Predigten

Thema 16: Das Evangelium nach Johannes

[Kapitel 2-2] (Johannes 2:5) Wir können die Segnungen von Gott nur schmecken, wenn wir dem Wort Gottes gehorchen

(Johannes 2:5)
„Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.”


Jesus war zu einem Hochzeitsfest eingeladen

Wenn wir uns das Wort in Johannes 2 ansehen, sehen wir, dass Jesus zu einer Hochzeit in Kana, einer Stadt in Galiläa, eingeladen wurde. Jesus nahm mit Seinen Jüngern und Maria, Seiner irdischen Mutter, an der Feier teil. Die Hochzeitsfeier war wahrscheinlich sehr voll mit Gästen, da die Diener bestürzt waren, weil ihnen der Wein ausgegangen war. „Was sollen wir deswegen tun? Es gibt so viele Gäste hier. Was sollen wir tun?” In diesem Moment sagte Maria etwas Erstaunliches. Sie sagte zu den Dienern: „Was er euch sagt, das tut” (Johannes 2:5). Maria sagt dies den Dienern mit Jesus im Sinn.  
Wie Sie wissen, ist Jesus nicht der Sohn Marias im geistlichen Sinne. Jesus verwendete den Leib Marias vorübergehend als Mittel, um in diese Welt zu kommen. In Lukas, Kapitel 1 sehen wir, dass eines Tages einer jüdischen Jungfrau ein Engel erschien und zu ihr sagte: „Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!” (Lukas 1:28) Diese Jungfrau war Maria. „Gesegnete Maria! Ein Baby wird durch dich geboren werden. Nenne Ihn Jesus!” Offensichtlich machte dies im weltlichen Sinn keinen Sinn. Also antwortete Maria: „Wie soll das zugehen? Ich weiß von keinem Mann. Wie kann ich dann ein Kind gebären?” Der Engel Gabriel sagte jedoch: „Deine Verwandte Elisabeth ist auch durch das Wort Gottes schwanger geworden. Durch deinen Leib wird das Jesuskind, der Retter, geboren werden.”
Dies war die Erfüllung des Wortes Gottes durch Maria, das von Jesaja etwa 700 Jahre vor der Geburt Jesu prophezeit wurde. Nachdem Maria alles so gehört hatte, nahm Maria das durch den Engel überbrachte Wort in ihrem Herzen an und sagte: „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast” (Lukas 1:26-38).
Maria brachte 10 Monate nach der unbefleckten Empfängnis das Jesuskind zur Welt. Als das Jesuskind geboren wurde, kamen neben den Hirten auch die drei Könige des Orients. Die Engel vom Himmel sangen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens” (Lukas 2:14). Maria erlebte viele von Gottes Wunderwerke. Somit wusste Maria, dass Jesus der Sohn Gottes war, obwohl Er durch sie geboren wurde. Aus diesem Grund sagte Maria und glaubte, „Was er euch sagt, das tut” (Johannes 2:5), als der Wein ausging. Maria konnte dies sagen, weil sie den Glauben an Jesus in ihrem Sinn hatte und auch weil Jesus neben ihr saß.


„Was Er euch sagt, das tut”

Heute suche ich, Ihnen eine sehr einfache, aber tiefgründige Botschaft zu übermitteln. Ich suche zu erklären, warum Maria sagte: „Was Er euch sagt, das tut” und wie es für Jesus möglich war, den Dienern zu sagen, was Er sagte.
Maria kannte den Messias richtig, der gekommen war, um die gesamte Menschheit von all ihren Sünden zu befreien. Anders ausgedrückt, sie wusste, dass dieser Jesus kein bloßer Mensch war, sondern Gott, der Retter, der im Fleisch des Menschen gekommen war. Sie wusste, dass Er Gott war. So konnte sie sagen: „Was Er euch sagt, das tut” , und in dem Moment hörte Jesus, was Maria gesagt hatte.
