Predigten

Thema 16: Das Evangelium nach Johannes

[Kapitel 3-4] (Johannes 3:16) Kennen Sie wirklich Gottes Liebe?

(Johannes 3:16)
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.”


Weil wir an Gott glauben, der uns alle liebt, leben wir glücklich. Auch heute arbeiten wir für Gott, während wir Ihm dienen und das Evangelium aus Wasser und Geist predigen. Hätten wir Gottes Liebe nicht gekannt, hätten wir keine andere Wahl gehabt, als ein finsteres und leeres Leben zu leben. Wir wären nicht in der Lage, das Evangelium aus Wasser und Geist in Freude zu verbreiten. Ohne Gottes Liebe zu kennen, wäre es für uns zu schwierig, für Ihn zu arbeiten.
Was erkennen wir, während wir Gottes Wort lesen? Wir erkennen, dass Gott uns liebt, und weil wir dies wissen, können wir unser Leben im Vertrauen auf diese Liebe jeden Tag tatkräftig führen. Unsere Herzen fließen über vor Freude, weil die Liebe Gottes in unseren Herzen ist. Weil Gottes Liebe für die Gerechten so groß ist, haben auch wir selbst, die wir in diese Liebe gekleidet sind, ein liebevolles Herz für alle Sünder.
Gott hat ein liebendes Herz für uns. Der Apostel Johannes verkündete: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt” (1. Johannes 4:19). Wir sind dazu gekommen, Gott zu lieben, weil wir Seine Liebe durch das Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist empfangen haben. Weil wir jetzt Gott lieben, können wir diese Liebe auch an andere weitergeben. Wenn wir Gottes Liebe wirklich nicht kennen, könnten wir nicht nur nicht aus dieser sündigen Welt gerettet werden, sondern wären auch nicht in der Lage, das ewige Leben zu verdienen. Wenn wir an das Evangelium des Wassers und des Blutes glauben, die Frucht der Liebe Gottes, können wir die Vergebung unserer Sünden empfangen und Seine Liebe zur Erlösung auch an andere weitergeben.
Leo Tolstoi, ein literarischer Riese aus Russland, hat uns eine berühmte Geschichte mit dem Titel „Wovon die Menschen leben” hinterlassen. Wovon leben wir? Es ist durch Gottes Liebe, dass alle von uns leben. Gott hat ein liebendes Herz für uns, und tatsächlich hat Er diese Liebe durch das Evangelium aus Wasser und Geist erfüllt und sie uns für immer geschenkt.
Ich frage Sie erneut. Wovon leben unsere Seelen? Es ist durch die Liebe Gottes, dass unsere Seelen leben. Durch welche Art von Kraft predigen wir das Evangelium aus Wasser und Geist und dienen dem Herrn? Es ist durch die Kraft von Gottes Liebe für uns, dass wir dem Evangelium aus Wasser und Geist dienen und es predigen. Ein solches Leben ist nur wegen Gottes Liebe möglich. Es ist nicht wegen der Existenz der Wahrheit an sich, dass wir lieben, sondern es ist, weil wir in diese Liebe der Wahrheit gekleidet sind, dass wir lieben können.


