Predigten

Thema 15: Der Brief von Paulus dem Apostel an die Galater

[Kapitel 5-1] (Galater 5:1-16) Bleiben Sie in Christus im Vertrauen an das Evangelium des Wassers und des Geistes

(Galater 5:1-16)
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen. Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. Ihr lieft so gut. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Solches Überreden kommt nicht von dem, der euch berufen hat. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig. Ich habe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein. Wer euch aber irremacht, der wird sein Urteil tragen, er sei, wer er wolle. Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben. Sollen sie sich doch gleich verschneiden lassen, die euch aufhetzen! Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet. Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.”


Sind Sie mit Jesus Christus gestorben und auferstanden?

Der Apostel Paulus sagte in Galater 2:19-20: „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.” Wenn wir an dieses Wort glauben, dass wir mit Christus gekreuzigt wurden und Er jetzt in uns lebt, dann sind wir bereits in Ihm gestorben, und unser Herr bleibt und lebt bereits in uns. Christus schulterte alle Sünden, die wir auf dieser Erde begehen, von unseren vergangenen Sünden bis zu unseren gegenwärtigen und zukünftigen Sünden, durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer erhielt, und Er starb am Kreuz und stand wieder von den Toten auf. Jetzt, da unser Herr in uns lebt, hat Er es uns ermöglicht, immer Sein Gebot zu tun. Unser Herr lebt bereits in unseren Herzen als der Heilige Geist und führt uns alle.  
Wenden wir uns Galater 5:6 aus der heutigen Schriftpassage zu: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.”
Unser Herr wirkt in unseren Herzen als der Heilige Geist. Und unser Herr sagt zu uns, dass Er tatsächlich alle unsere Sünden ausgelöscht hat. Wir glauben an den Heiligen Geist, der in unseren Herzen wohnt. Durch Seine Taufe hat unser Herr alle unsere Sünden, die auf dieser Erde begangen wurden, ob vor oder nach der Vergebung der Sünde, auf sich selbst genommen; Er starb an unserer Stelle am Kreuz; Er stand wieder von den Toten auf; und Er hat dadurch alle unsere Sünden ausgelöscht. Wenn wir Glauben an dieses Evangelium aus Wasser und Geist haben, ermöglicht uns der Herr, niemals über all die Sünden zu stolpern, die wir aufgrund unserer Unzulänglichkeiten und Schwächen begehen. Das liegt daran, weil unser Herr uns von all unseren Sünden gerettet hat.


Was brauchen wir jetzt?

Wenn die Bibel hier sagt: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist” (Galater 5:6), bedeutet es, dass alles, was wir brauchen, nur zu glauben ist, dass unser Herr all unsere Sünden aus Seiner Liebe zu uns ausgelöscht hat. Wir sind von Natur aus unzureichend und schwach. Solange wir auf dieser Erde leben, können wir nicht umhin, als unsere Mängel zu offenbaren. Und es ist leicht für uns, von unseren Unzulänglichkeiten und Schwächen gebunden zu werden. Mit anderen Worten, es gibt Zeiten, in denen unser eigener Glaube erschüttert werden kann und wir uns denken: „Wenn ich weiß, wer ich bin, wie könnte ich anderen das Evangelium predigen, weit weniger jemand von Sünde retten?” Wenn wir einen Blick auf uns selbst werfen, neigen wir dazu, uns entmutigen zu lassen und wollen manchmal sogar unsere Glaubensleben aufgeben.
Der Apostel Paulus, der dieselbe menschliche Natur wie wir alle hatte, sagte jedoch: „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir” (Galater 2:19-20). Tatsächlich ist es durch unseren Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes, dass wir jetzt leben. Diejenigen von Ihnen, die an die Taufe Jesu und Sein Kreuz glauben, sind nicht mehr die, die sie in der Vergangenheit waren. Das liegt daran, weil, wenn wir wirklich glauben, dass alle unsere Sünden auf Jesus Christus übertragen wurden, als Er getauft wurde, und dass Er an unserer Stelle am Kreuz starb, wir dann bereits mit Christus am Kreuz gestorben sind und Christus jetzt in uns lebt. Wir sind jetzt neue Kreaturen in Jesus Christus.
Wenn wir wirklich glauben, dass unser Herr bereits alle unsere Sünden mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes ausgelöscht hat, dann können wir glauben, dass der Herr tatsächlich in unseren Herzen lebt. Dieser Glaube ist der Glaube, der uns wiedergeboren macht. Wenn wir diesen Glauben haben, dann können wir genau wie der Apostel Paulus die Arbeiter des Evangeliums Gottes werden.
Gott sagte: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist” (Galater 5:6). Wenn unser Herr tatsächlich alle Ihre und meine Sünden durch die Taufe auf  sich genommen hat und am Kreuz gestorben ist, dann bedeutet dies, dass Sie auch Ihre Sünden an diesem Ort an Jesus weitergegeben haben und mit Ihm gestorben sind; und wenn Christus tatsächlich wieder von den Toten auferstanden ist, dann bedeutet dies, dass wir auch durch unseren Glauben an Jesus Christus auferstanden sind und dieser auferstandene Herr von uns jetzt in Ihrem und meinem Herzen bleibt. Indem wir nun unseren Glauben an die versöhnende Liebe Jesus Christus platzieren, sind wir von all den Sünden dieser Welt befreit worden.