Das palästinensische Gebiet, in dem die Juden lebten, ist ein Wüstengebiet. Aus diesem Grund trugen sie Sandalen und bedeckten ihre Gesichter und ihre Köpfe mit Kleidung und Hüten. Sie taten so, weil es in diesem Gebiet viel Staub und starke Sonneneinstrahlung gab. Wegen des Staubes standen damals in jedem Haus Wasserkrüge voller Wasser vor den Eingangstüren. Wenn Gäste kamen, wurden Diener schnell gesandt, um eine Schale mit Wasser zum Waschen ihrer Hände und Füße zu überreichen.
An der Vordertür des Hauses in Kana, wo die Hochzeit stattfand, standen auch sechs große Wasserkrüge. Nachdem Er Marias Bitte gehört hatte, befahl Jesus den Dienern Folgendes: „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser!” Dann füllten die Diener die Krüge, wie Jesus ihnen sagte. Mit viel Aufwand füllten sie die Wasserkrüge bis zum Rand. Dann sagte Jesus: „Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister.” Sie schöpften etwas und brachten es dem Speisemeister.
Als der Speisemeister das Wasser, das zu Wein gemacht war, gekostet hatte, rief er den Bräutigam und sagte: „Die Gewohnheit bei Festen ist es, zuerst den guten Wein zu bringen und später dann den geringeren Wein. Wie kommt es, dass der Wein in diesem Haus besser wird? Wie ist dies möglich?” Die einzigen Menschen, die die Antwort auf diese Frage kannten, waren Jesus, Maria und die Diener. Es steht geschrieben, dass der Speisemeister, der das Wasser kostete, das zu Wein gemacht war, nicht wusste, woher er kam, aber die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es (Johannes 2:9).
Liebe Glaubensgenossen, was sucht Gott uns mit diesem Bericht zu sagen? In unserem Glauben an Jesus als unseren Retter ist es  für uns wichtig zu wissen, wer Jesus wirklich ist.  Wer glauben Sie, ist Jesus? Was glauben Sie, an Ihn wahr zu sein? Dies ist der erste Schritt in unserem Glauben. Wir glauben an Jesus. Doch wer ist dieser Jesus? Kennen Sie Ihn als bloßen Menschen? Oder ist Er einer der vier Weisen der Weltgeschichte? Oder kennen Sie Ihn  als bloß eine Person mit einem großartigen Charakter? Ist Er eine sachkundige Person? Oder ist Er ein Patriot? Ist Er ein Revolutionär gegen die traditionellen Religionen? Ist Er ein Wissenschaftler, Romancier oder Künstler? Wer ist Jesus für Sie?
Die heutige Schriftpassage von Johannes, Kapitel 2 handelt von dem ersten Geschehnis, in dem unser Herr Seine Göttlichkeit offenbarte, nachdem Er auf diese Welt gekommen ist. Jesus hatte viele Gespräche mit den Pharisäern und Er hatte viele Sachen gepredigt, nachdem Er die Taufe von Johannes dem Täufer erhalten hatte, aber jetzt offenbarte Er Seine Göttlichkeit zum ersten Mal.  
Die Diener füllten die Krüge mit Wasser, weil unser Herr es ihnen so gesagt hatte. Dann schöpften sie das Wasser und brachten es dem Speisemeister, so wie ihnen zu tun gesagt wurde. Der Speisemeister kostete das zu Wein gemachte Wasser und sagte: „Wow! Dies ist großartiger Wein! Wer hielt diesen Wein bis jetzt zurück und gibt ihn erst jetzt aus? ” Auf diese Weise hat unser Herr durch das Wasser ein Wunder gezeigt.
Was wissen Sie über Jesus? Die Bedeutung des Namens „Jesus” ist, der Eine, der Sein Volk von ihren Sünden retten wird (Matthäus 1:21). Wer ist Jesus dann im Grunde? Er ist der Sohn Gottes. Ob Er der Sohn Gottes oder der Cousin Gottes ist, belassen wir es aus unserer begrenzten menschlichen Perspektive dabei. Was ich frage ist, wer Jesus im Grunde ist?
