Sermones

Thema 15: Der Brief von Paulus dem Apostel an die Galater

[Kapitel 6-4] (Galater 6:11-18) Der Herr hat uns nicht nur durch Sein Blut am Kreuz gerettet, sondern durch das Evangelium des Wassers und des Geistes

(Galater 6:11-18)
„Seht, mit wie großen Buchstaben ich euch schreibe mit eigener Hand! Die Ansehen haben wollen mit dem Fleisch, die zwingen euch zur Beschneidung, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden. Denn auch sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz nicht, sondern sie wollen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich dessen rühmen können. Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur. Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!Hinfort mache mir niemand weiter Mühe; denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, liebe Brüder! Amen.”


Paulus Verärgerung

Heute Abend möchte ich im Wort Gottes aus Galater 6:11-18 die Gnade des Herrn mit Ihnen teilen. Wie wir bisher im Wort als auch in dieser Passage gesehen haben, können wir noch einmal sehen, wie die Befürworter der Beschneidung die Gemeinde Gottes in große geistliche Verwirrung gestürzt hatten und wie der Apostel Paulus in den Händen der Befürworter der Beschneidung Schwierigkeiten erlitt, die in diese Gemeinden Galatiens gekommen waren. Deshalb war Paulus verärgert.
Der Apostel Paulus wies zuerst auf die versteckten Motive der Befürworter der Beschneidung hin. Der Grund, warum sie körperliche Beschneidung befürworteten, war ein dreifacher: Erstens, um von den Juden anerkannt zu werden; zweitens, um nicht von ihren eigenen Leuten verfolgt zu werden; und drittens, um sich ihres Glaubens zu rühmen. Deshalb sagte Paulus in Galater 6:12-13: „Die Ansehen haben wollen mit dem Fleisch, die zwingen euch zur Beschneidung, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi verfolgt werden. Denn auch sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz nicht, sondern sie wollen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich dessen rühmen können.”
Wir wissen, dass es heutzutage kaum Christen gibt, die sich körperlich beschneiden lassen wollen, nachdem sie an Jesus glauben. Wenn jemand die körperliche Beschneidung erhalten will, ist alles, was er zu tun hat, nur in ein Krankenhaus zu gehen und eine Summe für eine einfache Operation zu bezahlen. Doch während der frühen Gemeindezeit betonten jedoch Christen, die einen jüdischem Hintergrund hatten, die körperliche Beschneidung. Ob einer körperlich beschnitten war oder nicht, war für die Juden eine äußerst wichtige Frage. Sie glaubten, dass eine körperliche Beschneidung der Beweis dafür sei, dass man Abrahams Nachkomme sei, und so legten sie viel Wert auf die körperliche Beschneidung. Dies bedeutet, dass das Ignorieren der körperlichen Bescheidung ein sicherer Weg war, sich den bösartigen Angriffen der Juden zu öffnen. Deshalb sagte der Apostel Paulus zu den Befürwortern der Beschneidung, dass sie versuchten, der Verfolgung durch die körperliche Beschneidung zu vermeiden.
Zur Zeit der frühen Gemeinde war das Evangelium, an das der Apostel Paulus glaubte und predigte, das Evangelium aus Wasser und Geist, und jeder, der durch Glauben an das echte Evangelium die Vergebung seiner Sünden empfing, war jemand, der bereits geistliche Beschneidung erhalten hatte. Da ein solcher Heiliger bereits von Gott als Gerechter und Sein Kind anerkannt wurde, war es nicht nötig, dass er sich körperliche beschneiden lässt, um zu versuchen, Gottes Kind zu werden. Diejenigen, die die Vergebung ihrer Sünden durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist erhielten, hatten absolut keinen Grund, sich körperlich beschneiden zu lassen.
Im Alten Testament hatte Gott Abraham verheißen: „Ich werde dir so viele Nachkommen geben wie die Sterne am Himmel”, und der Grund, warum Gott dies sagte, war, Abraham zum Vater des Glaubens zu erheben und uns auch zu segnen, durch unseren Glauben an die Wahrheit von Sünde gerettet und so Gottes Volk zu werden. Es ist, weil Abraham an das glaubte, was Gott ihm sagte, konnte er seinen Glauben genehmigt bekommen. Und Gott verhieß dem Abraham und seinen Nachkommen auch: „Abraham, deine Nachkommen sollen beschnitten werden. Ich werde sie als mein Volk anerkennen, wenn sie beschnitten sind.” Diese Beschneidung war tatsächlich ein Schatten der geistlichen Rettung, bei der unsere Sünden ein für alle Mal durch Glauben an das Wort Gottes abgeschnitten und wir zu Gottes Volk werden.
Deshalb sagte der Apostel Paulus: „und das ist die Bescheidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht” (Römer 2:29). Die Beschneidung des Herzens bezieht sich hier auf das Abschneiden unserer Sünden durch den Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist. Der Glaube, der es uns ermöglicht, unsere Erlösung durch geistliche Beschneidung zu erreichen, ist einer, der an die Wahrheit glaubt, dass Jesus Christus uns von unseren Sünden gerettet hat, indem Er sie Sünden der Menschheit  durch das Auflegen der Hände von Johannes dem Täufer angenommen und alle Sünden zum Kreuz getragen hatte, um Sein Blut zu Tode zu vergießen. Geistliche Beschneidung ist die Gnade der Erlösung, die der Heilige Geist unseren Herzen schenkt, wenn wir glauben, dass Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist und uns durch das Evangelium der Wahrheit aus Wasser und Geist gerettet hat. Mit anderen Worten, durch die Taufe, den Tod am Kreuz und die Auferstehung von den Toten hat Jesus unsere Sünden ein für allemal abgeschnitten und sie alle ausgelöscht, und dadurch hat Er Seine Gläubigen, Gottes Volk, ohne Sünde vor dem Vater gemacht und rettete sie geistlich. Dies ist der wahre Glaube an die geistlichen Beschneidung.
Wenn wir unser Glaubensleben betrachten, müssen wir alles in geistlicher Hinsicht betrachten. Jesus Christus kam auf diese Erde und hat uns ein für allemal durch das Evangelium aus Wasser und Geist gerettet. Um uns Menschen von allen Flüchen des Gesetzes zu befreien, damit wir nicht mehr unter der Herrschaft des Gesetzes sind, ist Jesus Christus auf diese Erde gekommen, wurde getauft, ist am Kreuz gestorben, von den Toten auferstanden und hat dadurch all diejenigen von uns, die an Ihn glauben, heil gemacht. Doch trotz der Tatsache, dass Jesus Christus jeden Sünder von allen Sünden der Welt gerettet hat, indem Er auf diese Erde kam, versuchten die Anhänger der Beschneidung immer noch, ihren Glauben durch den Empfang der Beschneidung in ihrem Fleisch genehmigt zu bekommen. Unter ihrem Einfluss erregte die Überzeugung, dass man körperlich beschnitten werden muss, so viel Aufmerksamkeit, dass sie mehr betont wurde als der Glaube an Jesus Christus, der durch das Evangelium aus Wasser und Geist kam. Dies war eine völlig nutzlose Überzeugung.  
Aus diesem Grund begann der Glaube der Gläubigen der frühen Gemeinde abzunehmen, und deshalb tadelte der Apostel Paulus, der entschlossen war, dies niemals zuzulassen, die Befürworter der Beschneidung so streng. Vor diesem Hintergrund müssen wir dann auch den Glauben der heutigen Christen sorgfältig prüfen und überlegen, vor welcher Art von Glauben wir uns hüten sollten.


Der Apostel Paulus fürchtete Verfolgung nicht

Der Apostel Paulus sagte, dass der Grund, warum die Gläubigen in Galatien die körperliche Beschneidung erhalten wollten, darin bestand, sich in ihrem Fleisch zu rühmen und auch Verfolgung wegen der Wahrheit zu vermeiden. Wenn wir den Glauben solcher Befürworter der Beschneidung aus heutiger Sicht betrachten, war er derselbe, wie der Glaube nur an das Blut am Kreuz, nicht wirklich an Jesus Christus, der durch das Evangelium aus Wasser und Geist kam. Heutige Christen denken, dass es für sie in Ordnung ist, einfach in die Gemeinde zu gehen und nur an das Blut am Kreuz zu glauben, ohne  die Vergebung ihrer Sünden zu erhalten, aber dies ist derselbe Glaube wie der der  Befürworter der Beschneidung, die den Glauben von niemanden in Frage gestellt haben, wenn er körperlich beschnitten wurde.