Sie und ich begehen tatsächlich weiterhin Sünde in dieser Welt. Obwohl wir die Vergebung unserer Sünden durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes erhalten haben, bedeutet dies nicht, dass wir keine Unzulänglichkeiten haben. Jeder von uns ist immer noch unzureichend und schwach. Ob wir auf uns selbst schauen oder  andere ansehen, wir sind immer noch unzureichend. Wir wissen sehr genau, dass unsere Mängel nicht nur wenige sind, sondern viele. Wir können jedoch keine Veränderungen in der Zukunft erwarten und binden uns daher häufig an unsere eigenen Schwächen. Wir binden uns, indem wir denken: „Indes ich keinen Zweifel daran habe, dass ich die Vergebung meiner Sünden erhalten habe, bin ich immer noch zu mies. Ich bin so enttäuscht, dass dies ist, der ich bin, auch nachdem ich die Vergebung meiner Sünden erhalten habe.” Und wenn fleischliche Gedanken wie Nebel aufsteigen, fallen wir in Verwirrung, sorgen uns und hinterfragen uns. In 1.Mose 1:2 heißt es: „Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe;.” Wie diese Passage, wenn wir an unsere eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten gebunden sind, werden unsere Herzen alle verwirrt und leer.
Der Herr lebt in unseren Herzen. Weil Jesus einmal auf diese Erde gekommen ist, alle Sünden der Welt ein für allemal auf sich genommen hat, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, und am Kreuz gestorben ist - dass der Herr lebt, bedeutet, dass Er alle unsere Sünden ein für allemal ausgelöscht hat. Wir werden also durch Glauben an diese Wahrheit der Erlösung gerettet, dass unser lebendige Herr all unsere Sünden ausgelöscht hat. Und wir sind nicht mehr durch unsere Schwächen gebunden, sondern leben jetzt durch unseren Glauben an den Herrn, nachdem wir von allen Sünden und Übertretungen befreit wurden.  
Der Herr lebt in unseren Herzen. Wenn dies wahr ist, dann werden wir unweigerlich zu dem Schluss gezogen, dass der Herr tatsächlich alle Sünden unserer gesamten Lebenszeit ausgelöscht hat. Daher befreit uns die Liebe unseres Herrn, die uns von Sünde gerettet hat, nicht nur von all unseren Sünden, sondern auch von all unseren Unzulänglichkeiten und Schwächen.  
Unser Herr bleibt in unseren Herzen als der Heilige Geist. Lebt unser Herr in Ihrem Herzen oder nicht? Er lebt. Ist dann unser altes Selbst schon gestorben oder nicht? Unser altes Ich ist bereits gestorben. Wenn dies der Fall ist, dann sind Sie in Jesus Christus gestorben und wieder auferstanden. Der Herr lebt in den Herzen der Gläubigen an das Evangelium des Wassers und des Geistes, während unser altes Selbst vollständig gestorben ist. Sobald wir unsere Erlösung durch unseren Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes erlangt haben, sind wir immer frei von all unseren Sünden, Unzulänglichkeiten und all unseren  Makeln.
Diese Wahrheit ist unbestreitbar. Alles, was wir jetzt zu tun haben, ist nur an den Herrn zu glauben und Ihm dafür zu danken, dass Er alle unserer Sünden ein für allemal mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes ausgelöscht und uns von allen Sünden der Welt befreit hat. Wenn wir wirklich glauben, dass unser Herr in unseren Herzen lebt, dann bedeutet dies, dass wir von unseren Unzulänglichkeiten gerettet wurden. Auf diese Weise können wir beginnen, Gottes Werk durch Vertrauen in unseren Herrn zu tun.  


Wir sind des Herrn

Der Apostel Paulus sagte: „Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen” (Galater 5:16).
Weil der Herr jetzt in unseren Herzen lebt, ist es für uns selbstverständlich, uns danach zu sehnen, dem Heiligen Geist zu folgen. Es ist der Heilige Geist, der solche Wünsche in unseren Herzen entfacht. Gerade weil unser Herr in unseren Herzen lebt, weckt Er solche Wünsche des Heiligen Geistes in uns. Mit anderen Worten, bei denen, die die Vergebung ihrer Sünden empfangen haben, ist ihr Herzen gezwungen, sich danach zu sehnen, das Werk des Herrn zu tun, das Evangelium zu predigen und dem Herrn zu dienen. Der Geist unseres Herrn ist in die Herzen all derer gekommen, die durch das Evangelium aus Wasser und Geist die Vergebung ihrer Sünden erhalten haben, und dieser Geist inspiriert sie, dem Evangelium des Herrn zu dienen, andere Seelen zu lieben, um das Evangelium ihnen zu predigen und um die Verkündigung des Evangeliums in vielen Arten und Weisen zu unterstützen. Es ist in Zeiten wie diesen, dass Sie und ich durch solche Wünsche des Heiligen Geistes zu wandeln kommen. Der Herr sagt, dass wir dann die Begierden des Fleisches nicht vollbringen werden.