Wenn wir auf etwas betrachten, fragen wir uns dann nicht, was seine grundlegende Ebene ist? Ob es eine Pflanze oder ein Tier ist, haben wir nicht die Neugierde in unseren Herzen, die ursprüngliche Natur zu kennen?  So ist es die gleiche Neugier zu wissen, wer Jesus ist. Jesus ist Gott der Schöpfer dieser Erde und alles darin. Er hat nicht nur mich oder Sie erschaffen, sondern auch alle Pflanzen, alle Tiere, diese Erde und das gesamte Universum.
Jesus sagte, dass Wasser dem Speisemeister nach der Füllung der sechs Krüge mit Wasser zu bringen. Die Diener brachten das Wasser dem Speisemeister, so wie Jesus es ihnen befohlen hatte. Dann stellten sie fest, dass sich das Wasser in guten Wein verwandelt hatte. Liebe Glaubensgenossen, ist ein solches Wunder möglich? Es ist offensichtlich, dass alle Magier in dieser Welt Illusionen verwenden. Dass Jesus Wasser in Wein verwandelte, ist jedoch eine Tatsache. Nur Jesus kann Wasser in Wein verwandeln und uns geben. Was ich sage ist, dass es für uns keinen anderen Retter gibt  außer Jesus Christus.
Wer ist Jesus? Er ist der wahre Gott, der Sie und mich erschaffen und uns auch von Sünde erlöst hat. Wenn wir uns die Schriftpassage in Johannes 1:1-3 genau ansehen, wird darin sehr klar gesagt, wer Jesus ist. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist” (Johannes 1:1-3).
Wer machte diese schöne Blume, die vor uns ist? Alle Dinge wurden durch Jesus gemacht, wie es heißt: „Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist” (Johannes 1:3). Durch „dasselbe” bezieht sich auf Jesus Christus, der Sie und mich von all unseren Sünden befreit und das Universum und alles darin erschaffen hat. Ohne diesen Jesus Christus hätte alles, was existiert, nicht entstehen können. Durch Ihn wurde alles auf dieser Welt erschaffen.
Liebe Glaubensgenossen, in 1. Mose, als unser Herr sagte: „Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so” (1.Mose 1:11), zeigt es Gottes Macht und Autorität, alles nur durch Sein Wort zu tun. Er schuf Samen, welche Gemüse tragen, und schuf dann Bäume, die Früchte tragen. Als Gott Sein Wort sprach: „Es werde Samen, um Gemüse zu tragen”, entstand Gemüsesamen. So einfach ist es. Es ist für uns unmöglich, aber für Gott ist es leicht. So wie unser Herr sprach, so geschah es in exakter Weise.
Die Macht des Wortes unseres Herrn, das die Welt erschaffen hat, ist immer noch in Kraft. Deshalb hören auch jetzt das Gras und die Bäume nicht auf zu existieren. Vielmehr wachsen sie überall dort, wo immer es bewohnbar für sie ist, in den Bergen oder auf den Feldern. Wenn Menschen bauen, kommen sie mit Bulldozern, um einen ganzen Berg zu glätten. Doch mit dem nächsten Frühling erwacht neues Leben an derselben Stelle. Und in einem anderen Jahr ist der ganze Platz mit Gras und Bäumen bewachsen, obwohl niemand die Samen ausgesät hat. Es liegt eine große Macht im gesprochenen Wort Gottes, dass Seine Werke immer noch durch alle Zeitalter hindurch stattfinden.
Daher sagte unser Herr, dass die Welt verschwinden mag, aber Sein Wort wird für immer ohne Veränderung bestehen. Weil das gesprochene Wort unseres Herrn immer noch bei uns ist, sind die Lebewesen in dieser Welt immer noch da. „Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat`s nicht ergriffen. Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten” (Johannes 1:3-7).
Liebe Glaubensgenossen, letztes Mal teilte ich eine Botschaft über Johannes den Täufer. Heute sage ich Ihnen, dass Jesus das Leben dieser Welt ist. Er kam, um uns neues und ewiges Leben durch Erneuerung der Seelen derer zu geben, die aufgrund ihrer Sünden zum Sterben bestimmt waren. Jesus kam, um alle unsere Sünden auszulöschen und um uns gemäß dem Willen Gottes des Vaters mit den Gerechten zu erfassen. Da Johannes der Täufer Zeugnis über unseren Herrn ablegte, der zu diesem Zweck kam, können wir Jesus durch dieses Zeugnis von Johannes dem Täufer begegnen. Wir haben unsere Erlösung erhalten, weil wir an Jesus geglaubt haben. Johannes der Täufer war nicht der Erlöser. Er war ein Diener Gottes, der von Jesus Zeugnis gab.