Wenn jemand heute verkündet, dass er durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist Vergebung seiner Sünden erhalten hat, wird er von vielen verfolgt, aber wenn er bekennt, nur an das Blut am Kreuz zu glauben, wird er nicht von irgendwelchen Christen verspottet. Wenn er nur bekennt: „Ich glaube an das Blut am Kreuz. Jesus ist für mich am Kreuz gestorben. Da ich an Jesus Christus als meinen Retter glaube, bin ich einer von Gottes Volk” , dann steht er überhaupt keiner Verfolgung von seinen christlichen Mitsündern gegenüber, die noch keine Vergebung ihrer Sünden erhalten haben.  
Wenn jedoch jemand bekennt, dass er an das Evangelium aus Wasser und Geist glaubt, dann wird er von vielen Christen sofort als Ketzer gehasst. So verwerfen sogar einige der Heiligen, die durch das Hören und Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist wiedergeboren wurden, das wahre Evangelium nach einiger Verfolgung und bekennen schließlich ihren Glauben wie folgt: „Ich glaube an Jesus. Und ich glaube, dass Jesus mich gerettet hat, indem Er gekreuzigt wurde und Sein Blut für meine Sünden vergoss.” Sogar jetzt bekennen viele wiedergeborene Gläubige auf diese Weise, selbst wenn sie in ihren Herzen zugeben, dass das Evangelium des Wassers und des Geistes richtig ist, damit sie nicht geistlich und körperlich verfolgt werden.
So wir ein Mann in der frühen Gemeindezeit als Nachkomme Abrahams anerkannt wurde, wenn er körperlich beschnitten wurde, werden heute diejenigen, die an Jesus als ihren Retter glauben und nur an das Blut des gekreuzigten Jesus glauben, als Gottes Volk anerkannt. Würden dann nicht alle so glauben, da, wenn einer nur an das Blut am Kreuz glaubt, er sich im Fleisch gut zeigen kann und sein religiöser Glauben wird auch von Mitchristen anerkannt? Wenn ein Christ heute sagt, dass er nur an das Blut am Kreuz glaubt, wird er von allen gelobt: „Dieser Mann glaubt an Jesus. Er ist ein richtiger Gläubiger. Er ist kein Ketzer, sondern ein orthodoxer Christ.”
Dies ist, wie es ist, wenn wir die Hauptschriftpassage auf die heutigen Christen anwenden. Und wenn einer mit einem Kreuz um den Hals herumläuft, sieht es ziemlich gut bei ihm aus und bewirkt die Zustimmung, die man als Christ bekommt. Heutzutage wird niemand mehr verfolgt, wenn er nur an das Blut am Kreuz glaubt und ein legalistisches Glaubensleben führt.
Wenn ein Christ jedoch glaubt, dass er durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist völlig ohne Sünde gemacht wurde, dann steht er sicher Verfolgung gegenüber. Das liegt daran, weil sich sein Glaube vom religiösen Glauben unterscheidet, der heute im heutigen Christentum vorherrscht. Doch es sind niemand andere als wir, die  durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes die Vergebung der Sünde empfangen haben, die Gottes wahres Volk sind, die Gerechten, die wahrhaftig von allen ihren Sünden erlassen wurden.
Wir sagen Menschen, dass sie auch an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben müssen. In der Bibel bezieht sich das Wasser auf die Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer im Jordan empfing. Daher verkündet das Evangelium des Wassers und des Geistes die folgende Wahrheit: Jesus, der Sohn Gottes, hat uns gerettet, indem Er  verkörpert im Fleisch auf diese Erde gekommen ist, von Johannes dem Täufer getauft wurde, für unsere Sünden an unserer Stelle am Kreuz gestorben ist und wieder von den Toten auferstanden ist. Trotzdem werden wir von vielen Menschen gehasst, wenn wir sagen, dass wir an die Wahrheit des Evangeliums des Wassers und des Geistes glauben.
Wenn jemand sagt, dass er nur durch Glauben an das Blut am Kreuz gerettet wurde, wird sein Glaube von vielen Leuten angenommen. Selbst solchen Ungläubigen sagen die Leute: „Jeder ist frei an welche Religion auch immer zu glauben. Ich denke, er glaubt an etwas Gutes.” Im Gegensatz zu ihnen mache ich eindringlich klar, dass der Glaube derer, die bekennen, nur an das Blut am Kreuz zu glauben, verdorben ist. Das ist, weil Gott nur den Glauben von jemanden genehmigt, der sagt: „Ich glaube an das Evangelium aus Wasser und Geist.”
So wie die frühe Gemeinde wegen der vielen Befürworter der Beschneidung viele Schwierigkeiten durchgemacht hat, werden auch in dieser Zeit die Augen der Menschen des Glaubens durch diejenigen getrübt, die nur an das Blut am Kreuz glauben und behaupten, ihre Sünden durch ihre eigenen Bußgebete wegzuwaschen. Die heutige Vorstellung, dass einer nur an das Blut am Kreuz glauben muss, ist exakt dieselbe Überzeugung wie die der Befürworter der Beschneidung in der frühen Gemeindezeit. Deshalb werden diejenigen, die nur an das Blut am Kreuz glauben, von niemanden verfolgt, sondern im Gegenteil von allen Religionsanhängern dieser Welt anerkannt.
Der Glaube an das Blut am Kreuz allein wird von vielen angenommen, indem sie  sagen: „Oh, er glaubt also an Jesus. Er ist ein guter Christ, der einer orthodoxen Konfession angehört.” Selbst unter denen, die nur an Jesu Blut am Kreuz glauben, bekennen einige Leute ihren Glauben wie folgt: „Jesus hat mich von Sünde gerettet, indem Er gekreuzigt wurde und Sein Blut vergossen hat. Er hat mich gerettet, indem Er die Verurteilung all meiner Sünden getragen hat.  Ich habe also keine Sünde, da ich an diesen Retter Jesus glaube.” Dies ist das typische Bekenntnis der Evangelikalen. Diejenigen, die so zeugen, werden weder von Menschen der Welt noch von Christen gehasst, sondern leben von allen anerkannt. Sie hören Christen anderer Denominationen sagen: „Oh, sie glauben einfach an Jesus. Sie glauben an Jesus normal und müssen dann gute Christen sein.” Mit anderen Worten, sie ersuchen durch eine derartige Zustimmung Verfolgung zu vermeiden.  
Sagte der Apostel Paulus, man müsse an Jesus glauben und auch beschnitten werden? Tat Paulus sagen, dass unsere Erlösung annulliert würde, wenn wir nicht körperlich beschnitten wären? Nein, hat er nicht gesagt. In der Tat, wenn wir die paulinischen Briefe betrachten, sehen wir, wie oft er vor legalistischem Glauben gewarnt hatte, da es zu seiner Zeit viele gab, die die körperliche Beschneidung betonten. Warum hat der Apostel Paulus dies getan? Es war, weil es derzeit viele gab, die behaupteten, dass Männer körperlich beschnitten werden und auch an Jesus glauben müssten, um Gottes Volk zu werden, und weil eine solche Behauptung  für die Wiedergeborenen jener Tage ein Todesstoß gewesen wäre. In Gottes Augen war ein solcher Glaube eine Mischung aus falschen Lehren, und deshalb konnte der Heilige Geist nicht mit den Lehren der Befürworter der Beschneidung arbeiten. Deshalb stoppte der Apostel Paulus die grassierende Prävalenz der Befürworter der Beschneidung.