Meine Glaubensgenossen, wir müssen glauben, dass unser altes Selbst bereits mit Christus am Kreuz gestorben ist. Wir müssen glauben, dass der Herr alle Ihre und meine Sünden ausgelöscht hat, alle Sünden, mit denen wir geboren wurden und die wir in unserem Leben aus unseren Unzulänglichkeiten und Makeln begehen, und dass Er jetzt  als der Heilige Geist in unsere Herzen gekommen ist. Wenn Sie diesen Glauben haben, dann sind Sie zu Tode gekreuzigt worden, und nun, da Sie wiedergeboren sind, ist es Christus, der in Ihnen lebt.  Sie haben dann denselben Glauben, den der Apostel Paulus hatte, als er in Galater 2:19-20 bekannte: „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.” Und alles, was Sie jetzt noch tun müssen, ist nur durch Glauben zu leben und darauf vertrauen, dass die Liebe Gottes Sie gerettet hat, so wie die Bibel sagt, dass der Glaube durch die Liebe tätig ist  (Galater 5:6).


Welche Art von Glauben ist der richtige Glaube?

Was ist die Gesamtbotschaft der heutigen Schriftpassage aus Galater Kapitel fünf?
Der Apostel Paulus hatte das Evangelium in der Region Galatien gepredigt, aber es gab dort Gläubige, die durch Ihre Unzulänglichkeiten gebunden waren. Als die Gläubigen der Galater-Gemeinden sich selbst betrachteten, sahen sie, wie unzureichend sie waren, und so gerieten sie in Verzweiflung und fragten sich: „Warum bin ich so elend, wenn ich wirklich an Jesus als meinen Erlöser glaube?” Und dann kamen sie zu dem Gedanken, dass sie körperlich beschnitten werden sollten, um die endgültige Bestätigung als Volk Gottes zu erhalten. Sie dachten: „Wenn ich beschnitten bin, wird mein Herz einen stärkeren Glauben haben.” Da es zu dieser Zeit einige Menschen gab, die sie zur Beschneidung verleiteten, wurden praktisch alle Gläubigen der Galater-Gemeinden bereitwillig beschnitten. Deshalb bemühten sie sich um eine Beschneidung, zusätzlich zum Glauben an Jesus Christus.
Deshalb war der Apostel Paulus verärgert. Er sagte den Galater-Gläubigen: „Obwohl ihr keine andere Wahl hattet, als für alle eure vom Gesetz verurteilten Sünden zu sterben, hat Christus eure Sünden nicht durch die Taufe aufgenommen, ist an eurer Stelle am Kreuz gestorben und ist wieder von den Toten auferstanden?  Hat Christus euch nicht so gerettet und wurdet ihr nicht durch Glauben an diesen Jesus Christus gerettet? Warum habt ihr euch dann wieder an die Rituale des Alten Testamts gebunden?”
Der Apostel Paulus war so wütend und frustriert, dass er sagte: „Ich wollte aber, dass ich jetzt bei euch wäre und mit andrer Stimme zu euch reden könnte; denn ich bin irre an euch” (Galater 4:20). Als Paulus hier sagte, dass er wünschte, er könnte mit andrer Stimme reden, wollte er sagen: „Ich hatte euch als Gottes Volk respektiert, aber jetzt, da ihr euch in die Kinder Teufels verwandelt habt, kann ich euch nicht mehr vertrauen. Ich habe ernsthafte Zweifel an euch.”
Allerdings setze der Apostel Paulus fort zu ermahnen: „Der, der beschnitten ist, ist verpflichtet alle Anforderungen des Gesetzes zu halten. Jeder, der zum Gesetz zurückkehren und durch gerechtfertigt werden will, muss das Gesetz zu 100% vollständig halten. Versucht es, wenn ihr wollt! In Christus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube. Gott hat uns tatsächlich durch Sein Wasser und Blut aus Seiner wohlwollenden Liebe zu uns gerettet, und es durch Glauben  mit unserem Herzen an Jesus Christus, dass wir gerettet worden sind. Alles, was ihr braucht, ist nur dieser Glaube; was macht es aus, ob ihr äußerlich beschnitten seid oder nicht? Warum  versucht ihr, dieses Ritual gemäß dem Gesetz durchzuführen?”
