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Thema 27: Gottes Briefe an uns in der Zeit des Coronavirus

[27-7] (Hesekiel 47:1-12) Das gesegnete Leben, das in Gott bleibt

(Hesekiel 47:1-12)
„Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vorderste Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei. Und er führte mich hinaus durch das Tor im Norden und  brachte mich außen herum zum äußeren Tor im Osten; und siehe, das Wasser sprang heraus aus seiner südlichen Seitenwand.
Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel. Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden. Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, hast du das gesehen? Und er führte mich zurück am Ufer des Flusses entlang.
Und als ich zurückkam, siehe, da standen sehr viele Bäume am Ufer auf beiden Seiten. Und er sprach zu mir: Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden, und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt. Und es werden an ihm die Fischer stehen. Von En-Gedi bis nach En-Eglajim wird man die Fischgarne aufspannen; denn es wird dort sehr viele Fische von aller Art geben wie im großen Meer. Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern man soll daraus Salz gewinnen. Und an dem Strom werden an seinem Ufer auf beiden Seiten allerlei fruchtbare Bäume wachsen; und ihre Blätter werden nicht verwelken, und mit ihren Früchten hat es kein Ende. Sie werden alle Monate neue Früchte bringen; denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum. Ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Arznei.”
 

Die Vision, die der Prophet Hesekiel sah

In der heutigen Schriftlesung zeigt Gott dem Propheten Hesekiel Seine Segnungen durch eine Vision. Ich hoffe, dass wir alle durch Glauben Gottes Segnungen aus dieser Passage ziehen können. In der Vision sah der Prophet Hesekiel Wasser aus dem Tempel fließen und alle Arten von fruchtbaren Bäumen und Lebensformen aufgrund des Wassers gedeihen. Diese Vision spricht über all die Segnungen, die auf das Volk Israel warten – das heißt, wie es aus seiner Kriegsgefangenschaft zurückkehren und Gott Dankopfer darbringen würde. Mit anderen Worten, die heutige Schriftlesung spricht über die Wiederherstellung des Volkes Israel, und sie zeigt auch die Größe der Gnade, die Gott dem geistlichen Volk Israel verleihen würde.  Allgemeiner beschreibt sie auch die Segnungen, die Gott der ganzen Menschheit anbietet.  
In Vers 1 heißt es: „Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei. In Vers 2 sehen wir, dass Hesekiel zum Nordtor geführt wurde und er sah, wie das Wasser von der rechten Seite floss. Ein Mann maß das Land mit einer Messschnur, und das Maß betrug tausend Ellen, etwa 12 km. Nachdem der Mann eintausend Ellen gemessen hatte, ließ der Mann Hesekiel durch das Wasser gehen. Als Hesekiel das Wasser durchquerte, ging ihm das Wasser bis an die Knöchel. Nachdem weitere tausend Ellen gemessen wurden und Hesekiel das Wasser durchquerte, ging ihm das Wasser bis an die Knie, und als das dritte Mal tausend Ellen gemessen wurden und Hesekiel durch das Wasser ging, ging ihm das Wasser bis an die Lenden. Der Mann maß noch einmal tausend Ellen, und zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Wasser in einen Strom verwandelt, den man nicht durchqueren konnte.
Der Mann sagte dann zum Propheten Hesekiel: „Du Menschenkind, hast du das gesehen?“  Als Hesekiel hinsah, sah er unzählige Bäume an beiden Ufern des Flusses. Der Mann sagte ihm, dass das Wasser zum Meer fließen würde; das Meer würde gesund werden; jede Lebensform würde leben, wohin der Strom kommt;  es würde reichlich Fisch geben; Fischer würden an den Ufern stehen, fruchtbare Bäume würden gedeihen, und ihre Früchte sollten zur Speise dienen und ihre Blätter zur Arznei, denn das Wasser floss aus dem Heiligtum. Dies ist eine grobe Zusammenfassung der heutigen Schriftlesung. Die Kernaussage hier ist, dass, als das Wasser aus dem Heiligtum floss, es so stark strömte, dass es zu einem Strom wurde, der nicht überquert werden konnte. Geistlich gesprochen, Gott verspricht hier, das Volk Israel wiederherzustellen, und für Sie und mich, die in neutestamentlichen Zeiten leben, sagt Gott, dass Er uns mit solch gesegneter Gnade beschenken würde. Dies ist das, was Gott uns heute sagt.
 

Wasser floss aus dem Tempel

Wasser floss unter dem Tempel in alle vier Richtungen heraus – nach Osten, Westen, Süden und Norden. Dies bedeutet, dass Gott das Volk Israel segnen und uns den Gläubigen an das Evangelium aus Wasser und Geist auch so reichliche Segnungen geben würde.  Was wäre der Hauptgrund für Gott, uns als Gläubige an das Evangelium des Wassers und des Geistes wiederherzustellen? Gott hat das Volk Israel wiederhergestellt, um Seinen Willen zu erfüllen. Obwohl Gott das Volk Israel unter seine Feinde in Gefangenschaft leiden ließ, als sie Götzendienst verübten, war Gottes Kampf letztendlich mit dem gefallenen Engel, der gegen Ihn stand. Mit anderen Worten, weil das Volk Israel auf Gottes Gegner hörte, Götzen statt Gott anbetete und Ihm dadurch nicht die Ehre gab, die Er verdiente, wurde Gott eifersüchtig und ließ das Volk Israel das Brot Bitternis essen. Gott wies sie jedoch gerade deshalb zurecht, weil Er sie so sehr liebte. Ganz gleich, welche Fehler sie taten, letztendlich bestand Gottes ultimative Absicht darin, sie mit Seinem Segen sowohl in Körper als auch in Geist wiederherzustellen, indem Er sie vollständig aus ihrer Sklaverei befreite und sie in das Königreich Israel zurückkehren ließ. Dies war Gottes Wille für das Volk Israel, und es ist auch Gottes Wille für Sie und mich. Hier spricht Gott auch zu Ihnen und mir, die in neutestamentlichen Zeiten leben, über wahren Glauben und geistliches Wachstum.