In Johannes 1:10-12 heißt es: „Er war in der Welt, und die Welt ist durch Ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,.” Vers 14 sagt: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.”
Der Gott, der die Welt am Anfang durch Sein Wort erschaffen hatte, kam im Fleisch des Menschen, um uns von all unseren Sünden zu erlösen. Als unser Herr in Seine eigene Welt kam, empfing Ihn Sein Volk nicht. Aber Er gab jedem, der den Herrn annimmt und an Seinen Namen glaubt, das Recht, Gottes eigene Kinder zu werden.  
Wer ist dieser Jesus für uns? Er ist Gott, der Schöpfer des gesamten Universums. Alles wurde durch Ihn gemacht. Und derselbe Gott, der alles erschaffen hat, kam im Fleisch des Menschen auf diese Welt, um Sie und mich von all unseren Sünden zu erlösen. Und als Er die Taufe empfing, nahm Er alle Sünden der gesamten Menschheit auf sich und dann, als Er am Kreuz gekreuzigt wurde, erlöste Er Sie und mich. Somit haben wir durch dieses Wort der Wahrheit die Vergebung der Sünde erhalten.
Wer ist Jesus aus unserer Sicht? Er ist Gott. Er ist ein Gott, der Wasser in Wein verwandelt hat. Als sie taten, was Gott ihnen sagte, geschah es genau so, wie Er beabsichtigte. Maria, Jesus Mutter im Fleisch, sagte den Dienern, Ihm zu gehorchen, und Jesus selbst sagte den Dienern auch, was sie tun sollten. Die Diener füllten lediglich sechs Wasserkrüge bis obenan. Wasser wurde bis zum oberen Rand der Krüge gefüllt. Jesus sagte ihnen, davon zu schöpfen und es dem Speisemeister zu bringen. Die Diener brachten ihm das Wasser, wie ihnen gesagt wurde.
Der Speisemeister war erstaunt über den neuen Wein. Die Gäste waren auch überrascht und mussten dem Speisemeister gesagt haben: „Meister! Dies ist ziemlich erstaunlich. Meister. Sie machen einen großartigen Job bei diesem Fest. Wahrlich, ich habe noch nie einen Speisemeister wie Sie gesehen. Normalerweise bringen die Leute  zuerst ihren besten Wein und dann später mit Wasser verdünnte minderwertige Weine. Sie bringen jedoch den besseren Wein später. Sie sind eine unglaubliche Person. Ganz wertvoll.” Die Gäste klopften dem Speisemeister lobend auf die Schulter. Allerdings bin ich sicher, dass der Meister verwirrt war, weil er nicht wusste, was los war. Der Meister wusste nicht, woher der gute Wein kam, aber die Diener wussten genau, was los war. Sie wussten sehr genau, dass ein Wunder geschah, als sie taten, was Jesus ihnen sagte.
Auch Jesus eigene Jünger folgten Jesus zunächst und dachten, dass Er nur ein ehrenhafter Mann war. Später erkannten sie, dass Er keine gewöhnliche Person ist und dass Er gewaltige Macht hatte, jedes ihrer Probleme zu lösen. Die Jünger begannen von da an zu glauben. Alle von uns, die die Vergebung der Sünde erhalten haben, glauben, dass Jesus Gott ist. Und Jesus ist wirklich Gott. Jesus Christus ist der Schöpfergott, der das Universum und alles darin erschaffen hat.