Gott hat die Welt so geliebt

Wenden wir uns Johannes 3:14-16 zu, einer Passage, die uns sehr vertraut ist. „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.”
Hätte es diese Passage aus Johannes 3:14-16 nicht gegeben, hätten wir vielleicht Seine Liebe und Gnade der Erlösung nicht völlig gekannt, und sogar diejenigen, die bereits durch das Wasser und den Geist gerettet wurden, hätten zu dem Schluss kommen können, dass es unbedeutend war, an Jesus zu glauben.
Als Gott uns schuf, tat Er es mit Seiner Absicht der Liebe. Er betrachtete uns als Objekte Seiner Liebe. Als Gott uns erschuf, erschuf Er uns, damit Er uns wirklich lieben konnte. Zwar sind auch Engel geistliche Wesen, aber sie wurden lediglich geschaffen, um dem heiligen Gott zu dienen. Sie sind nicht Gottes Volk.
Wir Menschen sind anders gemacht als diese Engel. Wir wurden als Objekte der Liebe Gottes geschaffen. Wenn die Engel als Objekte gemacht wurden, die Gott anbeten und Seinen Kindern dienen, wurden Sie und ich, das heißt alle menschlichen Wesen, als Objekte gemacht, denen Gott Seine Liebe schenken würde. Einfach ausgedrückt, die Engel wurden geschaffen, um von Gott gebraucht zu werden, aber die Menschheit wurde eindeutig geschaffen, um  mit Gott Herrlichkeit zu genießen. Wenn wir Kinder haben, nehmen wir sie als unser eigen Blut und Fleisch, und wir wollen sie lieben und schätzen - Gott hat uns genau so gemacht.
Es ist durch die Gnade Gottes, dass wir vollständig von unseren Sünden gerettet leben. Allen und jedem hat Gott Seine bedingungslose Liebe gegeben, die Gläubige von allen Sünden rettet. Unser Herr sagt uns: „Glaubst du, dass Ich dich liebe? Weil Ich dich liebe, wurde Ich getauft und vergoss mein Blut am Kreuz zu Tode. Dann bin Ich wieder von den Toten auferstanden, und habe dich auf diese Weise gerettet. Indem ich dich mit dem Evangelium aus Wasser und Geist liebe, habe Ich dich zu Meinem eigenen Kind gemacht.” Weil wir Gottes Liebe durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes empfangen haben, führen wir ein Leben, in dem wir Seinem Evangelium dienen, egal auf welche Schwierigkeiten wir stoßen könnten, erdulden wir sie alle durch Glauben und dienen dem Evangelium weiterhin eifrig.
Jetzt leben Sie und ich, wir alle, indem wir unseren Glauben an Gottes Liebe setzen. Die Kraft für uns, das Martyrium vor Gott mutig anzunehmen, kommt in der Tat aus unserem Glauben daran, dass der Herr uns liebt. Die Kraft für uns, um den Herrn zu dienen, kommt auch ganz aus Seiner Liebe. Wir sind auch entschlossen, das Evangelium aus Wasser und Geist bis zum Ende dieser Welt zu predigen, weil wir wissen und glauben, dass Er uns liebt. Es ist, weil wir an Gottes Liebe glauben, dass wir in Seiner Gemeinde bis zum Ende der Zeit leben können. Der Herr bezeugt uns Seine Liebe mit dem Evangelium aus Wasser und Geist.  
Die wahre Liebe Gottes wird im Evangelium der Wahrheit vollständig offenbart, dem Evangelium aus Wasser und Geist, das uns von den Sünden der Welt rettet. Es ist auch wegen Gottes Liebe, dass unsere Beziehungen aufrechterhalten werden und wir uns vertrauen und schätzen. Es ist genau wie die Ringbänder, die jede Säule zu einer starken Struktur für den Zaun der Stiftshütte verbindet (2.Mose 27:17-19). Auch wenn wir einzeln schwach sind, können wir das Werk Gottes mutig in Gemeinschaft mit den anderen Heiligen in Seiner Gemeinde tun, denn wir halten die Liebe Gottes in unseren Herzen. Aus eigener Kraft ist es uns unmöglich, etwas Geistliches zu tun oder dem Herrn zu dienen. Es ist nur wegen des Herrn Liebe, dass wir etwas tun können.  
Es ist, weil wir an Gottes Liebe glauben, dass wir dem Herrn in Freude dienen. Weil das  Evangelium aus Wasser und Geist, das ich kenne, das Evangelium der Wahrheit ist und zu kostbar, um es nur für mich zu behalten, gehe ich hinaus und predige dieses Evangelium in der ganzen Welt, damit es überall verbreitet werden kann. Wenn wir Gottes Liebe nicht kennen, werden wir es als eine Art von Pflicht oder Auferlegung für uns betrachten, und wir werden alles andere als dankbar dafür zu sein. Wir würden dann nicht in der Lage sein, etwas für Gott zu tun, egal, welches kostbare und wertvolle Werk Er uns anvertraut. Wenn wir es nicht wünschen, wie könnte Gott uns dann weiterhin drängen, Seine Liebe anzunehmen? Sie können ein Pferd zum Wasser führen, aber Sie können es nicht zum Trinken zwingen. Ebenso kann Gott uns niemals retten, wenn wir nicht an Gottes Liebe glauben und sie ablehnen. Aufgrund unserer Liebe zu Gott tun wir  Sein Werk; unser Pflichtgefühl allein kann dies niemals möglich machen.
Es ist nur, weil wir Gottes überfließende Gnade empfangen haben, dass wir jetzt in der Lage sind, diese Liebe miteinander zu teilen. Unsere Aufgabe ist es dann, uns gegenseitig mit Gottes Liebe zu unterstützen  und zu ermahnen, damit wir es alle verstehen. Da Gott uns neues Leben gebracht hat, gehört unser Leben jetzt Ihm. Es ist Gottes Liebe, die uns von unseren Sünden erlöst hat. Gott selbst hat uns gerettet, indem Er uns Sein Wasser und Blut gegeben hat. Dadurch hat Er uns zu Seinem Volk gemacht und uns den Eintritt in das Himmelreich ermöglicht. Und jetzt, da Er uns zu Seinen Arbeitern gemacht hat, sind wir Ihm jenseits aller Worte so dankbar. All diese Dinge sind uns durch Gottes Liebe erlaubt worden.


Die Liebe Gottes wird durch Jesus manifestiert, der von Johannes getauft wurde und Sein Blut für uns vergossen hat

In Johannes 1:29 steht geschrieben: „Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” Johannes der Täufer hatte Jesus im Jordan getauft. Und am nächsten Tag nach Seiner Taufe gab Johannes dem Volk Zeugnis, indem er sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das  der Welt Sünde trägt!” Dies liegt eindeutig daran, dass Johannes der Täufer selbst durch die Taufe alle Sünden der Welt auf Jesus Christus übertragen hatte und er diese Wahrheit bezeugen konnte. Jesus war in der Tat das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg genommen hat. Als der Sohn Gottes auf diese Erde kam, nahm Er alle Sünden dieser Welt durch die Taufe von Johannes dem Täufer auf sich und trug die Sünden der Welt dann ans Kreuz.
Johannes der Täufer bezeugte noch einmal, indem er sagt: „Am nächsten Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger; und als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!” (Johannes 1:35-36) „Das Lamm Gottes”, das hier erwähnt wird, bedeutet, dass Jesus das Opfer für alle Sünder dieser Welt geworden ist, indem Er von Johannes dem Täufer in ihrem Namen getauft wurde und dann Sein Blut am Kreuz vergießen würde. Jesus konnte als das Lamm Gottes dargestellt werden, weil Er durch Seine Taufe von Johannes alle Sünden der Welt angenommen hatte und sie ans Kreuz tragen würde.


Vor ungefähr 2000 Jahren hat Jesus die Sünden der Welt durch die Taufe, die Er von Johannes empfangen hat, und Sein Blutvergießen am Kreuz ausgelöscht