Also diejenigen unter den Galater-Gläubigen, die durch die Schwächen ihres Fleisches gebunden waren, ermahnte der Apostel Paulus so: „Da wir mit Christus gekreuzigt wurden, sind wir nicht mit Christus gestorben? Glaubt ihr wirklich an Jesus? Wenn ihr wirklich an Jesus glaubt, dann glaubt auch, dass, als Jesus eure Sünden auf sich nahm und an eurer Stelle starb, ihr auch gestorben seid. Ihr seid und ich bin gestorben. Sind wir eindeutig mit Christus gestorben oder nicht? Wir sind mit Christus gestorben. Jetzt lebt Christus in mir. Als der Herr  wieder von den Toten auferstanden ist und in unsere Herzen als der Heilige Geist kam, um in uns zu leben, dann gibt es keine Notwendigkeit für euch, durch das Gesetz gebunden zu sein. Ihr müsst euch nicht mehr an eure unzureichenden Taten binden. Ihr seid bereits gestorben. In Christus wurden alle eure Sünden und fatalen Übertretungen mit Ihm verurteilt, weil alle eure Sünden bereits erlassen wurden. Ihr wurdet gerettet. Also bindet euch nicht selbst an eure eigenen Schwächen. Nichts nützt uns, außer der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. Glaubt ihr wirklich an den Herrn? Glaubt ihr wirklich, dass der Herr mein Erlöser und euer Erlöser ist?”
Wenn der Apostel Paulus uns jetzt so fragen würde, wie sollten wir antworten? Wir sollten sagen: „Ja, ich glaube.”
„Glauben Sie, dass der Herr alle Ihre Sünden auf sich genommen hat?”
„Ja, ich glaube, dass der Herr alle meine Sünden geschultert hat.”
„Glauben Sie, dass alle Ihre Sünden auf Jesus übertragen worden sind, als Er getauft wurde?”
„Ja, ich glaube.”
„Glauben Sie, dass Jesus all die Sünden eines jeden in der Welt auf sich genommen hat, an Ihrer Stelle am Kreuz gestorben ist und wieder von den Toten auferstanden ist?”
„Ja, ich glaube.”
Wir haben nichts anderes als einen solchen Glauben. Glaube an das Evangelium des Wassers und des Geistes ist, was wirklich richtig vor Gott ist, nur dieser Glaube rettet uns und nur dieser Glaube setzt uns frei von all unseren Sünden, Schwächen und Unzulänglichkeiten. Es ist wegen diesem Glauben, dass wir von Gott gelobt werden. Kein anderer als dieser ist wahrer Glaube. Dies ist, was der Apostel Paulus verkündete.
Wie ist es mit Ihnen und mir heute? Während Sie und ich in dieser Welt leben, folgen wir nicht immer unserem Fleisch. Manchmal folgen wir dem Fleisch, aber andere Male folgen wir dem Heiligen Geist. Aber was tun Sie, wenn sie sich selbst dabei finden, dem Fleisch zu folgen und Ihre Unzulänglichkeiten entdecken? Tun Sie sich deswegen selbst einsperren? Sie können sich oft einsperren und sich selbst mit den Worten verurteilen:  “Es ist schon so lange her, dass ich die Vergebung meiner Sünden erhalten habe, aber dennoch bin ich immer noch so  elend. Ich bin solch ein Verlierer! Was für ein Narr! Wie kann ich dem Herrn mit so schwachem Fleisch bis zum Ende folgen?  
Meine Glaubensgenossen, während des Lebens in dieser Welt schwanken wir zwischen zwei verschiedene Arten von Werken hin und her. Im alltäglichen Leben schwanken wir zwischen dem Werk des Geistes und dem Werk des Fleisches hin und her. Wir tun dies ständig. Während diejenigen, die nicht wiedergeboren wurden, nicht anders können, als immer in fleischlichen Angelegenheiten vertieft zu sein, schwanken diejenigen, die gerecht sind, zwischen dem Werk des Fleisches und dem des Geistes hin und her. Anders ausgedrückt, selbst die Gerechten werden unweigerlich in das Werk des Fleisches fallen, wenn sie nicht das Werk des Geistes tun. Wir, die Gerechten, können nicht umhin Sünde zu begehen, wenn wir nicht im Geist wandeln.  Aber sollten Sie und ich jeden Tag Bußgebete sprechen, um unsere persönlichen Sünden abzuwaschen? Versuchen Sie jetzt all Ihre Sünden durch Ihre eigenen Bußgebete wegzuwaschen, so wie die Galater-Gläubigen vor langer Zeit versucht hatten, beschnitten zu werden, um die endgültige Bestätigung als Gottes gerettetes Volk zu bekommen? Dies wäre vergleichbar mit der erneuten Rückkehr zum Gesetz.
Der Herr sagte, dass nichts von Nutzen ist, außer der Glaube, der durch die Liebe tätig ist. Es ist durch unseren Glauben, durch Glauben, dass der Herr alle unsere Sünden auf sich genommen hat, am Kreuz gestorben ist und wieder von den Toten auferstanden ist, dass wir unsere Erlösung erlangt haben. Versuchen Sie trotzdem immer noch durch das Anbieten von Bußgebeten ohne Sünde zu werden?