Die heutige Schriftlesung sagt uns, dass das Wasser, das aus dem Tempel floss, die Knöchel, die Knie und dann die Lenden erreichte.  Hier spricht Gott zu uns nicht nur über die Gnade der Erlösung, die Er uns den Gerechten verliehen hat, sondern auch über die Segnungen, die Er uns in jedem Aspekt unseres Lebens gegeben hat. Wenn wir zum ersten Mal die Vergebung der Sünden empfangen, indem wir auf das Evangelium aus Wasser und Geist hören, können wir die Freude der Erlösung und die Gnade Gottes spüren, die auf unsere Herzen herabkommt, aber es geht nur bis an die Knöchel, und darüber hinaus können wir nicht wirklich fühlen. Es ist genug für uns zu erkennen, dass wir gerettet worden sind. Wenn wir mit unserem Glaubensleben fortsetzen, indem wir dem Willen des Herrn gehorchen und ihm folgen, können wir jedoch wirklich schätzen, wie groß Gottes Segnungen sind. Wenn Sie bis zu den Lenden im Wasser stehen, ist es schwierig zu gehen. Und wenn das Wasser so tief ist, dass Ihr Kopf untergetaucht ist, müssen Sie von da an schwimmen. Auf diese Weise schenkt Gott uns Seine Gnade und Segnungen.
Die von Gott gegebene Gnade findet sich in der Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist, das Jesus Christus erfüllte, als Er auf diese Erde kam. Zur Zeit der Erschaffung der Himmel und der Erde hörte die Menschheit auf den gefallenen Engel, Gottes Feind, und sündigte zusammen mit ihm gegen Gott, indem sie Seine Autorität herausforderte. Infolgedessen mussten Menschen für diese Sünde bestraft werden. Weil Adam und Eva, die Vorfahren der Menschheit, ihre Herzen mit Gottes Feind vereinten und etwas taten, was Gott verabscheute, musste die ganze menschliche Rasse die Folgen dieser Sünde erleiden.  Der Preis für diese Sünde war, das Brot der Bitternis zu essen und das Wasser der Not zu trinken, aber es gab einen Zweck dahinter: es war, der Menschheit den Wunsch einzuflößen, zu Gott zurückzukehren. Und wenn Menschen so zu Gott zurückkehren, wird Er ihnen reichlich geistliche Segnungen des Himmels schenken.  
Wenn Sie und ich das Evangelium des Wassers und des Geistes zum ersten Mal erkennen und daran glauben, sind wir überglücklich, gerade weil wir von unseren Sünden gerettet wurden. Aber diese Freude wächst noch mehr. Nach kurzer Zeit erhalten wir nicht nur geistliche Segnungen, sondern wenn wir nach dem Willen Gottes leben, können wir auch Segnungen für unseren Körper spüren. Damit wir nach dem Willen Gottes leben, müssen wir auf Seiner Seite stehen, anstatt auf den gefallenen Engel zu hören, der sich Ihm widersetzt, und wir müssen durch Glauben für Gottes Ehre leben. Nur dann ist es uns möglich, im Gehorsam gegenüber Gottes Willen zu leben. Auf das Wort Gottes zu hören und Ihn in unserem Leben zu verherrlichen, bedeutet, zu Seinem Zweck zu leben. Gott wird uns dann segnen, weil wir Seine Vorsehung kennen und an sie glauben. Gott wird uns so große, reichliche Segnungen geben, dass wir wie in einem Strom schwimmen. Er wird uns segnen, damit wir ganz eingetaucht in Seiner Gnade leben können.
Seitdem ich die Vergebung meiner Sünden erhielt, indem ich die Liebe und den Plan des Herrn erkannte und an Sein Wort des Evangeliums des Wassers und des Geistes glaubte, habe ich unzählige Segnungen erhalten, während ich für die Verkündigung dieses Evangeliums lebte, was Gottes Wille ist. Um das Evangelium des Wassers und des Geistes zu verbreiten, musste ich gegen die falschen Propheten kämpfen, die Gottes Feinde sind, und ich habe auch viele andere Kämpfe und Nöte durchgemacht. Aber jedes Mal, wenn ich kämpfte, konnte ich sehen, wie Gott mir half. Die Bibel sagt, dass Wasser aus Gottes Tempel floss, zu einem Strom wurde, das Meer erreichte und alle Lebewesen im Meer zum Gedeihen brachte. Die Bibel sagt auch, dass, als dieser Strom durch das Land floss, Bäume viele Früchte zur Speise und Blätter zur Arznei trugen. Genau so können wir auch sehen, wie unser Gott uns unzählige Segnungen sowohl in Körper und Geist schenkt. Wenn wir begreifen, dass Gott unser Gott ist, beschließen, niemals gegen Ihn zu stehen, egal was passiert, und uns entscheiden, für Ihn nach Seinem Zweck zu leben, können wir aus eigener Erfahrung sehen, wie Gott unseren Glauben wachsen lässt und uns gleichzeitig auch mit vielen materiellen Segnungen füllt. Dank Gottes Segnungen können wir bis heute durch Glauben leben.  Gott sagte, dass Er uns segnen würde, im Fluss der Gnade zu schwimmen, und der größte Segen, den Gott uns Gläubigen an das Evangelium des Wassers und des Geistes gegeben hat, ist die Tatsache, dass wir für Seine Herrlichkeit leben können.  