Wir müssen begreifen, was der Apostel Paulus im Sinn hatte. Wir müssen genau zuhören, was der Schreiber dieses Buches Galater uns jetzt sagt. Paulus machte zweifelsfrei klar, dass wir niemals durch körperliche Beschneidung zu Gottes Volk gemacht werden. Er sagte in Galater 6:11: „Seht, mit wie großen Buchstaben ich euch schreibe mit eigener Hand!” Dass der Apostel Paulus seinen Brief an die Galater-Gemeinden mit großen Buchstaben schrieb, bedeutete, dass er darauf hinwies, wie falsch es war zu behaupten, man müsse sich körperliche beschneiden lassen. Paulus sagte dann weiter: „Die Ansehen haben wollen nach dem Fleisch, die zwingen euch zur Beschneidung, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden” (Galater 6:12). Diese Passage bedeutet, dass die Befürworter der Beschneidung die Galater - Heiligen zur Beschneidung zwangen, nur um die Anerkennung des Fleisches zu suchen und gleichzeitig Verfolgung zu vermeiden.
Der Versuch, als Gottes Volk anerkannt zu werden, indem man an das Evangelium des Wassers und des Geistes glaubt und dann etwas anderes des Fleisches darüber hinzufügt, ist verdorben. Durch das Buch Galater müssen wir auf die falschen Überzeugungen der heutigen Christen hinweisen und sie korrigieren. Es ist durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes vor Gott, dass wir Sein Volk werden, nicht durch körperliche Beschneidung. Trotzdem waren in den Gemeinden Galatiens sowie in den Gemeinden der anderen Regionen die Befürworter der Beschneidung weit verbreitet und behaupteten während der gesamten frühen Gemeindezeit immer wieder eine solche unsinnige Vorstellung.
Unter denen, die behaupten, an Jesus zu glauben, tragen viele gern eine Kreuzkette um den Hals. Von gewöhnlichen Menschen bis hin zu Filmstars laufen eine Menge Leute mit eine Kreuzkette herum. Sogar einige Prostituierte in Rotlichtvierteln tragen ein Kreuz an einer Halskette. Eventuell ist das beliebteste Modeaccesssoires bei Frauen eine Kreuzhalskette. Ein Kreuz an der Halskette scheint als Symbol zu sein, das ausdrückt: „Ich bin ein Christ.” Wenn die Leute also sehen, dass andere eine Kreuzhalskette tragen, genehmigen sie einander, indem sie denken: „Oh, diese Person ist also ein Christ.” Sie glauben, dass das Blut am Kreuz alles ist, was Jesus Christus für sie getan hat. Wir, die  Wiedergeborenen, müssen uns jedoch vor dem Glauben derer in Acht nehmen, die behaupten, die Vergebung ihrer Sünden durch Glauben nur an das Blut am Kreuz erhalten zu haben.
Wie der Apostel Paulus schrieb: „damit sie nicht um des Kreuzes willen verfolgt werden” (Galater 6:12), missverstehen einige Menschen dies so, dass Paulus nur vom  Blut am Kreuz sprach. Was war der Glaube des Apostels Paulus? Sein Glaube war kein anderer als dieser: „Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt” (Galater 6:14).


Was bedeutet es, wenn der Apostel Paulus sagte, er ist der Welt gekreuzigt worden?

Paulus sagte:  „mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.” Dass Paulus der Welt  gekreuzigt wurde, bedeutet, dass auch Paulus gekreuzigt wurde, denn Jesus Christus hatte  durch Seine Taufe alle Sünden dieser Welt auf sich genommen. Kein anderer als dieser ist der Glaube des Apostels Paulus. Wie Paulus sind wir alle, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, mit Jesus Christus gekreuzigt worden.
Hätte Jesus unsere Übertretungen nicht beim Erhalt der Taufe von Johannes dem Täufer auf sich genommen, dann wäre es für uns  in Ordnung, heute nur an das Blut am Kreuz zu glauben. Tatsächlich hat Jesus jedoch unsere Sünden auf sich genommen, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde und dann gekreuzigt wurde. Daher sind diejenigen, die an diese Wahrheit glauben, auch mit Jesus gekreuzigt worden. Mit anderen Worten, die Welt ist für uns gekreuzigt worden, und wir sind auch für diese Welt gekreuzigt worden und sind mit Christus gestorben. In Jesus Christus ist diese Welt bereits gestorben, und wir haben bereits die Verurteilung der Sünde getragen. So hatte der Apostel Paulus seine Sünden auf Jesus übertragen, indem er an Seine Taufe glaubte, und so wurde er mit Jesus gekreuzigt.
Der Apostel Paulus sagte daher in Galater 6:17: „Hinfort mache mir niemand weiter Mühe; denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe.” Was sind die Malzeichen  Jesu?  Sie verweisen auf die Tatsache hin, dass der Apostel Paulus mit Jesus Christus gestorben und mit Ihm auferstanden war. Deshalb hat der Apostel Paulus immer Gottes Wort im Evangelium aus Wasser und Geist bezeugt.
Als der Apostel Paulus sagte: „Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus” , wurde dies auch auf das Evangelium des Wassers und des Geistes bezogen, das verkündet, dass Jesus der Sohn Gottes und unser Retter ist und dass Er alle unsere Sünden durch die Taufe auf sich genommen hat und dann gekreuzigt wurde. Wir müssen hier begreifen, was Paulus meinte, als er sagte, dass  ihm die Welt gekreuzigt wurde und er auch der Welt gekreuzigt wurde:  Diese Aussage kam aus seinem Glauben, der auf die Taufe von Jesus basiert. Für uns, die wir an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, ist die Welt für uns gekreuzigt und wir der Welt. Und dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, bedeutet, dass Er Sie und mich wieder zum Leben erweckt hat.
Das Evangelium aus Wasser und Geist ist die Wahrheit. Und diejenigen, die an dieses Evangelium der Wahrheit glauben, sind diejenigen, die das Malzeichen dieses Glaubens an Jesus Christus haben. Zu wissen und mit unserem Herzen zu glauben, dass Jesus unsere Sünden durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer empfangen hat, auf sich genommen hat, sie ans Kreuz getragen hat und gekreuzigt wurde, ist dieses Malzeichen zu haben. Und es ist, weil wir tatsächlich so glauben, predigen wir trotz Verfolgung dieses Evangelium, das Evangelium aus Wasser und Geist.
Aber was ist mit den heutigen Christen? Wie glauben die meisten von ihnen? Sie glauben nur an das Blut des gekreuzigten Jesus. Deshalb, wenn wir den Menschen der Welt über das Evangelium des Wassers und des Geistes erzählen, sind sie sofort brüskiert, weil wir merkwürdige Dinge sagen. Im Gegensatz dazu, wenn sie andere sagen hören, dass sie durch Glauben nur an das Blut des gekreuzigten Jesus gerettet wurden, hören sie ohne jeden Vorbehalt zu. Weil diese Christen nur an das Blut am Kreuz glauben, können sie nicht verstehen, wenn ihnen das Evangelium aus Wasser und Geist  gepredigt wird, und sie betrachten es als etwas komplett neues, wenn sie erfahren, dass die Taufe Jesu ein „Vorbild der Rettung” (1. Petrus 3:21) ist.
Wenn jemand Ihnen immer wieder sagt: „Sie werden nur gerettet, wenn Sie sowohl an Jesus glauben als auch körperliche Beschneidung erhalten” , was würden Sie sagen? Würden Sie sagen: „Gut, das ist nicht so schwer, und so mag ich ebenso körperliche Beschneidung erhalten”? Würden Sie nicht der Person sagen, dass sie schauen soll, was tatsächlich im Wort Gottes geschrieben steht? Tatsächlich sollten wir ihr antworten und sagen: „Der Herr hat gesagt, dass wir aus Wasser und Geist von neuem geboren werden müssen; Er hat nicht gesagt, dass wir auch körperlich beschnitten werden müssen.” Wir sollten diese Person zum Wort erwecken, dass, wenn jemand etwas zum Evangelium aus Wasser und Geist hinzufügt oder davon weglässt, ihm Flüche hinzugefügt werden und er von der Gnade der Erlösung ausgeschlossen wird; und wir müssen sie wissen lassen, dass jeder, der versucht, protzend im Fleisch eine gute Figur zu machen, um Verfolgung zu vermeiden, von Gott verflucht wird.
„Sagen Sie dies nur nicht, weil sie Angst haben, Sie würden verfolgt werden, wenn Sie vom Evangelium aus Wasser und Geist sprechen? Das Evangelium des Wassers und des Geistes umfasst sowohl die Taufe Jesu als auch Sein Blut am Kreuz. Hätte Jesus sterben können, ohne vorher getauft worden zu sein?” Wir können so getrost durch unseren Glauben sprechen.  