Während ich dieses Buch schreibe, schreiben wir das Jahr 2005. Ich sage dies, um die Tatsache zu unterstreichen, dass seit dem Kommen Jesu Christi nun 2005 Jahre vergangen sind. Der Gregorianische Kalender basiert auf diesem Datum, als Jesus auf diese Erde kam, und markiert die Zeit nach Seiner Geburt als  n.C. und vor Seiner Geburt als v.C.. Die Geschichte ist daher in diese zwei Perioden unterteilt, vor und nach der Geburt Jesu Christi, basierend auf dem Jahr, in dem Er auf diese Welt kam, und so sind seit Seinem Kommen über 2000 Jahre vergangen.
Im Jahre 30 n.C. nahm Jesus Christus durch Seine Taufe alle Sünden der Menschheit an. Am nächsten Tag sah Johannes Jesus auf sich zukommen. Dann bezeugte er: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” (Johannes 1:29) Dies bedeutet: „Jesus trug all eure Sünden. Egal, welche Art von Sünde ihr begangen haben mögt, der Sohn Gottes hat sie alle weggenommen. Nun, wer immer an Ihn glaubt, ist ein gerechter Mensch.” Allen, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, hat Gott das Geschenk der Wiedergeburt gegeben, das Geschenk der Vergebung der Sünde.
Von Gott dem Vater gesandt, nahm Jesus alle Sünden der Welt auf sich, Ihre und  meine gleichermaßen. Nachdem Johannes der Täufer alle Sünden dieser Welt auf Jesus übertragen hatte, indem er Ihn taufte, bezeugte er Jesus als „das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt“, damit alle an Jesus als ihren Retter glauben würden. In Johannes 1:7 heißt es: „Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten.” Hätte es kein Zeugnis von Johannes dem Täufer gegeben, hätte kein Christ in dieser Welt gewusst, wie Jesus die Sünden der Welt auf sich genommen hat. Die Bibel macht deutlich, dass Jesus aufgrund der Taufe, die Er von Johannes empfing, am Kreuz  starb. Johannes der Täufer bezeugte, dass Jesus die Sünden der Welt auf sich nahm, als Jesus von ihm getauft wurde, und dass Jesus selbst sie ans Kreuz tragen würde.  
Es ist mehr als 2000 Jahre her, dass Jesus Christus gekommen ist, und wir wissen nicht, wie viele Tage dieser Welt noch bleiben. Wie der Herr sagte: „Ich bin das A und das O” (Offenbarung 1:8), wird diese Welt mit Sicherheit ein Ende haben. Als Jesus Christus vor mehr als 2000 Jahren auf diese Erde kam, nahm Er alle Sünden der Menschheit, das heißt „die Sünden der Welt”, auf sich und trug sie ans Kreuz. Von der Zeit der Taufe an bis Er zum Kreuz ging, dauerte es drei Jahre. Während dieser drei Jahre nach Seiner Taufe predigte Jesus das Evangelium, und nach drei Jahren wurde Er gekreuzigt und vergoss Sein Blut zu Tode.
„Der Welt” in der Passage von  “der Welt Sünde” bezieht sich nicht nur auf diesen Planeten Erde, sondern auf jeden Menschen, der darauf lebt, auf Sie und mich. Und weil Gott der Ewige ist, kann Er die vergangene Welt, die gegenwärtige Welt und die zukünftige Welt auf einen Blick sehen, und die Sünden der Welt bis ins Unendliche auslöschen. Da Jesus sagte, dass Er durch Seine Taufe und Sein Blutvergießen am Kreuz bereits alle Sünden der Welt weg gewaschen hat, sind alle Menschen, ob aus der Vergangenheit, der Zukunft oder der Gegenwart, von all ihren Sünden befreit.  