 

Was bedeutet es für uns, für Gottes Herrlichkeit zu leben?

Obwohl wir viele Untaten gegen Gott begangen haben, ließ Gott uns, anstatt uns für all diese Sünden zu verdammen, das Brot der Bitternis essen und das Wasser der Not trinken, damit wir zu Ihm zurückkehren würden. Dies ist der Wille Gottes, und diesen Willen durch Glauben anzunehmen bedeutet, für Gottes Herrlichkeit zu leben. Letztendlich geht es darum, Gott zu glauben, wenn Er zu uns sagt: „Ich liebe dich. Ich habe deine Sünden mit dem Wasser und dem Blut ausgelöscht. Ich bin dein Gott. Ich habe dir meinen Geist gegeben und dich zu meinem Kind gemacht. Ich habe dir das gesegnete Wort des Evangeliums des ewigen Lebens gegeben. Ich habe dir auch jedes Wort gegeben, damit du an Mich glaubst.“ Dies ist der größte Segen, den Gott für uns Sünder bereithält.  Es bedeutet, dass Gott Ihnen und mir bereits das Wort der Segnungen gegeben hat.
Wir, die an das Evangelium des Wassers und des Geistes glauben, haben das Wort der Erlösung und der Vergebung der Sünden, und wir haben auch in unseren Herzen den Heiligen Geist, der uns befähigt, an das Wort Gottes zu glauben. Dies sind die größten Segnungen für Sie und mich. Es ist ein enormer Segen für mich, dass ich das Wort Gottes kenne, das Wort Gottes verstehe und das wahre Wort Gottes predige. Darüber hinaus sind nicht nur ich, sondern auch Sie von den Sünden der Welt gerettet worden, und wir alle wissen jetzt, was Gott gefällt. Was für ein wunderbarer Segen das ist! Auch nachdem wir von unseren Sünden errettet worden sind, könnten wir immer noch in Einheit mit dem gefallenen Engel gegen Gott gestanden haben, aber stattdessen bleiben wir immer in Gottes Gemeinde und können dadurch das Wort Gottes hören und daran glauben. Worte können nicht ausdrücken, wie dankbar ich dafür bin. Je mehr wir Gottes Liebe zu uns kennenlernen, desto weiter entfernen wir uns von Seinem Feind. Gott hat uns gesegnet, jetzt solche Geheimnisse mit Seinem Wort zu erkennen. Gott hat Ihnen und mir, die wir in Seiner Gemeinde bleiben, ein solches Verständnis gegeben.
 

Die Gerechten kämpfen immer gegen Gottes Gegner

Erkennen Sie, dass der gefallene Engel auch jetzt gegen Gott steht und auch jetzt gegen Ihn kämpft? Sogar in diesem Moment steht der gefallene Engel immer noch gegen Gott, und er dringt auch in Herzen von Menschen ein und bewegt sie dazu, gegen Gott zu stehen.  Bedeutet dies dann, dass Gott Seinen Feind in Ruhe lässt, weil Er machtlos ist? Nein, natürlich nicht!  Gott lässt ihn bis zum Tag des Gerichts in Ruhe und rettet in der Zwischenzeit verlorene Seelen. Bis zu diesem Tag, an dem der gefallene Engel dem Gericht Gottes gegenübersteht und in die Hölle geworfen wird, wird Satan weiterhin in die Herzen der Menschen eindringen, um sie dazu zu bringen, sich gegen Gott zu stellen und Ihn herauszufordern. Bevor wir die Gnade der Erlösung von Gott erhielten und Seinen Willen verwirklichten, hatten wir in unserem Leben auf den gefallenen Engel gehört, aber wir hören auf keines seiner Worte mehr.  
Bis zu dem Tag des Gerichts, „bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache“  (Hebräer 1:13), wird Gott Seine Gnade schenken, wem Er Seine Gnade schenken will. Während dieser Kampf auch zwischen dem Teufel und uns ausgetragen wird, ist er in Wahrheit ein Kampf zwischen Gott und dem gefallenen Engel, Seinem Feind. Anstatt Gewalt anzuwenden, bietet Gott den Seelen gnädig Seine barmherzige Errettung an. Er führt einen geistlichen Kampf gegen Seinen Feind in dieser Welt. Wenn Gott einen solchen Kampf gegen Seinen Feind führt, wird Gott all die verdrehten Knoten unseres Lebens entwirren, wenn wir uns darauf konzentrieren, an das Wort Gottes zu glauben, durch Glauben zu leben, Seinem Willen zu folgen und Ihn in unserem Leben zu verherrlichen, uns uns mit unbeschreiblichen Segnungen beschenken.
 

Gott ist der Gott der Gerechten

Gott ist der Retter von uns, die gegen Ihn gestanden hatten. Gott ist unser Hirte, und Er ist immer an der Seite der Gläubigen an das Evangelium aus Wasser und Geist. Er stellt sich auf die Seite derer, die durch Glauben an das Evangelium des Wassers und des Geistes die Vergebung der Sünden empfangen haben und Seinem Willen folgen. Mit anderen Worten, Gott ist auf unserer Seite, und deshalb genießen wir die wunderbare Gnade des Heils und solch wunderbare Segnungen in sowohl Körper als auch Geist. Wie ist solch ein gesegnetes Leben möglich, außer durch Gottes Gnade? Sogar jetzt spuckt Satan seine Lügen aus und äußert Unsinn, indem er sagt: „Es reicht nicht, nur an Jesus zu glauben. Du musst in der Lage sein, in Zungen zu sprechen, um das Tor der geistlichen Herrschaft zu öffnen.“ Der gefallene Engel, der in die Herzen von Menschen und der falschen Propheten eindringt, flüstert ihnen zu und zeigt ihnen falsche Visionen und versucht, einen Keil zwischen Gott und uns zu treiben. Einige Menschen werden dadurch getäuscht und verbreiten diese Worte der Täuschung schließlich an andere.
