthron – zu bedecken, und die Cherubim blickten auf den Gnadenthron. Der Gnadenthron ist, wo Gott Seine Gnade denen schenkt, die zu Ihm durch Glauben kommen.
Vier goldene Ringe befanden sich an jeder Ecke der Lade. Zwei goldene Ringe wurden für jede Seite gegossen und Stangen wurden durch die Ringe gesteckt, damit die Lade getragen werden konnte. Diese Stangen waren aus Akazienholz gemacht und mit Gold überzogen. Durch das Stecken der Stangen durch die zwei Ringe auf der einen Seite und durch die anderen zwei Ringe auf der anderen Seite stellte Gott sicher, dass zwei Menschen sie hochheben und tragen konnten. Und unser Herr sagte: „Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus...“
Gott ließ die Israeliten die Bundeslade mit dem Gnadenthron tragen, indem Er sie die Stangen durch die Ringe der Lade stecken ließ. Dies bedeutet, dass Gott möchte, dass wir das Evangelium auf der ganzen Welt verbreiten. Das gleiche galt für den Räucheraltar, das heißt, es wurden auch Ringe auf beiden Seiten angebracht, Stangen durch diese Ringe gesteckt und zwei Menschen dazu veranlasst, den Altar zu tragen. Auch dies bedeutet, dass wir um Gottes Hilfe bitten sollten, wann immer wir Schwierigkeiten gegenüberstehen, und dass wir auch für die Verbreitung des Evangeliums weltweit beten sollten, wohin wir auch gehen mögen.
In der Bundeslade wurden drei Gegenstände gelegt: das goldene Gefäß mit dem Manna, Aarons Stab, der blühte, und die Steintafeln des Bundes. Was bedeuten diese? Erstens, das goldene Gefäß mit dem Manna bedeutet, dass Jesus Christus den Gläubigen neues Leben gibt. Er verkündete einmal:: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“ (Johannes 6:35).
Aarons blühender Stab sagt uns, dass Jesus Christus der Herr der Auferstehung ist und dass Er uns ewiges Leben gibt. Die Steintafeln des Bundes sagen uns, dass wir vor dem Gesetz unweigerlich zum Tode verurteilt werden müssen. Allerdings ist die Barmherzigkeit Gottes so groß, dass sie alle Verurteilungen unserer Sünden abdeckt, die das Gesetz verflucht hat. Der Gnadenthron passte perfekt wie das Licht der Lade, damit der Fluch des Gesetzes nicht herauskam. Gott hat den Gnadenthron mit dem vollkommenen Opfer Seines Sohnes Jesus vollendet. Jeder Gläubige an das Evangelium des Wassers und des Geistes kann daher kühn an den Thron der Gnade, den Gnadenthron kommen.
 
 
Das kostbare Blut, das auf den Gnadenthron gesprengt wurde!
 
