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Thema 12: Der Glaube des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

• Predigt über den Heiligen Sohn 4 : Wir müssen fest an die Auferstehung von Jesus glauben

Die Apostel bekräftigten ihren Glauben an die Auferstehung Jesu mit dem Bekenntnis des apostolischen Glaubensbekenntnis: “am dritten Tag auferstanden von den Toten.”
Apostelgeschichte 1:3 sagt: “Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.” Der Passus, “nach seinem Leiden,” bezieht sich auf den vollständigen Tod Christi. Es gibt viele Beweise, die uns zeigen, dass Christus vollständig gestorben ist, aber insbesondere in Johannes 19:34 heißt: “sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.”
Die Tatsache, dass Jesus zu Tode gekreuzigt wurde, wurde von allen überall anerkannt. Diese Bestrafung der Kreuzigung, eine Verurteilung, die die Römer Fremden auferlegten, war eine grausame Strafe für politische Rebellen und Sklaven. Vor dem Aufstieg des Römischen Reiches war die Kreuzigung in der Regel ein Hängen an Händen und Füßen am Kreuz, und dann töteten sie die Person, indem sie mit einem Speer die Brust durchbohrten.
Aber die römische Version der Kreuzigung war eine Bestrafung, wo die Hände und Füße eines Gefangenen ans Kreuz genagelt wurden, anstatt zu binden, und man ihn hängen ließ, um ihn einen langsamen Tod sterben zu lassen. Als solches verging eine beträchtliche Zeit für den zum Tode Verurteilten, in der Regel 3-4 Tage, aber manchmal sogar eine Woche, wird gesagt. Wir können uns nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie schmerzhaft es gewesen sein muss, so bestraft zu werden - angenagelt zu werden, zu bluten, unerträglichen Durst zu leiden, unerbittlich der Sonne ausgesetzt zu sein und von Aasgeiern umkreist zu werden. Das Urteil wurde gemacht, damit sie bis zum letzten Moment des Todes leiden. Wegen der extremen Grausamkeit dieser Bestrafung hat der Kaiser Konstantin, so heißt es, diese spezielle Form der Bestrafung beseitigt.
Was dann erklärt die Tatsache, dass Jesus in nur sechs Stunden gestorben war? Wie oben erwähnt, als einer der Soldaten mit dem Sperr in Seine Seite stieß, kamen Blut und Wasser heraus. Das zeigt, Jesus starb so schnell, weil Er großen Herzschmerz für die Sünder litt, dass es buchstäblich brach und zersprang. Mit anderen Worten, Er starb an einem gebrochenen Herzen.
Am dritten Tag nach Seinem Tod stand Jesus in einem vollkommenen Leib wieder auf. Merkwürdig ist, dass einige Menschen trotzdem zögern an den auferstandenen Jesus zu glauben, obwohl sie zugeben, Seinen Tod anzuerkennen. Dies kann nur als ein Werk des Teufels bezeichnet werden, der versucht, die Menschheit daran zu hindern, diese Wahrheit zu glauben, wie es in Lukas 8:12 heißt: “Die aber auf dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden.” Um die Wahrheit der Auferstehung Jesu zu leugnen, befürwortet der Teufel daher durch ungläubige, verweltlichte Gelehrte falsche Hypothesen, wie die Scheintod - Hypothese, die geistige Auferstehungs-Hypothese, die Halluzination - Hypothese, die Manipulations-Hypothese, die Hypothese des gestohlenen Körpers und andere. Aber die Wahrheit der Auferstehung Jesu hat viele definitive Beweise, einschließlich Apostelgeschichte 1:3.
 

Die Tatsache, dass Jesus sich lebendige präsentierte, ist der Beweis
 
Apostelgeschichte 1:3 sagt uns, dass Jesus sich Seinen Jüngern durch viele unfehlbare Beweise lebendig präsentierte. Egal was Leute sagen, wenn unser Herr selbst erklärt, lebendig zu sein, dann gibt es keinen Grund für einen Disput.
Jesus hatte befreite Macht über Leben und Tod. Wie es in Johannes 10:17-18 heißt: “Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich`s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.”
In Offenbarung 1:18 sagt Jesus auch: “Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.” Unser Herr hat die Macht, von den Toten aufzuerstehen und wieder zu leben, denn Er ist der allmächtige Gott und ein vollkommener Mensch gleichzeitig.
“Der Sünde Sold,” wie uns Römer 6:23 sagt, “ist der Tod.” Dies ist das unveränderliche, gerechte Gesetz Gottes. So kümmerte Sich Jesus um die Sünden der Welt und löschte sie durch Seine Taufe und das Blut aus. Weil Er alle Sünden der Welt verschwinden ließ, ist Er wieder von den Toten auferstanden und ist der Gott derer geworden, die an Ihn glauben. Dies ist, wie das gerechte Gesetz Gottes festgelegt ist.
 