Für uns, die an das Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist glauben, ist Gott jedoch unser Gott geworden, und wir sind Sein gesegnetes Volk geworden. Auch wenn wir ständig von Satan mit Füßen getreten wurden, sobald wir das wahre Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist  erkennen, das die Gerechtigkeit Jesu Christi bildet, fallen wir nicht auf die betrügerischen Worte Satans herein, die uns zuflüstern: „Geh nach deinen Wünschen und sei dir selbst treu.“ Auch wenn wir viele Mängel haben, können wir ihn entschieden zurückweisen und sagen: „Gott hat uns gerettet und alle Flüche unserer Sünden beseitigt. Warum sollten wir dir, gefallener Engel, statt Gott dienen?” Wenn wir für Gott leben, wird Gott rechtzeitig für unsere Bedürfnisse sorgen. Gott wird uns in Zeiten der Not helfen.
Die heutige Bibellesung sagt, dass das Wasser, das unter der Schwelle des Tempels herausfloss, die Knöchel, die Knie, die Lenden und den Punkt erreichte, an dem man schwimmen musste. Dies bedeutet, dass Gott uns in die unergründlichen Gnade des Heils und die geistlichen Segnungen des Himmels gekleidet hat. Gott hat uns allen, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, solche Segnungen gegeben. Nachdem wir von allen Sünden dieser Welt errettet wurden, richten wir unsere Gedanken manchmal fälschlicherweise auf das Fleisch als auf die Herrlichkeit Gottes und fragen uns:  „Wie kann ich so leben?” Die Gedanken des Fleisches führen jedoch zum Tod. Wenn wir fleischliche Gedanken hegen, machen wir uns Sorgen um unsere Zukunft und fragen uns, was passieren wird. Von Zweifeln und Unsicherheit ergriffen, denken wir uns: „Obwohl wir durch Glauben gerettet wurden, sollten wir nicht den Rest unseres Lebens aus der Kraft unseres Fleisches leben?“ Stimmt das nicht für Sie? Wir alle haben eine solche Phase durchgemacht.
Trotzdem, weil unser Gott uns gesagt hat, dass wir dem Evangelium des Wassers und des Geistes in unserem Leben dienen sollen, leben wir gemäß dem Wort Gottes im Gehorsam. Der Sieg ist unser, wenn wir unsere Gedanken darauf setzen, geistlich für Gott zu leben, anstatt nur für uns selbst; haben Sie die Entschlossenheit zu sagen: „ Wenn ich umkomme, komme ich um“; verbreiten Sie die Gerechtigkeit des Herrn mit dieser Entschlossenheit; und leben Sie wirklich für Gott. Wir kosten auch die Zeit aus, um das von Gott gesprochene Wort in die Tat umzusetzen. Um Gottes herrlichen Zweck zu erfüllen, verbreiten wir jetzt das Evangelium durch unseren Literaturdienst zum Wohle aller auf der ganzen Welt.  Und um das Evangelium so zu predigen, müssen wir den Dienst des Evangeliums unterstützen. Als wir anfingen, den Dienst des Evangeliums zu unterstützen, standen wir eine Menge von Schwierigkeiten im Fleisch gegenüber. Doch je mehr Zeit ging, desto mehr Segnungen gab uns Gott allerdings. Seine Gnade erreichte die Knöchel, die Knie und die Lenden und tauchte uns schließlich ganz ein, damit wir jetzt im Strom der Gnade schwimmen. So sind wir letztlich dazu gekommen, ein Leben zu leben, das ganz der Verherrlichung Gottes gewidmet ist. Dies ist das gesegnete Wort der Verheißung, das Gott dem Volk Israel gegeben hat, und auch Ihnen und mir, dem heutigen geistlichen Israel. Und es ist auch unsere Freude zu sehen, dass alle, die dem Herrn tatsächlich nachfolgen, solche Segnungen erhalten.
Manche Leute denken in ihrem Fleisch, dass sie, wenn sie dem Herrn folgen, ruiniert werden und in Armut enden werden. Aber solche Gedanken stammen aus der Zeit, als wir noch nicht wiedergeboren waren. Jetzt, wie wir wiedergeboren sind, werden wir nie scheitern, wenn wir für Gott leben und unser Leben der Verbreitung des Evangeliums widmen. Es gibt Phasen, um Gottes Segnungen durch Glauben zu empfangen. In der ersten Phase ertragen wir Not und erleiden viele Verluste für die Herrlichkeit Gottes. In der zweiten Phase, in der unser Glaube an das Wort Gottes immer mehr wächst, kommen wir dazu, Seine Segnungen zu empfangen. Diejenigen, die für die Herrlichkeit Gottes leben, müssen viele Schwierigkeiten ertragen, um die Schlacken ihres Herzens und Fleisches zu entfernen, und danach kommen sie dazu, Gottes große Segnungen zu empfangen und leben mit den Gerechten. Auch wenn diejenigen, die dem Evangelium dienen, daran gebunden sind, Nöte und Schwierigkeiten zu ertragen, können sie im Rückblick auf ihr Leben bis heute erkennen, dass sie so enorme Segnungen von Gott erhalten haben, dass es sich wie ein Traum anfühlt.