Wir müssen zuerst herausfinden, was das Geheimnis ist, das im Gnadenthron verborgen ist. Einmal im Jahr nahm der Hohepriester das Blut einer Opfergabe und ging hinein in das Allerheiligste. Dann sprengte er dieses Blut des Opfers genau siebenmal auf den Gnadenthron. Gott sagte, dass Er dann die Israeliten auf diesem Gnadenthron begegnen würde. Gott begegnet jedem, der den gleichen Glauben hat wie der Hohepriester, das heißt den Glauben an Seine Vergebung der Sünde, die im Opfersystem offenbart wird.
Das Blut des Opfers, das auf den Gnadenthron gesprengt wird, zeigt Gottes gerechtes Urteil über die Sünde und Seine Barmherzigkeit gegenüber der Menschheit. Am Versöhnungstag, dem zehnten Tag des siebenten Monats, legte Aaron, der Hohepriester, seine Hände auf eine Opfergabe, um alle jährlichen Sünden des Volkes Israel zu übertragen. Dann schnitt er ihr die Kehle durch, um ihr Blut zu entnehmen, nahm dann das Blut und brachte es hinter den Vorhang und sprengte es gegen und vor den Gnadenthron (3. Mose 16:11-16).
Durch das Blut, das so gesprengt wurde, begegnete Gott den Israeliten und gab ihnen den Segen der Vergebung der Sünde. Es war Gottes Gnade für die Israeliten, dass Er das Opfersystem errichtet hatte. Mit dem Auflegen der Hände auf das Opfertier und sein Blut hatte Gott ihre Sünden gerecht getilgt und ihnen Seine Barmherzigkeit gegeben, die Vergebung ihrer Sünden durch Gnade.
Wie können wir dann diese Gnade erhalten? Mit welchem Wort hat Gott alle unsere Sünden ein für allemal ausgelöscht? Gott hat es uns ermöglicht zu erkennen, dass wir den Glauben haben müssen, der die Wahrheit kennt und glaubt, die sich im Opfersystem manifestiert, damit wir die Gabe empfangen können, die Er uns gegeben hat. Gott machte es durch diese beiden Faktoren möglich, dass Seine Gerechtigkeit erfüllt wird; das Auflegen der Hände auf den Kopf des Opfers und sein Blut. Dieses Opfer des Alten Testaments bezieht sich auf nichts anderes als die Taufe, die Jesus Christus erhielt, und das Blut, das Er am Kreuz vergoss.
Für unsere eigenen Sünden wurde Jesus Christus, der Sohn Gottes, von Johannes getauft, um die Sünden der Welt anzunehmen, wurde zum Opfer am Kreuz, um den Sold dieser Sünden zu bezahlen, starb für uns und stand von den Toten wieder auf, um uns Leben zu geben. Die Taufe, die Jesus Christus erhielt, und Sein Blutvergießen am Kreuz sollte uns die Vergebung der Sünde bringen, und sie sind die Gnade wahrer Segnungen, die es denen ermöglichen, die einen solchen Glauben haben, Gott zu begegnen. Diese Wahrheit ist ein Schatten des Evangeliums des Wassers und des Geistes. Das Evangelium des Wassers und des Geistes ist die Wahrheit, die die Grundlage des wahren Glaubens bildet, die den Sündern ermöglicht, die Vergebung der Sünde von Gott zu empfangen. Jesus Christus wurde das Opfer für unsere Sünden. Er wurde die Brücke der Wahrheit, die uns erlaubt, zu Gott dem Heiligen Vater zu gehen.
Wiederum können wir den schlüssigen Beweis für diese Wahrheit in den Farben der vier Garne finden, die für die Tür der Stiftshütte verwendet wurden: das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen. Die vier Garne der Tür der Stiftshütte liefern uns die Hinweise auf das wahre Evangelium.
Der erste Hinweis ist das Geheimnis des blauen Garns, der sich in der Tür der Stiftshütte manifestiert. Dieses Geheimnis ist, dass Jesus Christus von Johannes getauft wurde, was bedeutet, dass Er unsere Sünden der Welt auf Sich genommen hat. Mit anderen Worten, unser Herr nahm unsere Sünden an, die Johannes Ihm übergab. Das ist der Grund, warum Er Johannes drängte, Ihn zu taufen: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen“ (Matthäus 3:15).