Wenden wir „ der Welt Sünde” auf uns selbst an

In Johannes 1:29 heißt es: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” Da Sie und ich in dieser Welt geboren wurden und jetzt unser Leben fortsetzen, ist es etwas 2000 Jahre her, seit Jesus die Sünden der Welt auf sich genommen hat. Wir führen unsere Leben begrenzt durch die Zeitdimension, aber Gott tut es nicht.
Wir begehen Sünden, während wir unser Leben auf dieser Erde innerhalb der  von Ihm geschaffenen Zeitdimension führen. Gehört also die Zeit, als wir aus unserer Mutterleib geboren wurden bis jetzt zur Welt oder nicht? Sie gehört mit Sicherheit zur Welt. Sobald geboren, wachsen Babys und erreichen das Kindesalter von eins, zwei und drei Jahren - tun sie weiterhin sündigen oder nicht? Sie tun. Anstatt die Erbsünde von den persönlichen Sünden zu trennen, betrachten wir sie gemeinsam. Haben wir in unserer Kindheit Sünde begangen oder nicht, als wir zwischen 1-10 Jahre alt waren? Natürlich haben wir.
Aber Jesus hat all diese Sünden bereits mit dem Evangelium aus Wasser und Geist ausgelöscht. Alle Sünden, die wir in dieser Zeit begangen hatten, wurden auf Jesus übertragen als Er getauft wurde. Was ist mit der Zeit, als Sie Teenager waren? Haben Sie  in Ihrer Jugend, als Sie 11-20 Jahre alt waren, Sünde begangen oder nicht? Natürlich haben Sie. Wurden diese Sünden dann auch bereits vor etwa 2000 Jahren auf Jesus übertragen oder wurden sie nicht weitergegeben? Sie wurden tatsächlich alle weitergegeben. Alle Sünden der Welt wurden auf Jesus während Seiner Taufe gelegt. Jesus hat alle unsere Sünden weggenommen, die wir bisher begangen haben und immer wieder begehen werden, bis wir sterben. Haben wir dann  noch Sünde oder nicht? Es gibt keine Sünde in unseren Herzen. Jesus hatte bereits eine erweiterte Zahlung für alle Sünden der Welt gemacht und sie alle im Voraus weggenommen.
Wie lange leben wir? Lassen Sie uns einfach hier sagen, dass die meisten von uns bis zum Alter von 70 Jahren leben werden. Wenn wir davon ausgehen, dass wir jetzt 20 Jahre alt sind und alle Sünden abwiegen, die wir in den 50 Jahren unseres verbleibenden Lebens begehen würden, wie schwer wären dann all diese Sünden? Wenn Sie Ihre Sünden irgendwie wiegen könnten, wären sie so schwer, dass Sie Hunderte von Muldenkipper benötigen würden, um sie zu laden. Wenn überhaupt, wären Ihre Sünden eher schwerer als diese, aber niemals leichter. Unabhängig davon, ob es mit Ihren Taten oder Ihren Herzen ist, dass Sie diese Sünden begehen, sie sind immer unglaublich schwer.
Durch Seine Taufe hat Jesus ein für allemal alle Sünden dieser Welt auf sich genommen. Jesus hat definitiv alle Sünden der Welt getragen und weggenommen. Wenn wir sagen würden, dass Jesus nur unsere Erbsünde weggenommen hat und nicht unsere persönlichen Sünden, dann würden wir trotz unseres Glaubens an Jesus in der Hölle enden. Wie viele Sünden begehen wir, während wir in dieser Welt leben? Sind sie alle in den Sünden der Welt eingeschlossen oder nicht? Natürlich gehören sie zu den Sünden der Welt. Sie begehen auch Sünde, wenn Sie 21-30 Jahre sind. Diese Sünden sind auch die Sünden, die in der Welt begangen werden. Und Jesus nahm sie auch alle weg.
Lassen Sie uns sagen, wir sind jetzt 50 Jahre alt. Hat Jesus für all diese Sünden gesühnt, die wir in dieser Welt bisher begangen haben, oder hat Jesus nicht? Natürlich hat Er! Was ist mit den Sünden, die von unseren Kindern begangen werden, während sie in der Zukunft älter werden? All diese Sünden wurden auch bereits auf Jesus übertragen, als Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Er ist derselbe Jesus, der alle Sünden der Menschheit ausgelöscht hat.
Durch diesen einen Mann, dem Vertreter der Menschheit, wurde der Erlöser getauft, und durch diese Taufe hat Er alle Sünden der Menschheit, alle Sünden dieser Welt auf sich genommen und durch den Tod am Kreuz jeden von der Knechtschaft der Sünde befreit. Der Herr, mit anderen Worten, hat für alle unsere Sünden gesühnt. Um solch eine große Mission zu erfüllen, musste Gott den richtigen Diener senden, der Seinen Weg bereiten würde und tatsächlich die Rolle spielte, alle Sünden der Welt auf Jesus zu übertragen. Anders ausgedrückt, der Herr brauchte einen Vertreter der ganzen Menschheit, der Ihm seine Hände auf Sein Haupt legen würde. Aus diesem Grund sandte Gott der Vater Johannes den Täufer vor Jesus und indem Jesus in Matthäus 3:15 sagte: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen”, befahl Er Johannes dem Täufer, Ihn zu taufen. Denn Jesus selbst kam auf diese Erde und wurde durch diesen Diener Gottes, Johannes dem Täufer, getauft.