Gott hat Seine Gemeinde gegründet, um diejenigen zu schützen, die von den Sünden der Welt gerettet wurden. Und Gott hat Seine Diener um der Gläubigen willen auferweckt. Von dort hat Gott den Mitgliedern der Gemeinde viele Seiner Mitarbeiter gegeben. Sobald Seine Gemeinde etabliert ist, lässt Gott uns Sein Werk ausführen und den Dienst des Evangeliums unterstützen.  Er lässt uns mit unserer Arbeit dem Evangelium aus Wasser und Geist dienen, und wir erkennen, dass Gott uns reichlich segnet, wenn wir dieses Werk gemeinsam ausführen und in Seiner Gemeinde leben. Auch wenn wir aus dem Griff des Feindes befreit wurden, ist es ohne Gottes Gemeinde unmöglich, solche Segnungen zu empfangen. Obwohl wir von der Welt befreit wurden, können wir niemals solch ein gesegnetes Leben führen, ohne Gottes Gemeinde zu finden und Seinen Dienern, Arbeitern und Menschen zu begegnen. Um Sie davon abzuhalten, ein solches Leben zu leben, versucht der Teufel weiterhin, Sie zu täuschen und stachelt Sie immer wieder an, sich gegen Gott zu stellen, indem er zu Ihnen sagt:  „Geh hinaus in die Welt und lebte auf eigene Faust. Bist du dumm? Bist du blöd? Du wirst auf eigene Faust gut zurechtkommen.“
Dies ist, was der gefallene Engel sagt, aber im Gegensatz dazu sagt Gott: „Ich werde Mein Volk segnen. Ich werde das Volk Israel aus seiner Sklaverei zurückholen und es sowohl in Körper als auch in Geist segnen, damit es gedeihen mag.” Gott sagte, dass Er Seine Diener für uns erwecken wird. Er sagte, Er werde Arbeiter für uns erheben, uns beschützen, uns speisen, uns kleiden und uns sowohl in Leib als auch in Geist segnen, um Sein Werk auszuführen.  Wenn wir also in Gottes Herrschaft bleiben und durch Glauben an Sein Wort leben, werden wir dazu kommen, eingetaucht in Seine Segnungen zu leben, als würden wir in einem tiefen Strom schwimmen.  
Wenn Sie mich anschauen, mag es scheinen, als ob ich süchtig nach Gottes Werk bin. Es scheint auch mir, dass ich danach süchtig bin. Wenn ich mit einer Aufgabe fertig bin, warten viele weitere Aufgaben auf mich. Ich kann in meinem Kopf sehen, dass es zu meinem eigenen Besten ist, Gottes Werk so auszuführen, und mein Herz hat auch diesen Glauben. So wie die Bibel sagt: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht, auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ (Hebräer 11:1), kann ich es durch Glauben sehen. Gott gießt Seine Segnungen über diejenigen aus, die das Gefäß des Glaubens bereit haben. Wenn Ihr Gefäß jedoch zu klein ist, können Sie nicht so viele Segnungen empfangen, da das Gefäß in kürzester Zeit voll sein wird. Wann immer wir eine Aufgabe erfüllen, danke ich Gott und verpflichte mein Leben erneut dem Evangelium aus Wasser und Geist, biete mich diesem Unterfangen an und wünsche, zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern Gottes Werk zu dienen.  Und dann bereite ich ein größeres Gefäß vor und sage mir:  „Ich sollte jetzt ein noch größeres Gefäß des Glaubens vorbereiten.” Ich muss zuerst das Gefäß des Glaubens auf diese Weise vorbereiten und Gott um noch mehr Segnungen bitten.  Mein Gott füllt dann immer das Gefäß, das ich vorbereitet habe. Mit diesen von Gott gegebenen Segnungen als Startkapital treffe ich dann noch mehr Vorbereitungen und bitte Gott weiterhin, sie zu segnen.
Was es bedeutet, inmitten der Gnade Gottes zu leben, wird nur von denen geschätzt, die tatsächlich so gelebt haben. Es bedeutet, dass Gott unsere Gebete erhört, uns segnet, dafür sorgt, dass wir sowohl in Körper als auch in Geist wohlhabend sind, und uns lohnenswerte Werke ausführen lässt.  So ist es wirklich, ein geistliches Glaubensleben zu führen, und es bedeutet, mit Gottes erstaunlichem Segen zu leben. Im Grund genommen sollen wir alle solch ein gesegnetes Leben leben.
Wir, die Gläubigen an das Evangelium aus Wasser und Geist, leben ein zielstrebiges Leben. Wir sollten uns sagen: „Ich werde auf Gottes Seite sein, denn ich bin von von meinen Sünden durch Glauben mit ganzem Herzen an das Evangelium des Wassers und des Geistes gerettet worden. Ich werde nicht auf den gefallenen Engel hören, der sich Gott widersetzt. Und ich werde nichts tun, was Gott befleckt, noch werde ich jemals gegen Ihn stehen. Wer gefällt Gott? Gott freut sich zu sehen, dass das Evangelium verbreitet wird. Es ist eine Freude für Gott, für Sein Volk zu sorgen. Gott freut sich zu sehen, dass Sein Volk gesegnet ist und sowohl in Körper als auch in Geist gedeiht.“ Weil Gottes Vorsehung so klar und definitiv ist, bewegen wir uns Schritt für Schritt diesem Ziel entgegen. Gottes Vorsehung wird dann ganz erfüllt sein.