Der zweite Hinweis ist das rote Purpur Garn, das sich in der Stiftshütte manifestiert. Die Farbe „rotes Purpur“ ist die Farbe des Königs. Jesus Christus ist der König der Könige, der als Retter auf diese Erde kam, um die Menschheit von der Sünde zu befreien. Er verließ die Herrlichkeit des Himmels und kam auf diese Erde, um unsere Sünden auszulöschen. Jesus Christus ist Gott selbst in Seinem Wesen, aber um uns von allen unseren Sünden zu retten, kam Er aber auf diese Erde und wurde im Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters getauft und gekreuzigt. Um alle unsere Sünden auszulöschen, mit anderen Worten, verließ Gott den Thron der Herrlichkeit des Himmels, und wurde vom Leib der Jungfrau Maria auf diese Erde geboren, um die Sünder zu retten. Wir müssen daher glauben, dass Gott selbst vom Leib einer Jungfrau geboren, getauft und Sein Blut am Kreuz vergießen musste, alles gemäß der Verheißung, die Er dem Propheten Jesaja über 700 Jahre zuvor gegeben hatte.
Der dritte Hinweis ist das Scharlach Garn. Es impliziert das Blut Jesu. Diese Wahrheit manifestiert, dass Jesus die Mission von Gottes Rettung durch das Vergießen Seines Bluts am Kreuz vervollständigte. Sein Blutvergießen am Kreuz war eine Strafe, die für die übelsten Straftäter vorbehalten war. Mit der Strafe der Sünden, die Jesus durch Seine Taufe trug, wurden alle Sünden der Menschheit gerichtet. Durch Seine Kreuzigung und Sein Blutvergießen trug Er die Verurteilung aller Sünden der Welt und hat uns dadurch von der Sünde befreit. Indem Er unsere Sünden von Johannes durch Seine Taufe annahm und dem Vater zu Tode gehorchte, hat Gott alle Sünder von ihren Missetaten gerettet.
Erkennen Sie, dass Jesus alle Verurteilung der Sünde beendete und die Gläubigen zu Gottes Kindern gemacht hat, indem Er unsere eigene Verurteilung mit Seiner Strafe der Kreuzigung trug? Gott tat all diese Dinge, damit wir an diese Wahrheit glauben und das ewige Leben erhalten. Dass Jesus getauft und dann am Kreuz verurteilt wurde, bedeutet, dass Er uns von der Sünde gerettet hat. Aus diesem Grund rief Er mit Seinem letzten Atemzug: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19:30) Jesus verkündete mit großer Freude und Erleichterung, dass Er unsere Erlösung von der Sünde gemäß dem Willen des Vaters vollendet hatte.
Schließlich impliziert das fein gezwirnte Leinen, dass Jesus der Gott des Wortes ist. Er offenbart Gottes Willen durch Sein detailliertes und gerechtes Wort. Im gesamten Alten Testament hatte Er im Voraus gesagt, dass Er auf diese Welt kommen und die gesamte Menschheit mit Seiner Taufe und Kreuzigung retten würde. Er erfüllte dann genau alle Seine Verheißungen im Neuen Testament. Deshalb sagt die Bibel: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort." Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1:1,1:14).
Diese Wahrheit hat es uns ermöglicht, von allen unseren Sünden so weiß wie Schnee gewaschen zu werden. Die Taufe, die Jesus erhielt, und Sein Blutvergießen sind nichts anderes als das Auflegen von Händen und die Sühne des Gerichts des Opfersystems. Weil Jesus alle Sünden der Welt auf Seinen eigenen Leib schulterte, hat Er Sein Blut am Kreuz vergossen. Da Jesus getauft wurde, um unsere Sünden in unserem Namen zu tragen, und zum Kreuz ging und Sein Blut daran vergoss, ist diese Wahrheit die Sühne geworden, die unsere Sünden weg gewaschen hat.
