Predigten

Thema 12: Der Glaube des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

• Predigt über den Heiligen Sohn 6 : Der Herr wird als der Herr des Gerichts zurückkehren

(Offenbarung 20:11-15)
“Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch das Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.”
 

Diese Welt wird vom Herrn für ihre Sünden gerichtet werden. Insbesondere müssen wir der Tatsache Aufmerksamkeit schenken, dass der Herr selbst der Vollstrecker des Jüngsten Gerichts sein wird. So bekennt das apostolische Glaubensbekenntnis: “(Ich glaube an) - aufgefahren in den Himmel; Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird Er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.”
Wenn es in allen Dingen einen Anfang gibt, muss es ein Ende geben. Als Gott selbst ist Jesus sowohl der Schöpfer als auch der Richter. Weil der Herr der Retter der Menschheit ist, ist Er auch der Richter. Er ist “der Erste und der Letzte”.
Die Bibel sagt uns, dass jegliches seine Zeit unter dem Himmel hat. Wie Prediger 3:1 sagt: “Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:” und Apostelgeschichte 17:31 sagt: “Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat,.” So wird Gott mit Sicherheit die Sünden der Menschheit richten. Der Maßstab dieses Urteils wird sein, ob man an das Evangelium des Wassers und des Geistes geglaubt hat oder nicht, und jeder wird anhand dieses Kriteriums beurteilt werden.
 

Die Zeit des Gerichts
 
Der Tag des Gerichts wird kommen, wenn Gott das Evangelium des Wassers und des Geistes auf der ganzen Welt vollständig verbreitet hat (Matthäus 24:14). Dies wird der letzte Tag dieser Welt sein, der Tag ihres Endes. Dies ist der Tag, auf den sich Offenbarung 20:11 bezieht: “Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden.”
In 2. Petrus 3:10 heißt es auch:“Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.” Darüber hinaus kann nicht jeder dem Gericht Gottes entkommen, sondern es kann nur durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes, das vom Herrn gegeben wurde, vermieden werden. Die Heilige Schrift weist auf diesen Tag als “Tag des Gerichts” (Matthäus 11:22, 12:36; Apostelgeschichte 17:31) und den “Tag des Zornes Gottes” (Römer 2:5; Offenbarung 16:1) hin.
 

Der Zweck von Gottes Gericht dieser Welt
 
Psalm 97:2 sagt: “Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Stütze.” So ist der Zweck von Gottes Gericht über diese Welt, die Gerechten zu belohnen und die Sünder zu bestrafen.
Allein der allmächtige und allwissende Herr der Gerechtigkeit wird Seine Schafe klar von den Böcken trennen (Matthäus 25:32) und Seinen Weizen vom Spreu (Matthäus 3:12). So werden diejenigen, die glauben, am letzten Tag unverkennbar von denen unterschieden, die dies nicht tun.
In der ersten Hälfte der Offenbarung 20:11 heißt es: “Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß;.” Dies sagt uns, dass niemand seine Sünden vor Ihm verbergen kann. So müssen die Menschen entweder die Vergebung der Sünden durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes ein für allemal empfangen, das von Gott gegeben wurde, oder ansonsten müssen sie zerstört werden. Wer kann jemals behaupten, vor dem Herrn gerecht zu sein (Psalm 143:2)? Lassen Sie uns deshalb unsere Sünden bekennen und an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben! Gott hat uns in Sprüche 28:13 gesagt: “Wer seine Sünde leugnet, dem wird`s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.”
 