Meine Glaubensgenossen, wenn bestimmte Unzulänglichkeiten Ihres Fleisches aufgedeckt werden, ist das, was Sie tun müssen, zuzugeben, dass dies ist, wer Sie von Natur aus sind. Anstatt zu sagen: „Eigentlich bin ich nicht so”, sollten Sie Ihre grundsätzlich schwache Natur zugeben. Da dies die grundlegende Natur unseres Fleisches ist, können wir nicht anders, als den Wünschen des Fleisches zu folgen, wenn wir nicht im Geist wandeln. So sind wir. Daher sollten Sie sich nicht frustriert fühlen, wenn Sie unbeabsichtigt irgendeine Sünde begehen. Wenn Sie Ihre wahre Natur nicht zugeben, würden Sie sich selbst weiterhin beschuldigen, indem Sie denken: „Dies ist nicht, wer ich wirklich bin; ich sollte solch einen Fehler nicht erneut machen.”
Wenn Sie jedoch erkennen, dass dies Ihr wahres Selbst ist, dann können Sie die Lösung finden. Wenn Ihre Unzulänglichkeiten aufgedeckt werden, sollten Sie zuerst zugeben, dass dies der ist, der Sie wirklich sind. Und dann sollten Sie bestätigen, dass Sie gerettet wurden und zu eine neue Kreatur frei von all Ihren gegenwärtigen Unzulänglichkeiten durch Glauben gemacht wurden, indem Sie glauben, dass Sie mit Christus gestorben sind, dass Er alle Ihre Sünden ausgelöscht hat und dass der Herr jetzt in Ihnen lebt.  
Jetzt, da wir frei von all unseren Unzulänglichkeiten durch Glauben sind, wie sollten wir dann leben?  Wir müssen jetzt gemäß den Wünschen des Heiligen Geistes leben. Wie bereits erwähnt, sind die Wünsche des Heiligen Geistes heilige Wünsche, die Gott in unseren Herzen entfacht. Je mehr wir Gottes Werk durchführen, desto mehr wollen wir solche heiligen Werke tun. Diejenigen, die dem Herrn dienen, wollen Ihm immer mehr  dienen. Obwohl sie es zuerst schwierig finden, wollen sie dem Herrn noch mehr dienen, da sie erkennen, wie wertvoll es ist, Ihm zu dienen. Es ist unbeholfen und sehr schwierig das erste Mal Zeugnis des Evangeliums abzulegen, aber sobald wir uns daran gewöhnt haben, sehnen wir uns noch mehr danach, Zeugnis abzulegen.
Dies ist nichts anderes als der Wunsch des Heiligen Geistes. Alles, was wir tun müssen, ist nur gemäß solcher Wünsche des Heiligen Geistes zu leben. Es gibt keine Notwendigkeit für uns, durch unsere Sünden und Unzulänglichkeiten gebunden zu sein. Wir wurden durch Glauben gerettet. Die heutige Passage sagt uns, dass nichts von Vorteil ist, sondern  „Glaube durch Liebe tätig ist.” Da wir bereits durch Glauben gerettet wurden, was bleibt uns dann noch? Alles, was für uns zu tun bleibt, ist gemäß den Wünschen des Heiligen Geistes zu leben.  
Beschneidung ist ein bestimmtes Ritual des Gesetzes. Aber werden Sie wirklich nur dann Gottes Kinder und gerechte Menschen, wenn Sie Ihre Vorhaut abschneiden? Sie können alle Körperteile abschneiden, die Sie möchten, von den Fingern bis zu den Zehen an den Füßen, aber dies wird Sie nicht gerecht machen. Selbst wenn Sie Ihre Körper ins Feuer werfen, Ihre Seelen werden nicht gerechtfertigt werden.
Wie können wir dann gerecht gemacht werden? Es ist durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist, das Evangelium von Jesus Christus, der durch die Liebe tätig ist, dass wir gerecht gemacht werden.  
Deshalb sagte der Apostel Paulus: „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir” (Galater 2:19-20). Und der Apostel Paulus fuhr fort uns zu sagen, wir sollten gemäß den Wünschen des Heiligen Geistes leben.
Wenn die Bibel uns sagt, wir sollen nach den Wünschen des Heiligen Geistes  wandeln, könnten Sie denken, dass es irgendetwas Spezielles gibt, aber das ist eigentlich nicht der Fall. Der Wunsch Ihres Herzens, dem Evangelium zu dienen, ist genau der  Wunsch des Heiligen Geistes. Das ist des Heiligen Geistes Wunsch. Die Wünsche des Heiligen Geistes sind nicht so anspruchsvoll, wenn wir einen kleinen Wunsch haben, für Gott zu leben, ist alles, was wir nur zu tun haben, nach diesem Wunsch zu leben, da dies der Wunsch des Heiligen Geistes ist. Wenn Christen ein geistliches Leben vor Gott nach den Wünschen des Heiligen Geistes leben, würde ihr Leben vor Ihm mit A+ benotet. Sie werden den Test mit Bravour bestehen. Obwohl wir von den Wünschen des Heiligen Geistes zu den des Fleisches ständig hin und her schwanken, würde unser christliches Leben perfekt abschneiden, wenn wir nach den Wünschen des Heiligen Geistes leben, indem wir auf unser Heil vertrauen. Dies ist, was der Apostel Paulus uns heute sagt.