Die Taufe, die unser Herr empfing, als Er als Mensch auf diese Erde kam, und das Blut, das Er am Kreuz vergoss, sind die Wahrheit, die sich im blauen, im roten Purpur und im Scharlach Garn manifestieren. Jesus wurde vor 2000 Jahren auf diese Erde geboren, nahm die Sünden der Welt durch die Taufe auf, starb am Kreuz, stand am dritten Tag von den Toten auf, gab 40 Tage lang Zeugnis und stieg dann zur Rechten des Throns Gottes auf - dies ist die Wahrheit, die sich im blauen, im roten Purpur und im Scharlach Garn manifestiert. Gott sagt uns, an diese Wahrheit zu glauben, dass Er uns von allen Sünden gerettet hat, indem Er unsere Sünden auslöschte.
Wenn wir an diese Wahrheit glauben, sagt Gott zu uns: „Jetzt seid ihr meine Kinder geworden. Ihr seid keine Sünder. Ihr seid mein Volk und nicht länger Sünder. Ich habe euch von all euren Sünden, Verdammnis und Flüchen gerettet. Ich habe euch mit meiner bedingungslosen Liebe gerettet. Weil ihr so wertvoll für mich seid, habe ich euch ohne irgendeine Bedingung gerettet. Weil ich euch liebe, habe ich euch eigenhändig gerettet. Nicht nur das ich euch geliebt habe, sondern ich habe euch tatsächlich meine Liebe auf diese Weise gezeigt. Schaut auf das Blut meines Opfers. Dies ist der Beweis meiner Liebe zu euch. Ich habe euch diesen Beweis gezeigt.“
Als wir als die geistlich Armen zum Herrn kamen, zeigte Er uns, dass Er uns mit dem blauen, dem roten Purpur und dem Scharlach Garn gerettet hat. Der Herr kam auf diese Erde, wurde getauft, verachtet und zum Tode am Kreuz verurteilt, stand von den Toten wieder auf und stieg in den Himmel auf. Gott begegnet jedem, der an Seine Liebe der Erlösung glaubt.
Gott schenkt die Gnade der Erlösung denen, die glauben. Seine Erlösung hat bloße Kreaturen in Gottes eigene Kinder verwandelt. Gott sagt zu uns: „Ihr seid jetzt meine Kinder. Ihr seid meine Söhne und Töchter. Ihr seid nicht länger die Kinder Satans, sondern meine eigenen Kinder. Ihr seid nicht länger bloße Kreaturen, sondern mein eigenes Volk. Ich habe all eure Sünden durch meinen Sohn Jesus gesühnt. Ich habe euch jetzt zu meinem Volk gemacht, und ihr seid durch Glauben mein Volk geworden.“ Gott hat nicht nur Sünder gerettet, sondern Er hat auch ihnen die Gnade geschenkt, sie zu seinen eigenen Kindern zu machen.
Gott nannte den Deckel der Bundeslade in der Stiftshütte den Gnadenthron. Zwei Cherubim waren einander zugewandt an den Enden des Gnadenthrons. Warum sagte Gott, dass Er dem Volk Israel vom Gnadenthron aus begegnen würde? Der Grund dafür war, dass Gott die Sünden des Volkes Israel erlassen hatte, indem Er das Blut des Opfertieres angenommen hat, auf das alle seine Sünden mit dem Auflegen der Hände übertragen wurden.
Mit anderen Worten, Gott sprach so, weil Er dem Volk Israel die Vergebung seiner Sünden als ein Geschenk geben wollte, indem Er es seine Sünden auf seine Opfergabe durch das Auflegen von Händen auf ihren Kopf weitergeben ließ und diese Opfergabe den Sold dieser Sünden stellvertretend für es bezahlen ließ, alles, um die Missetaten Seines Volkes auszulöschen. Weil Gott Sündern ohne Sühneopfer nicht begegnen konnte, war es durch diese Opfergabe, dass Er ihre Sünden auslöschte und ihnen begegnete.
Jeder wird mit Sünde als Nachkomme Adams in diese Welt hineingeboren. Jeder hat also Sünde, und niemand kann Gott ohne die Opfergabe begegnen. Deshalb sagte Gott, dass Er die Opfergabe annehmen würde, dass die Sünden der Israeliten sühnte, und ihnen vom Gnadenthron aus begegnen würde.
Gott ließ das Volk Israel den zehnten Tag des siebenten Monats als Versöhnungstag festlegen. Er ließ den Hohepriester die Jahressumme der Sünden der Israeliten auf die Opfergabe übertragen und Ihm dieses Blut des Opfers geben. Am selben Tag wurden die Sünden des Volkes Israel für ein ganzes Jahr erlassen, und das geschah, weil an diesem Tag der Hohepriester das Sündopfer in seinem Namen gab.
 