Da der in unseren Augen unsichtbare Teufel gegen die Wahrheit steht, werden unsere Herzen manchmal bedroht, wenn wir vom Evangelium des Wassers und des Geistes sprechen. Wenn wir wegen solcher Bedrohungen verängstigt sind und Verfolgung fürchten und infolgedessen glauben, dass alles, was wir zu tun haben,  nur allein an das Blut des Kreuzes zu glauben und Beschneidung zu erhalten ist, dann sind wir verflucht, unfähig die Vergebung unserer Sünden zu empfangen. Wenn wir allerdings kühn erklären, dass wir wahrhaftig an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, wird Satan sich ducken und sich zurückziehen. Wenn wir selbst zurückschrecken, um Verfolgung zu vermeiden, wird Satan siegen, aber wenn wir durch Glauben mutig sind, dann wird Satan vor uns zurückweichen.
In Galater 6:15-16 sagte der Apostel Paulus: „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur. Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes!”
Wir, die wiedergeborenen Gläubigen, dürfen nicht versuchen, Verfolgung zu vermeiden. Unabhängig davon, ob wir verfolgt werden oder nicht, müssen wir unseren Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist exakt bekennen. Der Apostel Paulus sagte: „Wenn du beschnitten werden willst, dann lass dich beschneiden. Aber bedenke, dass es nicht durch Beschneidung ist, dass du zu Gottes Volk gemacht wirst. Vielmehr ist es durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist. Nach diesem Glauben macht es keinen Unterschied, ob du beschnitten oder unbeschnitten bist.” Mit anderen Worten, Gottes Friede und Barmherzigkeit werden all denen geschenkt, die glauben, wie Gott es festgelegt hat, ob sie beschnitten oder unbeschnitten sind. Tatsächlich werden diejenigen, die die Erlösung, die Jesus Christus uns gegeben hat, annehmen, gerettet und empfangen Frieden und die Barmherzigkeit Gottes in ihr Herzen. Jeder von uns war daran gebunden, für seine Sünden zu sterben, doch durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes sind wir ohne Sünde und zu Gottes Kindern gemacht worden.
Paulus fuhr fort in Galater 6:17 zu sagen: „Hinfort mache mir niemand weiter Mühe; denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe.” Sogar als der Apostel Paulus verfolgt wurde, bezeugte er die Wahrheit des Evangeliums des Wassers und des Geistes. Obwohl er gehasst und abgelehnt wurde, predigte er weiterhin das Evangelium aus Wasser und Geist.
Der Apostel Paulus war ein Jude. So wurde er nach den Statuten des Gesetzes auch am achten Tag seiner Geburt beschnitten (Philipper 3:5). Die Region Galatiens war jedoch ein Land der Heiden, und deshalb gab es viele Heiden in den Gemeinden Galatiens, die die Statuten der Beschneidung nicht kannten. Da den Heiden der jüdische Brauch der Beschneidung männlicher Babys fremd war, waren diejenigen, die an Jesus glaubten und als Erwachsene in die Gemeinde kamen, augenscheinlich nicht im Fleisch beschnitten.  
Bei solchen Heidenchristen bestanden die Anhänger der Beschneidung unter den Judenchristen darauf, dass sie an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben und auch körperliche Beschneidung erhalten mussten. Am Ende lautete die Formel der Erlösung, die die Anhänger der Bescheidung befürworteten, so: „das Evangelium aus Wasser und Geist + Beschneidung = Rettung.” Mit anderen Worten, es führte zur Entstehung eines von Menschen gemachten falschen Evangeliums der Erlösung. Aus diesem Grund tadelte der Apostel Paulus die Anhänger der Beschneidung streng, indem er ihnen sagte: „Ihr dürft niemals auf der Notwendigkeit der körperlichen Beschneidung bestehen.”
In jüdischen Gemeinden, wo es nur selbstverständlich war, dass jedes männliche Baby am achten Tag seiner Geburt beschnitten wurde, war es vielleicht allzu natürlich, auf die Beschneidung zu bestehen, aber dies von Heiden-Gemeinden zu fordern, war ein extrem gefährlicher Akt, die die Wahrheit des Evangeliums lästerte. Jeder muss die Vergebung der Sünde durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist empfangen. Beharrt man jedoch auf dem zusätzlichen Erfordernis der Beschneidung von den Heiden, um gerettet zu werden, dann verwandelt sich die Beschneidung selbst in eine andere Komponente der Erlösung für sie. Deshalb sollte niemals eine Beschneidung  gefordert werden. Angesichts des soziokulturellen Hintergrunds zu dieser Zeit mag dieses Beharren für manche Menschen nicht so wichtig gewesen sein, aber für andere war es geistlich fatal.
In Korea lehren die Katholische Kirche und die Anglikanische Kirche, dass es in Ordnung ist, Ahnenriten durchzuführen. Genau genommen ist die Durchführung von Ahnenriten jedoch ein schwere Sünde. Wenn einer sich verbeugt, während er Ahnenriten durchführt, verneigt er sich tatsächlich vor Dämonen. Es ist zwar gut, seine Vorfahren zu ehren, aber Opfer darzubringen und sich vor ihnen zu verbeugen, bedeutet Dämonen anzubeten, und daher ist dies absolut eine Sünde. Das ist, weil Gott klar gemacht hat, dass niemand andere Götter vor Ihm haben sollte.
Auf keinen Fall sage ich hier, dass wir die Toten hassen und verfluchen sollen.  Vielmehr sagte ich, dass es eine Sünde ist, sich vor den Toten zu verbeugen, sie als seine Ahnengötter auf einen Podest zu stellen und zu ihnen zu beten, ihm zu helfen und ihn zu segnen.
Jeder, der an Jesus glaubt, sollte dies niemals tun. Es ist etwas ganz Böses. Manche mögen sagen: „In meinem Herzen möchte ich es nicht tun, aber jeder in meiner Familie besteht darauf, dass ich an Ahnenritualen teilnehme, und so tue ich es nur formell.” Obwohl dies zunächst klug erscheinen mag, ist seine Wirkung auf Nichtchristen tödlich. Sie würden denken: „Schaue dir dies an, ein sich selbst bekennender Christ verbeugt sich! Ich vermute, der Glaube an Jesus unterscheidet sich nicht vom Glauben an einen Aberglauben. Das Christentum ist nur eine von vielen Religionen dieser Welt.” Sobald Menschen auf diese verwirrte Art denken, wollen sie nicht einmal an Jesus glauben. Sie betrachten das Christentum im gleichen Licht wie jede andere Religion der Welt, denken, dass es egal ist, ob sie an diese Religion oder jene Religion glauben, und glauben, dass sie das Himmelreich betreten können, indem sie an irgendeine Religion glauben. Infolgedessen sehen sie keinen besonderen Grund, an Jesus zu glauben, und wenn dies geschieht, denken sie, dass Jesus  nicht der einzige Retter aller Menschen sein kann. Was ist das für eine große Sünde? Wir müssen erkennen, dass es eine schwere Sünde ist.
Es gibt keine Notwendigkeit für uns, uns vor den Toten zu verneigen und sollten es auch nicht. Wenn sich ein Christ vor anderen Göttern verneigt, dann entreißt er einem anderen Menschen die Möglichkeit, an den wahren Gott zu glauben. Dies ist eine gewaltige Sünde. Wenn wir an Jesus glauben, aber gleichzeitig auch Ahnenriten durchführen und uns vor unseren toten Vorfahren verneigen, eine Zauberin rufen, um Hexerei zu praktizieren, oder eine Wahrsagerin nach unserer Zukunft befragen, warum sollte dann ein Christ jemals verfolgt werden? Kein Christ würde dann von weltlichen Menschen verfolgt werden. Aber warum tun echte Christen diese Dinge nicht, auch wenn sie verfolgt werden? Weil sie böse Geister nicht anerkennen, sondern nur an Gott glauben. Jeder Christ, der sich vor einem Ahnenaltar beugt, zeigt, dass sein Glaube völlig falsch ist.