Das Wort „Christus” bedeutet der König der Könige, der Gott der Götter. Jesus ist der Gesalbte, der Prophet, der Hohepriester und der König der Könige. Wer ist der Schöpfer des Universums und alles darin? Es ist Jesus Christus. Genau dieser Jesus Christus kam im Fleisch des Menschen auf diese Welt und hat uns von all unseren Sünden erlöst. Wenn wir also an diesen Jesus Christus glauben, erhalten wir die vollständige Vergebung der Sünde. Weil Jesus, der Gott war, im Fleisch des Menschen auf diese Welt kam, um uns von all unseren Sünden zu erlösen, erhalten wir die Vergebung von Sünde, wenn wir an Ihn glauben. Wenn wir an das von Ihm gesprochene Wort glauben, glauben wir tatsächlich an Jesus.  
Jesus offenbarte in diesem Moment Seine Göttlichkeit. Es gibt noch eine andere Sache, die wir in unseren Herzen erkennen und wissen müssen. Das ist, sie empfingen wahre Freude, als sie taten, wie durch Sein Wort befohlen. Obwohl der Befehl für die Diener keinen Sinn ergab, geschah ein Wunder, als sie mit Glauben gehorchten, was ihnen gesagt wurde. Gott sagt uns genau diese Wahrheit.
Liebe Glaubensgenossen, wir kämpfen Tag für Tag darum, in dieser Welt zu überleben, bis wir sterben. So ist das Leben. Habe ich Recht oder nicht? Manche Menschen sträuben sich bis zum letzten Atemzug zu sterben, in dem sie sagen: „Nein, ich kann nicht sterben! Ich werde meine Augen nicht schließen!” Sie sterben mit offenen Augen, und jemand anderes muss die Augen für sie schließen. Egal wie hartnäckig eine Person gegen ihren eigenen Tod protestiert, irgendwann hört jeder auf zu atmen. Auf diese Weise können wir nur natürlich leben und sterben. Wenn wir jedoch an das Wort unseres Herrn glauben und es befolgen, wird uns gesagt, dass wir die Segnungen eines Lebens voller Freude schmecken werden.
Liebe Glaubensgenossen, wie sieht unser erfolgreiches Leben aus? Wie können wir  in unserem Leben erfolgreich sein? Wir müssen die Wahrheit über Jesus Christus kennen. Und wir müssen an Ihn glauben. Wir müssen an Jesus glauben, der Gott ist, und wir müssen von neuem geboren werden, indem wir durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes die Vergebung der Sünde empfangen. Durch Glauben an die  Taufe, die Jesus empfangen hat, und an das Blut, das Er vergossen hat, werden wir die Vergebung der Sünde erhalten. Nur dann, wenn Sie an das Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist glauben, wird Gott all ihre Sünden reinigen.  
Sie müssen auch auf das Wort Gottes hören und gehorchen, wenn Sie die Vergebung der Sünden in Ihrem Herzen durch Glauben an die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist empfangen haben. Wenn Sie so tun, werden Sie erstaunliche Segnungen von Gott schmecken. Wenn Gott Ihnen so sagt, sollten Sie es glauben und auch befolgen. Obwohl Sie das Evangelium aus Wasser und Geist auf eigene Faust nicht erkennen können, können Sie das Wort Gottes in der Gemeinde Gottes hören. Wenn das Wort so sagt, sollten Sie zuhören und glauben und gehorchen. Wenn Sie so tun, werden Sie zweifellos die Vergebung der Sünde erhalten.
Wir leben jetzt ein gerechtes Leben, weil wir die Vergebung der Sünde in der Gemeinde Gottes erhalten haben. In der Gemeinde Gottes gibt es Heilige. Obwohl es viele Heilige in der Gemeinde Gottes gibt, schmecken nicht alle die Wunder Gottes. Wer sind dann die Menschen, die die Segnungen Gottes erfahren wie die Diener in der heutigen Passage? Diejenigen, die dem Wort Gottes gehorchen, und die Anweisungen glauben und genau befolgen, erfahren die Segnungen Gottes. Dies gilt auch dann, wenn das Wort zu dieser Zeit keinen Sinn ergeben mag, wie bei den Dienern, die treu die Wasserkrüge füllten. Gottes Anhänger werden erstaunliche Wunder und Segnungen erfahren, wie es die Diener taten, und sie erleben dies ihr ganzes Leben lang.