 

Das alttestamentliche Opfersystem für die Befreiung der Sünder von ihren Missetaten

 
Wie es im 3. Mose 1:4 geschrieben steht: „... und legte seine Hand auf den Kopf des Brandopfers, damit es ihn wohlgefällig mache und für ihn Sühne schaffe“ wurden all die Sünden eines Sünders auf den Sündenbock durch Auflegen seiner Hände auf den Kopf des Opfers übertragen. Gott nimmt mit Freude die Art von Opfer an, die mit Glauben geben werden, der wirklich an Sein Wort glaubt. Dies war der wesentliche und erste Schritt des Opfersystems, das Gott für Sein Volk den Israeliten errichtet hat.
Dann durchtrennte die Person die Kehle des Opfers und schöpfte sein Blut und gab dieses Blut den Priestern. Die Priester legten dann dieses Blut auf die Hörner des Brandopferaltars, legten sein Fleisch auf den Altar und verbrannten es und gaben es damit Gott als Opfergabe für die Sünden des Sünders. Dies war das Gesetz der Erlösung, das Gott festlegte, um tatsächlich jedes Sünders Sünde zu erlassen.
Jedoch am Versöhnungstag, dem zehnten Tag des siebenten Monat, erlaubte Gott Seinem Volk, ein Opfer darzubringen, das ein Jahreswert seiner Sünden erließ. An diesem Tag musste der Hohepriester, der Vertreter aller Israeliten, zwei Böcke vorbereiten. „ ( Aaron) ... und soll das Los werfen über die zwei Böcke: ein Los dem Herrn und das andere dem Asasel, und soll den Bock, auf welchen das Los für den Herrn fällt, opfern zum Sündopfer“ (3. Mose 16:8-9). Er musste seine Hände auf den Kopf des ersten Bocks legen, damit die Jahressumme der Sünden aller Israeliten auf das Opfer übertragen werden konnte. Dann schöpfte er das Blut, indem er es tatsächlich tötete, ging in das Allerheiligste und sprengte das Blut mit seinen Fingern gegen den Gnadenthron auf der Ostseite und siebenmal vor den Gnadenthron. Indem Gott dieses Blut der Opfergabe annahm, wusch Er ihre Sünden weg und genehmigte sie als Sein eigenes Volk.
Danach kam dann der Hohepriester aus der Stiftshütte und gab den anderen Bock in Anwesenheit des Volkes Israel. Um tatsächlich die Sünden seines Volkes weiterzugeben, legte er seine Hände wieder auf den Kopf der Opfergabe. Dann bekannte er: „Ich gebe alle Sünden, die mein Volk während des letzten einen Jahres begangen hat, auf dieses Opfer weiter.“ Danach schickte er das Opfer durch die Hand eines geeigneten Mannes in die Wüste.
Dieser Bock musste in die trockene Wüste geschickt werden, um zu sterben (3. Mose 16:20-22). Dies sagt uns, dass die Sünden des Volkes Israel mit den Sündopfern, die am Versöhnungstag gegeben wurden, ein für allemal vollständig erlassen wurden. 
Diese Sündenböcke deuten nichts anderes als Jesus an. Dieses Sündopfer offenbart die Wahrheit der Erlösung, die Jesus Christus vollendet hat, indem Er von Johannes getauft und gekreuzigt wurde, um die Sünden aller Menschen auf dieser Welt auszulöschen. Gott versprach, dem Volk Israel vom Gnadenthron aus zu begegnen, wenn es das rechtmäßige Opfer durch den Hohepriester anbot. Das Volk Israel betrachtete den Hohepriester und den Gnadenthron für kostbar, denn es war der Hohepriester, der das Sündopfer jedes Jahr für es gab, und es war der Gnadenthron, an dem seine Missetaten vergeben wurden.
Ebenso versöhnte Jesus uns mit Gott, nachdem Er durch Seine Taufe und Sein Blutvergießen ein Opfer mit Seinem Leib für unsere Sünden für immer dargebracht hatte. Deshalb können wir dem Herrn Jesus nicht genug danken und müssen an Seine Taufe zusammen mit Seiner Kreuzigung zu glauben.
 