Meine Glaubensgenossen, es ist, weil Johannes der Täufer die Sünden dieser Welt auf Jesus durch Seine Taufe übertragen hat, dass wir durch Glauben an diesen Jesus Christus gerettet werden. Haben Sie und ich Sünde oder nicht? Wir haben keine Sünde. Wurden unsere Sünden durch Seine Taufe auf Jesus übertragen? Sie wurden tatsächlich weitergegeben.
Wenn Jesus für alle Sünden der Welt durch Seine Taufe und Seinen Tod gesühnt hat, wer könnte dann behaupten, dass immer noch irgendeine Sünde in dieser Welt geblieben ist? Jeder von uns kann also gerettet werden, wenn wir inmitten unseres Herzens daran glauben, was Johannes der Täufer und Jesus für uns getan haben. Durch die Taufe hat Jesus alle Sünden der Welt angenommen, die all und jeder von uns begangen hat und begehen wird bis zu dem Tag, an dem wir sterben, und Er hat diese Sünden der Welt ans Kreuz getragen und Sein Blut für uns vergossen, um für sie zu bezahlen. Indem Er all diese Dinge getan hat, hat Er all unsere Sünden ausgelöscht.
Ich lebe seit über einem halben Jahrhundert. Rückblickend habe ich ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Leben geführt. Ich bin sicher, dass es viele unter Ihnen gibt, die alle Arten von Höhen und Tiefen in Ihrem Leben erlebt haben. Es gibt viele andere Menschen, die ein schwieriges Leben geführt haben. All diese Leben sind wie das Leben einer Eintagsfliege vor Gott.
Meine Glaubensgenossen, wie können Menschen das Evangelium des Himmels verstehen, das Jesus durch Seine Taufe und Sein Blut erfüllt hat? Nehmen wir zum Beispiel eine Eintagsfliege. Wie viele Stunden hat das Leben einer Eintagsfliege? Sie sagen, dass erwachsene Eintagsfliegen kurzlebig sind, je nach Art von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen, aber der Name ‘Eintagsfliege’ selbst umfasst ihre kurzlebige Existenz. Lassen Sie uns für meine Erklärung sagen, dass alle nur für einen Tag leben, obwohl einige Eintagsfliegen länger als einen Tag leben.
Wenn Eintagsfliegen 12 Stunden der 24 Stunden Lebensdauer leben, wie viele Geschichten würden sie zu erzählen haben, da dies die Hälfte ihrer gesamten Lebenszeit ist? Lassen Sie uns sagen, dass ihr Leben um Mitternacht begann und es jetzt 18.00 Uhr ist, dann haben sie drei Fünftel ihrer Lebensdauer gelebt und sind bereits bei ihrer Vergreisung angekommen. Lassen Sie uns sagen, dass diese Eintagsfliegen zu dieser Zeit zusammen kamen. Sie würden bereits ihrem Lebensende gegenüberstehen. Diejenigen, die 24 Stunden lebten, haben wirklich eine ziemlich lange Zeit gelebt; andere mögen bereits in 20 Stunden gestorben sein, wobei sie sagten: „Ich gehe zuerst” während andere nur eine weitere Stunde durchgehalten haben.
Wir können annehmen, dass sie mit ihren alten Freuden mit Rückblick auf ihre Kindheit plaudern, obwohl alles nur in menschlichen Augen an einem Tag passiert ist.  Als sie starben, dachten sie wahrscheinlich, dass die kleinen, unbedeutenden Dinge, die sie an einem Tag erlebt hatten, während ihres langen und gesamten Lebens stattfanden. Aber wie ist es, wenn wir sie betrachten? Aus unserer Perspektive als Menschen, die im Durchschnitt für 70 oder 80 Jahre leben, würde das Leben dieser Eintagsfliegen für uns  nicht so geringfügig scheinen? Wenn wir irgendwie ihr Gespräch hören könnten, würde es so lächerlich erscheinen. Doch vor Gott sind wie selbst genau wie diese Eintagsfliegen.
Gott ist der Ewige. Er existierte, noch bevor Er die Zeit schuf. Da wir in dieser ewigen Zeit existieren, schaut Gott uns an. Aus Seiner ewigen Zeitdimension kam Er selbst auf diese Erde in unsere zeitliche Dimension, nahm alle Sünden der Menschheit auf sich, alle Sünden der Welt, und vor Seinem Tod am Kreuz verkündete Er: „Es ist vollbracht.” Er stand dann in drei Tagen wieder von den Toten auf und fuhr in den Himmel auf, die ewigen Welt. Er hält sich nun in der ewigen Zeit auf und schaut auf uns Menschen.
Lassen Sie uns diese Wahrheit auf das Leben eines Menschen anwenden. Dieser Mensch denkt: „Ich bin erst 30 Jahre alt und habe schon viel zu viele Sünden begangen. Es ist so grauenhaft und schrecklich, wie könnte mir also jemals vergeben werden?” Aber unser Herr, der in der ewigen Zeit verweilt, sagt zu ihm: „Willst du Mich veräppeln? Glaubst du, Ich habe nur die Sünden weggenommen, die du begangen hast, als du 25 Jahre alt warst, oder die Sünden, die du begangen hast, bis du 30 Jahre alt geworden bist? Denkst du, dass dies alles ist, was Ich weggenommen habe? Nein! Ich habe alle Sünden der Welt weggenommen. Kannst du dies nun sehen? Durch Meine Taufe nahm Ich alle Sünden eines jeden Menschen, der in dieser Welt gelebt hat und jemals leben wird, auf meinen Leib, von Adam, dem ersten Menschen bis zum allerletzten lebenden Menschen  bis zum Ende des Zeitalters, von deinen Kinder und Generationen nach ihnen.”
In seiner ewigen Zeit sagt uns unser Herr so. Er sagt zu uns: „Ich habe bereits für eure Sünden gesühnt und auch für alle Sünden der Welt.”