Liebe Glaubensgenossen, wollen Sie nicht in dieser Welt die Wunder der Gemeinde Gottes schmecken und die Vergebung der Sünde empfangen? Ich hoffe wirklich, dass alle von Ihnen wie diese Diener werden. Obwohl die Diener wirklich nichts wussten, erlebten sie das Wunder, weil sie taten, was ihnen gesagt wurde. Weil sie so taten, fanden die Diener heraus, wer Jesus wirklich war. Unabhängig davon, was Jesus uns zu tun sagt,  müssen wir daran glauben, dass die Dinge nach Seinem Plan geschehen werden. Obwohl der Speisemeister nicht wusste, was geschehen war, wussten die Diener, was los war. Wir sollten Glauben haben wie den der Diener in der heutigen Schriftpassage.
Liebe Glaubensgenossen, wenn wir ein wahrhaft gesegnetes Leben leben wollen, müssen wir Männer und Frauen von Glauben werden. Welche Art von Glauben? Wir müssen den Glauben an das Wort Gottes haben. Gläubige an das Evangelium des Wassers und des Geistes müssen auch Menschen des Gehorsams gegenüber Gott sein. Liebe Glaubensgenossen, wenn Sie glauben, dass die Gemeinde Gottes das Wort Gottes teilt, hören Sie zu und befolgen Sie die Anweisungen und Predigten von Gottes Dienern, die Ihre Vorgänger des Glaubens sind. Wenn Sie an das Wort Gottes glauben und es befolgen, werden Sie viele kleine und große Segnungen von Gott erfahren. Um uns dieses Lektion zu lehren, hat unser Herr diese Ereignisse in der Bibel aufgezeichnet.
Liebe Glaubensgenossen, wir müssen daran glauben, dass Jesus Gott ist. Darüber hinaus müssen wir auch glauben, dass Jesus unser Retter geworden ist. Wir müssen glauben, dass Jesus unser Hirte ist. Wir müssen glauben, dass das Wort Jesu die Wahrheit ist. Wir müssen glauben, dass diese Segnungen nur denen  zuteil werden, die an das Wort Jesu glauben und ihm gehorchen. Ich hoffe, dass alle von Ihnen einen solchen Glauben haben. Der Empfang der Vergebung der Sünden ist nicht das Ende unserer geistlichen Reise. Wir müssen auch die Führung Gottes neben den Segnungen Gottes erhalten, nachdem wir die Vergebung der Sünde erhalten haben. Wir müssen in solche Menschen von Glauben hineinwachsen. Ich hoffe, dass alle von Ihnen solche Gläubigen werden. Liebe Glaubensgenossen, ich hoffe, dass Sie Ihr Leben wirklich im wahren Glauben leben.
Schauen Sie sich die Diener der Hochzeitsfeier an. Obwohl es für sie keinen Sinn ergab, füllten sie die Krüge bis zum Rand mit Wasser, so wie Jesus es ihnen gesagt hatte. Und sie schöpften aus dem Krug und brachten das Wasser dem Speisemeister, wie es ihnen gesagt wurde. Denken Sie nicht, dass die Herzen der Diener beunruhigt gewesen waren? Sie hätten zweifeln und sagen können: „Verdammt! Wenn dies nicht funktioniert, werden eine Menge von Menschen heute eine Szene machen!” Was wäre geschehen, wenn die Gäste wirklich Wasser bekommen hätten, als sie Wein erwarteten? Wenn das Wasser nicht wirklich zu Wein geworden wäre, wären alle Diener an diesem Tag in großen Schwierigkeiten geraten. Jesus wäre wie Seine Mutter verlegen gewesen.