Die Wesensart des Gerichts
 
Die Art von Gottes Gericht über die Sünder kann verstanden werden, wenn wir zuerst das Wesen und die Eigenschaften des Herrn verstehen, der genau dieser Richter ist. Dieses Gericht ist ein Gericht, das in Gottes Barmherzigkeit gefällt wird, und daher gibt es keine andere Barmherzigkeit. Wenn Gott Sünder richten würde, ohne zuvor ihre Sünden mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes ausgelöscht zu haben, würde Er uns in der Tat als ein furchtbarer Gott erscheinen. Aber weil Jesus alle unsere Sünden der Welt durch Seine Taufe und das Blut am Kreuz ausgelöscht hat, wurde von Gott bestimmt, dass diejenigen, die glauben, gerettet werden und diejenigen, die das nicht tun, gerichtet werden würden.
Deshalb sagt Hebräer 9:27: “Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.” In Matthäus 25:31-33 sagt Jesus selbst: “Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.” Er sagt auch im Vers 46: “Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.”
Weil wir Sterbliche sind, selbst wenn wir glauben, wünschen wir in unserem Unverständnis und impulsiven Naturell, dass alle Probleme dieser Welt gelöst werden würden. Aber Jesus wird diejenigen, die nicht an die Vergebung der Sünden glauben, die Er gegeben hat, richten.
Offenbarung 20:12 heißt es: “Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.”
Es gibt zwei Arten von Büchern vor Gott, und sie sind das Buch des Lebens und die Bücher der Werke, das heißt die Bücher des Gerichts. Diese sind der Maßstab des Gerichts. Diese Bücher in der obigen Passage beziehen sich auf die Bücher, in denen alle Taten der Menschheit aufgezeichnet sind. Das Gesetz weist auf Sünden hin und lehrt uns, dass jeder, der nicht an das Evangelium des Wassers und des Geistes glaubt, das vom Herrn gegeben wurde, nicht in der Lage ist, von allen Sünden gerettet zu werden. Dass Gott die Menschheit mit Seinen Büchern der Werke und dem Buch des Lebens beurteilen würde, ist das gerechte Gericht. Je nachdem, ob wir an Jesus Christus als Gott glauben und ob wir an das Wort des Evangeliums des Wassers und des Geistes glauben, das Er uns gab, sind unsere Namen im Buch der Werke oder im Buch des Lebens geschrieben. Und auf der Grundlage dieser Aufzeichnung werden wir entweder belohnt oder bestraft.
Als Thomas Edison, der König der Erfindung, seine eigene Stimme von dem von ihm erfundenen Phonographen wiedergeben hörte, sagte er: “Sogar der Mensch kann seine eigenen aufgezeichneten Stimmen hören. Würde dann Gott nicht all unsere Werke treffsicher aufgezeichnet haben?” Obwohl solche weltbekannten Prominente wie Gary Cooper, Marilyn Monroe, John Wayne und Bruce Lee in dieser Welt längst verstorben sind, sind ihre Stimmen, Ausdrucksformen und Handlungen noch jetzt im TV zu sehen, ebenso lebendig wie in ihrer Vergangenheit. Wenn bloße Sterbliche dies mit ihrem begrenzten Wissen und ihrer begrenzten Technologie erreichen können, wäre der allmächtige Gott dann nicht in der Lage, dies zu erreichen?
So ist die Frage nach dem eigenen Glauben – das heißt, ob man an die Taufe und das Blut am Kreuz glaubt - wichtiger als sogar die Frage nach seinem Leben und Tod. Warum? Denn je nachdem, ob diese Person an das Evangelium des Wassers und des Geistes glaubt oder nicht, wird sie entweder die Vergebung der Sünde von Gott erhalten oder der Verurteilung der Sünde durch Ihn gegenüberstehen.
Das Gesetz Gottes ermöglicht es uns, unsere Sünden zu erkennen. Und bevor wir vor die Gegenwart Jesu Christi treten, lassen uns Seine Taufe und das Blut an die Vergebung unserer Sünden glauben. Gemessen am Gesetz Gottes kann kein Mensch je sagen, dass er ohne Sünde ist. Aber sobald die Menschen an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, kann nicht mehr gesagt werden, dass sie mit Sünde sind. Das ist so, weil das Gesetz Gottes nicht nur die äußerliche Sünde berücksichtigt, sondern es dringt tief in das Innerste des menschlichen Herzens. Das Gesetz sagt zum Beispiel: “Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.” Auch wenn wir nicht tatsächlich jemanden getötet haben, wenn wir hassen, eifersüchtig oder neidisch sind, sind das Formen unserer mörderischen Gedanken, und das Gesetz sagt uns, dass wir bereits töteten (Matthäus 5:21-22, 27-28).
Außerdem, wenn wir Gottes Gesetz gut hielten und einmal brechen würden, gilt dann, dass wir alles gebrochen hätten. Deshalb muss die Menschheit an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, das vom Herrn gegeben wurde.
Gott hat daher der Menschheit Jesus Christus gegeben, der die Gerechtigkeit Gottes für uns alle nebst dem Gesetz vollendet hat (Römer 3:21). Wer glaubt, dass dieser Christus, der dem Gesetz vollständig gehorcht, getauft wurde, die Sünden der Welt schulterte und am Kreuz starb, kann von all seinen Sünden einfach durch Glauben an diese Wahrheit gerettet werden. Das ist der Bund der Rettung, die durch Glauben empfangen wird (Römer 5:19).
Indem der Teufel unsere Herzen mit den Sünden der Welt beschuldigt, versucht er uns in die Hölle zu ziehen. Aber durch die Fürsprache von Christus, sind diejenigen von uns, die glauben, von ihren Sünden vergeben und treten daher in den Himmel ein. Deshalb heißt es in 1. Johannes 2:1: “Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.”
In diesem Licht wird das ewige Gericht zwischen Himmel und Hölle nicht durch unsere guten oder bösen Werke entschieden, sondern ist davon abhängig, ob wir an die Taufe und das Blut von Jesus Christus glauben oder nicht und ob wir glauben, dass Er Gott ist oder nicht. So ist die wichtigste Wahrheit, dass jeder an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben sollte, während er oder sie lebendig ist.
Unser Herr selbst sagt: “Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben” (Johannes 3:14-16).
Jesus, der von Johannes getauft wurde, um die Sünden der Menschheit auf sich zunehmen und alle Gerechtigkeit zu erfüllen, brachte alle Sünden der Welt ans Kreuz. Diejenigen auf dieser Welt, die an Jesus Christus glauben, sind von all ihren Sünden gerettet. Weil Jesus getauft wurde, um stellvertretend die Sünden der Menschheit zu tragen, und am Kreuz starb, wurde sogar ein mörderischer Räuber wie Barabbas auch gerettet. So kann die Menschheit das Gericht nur vermeiden, indem sie so schnell wie möglich zu Christus zurückkehrt und an Ihn glaubt.
Während des Lebens stehen alle Menschen an einer Kreuzung, an der sie zwischen beiden Wegen zu den entgegengesetzten Bestimmungsorten entscheiden müssen - ewiges Verderben oder ewiges Leben.