Deshalb müssen Sie Ihre fehlerhaften Gedanken abschütteln. „Wenn ich so hoffnungslos bin, wie könnte ich dann für andere, für die Gemeinde oder für das Evangelium leben? Ich kann nicht einmal mit mir selbst umgehen.” Sorgen Sie sich bei irgendeiner Gelegenheit so? Sie sind auch so. Aber auch wenn dies sein mag, wer Sie sind, wenn Sie die Tatsache erkennen und glauben, dass unser Herr all die Sünden der Welt, einschließlich Ihrer, ausgelöscht hat, dann können Sie Ihr Glaubensleben dennoch erfolgreich führen. Der Herr wusste bereits, dass Sie solche Sünden begehen würden, und deshalb hat Er alle Ihre Sünden ausgelöscht, einschließlich der Sünden, die Sie selbst nach  Ihrer Wiedergeburt begehen würden.
Hätte der Herr nur die Erbsünde oder Ihre persönlichen Sünden weggenommen, wäre Er weder das Lamm Gottes noch hätte Er vor Seinem Tod sagen können: „Es ist vollbracht.”  Aber Johannes der Täufer hinterließ ein sehr konkretes Zeugnis von Jesus in der Bibel: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” (Johannes 1:29) Durch Glauben an dieses geschriebene Wort, wie es ist, wurden alle unsere Sünden auf Jesus bei Seiner Taufe übertragen, und wir konnten zu Tode gekreuzigt werden und von den Toten in Vereinigung mit Christus wieder auferstehen. Wir sind die gerechten Menschen, die durch das Evangelium des Wassers und des Geistes wiedergeboren wurden.
Meine Glaubensgenossen, haben Sie Sünde oder sind Sie ohne Sünde? Sie haben keine Sünde. Und jetzt glauben Sie, dass Sie Ihre Sünden an Jesus Christus weitergegeben haben, mit Christus gestorben und mit Christus auferstanden sind. Was ist dann jetzt in Ihrem Herzen? Sie haben keine Sünde, sondern nur Glaube, der inmitten der Liebe tätig ist. Meine Glaubensgenossen, es ist durch Glauben, dass wir ohne Sünde gemacht wurden, und es ist durch Glauben, dass wir Gottes Kinder geworden sind. Es ist, weil wir keine Sünde haben, dass wir uns jetzt danach sehnen, Gottes Werk durch Glauben zu tun.
Deshalb müssen Sie von nun an erkennen und glauben, dass es keine Sünde in Ihrem Herzen gibt, und Sie müssen frei von der Knechtschaft Ihres Fleisches werden. Auch wenn Sie in den kommenden Tagen unzureichend sind, müssen Sie den Wünschen des Heiligen Geistes durch Glauben folgen. Obwohl die Wiedergeborenen nicht immerfort in der Lage sind, den Wünschen des Heiligen Geistes zu folgen, möchten sie im Zentrum  ihres Herzens immer noch den Wünschen des Geistes von Natur aus folgen. Ein Hund, der mit seinem Herrn spazieren geht, mag sich einer Mülltonne zuwenden und auf der Suche nach etwas Essbarem daran schnüffeln, aber er kommt bald zurück und folgt seinem Herrn. Auch wenn wir oft zwischen Fleisch und Geist hin und her schwanken, sind wir immer noch gerettete Menschen, die dem Herrn bis zum Ende folgen.
Obwohl wir unzureichend sind, sind wir jetzt ohne Sünde und müssen daher nach den Wünschen des Heiligen Geistes leben. Wenn wir treu in kleinen Dingen arbeiten, je nachdem, wie Gott uns inspiriert,  wird der Herr unsere Herzen dazu bringen,  noch mehr Werke tun zu wollen. Wenn Sie nicht wissen, was zu tun ist, dann führen Sie einfach treu aus, was Ihnen die Gemeinde Gottes anvertraut hat. Wenn wir dem Herrn und dem wahren Evangelium so gut es geht dienen, werden wir wirklich zu aufrechten Christen vor Gott gemacht.
Meine Glaubensgenossen, Gott hat uns Freiheit gegeben, keine Knechtschaft. Gott hat Sie von den Fesseln befreit, die Sie gebunden haben, damit Sie Ihm aus dem Willen Ihres eigenen Herzens folgen, Ihm in Freude folgen und Ihm in Freude dienen können.  Der Herr hat uns durch das Evangelium des Wassers und des Geistes gerettet, damit wir nie wieder durch Sünde oder Gericht gebunden werden.  
So wie einige Menschen in der frühen Gemeindezeit, die das Evangelium von Paulus gehört hatten, beschnitten wurden, um ihre Unzulänglichkeiten zu verbergen, versuchen auch Christen in dieser gegenwärtigen Zeit, ihre Sünden zu verbergen, indem Sie Bußgebete sprechen, wenn sie sündigen. Ist dies der richtige Glaube? Nein, natürlich nicht. Die meisten Christen erkennen jedoch nicht, dass die Sünden der Welt auf Jesus bei Seiner Taufe übertragen wurden, und dies kann nur bedeuten, dass sie nicht wirklich an Jesus glauben. Sie wissen nicht, dass ihr altes Selbst bereits mit Jesus Christus gestorben ist, indem sie sich durch Seine Taufe und Kreuzigung mit Ihm vereinigt haben. Deshalb bieten Sie Bußgebete an. Wenn sie wirklich an Jesus glauben, dann würden sie nicht versuchen, ihre Sünden durch ihre eigenen Bußgebete abzuwaschen.