Jesus hat das Evangelium des Wassers  und des Geistes vollständig erfüllt, das die Sünder der Welt von allen ihren Sünden rettet

Wenden wir uns Johannes 19:17-20 zu. „.. und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte. Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz: und es war geschrieben: JESUS VON NAZARETH, DER KÖNIG DER JUDEN. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.”
Jesus wurde auf einem Hügel namens Golgatha gekreuzigt. Gemäß der Heiligen Schrift wurde Er um 9.00 Uhr morgens gekreuzigt und 6 Stunden lang am Kreuz gequält. Als Er am sterben war, sagte Er: „Mich dürstet.” Dann füllten Leute einen Schwamm mit Essig und steckten ihn auf ein Ysoprohr und hielten ihn an Seinen Mund. Nach Erhalt des Essigs sagte Er: „Es ist vollbracht” und verschied (Johannes 19:28-30). Und Jesus Christus ist in drei Tagen von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Indem Er all diese Dinge tat, vollendete Er die gesamte Erlösung der Menschheit.


„Das Auflegen der Hände” (Sünde weiterzugeben) im Alten Testament war ein Schatten der Taufe Jesu im Neuen Testament

Hebräer 10:1-9 sagt: „Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss. Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die den Gottesdienst ausrichten, ein für allemal rein geworden wären und sich kein Gewissen mehr gemacht hätten über ihre Sünden? Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen. Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir geschaffen. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen. Zuerst hatte er gesagt: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen. Da hebt er das erste auf, damit er das zweite einsetze.”
Es steht geschrieben, dass das Gesetz eine Repräsentation der zukünftigen Güter ist. Die Opfertiere des Alten Testaments, Schafe und Ziegen, die die Sünde mit dem Auflegen der Hände angenommen haben und getötet wurden, war eine Vorahnung, dass Jesus Christus auf diese Erde kommen und auf dieselbe Weise für unsere Sünden sühnen und Sie mit Seinem Tod auslöschen würde. Alle gläubigen Menschen im Alten Testament, solche wie David und Jesaja, glaubten an das Kommen des Retters Christus, indem sie an Gottes Heil aus dem  im Wort geschriebenen Opfersystem glaubten. Wenn die Israeliten Sündopfer Gott darbringen wollten, mussten sie ihre Hände auf die Köpfe der Tiere ohne Fehler legen und dann mussten sie die Tiere töten, um ihr Blut zu entnehmen. Dies war das gesetzliche Opfersystem. Das Wort des Alten Testaments sagte voraus, dass der Erlöser kommen würde, alle unsere Sünden auf sich nehmen würde, indem Er von Johannes dem Täufer auf diese Weise getauft wird, und am Kreuz für uns so sterben würde. Die Menschen der alttestamentlichen Zeit glaubten daran und wurden durch Glauben gerettet. Deshalb ist das Opfersystem im Gesetz eine Vorhersage der zukünftigen Güter.
Die Bibel sagt jedoch, dass diese gemäß dem Gesetz dargebrachten Opfer uns niemals vollkommen machen können. Jeden Tag Opfer darzubieten, wann immer wir sündigen, beinhaltet, ein Tier zu bringen, unsere Sünden durch das Auflegen der Hände auf es zu übertragen und es zu schlachten, und dies alles morgen wieder zu tun,  kann uns nicht vollkommen machen. Deshalb kam der Sohn Gottes, der vollkommene, ewige und sündlose Eine, selbst auf diese Welt kam.
Als Er auf diese Erde kam, sagte Er: „Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir geschaffen. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen. Zuerst hatte er gesagt: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen. Da hebt er das erste auf, damit er das zweite einsetze” (Hebräer 10:5-9).
Das Evangelium aus Wasser und Geist, das Gott erfüllt hat, ist die Wahrheit, dass Jesus Christus, das Lamm Gottes, getauft und zu Tode gekreuzigt wurde, um uns vollkommen sündlos zu machen. Daher können wir nicht durch das Gesetz gerettet werden, sondern nur durch Glauben an die Taufe und das Blut von Jesus können wir gerettet werden. Nach dem von Gott aus dem Wort des Alten Testaments aufgestellten System ist es nur durch Glauben, dass Jesus all unsere Sünden so weggenommen hat, dass wir wirklich die Vergebung unserer Sünden empfangen.
Wenden wir uns Hebräer 10:10 zu. „Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.”
Sind Sie geheiligt oder nicht? Sicherlich sind Sie. Was ist hier „nach diesem Willen”? Es war an Gott, uns Seinen Sohn zu senden, um alle unsere Sünden der Welt ein für allemal auf Seinen Sohn zu übertragen, diesen Sohn ein für allemal zu  richten und uns dadurch von all den Sünden der Welt zu befreien - dies war der genaue Wille von Gott dem Vater. Meine Glaubensgenossen, weil Jesus Christus Seinen Leib ein für allemal geopfert hat, um uns zu retten, sind wir jetzt geheiligt. Weil Jesus Christus alle  unsere Sünden ein für allemal auf sich genommen hat und weil Er geopfert wurde, sind wir jetzt sündlos geworden.
Wie die Bibel sagt, ist es für uns bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht (Hebräer 9:27). Doch anstelle unseres Todes starb Jesus Christus einmal an unserer Stelle, nachdem Er alle unsere Sünden auf Seinen eigenen Leib gelegt hatte. Wenn jemand vorbeikäme und all die Schulden bezahlen würde, die ich in meinem ganzen Leben lang hatte und in der Zukunft haben werde, würde ich irgendetwas schulden? Nein. Genau auf diese Weise hat unser Herr allen Sold unserer Sünden bezahlt, als Er auf diese Erde kam. Deshalb hat unser Herr uns alle, die an Ihn glauben, von allen Sünden der Welt gerettet, damit Sie und ich weder sterben würden noch verurteilt werden. Das Auflegen der Hände des Alten Testaments war das Symbol Seiner Taufe.


Wir wurden durch Glauben an Jesus gemäß dem geschriebenen Wort der Heiligen Schrift gerettet