 
Der Gnadenthron versiegelte die zwei Steintafeln mit den Zehn Geboten, die in der Bundeslade platziert wurden
 
Auf dem Berg Sinai befahl Gott Mose, die zwei beschriebenen Steintafeln mit den Zehn Geboten in die Bundeslade zu legen und die Lade mit dem Gnadenthron zu versiegeln. Gott tat dies, weil Er dem Volk Israel Seine Liebe von Barmherzigkeit schenken wollte, denn sie konnten das Gesetz nicht halten. Mit anderen Worten, es lag daran, weil Gott sich nicht mit dem Volk Israel, das täglich sündigte, nach Seinem gerechten Gesetz, welches erklärte, das der Sold der Sünde der Tod ist, befassen wollte. Dies war auch, um dem Volk Israel die Vergebung der Sünde zu geben.
 Mit anderen Worten, das Volk Israel war vor Gott unzureichend, um Sein Gesetz mit seinen Taten zu halten. Also gab Gott ihnen das Opfersystem mit dem Gesetz. Es war, um sie von all ihren Sünden durch die Opfergabe zu reinigen. Dies zeigt uns, dass, um die Sünden des Volkes Israel auszulöschen, Gott von ihnen verlangte, ihre Sünden auf die Opfergabe durch das Auflegen ihrer Hände auf ihren Kopf zu übertragen und sie in ihrem Namen zu töten, indem sie ihre Kehle durchtrennten. Gott gab das Gesetz Seiner Liebe zur Erlösung zusammen mit dem Gesetz Seines gerechten Zorns dem Volk Israel. Deshalb müssen wir auch an die beiden zentralen Wahrheiten von Gottes Erlösung glauben, die Taufe, die der Messias von Johannes erhalten hatte, und an das Blut, das Er am Kreuz vergoss.
Das Opfertier für das Sündopfer im Alten Testament war der Leib des Messias im Neuen Testament. Die Opfergaben, die uns in der Heiligen Schrift gegeben wurden, waren Gottes Liebe der Barmherzigkeit, die alle unsere Sünden auslöscht. Nach wie vor, um von unseren Sünden erlassen zu werden, brauchen wir unbedingt die Opfergabe der Sühne. Vor langer Zeit, um die Sünden der Menschheit auszulöschen, muss die Gerechtigkeit Gottes und Seine Liebe der Barmherzigkeit gewesen sein.
Weil die Gerechtigkeit Gottes uns richten muss, wenn wir Sünde haben, mussten wir unsere Sünden wegwaschen, indem wir sie auf das Sündopfer weitergaben. Wie ein Sprichwort in Korea sagt: „Hasse die Sünde, aber hasse die Sünder nicht,“ hasste Gott unsere Sünden, aber Er hasste nicht unsere Seelen. Denn für Gott, um unsere Sünden von unseren Seelen auszulöschen, mussten wir unsere Hände auf die Opfergabe legen, ihr Blut schöpfen und es Ihm geben. Im Alten Testament bedeutet, dass Gott die Sünden des Volkes Israel gesühnt hat, dass Gott ihre Opfergabe angenommen und damit ihre Sünden erlassen hat.
Für das Volk Israel war Gott der einzige Gesetzgeber. Jehova, der sich selbst vor dem Volk Israel offenbarte, ist der, der durch sich selbst existiert. So wie wir Gott als einzigen Gesetzgeber des Gesetzes anerkennen, müssen wir erkennen, dass Er der Gott von uns allen ist, und das Opfersystem annehmen, das Er festlegte, um unsere Sünden auszulöschen. Durch das Opfersystem, das Gott errichtete, können wir erkennen, wie sehr Gott uns geliebt und wie gerecht Er uns von der Sünde befreit hat. Ebenso können wir durch das Gesetz Gottes erkennen, dass wir Seine Gebote einfach nicht halten können. In unseren Grundlagen waren wir Götzendiener vor Gott gewesen und hatten alle Arten von Missetaten und Übertretungen begangen. Deshalb können wir nur zugeben, dass wir jederzeit an die Hölle für unsere Sünden gebunden waren. Deshalb musste Gott selbst als Erlöser zu uns kommen.
Jesus Christus gab Seinen Leib für immer als Opfer für die Sünden der Welt. Er opferte sich selbst auf genau die gleiche Weise, wie das Sündopfer des Alten Testaments gegeben wurde, insbesondere das, das im Abschnitt über den Versöhnungstag gezeigt wurde: durch das Auflegen der Hände auf den Kopf des Opfers und dessen Blutvergießen. Die beiden Steintafeln in der Bundeslade und der Gnadenthron waren absolut notwendig für das Volk Israel, um die Vergebung seiner Sünden zu erhalten, denn Gott ermöglichte denjenigen, die an das gerechte Gesetz Gottes und Seine Verheißung des Lebens glaubten, neues Leben zu erhalten. Heute ermöglicht das Gesetz, das die Gerechtigkeit Gottes und das Wort der Wahrheit zeigt, das ewige Erlösung von der Sünde bringt, nicht nur dem Volk Israel, sondern uns allen, Gott zu begegnen und ewiges Leben zu erhalten.
Sie und ich, die wir in diesem Zeitalter leben, müssen wissen und glauben, wer unser Gott ist, was Er uns sagt und durch was Er dazu gebracht hat, die Vergebung unserer Sünden zu empfangen. Durch die Wahrheit des blauen, des roten Purpur und des Scharlach Garns und des fein gezwirnten Leinens, die sich in der Tür der Stiftshütte im Alten Testament manifestiert, hat Gott Sie und mich gerufen, uns angenommen und uns den Glauben gegeben, der an sie glaubt.
 
 

Das blaue Garn impliziert exakt die Taufe, die Jesus empfing

 
Wenden wir uns Matthäus 3:13-17 zu: „Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe."
Durch die Opfer, die unter dem Opfersystem des Alten Testaments gegeben wurden, zeigte Gott der Vater tatsächlich, dass Er alle Sünden der Welt auf Seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus übertragen würde. Johannes der Täufer hat tatsächlich Jesus getauft, um alle Gerechtigkeit Gottes zu erfüllen. Weil die Sünden der Welt tatsächlich auf Jesus übertragen wurden, als Er von Johannes getauft wurde, können diejenigen, die daran glauben, von allen Sünden ihrer Herzen erlassen sein.
Diese Taufe, die Jesus erhalten hat, hat eine ganz andere Bedeutung als die Wassertaufe, die Menschen normalerweise als Ritual erhalten, um Christen zu werden. Mit anderen Worten, die Wassertaufe, die die heutigen Menschen erhalten, ist lediglich ein äußeres Zeichen ihrer Bekehrung zur christlichen Religion. Jesus wurde im Jordan getauft, um alle Sünden der Welt mit dem Auflegen der Hände von Johannes dem Täufer, dem Vertreter der Menschheit, zu übernehmen. Die Taufe, die Jesus erhielt, war die Taufe, die Gottes Verheißung des ewigen Heils, die Vergebung der Sünde erfüllte, die Gott durch das Opfersystem (3. Mose) errichtete. Dass Jesus die Sünden der Welt auf sich nahm, indem Er persönlich getauft wurde und am Kreuz blutete, um den Sold dieser Sünden zu bezahlen, ist Gottes Liebe für die Menschheit und die vollkommene Vergebung der Sünden.
Um uns von allen Sünden der Welt zu retten, war es, dass Gott der Vater Seinen Sohn durch Johannes taufen ließ. „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen“ (Matthäus 3:15). „So“ bedeutet hier, dass Jesus die Sünden der gesamten Menschheit der Welt auf sich durch Seine Taufe nehmen würde. Weil Johannes Jesus Christus taufte, wurden unsere Sünden auf Ihn übertragen. Weil Jesus Christus unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich genommen hatte, war es, dass Er Sein Blut vergoss und an unserer Stelle starb. Die Taufe, die Jesus erhielt, ist Gottes Liebe des Opfers und die Vergebung der Sünde. Nachdem Er tatsächlich alle unsere Sünden angenommen hatte, die auf Ihn übergegangen waren, tauchte Er in das Wasser hinein. Dieses Untertauchen impliziert Seinen Tod. Und dass Er aus dem Wasser herauf kam, zeugt von Seiner Auferstehung im Voraus.
 