Heutige Christen, die versuchen, die Vergebung ihrer Sünden zu erlangen, indem sie jedes Mal, wenn sie sündigen, Bußgebete anbieten, sind diejenigen, die von Christus abgeschnitten und weit weg vom Ihm entfernt sind, um unter Fluch und Verdammnis platziert zu werden. Sie sind nicht diejenigen, die wirklich an Christus glauben. Wenn jemand wirklich an Jesus Christus glaubt, dann würde er Gott, selbst wenn er unzureichend ist, tatsächlich für seine Unzulänglichkeiten im Vertrauen an den Herrn danken. Sie und ich müssen Gott dankbar sein, wenn wir unsere Unzulänglichkeiten finden, weil der Herr all diese Sünden durch das Evangelium des Wassers und des Geistes ausgelöscht hat.
Meine Glaubensgenossen, Sie und ich müssen unser Glaubensleben so führen, indem wir Jesus Christus durch Glauben dankbar sind. Sie dürfen niemals zulassen, sich in Bedauernswerte zu verwandeln, die sich selbst binden, nur um zugrunde zu gehen. Einige Gläubige bekennen, dass sie wünschen in die Welt hinaus zu gehen, schöne Kleider kaufen und schöne Dinge sehen wollen und dass es auch viele Dinge gibt, die sie tun wollen. Wenn Sie nach all diesen Wünschen fiebern, müssen Sie erkennen, dass dies eigentlich ist, wer Sie von Natur aus sind. Wenn Sie wirklich neue Kleidung kaufen müssen, dann kaufen Sie Kleidung, um Ihren Wunsch zu stillen. Folgen Sie dem Herrn dann weiter. Ist dies irgendwie eine Sünde? Nein, natürlich nicht. Meine einzige Ermahnung ist, dass Sie nicht in den Begierden ihres Fleisches fallen sollten und durch Ihre Gedanken entmutigt werden, dass dies alles ist, was Sie sind. Das ist nur ein kleiner Teil von Ihnen. Ihr wahres Selbst möchte Gottes Wünschen folgen. Sie mögen unzureichend sein, aber Sie sind immer noch gerechte Menschen. Ich bitte Sie alle, ein klares Verständnis Ihrer Identität zu haben und durch Glauben als Gottes eigene Kinder zu leben.
Auch wenn Sie unzureichend sind, sind Sie dennoch Gottes Kinder, die durch das Evangelium aus Wasser und Geist gerettet wurden. Ich möchte, dass Sie alle dem Herrn folgen und Ihn preisen und ohne Zweifel glauben, dass Sie tatsächlich gerechte Menschen vor Gott sind, Heilige, die ewiges Leben empfangen haben, und die Arbeiter der Gerechtigkeit Gottes. Sie haben sich als solche identifiziert.
Diejenigen von Ihnen, die noch nicht identifiziert wurden, halten dieses Buch Galater für sehr schwer verständlich. Sie können die geistlichen Lehren nicht ganz verstehen. Daher werden sie wahrscheinlich sagen: „Was sagt Paulus? Ich kann nicht verstehen, wovon er redet. Er muss den Menschen nur sagen, dass sie tugendhaft leben sollen, und doch redet er über etwas so Kompliziertes.” Selbst die Theologen wissen nicht genau, warum der Apostel Paulus so wütend auf die Befürworter der Beschneidung in den Gemeinden Galatiens war. Sie erwähnen nur die Definition und Lexika von den Befürwortern der Beschneidung.  
Für die Wiedergeborenen sind Galater, Hebräer und 3. Mose jedoch einwandfrei als einfaches und klares Wort der Wahrheit in ihre Herzen gepflanzt. Wenn die Gläubigen an das Evangelium des Wassers und des Geistes das Wort Gottes lesen, können sie es sehr leicht verstehen, und deshalb wissen sie es und akzeptieren es als die Wahrheit und nehmen es als ihre Nahrung des Glaubens auf.
Weil Gott, unser Vater, uns liebte, sandte Er Seinen Sohn auf diese Erde, taufte Seinen Sohn, um jede Sünde anzunehmen, und kreuzigte Seinen Sohn, um an unserer Stelle am Kreuz zu sterben. Wenn Sie und ich sagen, dass wir an Jesus Christus glauben, bedeutet es, dass wir glauben, dass alle unsere Sünden auf Jesus übertragen worden sind, als Er getauft wurde; dass, als dieser Jesus starb, wir auch starben, und dass, als Er von den Toten auferstanden ist, wir auch auferstanden sind. Und da Gott der Vater uns aus Seiner Liebe Seinen Sohn gab und diesen Sohn für all unsere Sünden verurteilte, ist es durch Glauben an Jesus Christus, dass wir gerettet sind. Weil unsere Seelen nun durch Glauben gerettet wurden, können uns von nun an unsere unzureichenden Taten nicht mehr beunruhigen, und alles, was wir brauchen, ist, dass unser Herz dem Willen Gottes durch Glauben folgt.