Wenn es um den Glauben an Jesus Christus geht, behaupten einige Leute, dass wir eine Art wissenschaftlicher Beweise brauchen, um einen konkreten Glauben zu haben. Aber dies Wort Gottes selbst ist viel genauer und logischer als jede weltliche Wissenschaft. Im Alten Testament wird ausführlich über das Darbringen von Opfergaben geschrieben, die für die Vergebung der Sünde gegeben wurden. Diese Opfer hatten vom Volk Israel verlangt, unzählige Tiere zu bringen und sie jedes Mal zu opfern, wenn sie sündigten, aber im Gegensatz dazu brachte Jesus ein ewiges Opfer für die Sünde mit Seinem Leib, der einmal getauft wurde und Sein Leib einmal zum Sterben am Kreuz darbrachte  (Hebräer 10:12).
Glauben Sie trotzdem immer noch, dass Sie jeden Tag irgendwie von Ihren Sünden gewaschen werden können, indem Sie jedes Mal, wenn Sie Sünde begehen, Bußgebete sprechen? Wenn wir noch jeden Tag solche Bußgebete sprechen müssten, würden wir in das Zeitalter des Alten Testaments zurückkehren. Wer könnte jemals gerechtfertigt durch das nie Begehen irgendeiner Sünde  bis zum Tag, an dem er stirbt, werden oder durch das perfekt Bekennen all seiner Sünden, einschließlich Sünden, die er zufällig begangen hat?  Wer könnte jemals die Vergebung der Sünden so erhalten? Wer würde in der Lage sein, überhaupt keine Sünde zu begehen, und wer könnte jemals von seinen Sünden durch das Anbieten von Bußgebeten gereinigt werden? Wenn es so viele Sünden gibt, die wir begangen haben, wie könnten wir möglicherweise alle bereuen? Wir sind solche Wesen, dass die Sünden, die wir am Morgen begangen haben, bis zum Abend alle vergessen sind, die Sünden des Abends werden auch belanglos übergangen und alle unsere üblichen Sünden sind in ziemlich kurzer Zeit vergessen; daher macht es keinen Sinn zu sagen, dass wir unsere Sünden durch Bußgebete wegwaschen können.
Wie geschrieben steht: „Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi” (Hebräer 10:10), hat Jesus Christus Seinen Leib ein für allemal geopfert. Und aus diesem Grund sind wir nun ein für allemal geheiligt. Unsere Heiligung wird in einem Augenblick erreicht, nicht über einen längeren Zeitraum oder eine Reihe von Schritten. Die Behauptung, dass wir irgendwie allmählich und schrittweise geheiligt werden, ist nichts anderes als Satans Täuschung. Unser Herr hat alle unsere Sünden ein für allemal mit dem Evangelium aus Wasser und Geist ausgelöscht.
In Hebräer 10:11-18  heißt es: „Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht, und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. Denn mit einem Opfer hat er für immer vollendet, die geheiligt werden. Das bezeugt uns aber auch der heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat: Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht er: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.”
Hat Gott hier gesagt, dass wir einige Opfer für unsere Sünden darzubieten haben? Nein! Was ist mit den Worten „Vergebung der Sünden” gemeint? Es ist das geschriebene Wort der Heiligen Schrift, das verkündet, dass Gott die Sünde, all und jede Sünde der Welt, selbst ausgelöscht hat.
Hätte Johannes der Täufer Jesus Christus nicht getauft, hätten wir dann die Vergebung unserer Sünden empfangen können? Wiederum, auch wenn Gott den Vertreter der Menschheit wie Johannes den Täufer festgelegt hätte, wenn Jesus nicht von diesem Mann getauft worden wäre und daher nicht die Sünden der Welt  aufgenommen hätte, hätte Er dann unsere Sünden auslöschen können? Nein. Gottes Gesetz ist das Gesetz der Gerechtigkeit. Es ist gerecht und fair. Wenn Gott nur mit Worte sagte: „Ich bin euer Retter. Ich habe all eure Sünden vergeben. Ich bin euer Messias”, bedeutet dies allein nicht, dass unsere Erlösung vollendet ist. Er musste in der Tat alle unsere Sünden auf sich nehmen. Warum kam Jesus verkörpert im Fleisch des Menschen? Es war genau deshalb, um alle unsere Sünden durch Seine Taufe zu tragen, um alle Sünden, die wir sowohl in unserem Fleisch als auch in unserem Herzen begehen (denn er kannte sie bereits), zu beseitigen und sie mit Seinem Blutvergießen auszulöschen, dass Er  im selben Fleisch wie unseres auf diese Erde kam.
Meine Glaubensgenossen, wäre Jesus nicht von Johannes dem Täufer getauft worden, hätten unsere Sünden nicht vollständig gesühnt werden können. Und wäre Jesus am Kreuz gestorben, ohne vorher alle unsere Sünden auf sich genommen zu haben, wäre Sein Tod ganz umsonst gewesen. Dieser Tod wäre für uns nutzlos und völlig irrelevant gewesen. Deshalb kam Jesus verkörpert im Fleisch auf diese Erde, führte in aller Stille bis zum Alter von 30 Jahren ein gewöhnliches Leben und ließ sich dann taufen. Dann lebte Er drei Jahre Sein öffentliches Leben seit Seiner Taufe bis zu Seinem Tod am Kreuz.
Seine Taufe war der Beginn Seines öffentlichen Lebens. Jesus sagte zu Johannes dem Täufer: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen” (Matthäus 3:15), und ließ sich taufen. Es war in diesem Moment, dass die Passage aus Johannes 1:29 -  „Siehe, das  ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt” - erfüllt war.
Weil Jesus alle unsere Sünden durch die Taufe angenommen hatte und weil alle diese Sünden von uns, all und jede Sünde der Menschheit, vollständig auf den Leib von Jesus übertragen wurden, wandte Gott der Vater selbst Seine Augen ab, als Sein Sohn am Kreuz starb. Selbst Gott der Vater konnte es nicht ertragen, Seinen eigenen Sohn sterben zu sehen, aber weil Er keine andere Wahl hatte, Seinen Sohn vor dem bestimmten Tod zu retten, der nun all die Sünden der Welt trug, konnte Er nicht anders, als Ihn sterben lassen. Deshalb kam über das Land für drei Stunden Finsternis, bevor Jesus Seinen letzten Atemzug tat, denn Gott hatte Sein Gesicht abgewandt. Auf dem Höhepunkt Seiner Todesqual rief Jesus selbst laut: „Eli, Eli, lama asabtani?” das heißt, “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:45-46) Jesus hatte an unserer Stelle die Sünden der Welt geschultert und wurde an unserer Stelle am Kreuz bestraft und verurteilt. Dies ist, wie Er Sie und mich gerettet hat. Können Sie dies jetzt erfassen? Glauben Sie jetzt?
Wäre Jesus Christus nicht von Johannes dem Täufer getauft worden und hätte Er  die Sünden der Welt nicht angenommen, wäre Er nicht verurteilt worden. Es gab keinen anderen Grund für Jesus Christus, am Kreuz zu sterben, wenn Er nicht unsere Sünden von Johannes dem Täufer auf sich genommen hätte, der der Vertreter der ganzen Menschheit war, der von Gott vorbereitet wurde.
Deshalb sagte Jesus, als Er über Johannes den Täufer sprach: „Was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht? Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige” (Matthäus 11:7-8), und fügte hinzu: „Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: er ist mehr als ein Prophet” (Matthäus 11:9). Jesus erklärte auch: „Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist aber größer als er. Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalttätigen reißen es an sich” (Matthäus 11:11-12).