Die Bibel sagt, dass Zauberinnen nicht am Leben gelassen werden sollten (2. Mose 22:18). In der Zeit des Alten Testaments tötete das Volk Israel Zauberinnen ohne zu zögern. Eine Zauberin ist jemand, die von einem Dämon besessen ist. Sie ist jemand, die der Teufel zu seine Untergebene gemacht hat. Deshalb sagt das Alte Testament, dass solche Menschen nicht am Leben gelassen werden sollten. Aber interpretieren Sie dies nicht wörtlich, dass Sie Zauberinnen jagen und sie töten sollten. Vielmehr bedeutet dies, dass wir die Präsenz der Zauberin-gleichen Aspekten aus unserem geistlichen Bereich beseitigen sollten. Einige christlichen Führer handeln wie Zauberer oder Wahrsager; sie beten, indem sie ihre Hände auf jemandes Kopf legen und dann prophezeien, was mit ihm geschehen würde. Was für ein Unsinn! Wir sollten solche Menschen aus Gottes Gemeinde vertreiben und uns von solchen Leuten fernhalten.  
Wenn Sie jemand zufällig auffordert, sich vor einen Ahnenaltar zu verneigen, dann sollten Sie Stellung beziehen und deutlich sagen:  „Ich bin ein Christ. Warum bitten Sie einen Christen, sich zu verbeugen?” Es wäre besser, nicht an Jesus zu glauben, als sich  vor irgendeinem bösen Geist zu verbeugen. Ihr Glaube muss beständig sein - wie könnten Sie an dies und das glauben, an alles, was Ihnen begegnet? Wenn Sie an den Buddhismus glauben wollen, dann sollten sie dem folgen, was die buddhistischen Schriften sagen, und wenn Sie an das Christentum glauben wollen, dann sollten Sie wissen, was die Bibel sagt, und gründlich daran glauben. Sie sollten sich niemals vor anderen Göttern verneigen, egal wie viel Druck auf Sie ausgeübt wird. Auch wenn Ihre Eltern dies von Ihnen verlangen, müssen Sie ihnen kühn sagen: „Als jemand, der an Jesus glaubt, kann ich mich niemals verbeugen; mein Gewissen erlaubt dies nicht.”


Welche Art von Glauben ist der Glaube an das Evangelium aus Wasser und Geist?

Meine Glaubensgenossen, es ist falsch, wenn die Gläubigen an das Evangelium aus Wasser und Geist nur für das Blut am Kreuz eintreten und behaupten, allein in diesem Blut am Kreuz Erlösung gefunden zu haben. Wenn einer von ihnen sagt, dass er allein durch Glauben an das Blut des Kreuzes die Vergebung der Sünde erhalten hat, dann sagt er dies nur, um nicht von Menschen verfolgt zu werden. Was bedeutet es, wenn wir bekennen, dass Jesus uns nur dadurch gerettet hat, weil Er gekreuzigt wurde und Sein Blut vergossen hat? Die Taufe Jesu wäre zu unsere Erlösung nicht nötig. Es wäre dann unnötig, das Evangelium des Wassers und des Geistes zu predigen, und es würde genügen, nur das Blut am Kreuz zu predigen. In diesem Fall werden wir auch keiner Verfolgung ausgesetzt sein.
Wenn Sie nur an das Blut am Kreuz glauben, behaupten, ohne Sünde zu sein, auch wenn Ihre Sünden in Ihrem Herzen bleiben, und blind darauf bestehen, dass Sie keine Sünde haben, obwohl Ihre Sünden nicht auf Jesus Christus übertragen wurden, dann haben Sie sich selbst nur in einen weltlichen Religionsanhänger verwandelt. Eine Religion zu praktizieren bedeutet, an einen Gott zu glauben, den man selbst erschaffen hat. Es bedeutet, seinen eigenen religiösen Gründer, seinen eigenen Gott und seine eigenen Lehren zu machen und daran zu glauben. Das ist, was Religion ausmacht. So wie Buddhismus eine Religion ist, so ist auch der Katholizismus eine Religion, wie alle Aberglauben der Welt.  
Doch der Glaube an Jesus Christus, der durch das Wasser und den Geist kam, ist keine Religion. Dies ist nicht etwas aus unserer eigenen Herstellung, sondern es ist das Evangelium der Erlösung, das Gott der Menschheit zuvor mit Seinem Wort versprochen hat und nach Seiner Verheißung erfüllt hat. Es ist, indem wir dieses von Gott erfüllte Evangelium erkennen und glauben, dass wir unser Heil erreichen. Es ist, weil Gott selbst uns gerettet hat, dass wir unser Heil erlangt haben. So zu Glauben ist der wahre Glaube.
Doch in den Religionen der Welt ist es die Menschheit, die ihren eigenen Gott gemacht hat, sie ist es, die ihre eigenen Lehren entwickelt, und es ist die Menschheit, die für sich selbst bestimmt, wie man gesegnet und wie man verflucht wird. Deshalb wird Religion als ein Produkt der Abstraktion, der Todesangst der Menschheit, bezeichnet. Anders ausgedrückt, Religion ist ein Ergebnis menschlicher Gedanken. Im Gegensatz dazu ist die Bibel nicht etwas, das aus den eigenen Gedanken der Menschheit entstanden ist, sondern das Wort der Wahrheit, das Gott uns gegeben hat.  
Der legalistische Glaube der Befürworter der Beschneidung war nichts anderes als religiöser Glaube. Deshalb sagte Paulus: „Warum regt ihr euch über etwas völlig Unbedeutendes wie Beschneidung auf?” Was wichtig ist, ist durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist wiedergeboren zu werden; der Erhalt der körperlichen Beschneidung bedeutet nichts. Allerdings bestanden die Befürworter der Beschneidung fest darauf, dass man die Beschneidung erhalten muss, um einer von Gottes Volk zu werden. Also, beginnend mit dem Buch Römer, verwendete Paulus so viel Tinte, um das Thema der Beschneidung in seinen Briefen anzugehen.
Hätte der Apostel Paulus solch ein Lehre neben dem Evangelium aus Wasser und Geist erlaubt, wäre er nicht verfolgt worden. Gott hätte dann den Apostel Paulus nicht als Sein Instrument benutzt, und dieses Wort der Wahrheit, das von  Paulus  geschrieben wurde, wäre wiederum heute nicht an Sie und mich weitergegeben worden. Da der Apostel Paulus jedoch sagte, dass er die Malzeichen Jesu an seinem Leib trug, bezeugte Paulus seinen puren Glauben trotz Verfolgung noch mehr. Ohne Verfolgung gibt es keine Ehre.Wenn ein wiedergeborener Heiliger versucht, Verfolgung zu vermeiden, kann sein Heil selbst als Resultat gefährdet werden.  
Heutzutage gibt es kaum jemanden, der argumentiert, dass Christen körperlich beschnitten werden sollten, aber es gibt immer noch viele in christliche Gemeinschaften, die behaupten, dass die Vergebung der Sünde allein durch Glauben an das Blut am Kreuz und auch durch das Anbieten von Bußgebet erhalten wird. Infolgedessen bleibt die Sünde  auch in diesem Augenblick in den Herzen unzähliger Christen. Stehen diese Christen dann irgendeiner Verfolgung gegenüber? Nein, sie werden nicht von Menschen der Welt verfolgt.  
Gibt es heutzutage jemanden, der nur deshalb verfolgt wird, weil er an Jesus glaubt? Natürlich sehen diejenigen, die in islamischen oder hinduistischen Regionen leben,  manchmal ihr Leben durch die vorherrschenden Religionen ihrer Gesellschaften bedroht. Wenn in Korea irgendwelche weltlichen Christen bei Gelegenheit verfolgt würden, würde es sich auf eine fade Kritik beschränken, weil die Ahnenriten nicht durchgeführt wurden. Und wenn ein Christ aus einer buddhistischen Familie stammt, dann mag er bedrängt werden, wieder zum Buddhismus zu konvertieren, wobei seine Familie verlangt zu wissen, warum er an das Christentum glaubt, wenn alle anderen in der Familie an den Buddhismus glauben, und darauf bestehen, dass es keine zwei Religionen in einem Haushalt geben könnte. Das Schlimmste, was ihm passieren kann, dass seine Familie  droht, ihn von seinen familiären Bindungen zu trennen.