Gottes Gemeinde war von Beginn an nicht so stark, als sie jetzt ist. Ich kämpfte mit immensen Schwierigkeiten, als ich zum ersten Mal begann, das Wort des Evangeliums des Wassers und des Geistes zu predigen, um Gottes Gemeinde in dieser Welt zu etablieren.  Früher sagte ich, dass ich mit den Feinden um der Verbreitung des Evangeliums willen schlief. Ich hatte mit meinen Feinden im selben Zimmer geschlafen, am selben Tisch gegessen und mit ihnen zusammengelebt. Ich kannte sie alle. Ich wusste alles darüber, wer sie waren und was sie taten. Trotzdem musste ich viele Schwierigkeiten geduldig ertragen, weil es viele unter ihnen gab, deren Befreiung meine Pflicht war. Mit der Zeit reinige Gott unsere Versammlung nach und nach mit dem Evangelium des Wassers und des Geistes. Nachdem Er uns mit dem Evangelium aus Wasser und Geist gereinigt hatte, begann Gott uns zu segnen, damit wir ganz für Ihn leben und den Dienst des Evangeliums tatkräftig unterstützen konnten. Alles, was ich tat, war einfach zu Gott zu beten und einen Schritt zu tun, aber wann immer ich so tat, segnete Gott das Werk, tat ich tat. Ich habe solche Segnungen unzählige Male in meinem Leben erfahren.
Gott hat uns erschaffen. Unsere Vorfahren Adam und Eva haben jedoch, anstatt sich auf Gottes Seite zu stellen, eine große Sünde begangen, indem sie sich gegen Ihn gestellt und ihre Herzen mit Seinem Gegner, den gefallenen Engel, vereint haben. Weil wir alle Nachkommen solcher elender Wesen sind, konnten wir nicht umhin, als zu sündigen, indem wir uns gegen Gott stellten, aber Gott suchte uns, fand uns und liebte uns. Jesus Christus selbst kam auf diese Erde, trug alle unsere Sünden und Flüche durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer erhielt, und erlitt den Tod, den wir für unsere Sünden hätten erleiden sollen, indem Er am Kreuz starb. Und um uns neues Leben zu geben, ist Er wieder von den Toten auferstanden und hat uns zu Gottes eigenen Kindern gemacht. Auf diese Weise wurden wir von unseren Sünden gerettet und wurden Gottes Arbeiter. Sie und ich sind dazu gekommen, für die Herrlichkeit Gottes zu leben. Nicht nur ich, sondern auch Sie sind dazu gekommen, um für Gottes Herrlichkeit zu leben. Dies macht mich genauso froh und dankbar Gott gegenüber wie die Tatsache, dass ich gerettet wurde, oder vielleicht sogar noch mehr.
Es gibt einige Menschen, die sich gegen das Werk Gottes des Retters stellen, selbst nachdem sie von ihren Sünden gerettet wurden. Sie sündigen, indem sie ihr eigenes fleischliches Wohlergehen und Wohlstand suchen. Aber wir sollten, sobald wir wiedergeboren sind, für Gott arbeiten und Sein Werk ausführen.  
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich glaube, es ist ein großer Segen, dass ich heute, morgen und darüber hinaus so viel von Gottes Werk durchzuführen habe. Es gibt viel mehr große Segnungen als diesen: Ich stehe auf Gottes Seite; Gott ist auf meiner Seite; Er ist mein Gott und mein Retter; Gott hat für mich alles vorbereitet, was ich auf dieser Erde brauche; Er hat Sein Haus für mich zum Leben vorbereitet und wartet auf mich; ich werde ewig bei Gott leben, ich bin einer von Gottes Volk und Arbeitern geworden; ich gehöre Ihm; ich lebe für Seine Herrlichkeit. Was sind das für wunderbare Segnungen? Es gibt keinen größeren Segen als diesen. Auf dieser Welt leben unzählige Menschen, und 99,9 Prozent von ihnen stehen gegen Gott in ihrem Leben. Dies bedeutet, dass 99,9 Prozent der Menschen ihr Leben nicht wirklich leben, sondern stattdessen leben, um sich gegen Gott zu stellen. Nur wenige Menschen stehen bei Gott und leben in Seiner Liebe und Gnade.  
Die einfache Tatsache, dass wir nicht selbst im Weg der Gegner gegen Gott stehen, bedeutet, dass wir enorme Segnungen erhalten haben, um frei im Strom der Gnade Gottes zu schwimmen. Ist dies nicht wahr? Für diejenigen, deren Leben Gottes Feind gehört, ist ihr Ende elend. Auch ihr irdisches Leben ist erbärmlich. Sie können diese Erbärmlichkeit sehen, indem Sie einfach Ihre eigenen Eltern und Großeltern ansehen.  Es ist nicht nötig, weit zu suchen; Sie können es direkt neben sich sehen. Diejenigen, die gegen Gott stehen, leben ein eiliges Leben  und versuchen, für ihr eigenes Fleisch zu sorgen und die Notwendigkeiten des Lebens zu befriedigen, aber ihr Ende ist elend. Weil ihre Herzen Sünden haben, ist sogar ihr Lachen mit Sorgen behaftet, und sie können nie von ganzem Herzen lachen. Weil sie so viele Sorgen haben, sind sie immer vorsichtig, auch wenn es einen Grund zum Feiern gibt. Im Gegensatz dazu lachen und freuen sich diejenigen, die auf Gottes Seite stehen, von ganzem Herzen, wenn sie glücklich sind. Freundschaften ist nicht nur für Menschen in der gleichen Altersgruppe. Sie können mit jedem befreundet sein, unabhängig vom Alter, ob jung oder alt. Die Gerechten können alle Gemeinschaft miteinander teilen. Sie und ich sind dazu gekommen, ein gesegnetes Leben zu führen, und dies wurde nur möglich, weil Gott uns gesegnet hat, auf Seiner Seite zu stehen.  