In all diesen Dingen sagt uns Jesus, dass es war, weil Johannes der Täufer all die Sünden der Welt auf Jesus selbst übertragen hatte, dass sie alle ausgelöscht werden konnten. Sie und ich, nachdem wir nun die Taufe Jesu gesehen und das Zeugnis von Johannes dem Täufer gehört haben, sind dazu gekommen, an das Wort der Vergebung der Sünde zu glauben, das Jesus für uns erfüllt hat. So wurden wir gerechte Menschen ohne Sünde. Daher können wir Gott jetzt als „Gott den Vater” bezeichnen.
Es steht geschrieben: „Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr” (Hebräer 10:18). Es gibt keine Sünde mehr in unseren Herzen. Wenn unsere Rechnung ganz bezahlt ist, haben wir dann immer noch Schulden? Nehmen wir zum Beispiel an, dass ein gewisser Vater gerne trank und sich so in jeder Kneipe der Stadt verschuldet hatte. Aber sein Sohn wurde reich und bezahlte alle Getränke, die sein Vater so sehr liebte, und er bezahlte auch alle Getränke seines Vater im Voraus, die sein Vater zu Lebzeiten trinken würde. Wenn so, würde dieser Vater irgendeine Rechnung bezahlen müssen, selbst wenn er sein ganzes Leben trank? Er würde nichts schulden. Dies ist natürlich nur ein Beispiel, aber genau wie in dieser Darstellung hat unser Gott alle unsere Sünden auf Jesus gelegt, damit Er uns retten konnte. Darüber hinaus hat Jesus nicht nur  allein die Sünden unserer gesamten Lebenszeit auf sich genommen, sondern ausnahmslos alle Sünden der Welt. Alle unsere Sünden wurden auf Jesus Christus übertragen, als Er getauft wurde. Sie gehören nun alle zu Jesus. Deshalb wird jeder, der daran glaubt, von all seinen Sünden gerettet. Es ist, weil Jesus für Sie getauft wurde, als Er auf diese Erde kam, dass Sie die Vergebung Ihrer Sünden durch Glauben daran erhalten. Der Planet Erde war schon lange vor unserer Geburt hier. Es ist nicht so, als ob er existierte, nachdem wir ins Dasein kamen. Jesus Christus, der unsere Sünden ausgelöscht hat, hat schon lange vor unserer Geburt für alle unsere Sünden gesühnt. Jesus hat für all und jede Sünde gesühnt, die alle ungehorsamen Sünder dieser Welt jemals begangen haben. Meine lieben Glaubensgenossen, es ist, weil die Sünden der Welt auf Jesus übertragen wurden, dass wir nun sündlos durch Glauben an diesen Jesus, der die Sühne für unsere Sünden wurde, geworden sind.
Meine Glaubensgenossen, haben Sie dann immer noch Sünde? Natürlich nicht. Was ist dann mit den Sünden von morgen, könnten Sie fragen? Alle Sünden, die Sie morgen begehen werden, wurden auch von Jesus gesühnt. Gott selbst hat seinerseits all und jede Sünde der Welt genommen, und Er trug die Verurteilung der Sünde wegen der Sünden, die Er auf sich genommen hatte.  
Das Evangelium nach Markus stellt die Taufe mit den Worten vor, die Jesus von Johannes empfing: „Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes” (Markus 1:1). Dies bedeutet, dass die Wahrheit, die in der Taufe Jesu enthalten ist, für alle eine sehr gute Nachricht ist. Gott sagte zu uns: „Ich habe für all eure Sünden gesühnt. Ich bin euer Retter. Ich habe auf diese Weise alle eure Sünden gesühnt.” Was ist das Evangelium der Wahrheit? Es ist „euaggelion“ oder die gute Nachricht. Das griechische Wort für „Evangelium” ist „euaggelion”. Und Gott fragt uns, ob wir an dieses Evangelium (euaggelion) glauben oder nicht, diese freudige Nachricht, die uns Sein Sohn Jesus gebracht hat.  
Doch unter so vielen Menschen auf dieser Welt gibt es nur eine geringe Anzahl, die tatsächlich mit den Worten antworten: „Ja, ich glaube, wie Du sagst. Ja, Herr, ich glaube, wie Du getan hast. Nun, da ich die Wahrheit gehört habe, ist es so einfach, und doch hatte ich sie die ganze Zeit nicht gewusst.” Es sind diejenigen, die so glauben, die Gott gutheißt, indem Er zu ihnen sagt: „Ihr seid richtig. Ihr seid die Gerechten wie Abraham.”
Die meisten Leute sagen jedoch nur: „Ich denke nicht so, Herr. Dieses Evangelium ist etwas seltsam, das ich noch nie zuvor gehört habe.” Wenn der Herr zu ihnen sagt:  „Oh, ja? Habe Ich dann alle deine Sünden ausgelöscht oder nicht?” sagen sie: „Nun, ja und nein. Du hast meine Erbsünde weggenommen, aber Du hast meine persönlichen Sünden nicht weggenommen.” Von solchen Missverständnissen fassungslos kann Jesus  ihnen nur sagen: „Ja, du bist so schlau, dass du keinen Bedarf hast, von Mir zu lernen!” Bei solchen Menschen würden selbst Jesus die Worte fehlen.
Diese Menschen würden in die Hölle geworfen werden, weil sie sich weigerten zu glauben, dass Jesus alle ihre Sünden aus Seiner Liebe ausgelöscht hatte. Sie müssen für ihre Sünden bestraft werden, denn die Heilige Schrift sagt: „Der Sünde Sold ist der Tod”. Als solche ist dies nur ihre rechtmäßige Strafe, nicht etwas, was Mitleid oder Sympathie verdient. Meine Glaubensgenossen, es ist nicht, weil man so viele Sünden begeht noch wegen der Schwere der Sünden, dass man in die Hölle geworfen wird. Es ist, weil man nicht glaubt, dass Jesus für alle Sünden gesühnt hat, dass man in die Hölle geworfen wird. Aber wer an die Taufe Jesu und das Kreuz glaubt, kann das Himmelreich durch den Empfang seiner Erlösung erreichen.
Hätte Jesus nicht alle unsere Sünden bei der Taufe durch Johannes den Täufer auf sich legen lassen, dann wäre unser Glaube an Ihn vergeblich. Die Taufe Jesu wird  in den paulinischen Briefen so oft erwähnt. Zum Beispiel sagt Galater 3:27: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.” Hier bedeutet „auf Christus getauft seid” in Christus zu kommen, um mit Ihn durch Glauben an Seine Taufe vereint zu sein. Es bedeutet, dass alle unsere Sünden durch die Hände von Johannes dem Täufer auf Jesus übertragen wurden, und dies bedeutet kurz gesagt, dass alle unsere Sünden auf Ihn übertragen wurden. Deshalb starben auch wir, als Er starb. Und als Er von den Toten auferstanden ist, sind auch wir auferweckt worden.
Römer 6:3 sagt: „Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?” Auch in Römer 6:10 heißt es: „Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er Gott.” ; und Johannes 1:12 sagt: „Wie viele ihnen aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.” Wie diese Passagen zeigen, hat Er all diejenigen, die in ihrem Herzen annehmen, was Gott für sie getan hat, als Seine eigenen Kinder bestätigt.
In Kolosser 1:13-14 steht geschrieben: „Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.” Halleluja!
Gott hat uns von all unserer Sünden durch das Wasser und das Blut, das Evangelium aus Wasser und Geist, gerettet und Er ließ uns von all unseren Sünden wiedergeboren werden. Ich preise Gott dafür, dass Er uns alle gerettet hat. Halleluja!