Die Verfolgung, von der Apostel Paulus sprach, ist nicht auf dieser Ebene. Als er sagte: „Hinfort mache mir niemand weiter Mühe; denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe” (Galater 6:17), sagte er, dass er sich überhaupt nicht wegen der Bedrohung der Welt und den falschen Lehrern fürchtete, die Wahrheit des Evangeliums zu verteidigen. Der Unterschied des Glaubens zwischen Paulus und den Befürwortern der Beschneidung ist riesig. Das ist, warum der Apostel Paulus nicht sagte, dass man körperlich beschnitten werden sollte.  Paulus sagte auch: „Denn auch sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz nicht, sondern sie wollen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich dessen rühmen können” (Galater 6:13).
Worüber rühmten sich die Beschnittenen in ihrem Fleisch? Allein aufgrund des einzigen Zeugnisses der körperliche Beschneidung rühmten sie sich: „Ich bin einer von Gottes Volk. Ich bin ein Nachkomme Abrahams” , und sie versuchten, ihren Glauben durch dieses eine Merkmal zu unterscheiden. Aber ist körperliche Beschneidung etwas, auf das man stolz sein kann? Wie drückt sich der wahre Glaube in unseren Herzen aus? Er wird durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist ausgedrückt, aber das Volk Israel billigte Glauben aufgrund des Zeichens der körperlichen Beschneidung.
Heute sehen wir, dass jeder, der sagt, dass er nur an Jesu Blut am Kreuz glaubt, von allen anerkannt wird. Viele Menschen heutzutage bringen ihren Glauben mit einer einzigen Kreuzhalskette zum Ausdruck. Wenn Menschen jemanden mit einer Kreuzkette sehen, gehen sie automatisch davon aus, dass er ein Christ ist. Doch ohne eine Kreuzkette um den Hals kann jedoch niemand sagen, ob er ein Christ ist oder nicht. Wenn wir das Evangelium aus Wasser und Geist predigen und betonen, sagen uns Christen, die nicht an dieses Evangelium glauben: „Sie glauben an Jesus, aber auf einer besonderen Weise” und sind sofort auf der Hut. Mit anderen Worten, sie denken sich: „Was dieser Mann sagt, ist richtig, aber er ist anders als ich und die anderen Christen. Was dieser Mann glaubt, könnte ein bisschen zu gefährlich sein. Es könnte etwas problematisch sein. Also sollte ich vorsichtig sein.” Wenn dies passiert, werden die wiedergeborenen Heiligen von den Christen, die die Vergebung der Sünde nicht erhalten haben, abgelehnt und verfolgt, alles wegen ihres Glaubens an das Evangelium des Wassers und des Geistes.


Wurden Sie verfolgt, weil Sie an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben?
 
„Ich glaube an Jesus. Ich glaube an den gekreuzigten Jesus. Er hat mich gerettet, indem Er Sein Blut vergossen hat.” Wurden Sie jemals für diesen Glauben verfolgt? Als Sie so glaubten, wurden Sie nicht verfolgt. Im Gegenteil, Sie wurden von vielen anerkannt. Jetzt jedoch, da wir durch den Glauben an die Wahrheit des Evangeliums des Wassers und des Geistes die Vergebung unserer Sünden erhalten haben, werden wir verfolgt, wenn wir dieses Evangelium der Wahrheit predigen.  
Menschen sagen ohne zu zögern: „Wie könnte ich als Christ sagen, dass ich keine Sünde habe, wenn ich täglich sündige? Ich bin daher ein Sünder. Und ich werde für immer ein Sünder bleiben. Ich werde als Sünder zum Herrn gehen. Da der Herr gesagt hat, dass Er gekommen ist, um Sünder zu rufen, werde ich als Sünder zum Herrn gehen.” Diejenigen, die so glauben, billigen den Glauben des anderen mit den Worten: “Wow, dein Glaube ist exakt der gleiche wie meiner!”
Wenn man jedoch nicht so glaubt, sondern seinen Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist platziert und sagt: „Als Jesus auf diese Erde kam und von Johannes dem Täufer getauft wurde, wurden alle Sünden dieser Welt und alle meine Sünden auf Jesus übertragen; als Jesus zu Tode gekreuzigt wurde, wobei Er die Sünden dieser Welt  schulterte, starb auch ich dort; und als Jesus wieder von den Toten auferstanden war, bin ich auch auferstanden” , zeigen sie ihm die kalte Schulter und verfolgen ihn. Mit anderen Worten, wenn wir sagen, dass wir von all unseren Sünden durch Glauben an Jesus als unseren Erlöser befreit wurden, der durch das Wasser und Geist gekommen ist und uns gerettet hat, sind Menschen wachsam und denken bei sich: „Obwohl dieser Mann an Jesus glaubt, glaubt er eher eigenartig. Ich kann Ketzerei von ihm riechen.” Ist dies nicht der Fall, meine Glaubensgenossen? Das passiert tatsächlich. So werden wir, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, von denen verfolgt, die nicht wie wir glauben.
Wie Sie sehr wohl wissen, sind durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist mit unseren Herzen alle unsere Sünden verschwunden. Weil der Herr bereits alle unsere Sünden ausgelöscht hat, können wir von Gott durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist genehmigt werden. Anders ausgedrückt, da Jesus alle unsere Sünden ausgelöscht hat, haben wir keine andere Wahl, als zu glauben. So ist es durch das Evangelium aus Wasser und Geist, dass wir die Vergebung unserer Sünden erhalten. Das Evangelium des Wassers und des Geistes ist die Wahrheit der Erlösung, die Gott uns gegeben hat, aber diejenigen, die jetzt nur Jesus Blut am Kreuz predigen, sind in ihrem Glauben unzureichend. Ihre Herzen bleiben daher immer noch mit Sünde.
Wie gehen wir mit den Sünden um, die wir begehen, nachdem wir an das Evangelium aus Wasser und Geist geglaubt haben? Diejenigen, die durch den Glauben an das wahre Evangelium wiedergeboren wurden, bekennen diese Sünden vor Gott und bekräftigen, dass Jesus sie bereits mit dem Evangelium aus Wasser und Geist ausgelöscht hat. Und dann kommen sie erneut mit einem guten Gewissen zu Gott.  
Im Gegensatz dazu, wenn diejenigen, die nicht wiedergeboren sind, Sünde begehen, versuchen sie, diese Sünde durch ihre eigenen Bußgebete vergeblich abzuwaschen, und deshalb bleibt Sünde weiterhin in ihrem Gewissen. Da das Gewissen nicht getäuscht werden kann, kann man niemals mit gutem Gewissen bekennen, dass man ohne Sünde ist, es sei denn man hält den Beweis fest, dass seine Sünden auf Jesus übertragen wurden, als Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Bei jedem, der nicht an das Evangelium aus Wasser und Geist glaubt, weist das eigene Gewissen darauf hin, dass es Sünde in seinem Herzen gibt. Niemand kann jemals sein eigenes Gewissen täuschen.
Es ist, weil Menschen nicht an das von Gott gegebene Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, dass sie Sünder bleiben. Es ist, weil sie gegen diese Liebe stehen, die Gott uns gegeben hat, dass sie als schreckliche Sünder in die Hölle geworfen werden. Diejenigen, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, werden von ihren Sünden erlassen und gerecht gemacht, um in den Himmel einzutreten, aber diejenigen, die nur an das Blut am Kreuz glauben und es predigen, werden in die Hölle geworfen, denn ihre Sünden bleiben in ihren Herzen intakt. Heute nur an das Blut am Kreuz zu glauben und nur Bußgebete zu predigen, kommt einer Täuschung des eigenen Gewissens gleich. Diejenigen, die nur Bußgebete zusammen mit dem Blut am Kreuz predigen, führen andere dazu, diese Lüge auch zu akzeptieren. Die Verurteilung, die in ihrem Gewissen ist, wird vollständig an diejenigen weitergegeben, die sie hören.  