 

Jesus ist unser Schöpfer und Retter

 
Es ist wahr, dass Jesus Christus, der zu uns kam, Gott selbst ist, der das Universum und alle Dinge darin schuf. 1. Mose 1:1 sagt: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ und 1. Mose 1:3 sagt: „Und Gott, sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ Johannes 1:3 heißt es auch: „Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Jesus Christus schuf tatsächlich das ganze Universum mit dem Vater und dem Heiligen Geist.
Philipper 2:5-8 besagt: „Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ Er ist der tatsächliche Schöpfer, der diese Welt und die Menschheit schuf. Um uns von der Sünde zu befreien, kam dieser Herr selbst als ein Mensch zu uns, nahm die Sünden der Welt auf sich, indem Er von Johannes getauft wurde, vergoss Sein Blut wegen dieser Taufe und hat uns dadurch von allen Sünden gerettet.
Der Messias ließ tatsächlich die Israeliten alle Türen der Stiftshütte mit blauem, mit rotem Purpur und mit Scharlach Garn in das weiße, fein gezwirnte Leinen wirken. Dass Er sie blaues, rotes Purpur und Scharlach Garn für die Tür der Stiftshütte verwenden ließ, offenbart Seine Absicht, die gesamte Menschheit von ihren Sünden zu retten: die Sünden der Welt mit der Taufe anzunehmen, die Jesus von Johannes erhalten würde, und den Sold der Sünden mit Seinem Blut am Kreuz zu bezahlen.
Im Alten Testament brachten Sünder ihre Opfergabe zur Stiftshütte und übertrugen ihre Sünden darauf, indem sie ihre Hände auf ihren Kopf vor dem Brandopferaltar legten. Dann durchtrennte er die Kehle, schöpfte ihr Blut und gab dieses Blut den Priestern. Die Priester gaben dieses Opfer dann Gott, indem sie das Blut auf die vier Hörner des Brandopferaltars legten und den Rest auf den Boden gossen.
Am Versöhnungstag, als der Hohepriester das Blut der Opfergabe, auf deren Kopf er seine Hände gelegt hatte, hinein in das Allerheiligste nahm und es auf den Gnadenthron sprengte, nahm Gott dieses Blut der Opfergabe als stellvertretendes Gericht an Sein Volk an. Warum musste das Opfertier getötet werden? Weil es alle Sünden der Israeliten durch das Auflegen der Hände des Hohepriesters auf seinen Kopf übernommen hatte. Sein Blut war, mit anderen Worten, die Folge dieses Auflegens der Hände. So nahm Gott das Blut des Opfertieres an und roch den süße Duft seines auf dem Altar verbrannten Fleisches und erließ dadurch alle Sünden des Volkes Israel.
Auch in der Zeit des Neuen Testaments kam Jesus, um genau das zu tun. Um unsere Sünden auf sich zu nehmen und die Verurteilung der Sünde zu tragen, musste unser Herr durch den Leib der Jungfrau Maria auf diese Erde kommen, und Er vervollständigte die Erlösung, indem Er von Johannes getauft wurde und Sein Blut am Kreuz vergoss. Das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn ist tatsächlich das Evangelium, das die Wahrheit offenbart, dass Jesus, Gott selbst, getauft und gekreuzigt wurde.
Es ist, weil Jesus unsere Sünden mit Seiner Taufe auf sich nahm, dass Er gekreuzigt wurde, all Sein Blut vergoss, starb, am dritten Tag von den Toten auferstand und dadurch der Retter von uns geworden ist, die wir glauben, und zur Rechten des Throns Gottes sitzt. Jesus Christus hat denjenigen, die tatsächlich an Ihn als ihren Retter glauben, ermöglicht, Gott als Abba, Vater, zu bezeichnen, weil all ihre Sünden ein für allemal vor Gott dem Vater erlassen wurden. Dies ist das Geheimnis der Wahrheit, das im blauen, im roten Purpur und im Scharlach Garn verborgen ist.
Durch Seine Taufe und das Blut am Kreuz erfüllte der Messias die Reinigung unserer Sünden und trug die Verurteilung unserer Sünden an unserer Stelle. Nun ist Er der Retter der Welt geworden. Deshalb müssen wir glauben, dass die Tür der Stiftshütte im Alten Testament durch das Wirken von blauem, roten Purpur und Scharlach Garn auf fein gezwirntem Leinen hergestellt wurde, und wir müssen auch glauben, dass im Neuen Testament der Messias, unser Erlöser, tatsächlich auf diese Erde kam, die Sünden der Welt mit Seiner Taufe auf sich nahm und die Verurteilung aller Sünden am Kreuz trug - dadurch müssen wir die Vergebung unserer Sünden empfangen.
 