Liebe Glaubensgenossen, unser Herr war Gott der Macht und Autorität, der sich mit einem einzigen Wort um das Problem des Mangels an Wein kümmerte. Ich ermutige Sie, an diesen Jesus als Ihren Gott zu glauben. Wir müssen durch unseren Glauben an Gott leben. Was mit menschlicher Anstrengung unmöglich ist, kann gelöst werden, wenn wir durch den Glauben an das Wort Gottes geführt werden, wenn wir unser Glaubensleben in Seiner Gemeinde führen. Wenn wir an Jesus glauben und Ihm folgen, erfahren wir Seine Segnungen und Macht in unserem Leben. Ich hoffe, dass Gott Ihnen den Segen des Glaubens an das Wort Gottes gibt. Ich hoffe, Sie werden geistlichen Wachstum und die erstaunlichen Segnungen Gottes Tag für Tag erleben, während wir dieses Wort lesen.
Es ist menschliche Philosophie, hartnäckig ohne Gott zu leben. Unabhängig davon, wie sehr sich ein Mensch auf sich selbst verlässt, ein Mensch ist begrenzt. Leben ist wandern auf vier Gliedmaßen, wenn wir geboren werden, zwei, wenn wir in unserer Jugend sind, und drei, wenn wir alt werden. Es gibt keinen wirklichen Fortschritt im Leben. Allerdings hat Gott nicht so gewirkt. Der einzig wahre Weg, der für uns vorbereitet ist, besteht darin, durch Glauben an Sein Wort von neuem geboren zu werden. An Gottes Wort der Wahrheit zu glauben, ist an Gott zu glauben. Wir sollten nicht an seltsame Träume, Visionen oder Illusionen glauben. Wir hören manchmal merkwürdige Geräusche, wenn unser Herz schwach ist. Alles sind Ablenkungen und sind nutzlos.
Segnungen kommen aus unserem Glauben an das geschriebene Wort der Wahrheit. Sie werden wiedergeboren, wenn Sie an das geschriebene Wort Gottes glauben. Sie werden gemäß dem Wort gesegnet, wenn Sie an das geschriebene Wort glauben. Gott hat aufgezeichnet, was in der Vergangenheit geschehen ist, um uns durch dieses Wort zu begegnen. Deshalb hat Gott Sein ganzes Wort durch die Propheten der alttestamentlichen Zeit und die Jünger Jesu der neutestamentlichen Zeit aufgezeichnet. In der ganzen Heiligen Schrift, von 1. Mose bis zur Offenbarung, wer erscheint? In diesen ganzen 66 Bücher der Bibel erscheint Jesus Christus. Jedes einzelne Buch der Heiligen Schrift ist  mit Jesus Christus verbunden.
Wir müssen an das geschriebene Wort Gottes glauben. Wenn wir an das Wort Gottes glauben, glauben wir an Gott, treffen wir uns mit Gott und empfangen die Segnungen von Gott. Das ist, weil unser Herr durch dieses Wort zu uns gekommen ist. Liebe Glaubensgenossen, glauben Sie dies? Ja, Sie tun. Ich empfehle Ihnen dringend zu glauben.
Liebe Glaubensgenossen, bewahren Sie Ihren Glauben und beten Sie für die Ungläubigen, während Sie sie zu Gott führen. Kommen Sie gemäß Ihrem Glauben in die Gemeinde Gottes und hören Sie so oft wie möglich auf das Wort! Sie werden die erstaunlichen Wunder schmecken und erfahren, wenn das Wort Ihr Herz bis obenan reichlich füllt.
Liebe Glaubensgenossen, der größte Segen dieser Welt ist es  durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist, das das Wort Gottes ist, von neuem geboren zu werden. Die Bibel sagt, dass wir nicht von Brot allein leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt. Es gibt nichts Süßeres, als auf das Wort Gottes zu hören. Der zweite Segen für diejenigen, die die Vergebung der Sünde empfangen haben, ist der Segen, das Wort Gottes zu hören.
Wenn wir auf das Wort Gottes hören, erfüllt uns der Heilige Geist in uns in starker Übereinstimmung mit dem Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist, das das Wort Gottes ist. „Das stimmt! Richtig, in der Tat!” Der Geist ermutigt uns, den Glauben an Gottes Wort zu haben.
Ich hoffe, dass Sie wirklich an das Wort Gottes glauben und Ihm wirklich gehorchen, wie es die Diener taten. Wenn Sie so tun, werden Sie für den Rest Ihres Lebens die Segnungen von Gott erhalten.