Wenn wir also vom Evangelium Gottes sprechen, sollten wir daher Folgendes predigen:  „Alle von uns konnten nicht umhin, als für unsere Sünde zu sterben und in die Hölle geworfen zu werden. Wir alle waren Sünder von unserer Geburt an. Und wegen unserer Sünden haben wir uns weit weg von Gott entfernt. Aufgrund dieser Sünden entstand eine riesige Kluft zwischen Gott und uns. Was uns zu Gott zurückbringt und uns wieder mit Ihm verbindet, ist nichts anderes als das Evangelium aus Wasser und Geist.
Heutige Christen glauben jedoch, dass es das Blut am Kreuz ist, das unsere entfremdete Beziehung zu Gott wiederherstellt. Sie betrachten das Symbol des Kreuzes als alles, worum es im Christentum geht. So sagen sie, dass man gerettet wird, indem man die versöhnende Kraft des Blutes Jesu Christi in sein Herz aufnimmt, gemäß den vier geistlichen Gesetzen, die von Missionsorganisationen wie dem CCC (Campus Crusade for Christ) befürwortet werden.  Obwohl das Symbol des Kreuzes einen Religionsanhänger mit einem anderen verbinden mag, kann es jedoch niemals die Sünde beseitigen, die uns Menschen von Gott trennt. Solch ein Glaube ist nur trügerisch.
Wenn einer die Tatsache auslässt, dass Jesus Christus getauft wurde, was das Auflegen der Hände des Alten Testaments auf die Opfertiere entspricht, und nur das Blut von Jesus Christus predigt, dann predigt er eine Religion aus seiner eigenen Herstellung. Der Herr kam auf diese Erde und hat uns ein für allemal durch das Evangelium der Wahrheit aus Wasser und Geist gerettet. Er hat uns nicht nur durch das Wasser von allen Sünden gerettet, noch hat Er uns nur durch das Blut am Kreuz gerettet, sondern Er uns sowohl durch Sein Wasser als auch durch Sein Blut gerettet (1. Johannes 5:6). Gerade weil der Herr von Johannes dem Täufer getauft wurde, um Ihre und meine Sünden auf sich nehmen, dass Er gekreuzigt wurde. Und Er ist von den Toten auferstanden und hat uns vollkommen gerettet. So ist es durch das Evangelium des Wassers und des Geistes, dass der Herr uns ein für allemal gerettet hat.
Wenn wir bekennen, an Jesus zu glauben, dürfen wir nicht nur an das Blut vom Kreuz glauben. Wir müssen an Jesus glauben, der sowohl durch Wasser und durch Blut kam (1. Johannes 5:6). Ebenso müssen wir, wenn wir Gottes Evangelium predigen, es klar, korrekt und exakt predigen. Und wenn wir das Evangelium aus Wasser und Geist bezeugen, müssen wir zuerst selbst daran glauben und es dann anderen so weitergeben, wie es ist. Unabhängig davon, ob Menschen dieses Evangelium annehmen oder nicht,  unsere Priorität ist es, mit unserem Herzen daran zu glauben, wenn wir es predigen.
Wenn wir das Evangelium aus Wasser und Geist predigen und die Leute es nicht annehmen, nachdem sie uns einmal gehört haben, müssen wie es ihnen wieder und wieder und ausführlicher erklären. Wenn wir nur das Blut vom Kreuz predigen, anstatt das Evangelium aus Wasser und Geist, dann kann ein Zuhörer, egal wie er auch versuchen mag, richtig zu glauben, nicht von Sünde gerettet werden. Wie könnte jemand von Sünde gerettet werden, wenn einer Gottes wahres Evangelium nicht richtig predigt? Kann jemand durch sein eigenes Evangelium gerettet werden, dass er selbst aus seinen eigenen Gedanken gemacht hat?
Die Bibel sagt: „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi” (Römer 10:17). Wenn nicht diejenigen, die das Wort Gottes predigen,  das Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist predigen, wie könnte dann jemand anderes seine wahre Errettung empfangen? Es ist unmöglich. Aus diesem Grund, meine  meine Glaubensgeschwister, müssen die Prediger des Evangeliums aus Wasser und Geist ihren Glauben bewahren und ihn auf der ganzen Welt verbreiten. Wenn wir unseren Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist aufgeben, dann wird diese Welt eigenständig umkommen
Lassen Sie mich es Ihnen deutlich machen, denn ich glaube an das Evangelium aus Wasser und Geist: Es ist absolut nicht wahr, dass man gerettet werden kann, unabhängig davon, ob man an das Evangelium aus Wasser und Geist glaubt oder nicht.  Es ist nie der Fall, dass Menschen irgendwie gerettet werden, egal ob wir das Evangelium aus Wasser und Geist predigen oder nicht. Wenn wir selbst durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist gerettet wurden, dann müssen wir dieses wahre Evangelium unfehlbar nach unserem Glauben predigen, denn nur dann können diejenigen, die uns hören, die Vergebung der Sünde empfangen, indem sie so glauben wie wir tun.  Wenn jedoch ein Zeuge nicht das Evangelium des Wassers und des Geistes predigt, dann können seine Zuhörer niemals die Vergebung der Sünde empfangen, egal wie oft sie ihn hören.
Viele Leser unserer Bücher senden uns ihre Zeugnisse aus dem Ausland und sagen, dass sie durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist die Vergebung der Sünde erhalten haben. Was genau bezeugen sie? Sie bezeugen, dass sie durch die Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer empfangen hat, und das Blut, das Er am Kreuz vergossen hat, gerettet wurden. Jesus Taufe und Sein Blut am Kreuz sind miteinander verknüpft. Das in der Bibel offenbarte Evangelium des Wassers und des Geistes ist kein Evangelium, das uns dazu aufruft, nur an das Blut am Kreuz zu glauben. Dieses Evangelium aus Wasser und Geist ist nicht etwas, das wir selbst gewebt haben. Da das gute Gewissen des Glaubens in Ihrem und meinen Herzen ist, kann keiner von uns lügen oder täuschen. Diese Evangelium der Wahrheit ist das Evangelium „nach der Schrift” (1. Korinther 15:1-4).
Als Gott uns Menschen schuf, hat Er uns nach seinem Bild geschaffen. Das ist, wie Er uns geschaffen hat, nicht nur in der äußeren Erscheinung, sondern auch unser inneres Wesen. Für unser inneres Selbst gab Gott uns das Gewissen, und eine Eigenschaft dieses Gewissens ist Gottes Gerechtigkeit. Wir können also niemals unser eigenes Gewissen täuschen. Ob Sie an das Evangelium aus  Wasser und Geist glauben oder nicht, ist eine Frage Ihres Gewissens. Es ist, wenn unsere Gewissen die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist kennt, werden wir von unseren Sünden befreit. Als der Herr getauft wurde, nahm Er die Sünden unseres Gewissens auf sich. Hätte der Herr nicht auch nur 0,01 Prozent unserer Sünden auf sich genommen, dann würde unser eigenes Gewissen niemals in der Lage sein, zu sagen, dass wir ohne Sünde sind. Diejenigen, die ihr Gewissen täuschen, täuschen sich selbst.
Deshalb sagt die Bibel, dass, wenn Menschen nach der zweiten Auferstehung vor Gottes Thron des Gerichts stehen, sie Rechenschaft für alles vor Gott geben müssen (1. Petrus 4:5). Mit anderen Worten, all diejenigen, die Sünde in ihrem Herzen haben, werden selbst offen mit den Worten bekennen: „Ich habe Sünde in meinem Herzen. Ich muss in die Hölle geworfen werden.” Im Gegensatz dazu wird das Gewissen der Wiedergeborenen sagen: „Ich glaube, dass der Herr alle meine Sünden mit dem Evangelium aus Wasser und Geist ausgelöscht hat. Also habe ich keine Sünde. Ich glaube, dass der Herr all meine Sünden auf sich genommen und all ihren Sold bezahlt hat, als Er auf diese Erde kam, getauft wurde, am Kreuz starb und wieder von den Toten  auferstand.” Wenn einer an das Evangelium aus Wasser und Geist glaubt, ist es daher, dass sein gutes Gewissen sich freut. Das Evangelium des Wassers und des Geistes ist genau die Wahrheit, die Jesus erwähnte, als Er sagte: „und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen” (Johannes 8:32).