 
Als Christen, wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie Seinem Wort?
 
2. Mose 25:22 steht geschrieben: „Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten." Wie nah sind Sie also dem Evangelium des Wassers und des Geistes, dem Evangelium der Sühne? Von wo aus, sagte der Herr, würde Er zu denen von Ihnen sprechen, die an Jesus als den Retter glauben? In 2. Mose 25:22 sagte Er, dass Er Ihnen alle Seine Gebote vom Deckel der Bundeslade geben würde. Zum Volk Israel im Alten Testament sagte Gott, dass Er vom Gnadenthron aus zu ihnen alles sprechen würde.
Sie müssen erkennen, dass dies Gottes Verheißung ist, dass Er Ihr Leben führen würde, nachdem Er Ihnen die Vergebung der Sünde durch die rechtmäßige Opfergabe gegeben und Sie zu Seinem Volk gemacht hat. Gott sagt uns, dass Er Sie nicht führen kann, egal wie sehr diejenigen von Ihnen, die an das Christentum glauben, versuchen, vom Herrn geführt zu werden, wenn Sie an Jesus glauben und dabei die Wahrheit des Evangeliums des Wassers und des Geistes nicht kennen. Wenn Sie wirklich vom Herrn geführt werden wollen, müssen Sie zuerst die Wahrheit der Vergebung der Sünde kennen und annehmen, die Ihre Sünden alle auf einmal erlassen hat, und dann auf Seine Führung warten.
Es gibt eine Sache, die ich Ihnen sagen möchte, und das ist, wenn Sie Gottes Kinder werden wollen und wenn Sie Teil Seiner Gemeinde werden wollen, müssen sie zuerst von Ihren Sünden erlassen werden, indem Sie an das Evangelium des Wassers und des Geistes, das Geheimnis des blauen, des roten Purpur und des Scharlach Garns glauben. Erst danach können Sie auch die Gebote des Herrn empfangen, die oberhalb von der Bundeslade gesprochen wurden.
Wir müssen uns daran erinnern und glauben, dass der Herr immer geboten hat und unsere Leben geleitet hat, wenn wir den Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes haben, das es uns ermöglicht hat, die Vergebung der Sünde zu empfangen. Empfangen Sie jetzt des Herrn Gebote, die Ihnen vom Gnadenthron aus gegeben wurden? Oder folgen Sie dem Herrn aufgrund Ihrer eigenen Gefühle?
Ihre eigenen Gefühle und Emotionen können nicht Ihren Glauben bauen, sondern Sie nur in Verwirrung führen. Wenn Sie den Geboten Gottes folgen wollen, die oberhalb der Bundeslade zu Ihnen gesprochen wurden, dann müssen Sie erkennen und glauben, dass das blaue, das rote Purpur und das Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen, von denen in der Stiftshütte gesprochen wird, die Vergebung der Sünde sind, die Gott uns gegeben hat.
Halleluja! Ich danke Gott für die Taufe des Herrn, das Blut am Kreuz und Seine Macht und Liebe, die uns von allen Sünden der Welt gerettet haben.