Dass Sein Grab leer war, ist der Beweis
 
Matthäus 27:57-66 sagt uns, dass ein reicher Mann aus Arimathäa namens Josef den toten Leib Jesu in ein aus Felsen gehauenes Grab gelegt hat und dass er das Grab versiegelt hat, indem er einen großen Stein vor die Tür wälzte. Die Passage sagt uns auch, dass das Grab von einem Wächter bewacht wurde, um das Grab zu sichern. Aber das Grab wurde leer, als der Herr mit Seiner Macht von den Toten auferstand und aus Seinem Grab kam. Lukas 24:3 sagt: “und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.” Was sonst kann der Beweis Seiner Auferstehung sein?
Jesus ist eine große, historische Persönlichkeit. Einer der Beweise ist die chronologische Verwendung von Anno Domini (A.D.), was “im Jahr unseres Herrn” bedeutet. Mit anderen Worten, Jahre und Monate wurden basierend auf dem Tag Seines Kommens festgelegt. Er ist der Herr der Geschichte, Schöpfung und Rettung. Wenn Er nicht in der Lage gewesen wäre, von den Toten aufzuerstehen, wäre Sein Grab als großes historisches Wahrzeichen geschlossen geblieben. Die Gräber von großen Persönlichkeiten der Geschichte sind immer noch Orte von großem Interesse. Zum Beispiel befindet sich Konfuzius Grab in China, das Grab von Buddha in Indien und das von Mohammed in Mekka, Saudi-Arabien.
Wenn Christus nicht von den Toten auferstanden wäre, dann würde Sein Grab wie das ihre verschlossen bleiben. Aber weil Er am dritten Tag auferstanden ist, wurde Sein Grab geöffnet. Dies ist Glaube an unseren Herrn, dem einen und einzigen Gott.
 

Dass Er gegessen hat, nachdem Er von den Toten auferstanden ist, ist der Beweis
 
Geister essen nicht. Aber der auferstandene Herr aß. In Lukas 24:40-43 heißt es: “Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: ‘Habt ihr etwas zu essen?’ Und sie legten ihm einen gebratenen Fisch vor. Und er nahm’s und aß vor ihnen.” Apostelgeschichte 10:40-41 bezeugt auch: “Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.” Dass Jesus aß, liefert uns den eindeutigen Beweis Seiner Auferstehung.
In 1. Korinther 15:3-4 bezeugt auch Paulus: “Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tag nach der Schrift;.” Die Bibel ist das inspirierte Wort Gottes mit absoluter Autorität, zu dem weder etwas hinzugefügt noch weggelassen werden kann. Wie diese Bibel prophezeit hatte, starb Jesus und stand wieder auf.
Um die Zeit des Todes Jesu hatten Seine Jünger vor Angst gezittert. Aber nachdem sie von Seiner Auferstehung überzeugt waren, verkündigten sie mutig die Tatsache, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Wie uns die Apostelgeschichte 4:18-20 sagt: “Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.” Petrus und andere Apostel antworteten auch: “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.” (Apostelgeschichte 5:29).
Obwohl die Jünger vor dem Tod Jesu gezittert hatten, wurden sie, sobald sie den lebendigen Jesu sahen, mutig. Von da an bis in die Gegenwart - der Grund ist, warum die Heiligen das Evangelium verbreiten, sogar wenn sie wegen Christus verfolgt werden und bereit sind dafür zu sterben, weil sie die Gewissheit der Auferstehung Christi haben sowie die Zusicherung ihrer eigenen Auferstehung.
Jesus Auferstehung ist der Auftakt zu unserer eigenen Auferstehung. Im 1. Korinther 15:20 wird gesagt: “Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.” So zentrieren sich die Sendschreiben des Paulus zunächst alle auf die Wahrheit der Auferstehung von Jesus Christus und dann auf die Botschaft, dass diese Auferstehung uns auch unsere eigene Auferstehung bringt.