Unser Glaube ist ein echter Glaube. Wir glauben nicht an menschengemachte Lehren. Deshalb weist der Apostel Paulus in Galater, Kapitel eins wiederholt darauf hin, dass das Evangelium nicht von Menschen ist, sondern von Gott selbst, indem er sagt: „Denn ich tue euch kund, liebe Brüder, dass das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht von menschlicher Art ist. Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi” (Galater 1:11-12). Durch Glauben an die Wahrheit haben wir mit gutem Gewissen unsere Erlösung  erreicht.
Es steht geschrieben: “Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen” (Matthäus 3:15). Jesus kam auf diese Erde, um uns zu retten. Als Jesus 30 Jahre alt wurde, wurde Er von Johannes dem Täufer getauft, und drei Jahre später starb Er am Kreuz und stand von den Toten wieder auf und erfüllte so alle Gerechtigkeit, die uns rettet. Mit anderen Worten, Gott tat, was richtig für uns ist. Er sandte Seinen Sohn auf diese Erde, und indem Er Seinen Sohn taufen ließ, ließ Gott all Ihre Sünden und meine auf den Sohn übergeben. Wurden nicht die Sünden der Menschheit auf Jesus übertragen, als Er getauft wurde? Natürlich wurden sie.
Jetzt müssen Sie mit gutem Gewissen an dieses Evangelium der Wahrheit glauben. Nach unserem eigenes Gewissen waren wir alle eindeutig mit Sünde, und wir waren alle an die Hölle gebunden. Um jedoch alle Ihre Sünden und meine auf sich zu nehmen, wurde Jesus von Johannes dem Täufer getauft. Als Jesus Seine Taufe empfing, wurden unsere Sünden auf Ihn übertragen oder nicht? Sie wurden weitergegeben. Es ist, weil unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden, dass Er die Sünden der Welt ans Kreuz trug, gekreuzigt wurde und Sein Blut zu Tode vergoss. Und von den Toten am dritten Tag auferstanden, ist Er unser ewiger Retter geworden.
Das Evangelium aus Wasser und Geist offeriert nicht eine Erlösung, die nicht einmal unser eigenes Gewissen erkennen kann. Ihr Gewissen und meines gibt zu, dass Gott uns durch das Evangelium aus Wasser und Geist gerettet hat. Wie ist es dann? Können Sie jetzt das Evangelium des Wassers und des Geistes in Ihrem Gewissen anerkennen und haben Sie deshalb tatsächlich die Vergebung Ihrer Sünden empfangen, wurden ohne Sünde mit einem guten Gewissen?  
Jeder von uns hat sein eigenes Gewissen. Als der Apostel Paulus in Galater 6:18 sagte: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, liebe Brüder!”, bedeutet dies, dass Paulus die Gnade Jesu Christi im Gewissen unseres Herzens wollte. Was dann ist die Gnade unseres Herrn Jesus Christus? Es ist das Evangelium aus Wasser und Geist, das Evangelium, das uns von Sünde gerettet hat. Dies ist, was Paulus in unserem Geist haben wollte. Das Evangelium des Wassers und des Geistes muss in unseren Herzen sein. Dies mit dem Kopf zu wissen, mit dem Herzen daran zu glauben, es mit den Lippen zu bekennen und es in unserem Leben zu folgen - dies ist der wahre Glaube.  
Meine Glaubensgenossen, glauben Sie mit Ihrem Herzen an diese Wahrheit?  Erkennen Sie das Evangelium aus Wasser und Geist mit gutem Gewissen an? Das Evangelium aus Wasser und Geist ist die echte Wahrheit. Dies ist genau die Wahrheit, die der Apostel Paulus bezeugte. Das Buch Galater spricht davon, vom ersten bis zum letzten Kapitel.
Wie schwer muss es für den Apostel Paulus gewesen sein, den Heiden das Evangelium zu predigen? Aufgrund seiner treuen Hingabe kamen die Heiden zum Glauben an diesen Jesus Christus, der durch das Wasser und den Geist kam. Paulus predigte das Evangelium aus Wasser und Geist so wie es ist: „Jesus ist Gott selbst. Obwohl Er völlig sündlos ist und nie gesündigt hat, kam Er auf diese Erde und nahm alle unsere Sünden auf sich, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Tragend die Sünden der Welt durch die Taufe, wurde Jesus zu Tode gekreuzigt, aber Er ist von den Toten auferstanden. Deshalb wird jeder, der an diesen Jesus glaubt, von all seinen Sünden erlassen und ein Kind Gottes werden.”
Als der Apostel Paulus den Heiden von Jesus Christus Zeugnis gab, entstanden  Gläubige unter den Heiden. „Ich war in der Tat an die Hölle gebunden, aber der Sohn Gottes hat mich gerettet, indem Er für mich auf diese Erde gekommen ist, getauft wurde, am Kreuz starb und wieder von den Toten auferstanden ist.” So glaubten auch die Heiden mit ihrem Herzen an das Evangelium aus Wasser und Geist.
Wenn jedoch einige Gläubige zu diesen neuen Heiden-Gläubigen sagen würden: „Ihr müsst beschnitten werden! Lasst sehen, ob ihr beschnitten seid oder nicht! Wenn Ihr nicht beschnitten seid, seid ihr nicht Gottes Volk. Also erhaltet die Beschneidung!“, wie könnten die Heiden nicht dann verwirrt werden? Dies ist so schädlich für die Verbreitung des Evangeliums. Solche falschen Lehren verderben die Wahrheit, dass Jesus Christus auf diese Erde gekommen ist und uns durch das Evangelium aus Wasser und Geist gerettet hat. Das Beharren auf Beschneidung war in der Tat ein fataler Schlag für das Bestreben des Apostels Paulus, das Evangelium unter den Heiden zu predigen.
Damals geriet die Gemeinde in so viel Verwirrung, dass der Apostel Paulus enorm kämpfte, um sie auf richtig wieder zu stellen. So können Sie und ich jetzt dieses Wort der Wahrheit sehen.
Und wir haben auch erkannt, dass das Befürworten nur des Blutes anstelle der Beschneidung die Gemeinde jetzt in diesem Zeitalter Verwirrung stürzt. Was also sollten Sie und ich in diesem gegenwärtigen Zeitalter tun, als diejenigen, die wiedergeboren wurden? Wir müssen an Jesus Christus glauben, der durch das Wasser und den Geist kam, Ihn predigen und das wahre Evangelium verteidigen. Wir dürfen nicht nur den gekreuzigten Jesus verkünden. Vielmehr müssen wir über Jesus Christus lehren, der alle  Sünden der Menschheit ausgelöscht hat, indem Er durch Wasser und Geist gekommen ist,  diesen Jesus Christus bezeugen und an diesen Jesus Christus glauben.
Wenn es keine Ursache gibt, dann gibt es keine Wirkung. Gibt es irgendeine Wirkung ohne Ursache? Als Gott dieses Universum machte, als Er Sie auf diese Erde geboren werden ließ, tat Er nur sagen: „Ich habe dich zufällig erschaffen”? Nein, die Bibel sagt, dass Er noch vor Grundlegung der Welt geplant hatte, uns in Christus zu Seinem Volk zu machen, und dass Er uns gerettet hat, indem Er Jesus Christus gesandt hat (Epheser 1:4). Hätte Gott uns angesichts dessen dann einfach nachlässig den Abschluss unserer Erlösung gegeben, und nur das Blut am Kreuzes als Antwort darauf hingewiesen?   
Ohne die Taufe Jesu gibt es auch kein Kreuz. Mit anderen Worten, das Evangelium nur des Kreuzes ohne die Taufe Jesu ist nicht die Wahrheit. Wir müssen richtig wissen und richtig glauben. Ich weiß, dass Sie das Evangelium aus Wasser und Geist richtig verstehen und daran glauben. Wenn wir Paulus Wunsch verstehen, wollen wir dann auch so predigen, wie Paulus predigte.
Anstatt eingebildet zu sein, einander zu provozieren, sich gegenseitig zu beneiden oder miteinander zu streiten, bitte ich Sie, von ganzem Herzen an das zu glauben, was der Herr Ihnen gegeben hat, es in seiner ganzen Reinheit zu predigen und von ganzem Herzen dafür dankbar zu sein.
Möge Gott, der durch das Wasser und den Geist gekommen ist, Sie alle segnen.