Unser Leben ist gesegnet, weil wir auf Gottes Seite leben; aus diesem Grund haben wir Gottes Segnungen empfangen und genießen sie in in unserem Körper und Geist frei und können mit Stolz und Selbstachtung ein würdiges Leben des Dienens leben. Ein solches Leben zu führen ist Gottes Segen. Gott sagte, dass Er dem Volk Israel ein solches gesegnetes Leben geben würde, und dass Er auch Ihnen und mir, die Heiden gewesen waren, solche Segnungen geben würde. Und ich glaube, dass sich dieses Wort heute für Sie und mich erfüllt hat.
Ich bin jeden Tag meines Lebens so glücklich. Mein Leben ist nach einem regulären Muster strukturiert. Meine tägliche Routine ist jeden Tag gleich. Sie können mich einfach an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit finden. Kein Tag fehlt. Ich gehe sogar sonntags zur Arbeit. Wenn ich mein Werk nicht mit ganzem Herzen so tue, wird  es nicht erledigt. Wenn ich nachlassen würde, wenn ich das Werk des Evangeliums wie die Menschen der Welt ausführe, wäre mein Gefäß winzig. Ich muss das Gefäß des Glaubens vor Gott größer machen.  Ich bete zu Gott, mein Gefäß zu segnen, und ich teile diese Segnungen mit Ihnen. Ich erhalte und genieße ständig Gottes Segnungen in meinem Leben. Weil auch Sie durch Glauben an Gott leben, sind Sie auch alle Empfänger von Gottes Segnungen. Die Tatsache, dass Sie zu Gott gehören und an Seiner Seite leben, bedeutet, dass Sie bereits Seine Segnungen erhalten haben. Es wäre eine Tragödie, wenn Sie sich auf die Seite des Feindes Gottes stellen und stattdessen ihm gehören würden. Der Höhepunkt für diejenigen, die gegen Gott stehen, ist nichts als Kummer und Flüche. Alles, was sie erwartet, ist Tadel.
Ich hoffe und bete, dass Sie alle erkennen würden, was für ein gesegnetes Leben es ist, an der Seite Gott zu sein und zu Ihm zu gehören. Und ich bitte Sie, dies von ganzem Herzen zu glauben. Ich weiß nicht, wie wir dazu gekommen sind, solche wunderbaren Segnungen zu erhalten. Als ich in der Welt lebte, lief für mich nichts gut, obwohl ich mein Bestes gab und unermüdlich arbeitete. Alles, was ich bekam, war eine schwere Krankheit. Um anderen nicht zur Last zu fallen, wollte ich mein Leben leise beenden, aber ich dachte mir:  „Bevor ich gehe, sollte ich das Problem der Sünde in meinem Gewissen angehen.“
Während ich nach einer Lösung suchte, hörte ich einige Leute im Vorbeigehen sagen:  „Wenn du an Jesus glaubst, wirst du die Vergebung der Sünden empfangen.“ Ich dachte mir: „Ich sollte in eine Kirche gehen und dort mit jemandem sprechen, um das Problem der Sünde gelöst zu bekommen.“  Also ging ich in eine Kirche, sprach mit den Mitgliedern dort und bat sie, meine Sünden anzugehen. Ich besuchte die Kirche nur wenige Male, aber ich fühlte etwas Warmes und Gemütliches, das meine Seele umhüllte, und es dämmerte mir: „Ich sollte nicht sterben! Ich sollte leben!” Als in meinem Herzen Mut entsprang, bat ich Gott, mich von meiner Krankheit zu heilen, und ich versprach Ihm, dass, wenn Er das täte, ich Ihm glauben, an Jesus glauben und  in zwei Monaten die Kirche besuchen würde. Nach zwei Monaten war der versprochene Zeitpunkt gekommen. Bevor ich anfing, in  die Kirche zu gehen, suchte ich ein wenig herum, um mich vorzubereiten, und fand heraus, dass Kirchgänger nicht rauchen oder trinken sollten.  Also, obwohl es schwer war, hörte ich auf zu rauchen und zu trinken. Ich dachte mir, da ich Christ werden würde, könnte ich genauso gut den ganzen Weg gehen. Ich habe Christentum lange Zeit so praktiziert. Obwohl ich an Gott glaubte, konnte ich nicht umhin, als gegen Ihn zu stehen. Obwohl ich bekannte, ein Gläubiger zu sein, tat ich letztendlich nicht mehr, als für mich selbst zu leben und meinen eigenen weltlichen Wohlstand zu suchen, da ich noch nicht einmal die Vergebung der Sünden erhalten hatte.