Meine Glaubensgenossen, wir sind die Gerechten, die die Vergebung der Sünde erhalten haben. Aber haben Sie trotzdem das Gefühl, jedes Mal, wenn Ihre Unzulänglichkeiten aufgedeckt werden, Bußgebete sprechen zu müssen? „Herr, bitte vergib mir! Ich habe gesündigt. Bitte wasche meine Sünden weg!” Die meisten Christen fühlen heute so, und so geben sie solche Bußgebete beim geringsten Fehlverhalten. Sie können jedoch niemals auf diese Weise von ihren Sünden erlassen werden, egal wie eifrig sie zu Gott beten mögen, ihre Sünden wegzuwaschen.
Die Erlösung durch Jesus wurde bereits vor über 2000 Jahren vollendet, und es ist nur durch Glauben an diese Wahrheit, dass man die Vergebung seiner Sünden empfangen kann. Da diese Erlösung, die Jesus Ihnen durch das Evangelium aus Wasser und Geist gebracht hat, jetzt in Ihrem Herzen weilt, sind Sie selbst von den Sünden, die Sie jetzt begehen, frei. Sie sind auch bereits von all Ihren zukünftigen Sünden gerettet worden. Das ist die Wahrheit. Glauben Sie daran?
Die weltlichen Pastoren neigen dazu, Aufhebens zu machen, wenn sie Predigten ihrer Versammlung predigen. Sie haben keine andere Wahl, als extravagant zu sein, weil sie nichts in ihren Herzen zu predigen haben. Und um die Versammlung für Geld auszubeuten, ist es unvermeidlich, dass sie die Emotionen der Versammlung schüren und sie in einen Rausch versetzen. Wenn solche Pastoren sagen: „Feuer, Feuer, Feuer!” würde ihre Versammlung sagen: „Amen. Halleluja, Halleluja!” Von ihren eigenen Emotionen mitgerissen, leeren die Menschen achtlos ihre Geldbeutel. Das ist, weil ihre Gedanken voller Emotionen sind, dass sie alle desorientiert sind und sie kaum Zeit haben, klar zu denken. Emotional überwältigt geben sie all ihr Geld hin, und wenn dies nicht genug ist, übergeben sie ihre Juwelen und kostbaren Steine. Die Religionsanhänger sind diesen falschen Propheten gehorsam, nicht weil sie einen echten Wunsch haben, dem Herr zu dienen, sondern weil sie kurzzeitig ihren Verstand verlieren.
Sie und ich mögen unzureichend sein, aber wir sind immer noch gerechte Menschen. Wir wurden mit Christus gekreuzigt. Und wir sind wieder auferstanden. Obwohl wir unzureichend sind, sind wir Gottes Kinder. Wir sind gerechte Menschen. Wir sind die Arbeiter der Gerechtigkeit. Wir, die wirklich wiedergeboren wurden, möchten den Wünschen des Heiligen Geistes aus unserem Herzenswunsch heraus folgen und dem Herrn in irgendeiner möglichen Weise dienen.  Alles, was solche Menschen wie wir jetzt tun müssen, ist nur nach den Wünschen des Heiligen Geistes zu leben. Diese Wünsche des Heiligen Geistes werden geweckt, wenn Sie das Werk des Herrn durchführen. Sie werden zu den Wünschen des Heiligen Geistes erweckt, wenn Sie aufhören, nach den Begierden ihres Fleisches zu leben, zur Gemeinde Gottes kommen, wo solche Wünsche des Geistes geweckt werden können, auf das Wort hören und Ihre Herzen mit Gottes Werk vereinen, selbst wenn Sie etwas unzureichend sind.
Wenn Ihre Herzen Gottes Werk tun möchten, ignorieren Sie diesen Wunsch nicht, sondern folgen sie ihm weiterhin, auch wenn er klein ist, und vereinen Sie sich mit Gottes Dienern und Seiner Gemeinde. Sobald Sie dies tun, wird Ihr kleiner Wunsch wie ein Schneeball, der bergab rollt, wachsen. Auf diese Weise werden Sie den brennenden Wunsch entwickeln, für Gott zu leben, Gottes Werk immer mehr auszuführen, und schließlich, ohne es selbst zu merken, zu Gottes großen Arbeitern werden. Egal wie unzureichend wir sein mögen, Gott hat den Heiligen Geist in unsere Herzen platziert. Er ist unser Erlöser geworden, der als der lebendige Gott in uns bleibt, und Er hat uns auch die Wünsche des Heiligen Geistes gegeben, damit wir gesegnete Werke tun können.
Ich danke dem Herrn, dass Er uns solche Wünsche gegeben hat. Ich hoffe und bete, dass Sie alle nach den Wünschen des Heiligen Geistes leben, die in Ihren Herzen erweckt werden. Halleluja!