Während ich mit meinen Sünden kämpfte, betete ich oft zu Gott, mir zu helfen, Sein Wort zu verstehen, indem ich sagte: „Herr, was sagt dieses Wort? Bitte hilf mir zu verstehen, was Du hier sagst.” Obwohl die Bibel sagte, dass meine Sünden schneeweiß ausgelöscht würden, waren sie in meinem Herzen immer noch intakt, obwohl ich an Jesus glaubte.  Also betete ich ständig zu Gott, um mit Seinem Wort Licht zu vergießen. Eines Tages, während ich Matthäus las, hatte ich eine Offenbarung. Jesus sagte in Matthäus 3:15:  „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“ Ich dachte mir: „Der Ausdruck „alle Gerechtigkeit“ bedeutet alles, was richtig ist. Dies bedeutet, dass die Jesus Taufe kein bloßes Ritual war, sondern die Erfüllung aller Gerechtigkeit Gottes. Daraus folgt, dass der Zweck, zu dem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde, darin bestand, alle Gerechtigkeit Gottes zu erfüllen. Wie wurde hier alle Gerechtigkeit Gottes erfüllt? ”
Gott erinnerte mich dann an das Opfersystem des Alten Testaments, wo die Opfergaben durch das Auflegen von Händen die Übertragung der Sünden erhielten. Ich konnte jetzt verstehen, warum Johannes der Täufer sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“  (Johannes 1:29) Jesus wurde von Johannes dem Täufer als Repräsentant der Menschheit getauft, um „so” (hoo’-tos gar (οὕτως γὰρ auf Griechisch)) alle Gerechtigkeit „dikaiosune (δικαιοσύνην auf Griechisch)” zu erfüllen. Deshalb sagte Jesus: „Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.” Aus dieser Passage konnte ich nun verstehen, dass meine Sünden und alle Sünden der Menschheit auf das Haupt Jesu übertragen wurden.
In meinem Herzen breiteten sich leise Wellen aus, als würde ein Stein auf einem großen See fallen gelassen. Als ich die Bedeutung dieser Passage erkannte, war ich sprachlos und konnte eine halbe Stunde lang kein einziges Wort sagen.  Von da an konnte ich jedes Mal, wenn ich das Wort Gottes las, verstehen, was es sagte. Ich verstand, was das Wort Gottes mir sagte: „Oh, das ist es also, was das Wort bedeutet!” Bis ich das Wort Gottes verstand, hatte ich nicht ganz auf Seiner Seine gestanden und infolgedessen hatte ich mit vielen geistlichen Konflikten zu ringen. Indem Er mich jedoch durch solch schwierige Prozesse führte, hat Gott mich nicht nur gerettet, sondern mich letztendlich auf Seine Seite gestellt.  Entschlossen Gott zu dienen, sagte ich mir: „Ich werden nie gegen Gott stehen, selbst wenn ich verhungern würde. Jetzt, da ich wiedergeboren bin, werde ich nicht mehr dienen, wie ich vor meiner Wiedergeburt gedient habe. Ich werde nie solch ein Leben führen. Ich werde nicht dienen, um meine eigenen Taschen zu füllen. Auch wenn es bedeutet, nur eine Seele zu retten, werde ich dieser Seele das Evangelium aus Wasser und Geist predigen und sie ernähren.“ Gott führte mich dann zu meinem Dienst, und so kam ich dorthin, wo ich heute bin.
Sogar jetzt ist die größte Gnade, die Gott mir gegeben hat, die Gnade, die mich gerettet hat und mich dazu gebracht hat, den Dienst des Evangeliums in meinem Leben auszuführen. Ein noch größerer Segen ist die Tatsache, dass ich dazu gekommen bin, an Gottes Seite zu arbeiten. Gibt es einen größeren Segen? Selbst nach meiner Errettung wäre ich ruiniert, wenn ich mein Leben gegen Gott führen würde. Ich würde wie der Mann behandelt werden, der ein Talent bekommen hat. Anstatt Gottes Gegner zu sein, stehe ich auf Seiner Seite und lebe trotz meiner Mängel für Seine Herrlichkeit -  dies ist, was es bedeutet, Gnade über Gnade zu empfangen und mit Gottes Segnungen über Segnungen zu leben. Ich betrachte und glaube, dass mein Glaubensleben Gottes Segen ist. Worte können nicht ausdrücken, wie dankbar ich bin.  Wenn ich Sie ansehe, denke ich dasselbe: „Sie ertragen Not, um dem Herrn zu dienen, aber Sie leben tatsächlich ein gesegnetes Leben. Sie stehen auf Gottes Seite und leben Ihr Leben nach Seinem Zweck.“ Es ist mit diesen inneren Gedanken, dass ich gemeinsam mit Ihnen bete, wenn Sie Not gegenüberstehen, und mit Ihnen Gottes Werk ausführe. Ich bin so dankbar dafür. Ich weiß nicht, wie viel Zeit mir noch auf dieser Erde bleibt, aber ich bin entschlossen, für die Verbreitung des Evangeliums zu leben, bis zu dem Tag, an dem ich in die Gegenwart Gottes gehe.
Auch wenn wir täglich 30000 Besucher auf unsere Website haben und täglich 1000 elektronische Bücher heruntergeladen werden, haben wir bei einer Weltbevölkerung von rund 8 Milliarden noch einen langen, langen Weg vor uns. Was wir brauchen, ist Zeit. Wir brauchen nicht nur Zeit, um das Evangelium zu predigen, sondern auch für diejenigen, die das Evangelium von uns gehört haben, um es zu predigen, damit auch diese Menschen das Evangelium verbreiten.  Ich verpflichte meine Zeit dafür. Obwohl ich alt werde, denke ich nie an mein Alter. Auch jetzt glaube ich, dass ich immer noch 28 Jahre alt bin. Ich lebe jung. Ich möchte jung denken und gut auf meine Gesundheit achten. Weil ich mit Ihnen zusammen zu Gott gehöre, bete ich zu Gott, dass Er mich niemals auf der Seite Seines Feindes stehen lässt, und ich möchte auf der Seite Gottes leben.    
So wie Gott uns viele Segnungen gegeben hat, glaube ich, dass Er uns auch weiterhin reichlich segnen wird. Ich danke Gott für Seine Gnade. Halleluja!