Predigten

Thema 17: Jesus Christus und Johannes der Täufer

[17-10] ( Matthäus 3:13-17 ) Jesus, der kam, um Ihre Sünden auszulöschen

( Matthäus 3:13-17 )
„Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.”
 

Auch wenn heutige Christen bekennen an Jesus als ihren Retter zu glauben, wissen viele von ihnen nicht, dass Jesus der Herr ist, der uns durch das Evangelium aus Wasser und Geist von all unseren Sünden befreit hat. Es ist daher notwendig, ihnen mit diesem Evangelium aus Wasser und Geist zu beweisen, dass Jesus tatsächlich ihr Retter ist. Da alle als Sünder geboren werden, müssen alle, um von all ihren Sünden gewaschen zu werden, an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben. Mit anderen Worten, um wiedergeboren zu werden, müssen sie an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, und nur wenn sie so glauben, können sie dem Herrn begegnen. Ob wir die Vergebung unserer Sünden empfangen und wiedergeboren werden können oder nicht, hängt davon ab, ob wir Jesus Christus richtig kennen und an Ihn glauben.  
Für uns ist der wichtigste Schlüssel, um die Wahrheit der Vergebung der Sünde zu erreichen, zu wissen und daran zu glauben, wer der Herr ist und was der Herr getan hat. Als Jesus Seine Jünger fragte: „Wer sagt dann ihr, dass ich sei?” antwortete Petrus mit den Worten: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn.” Das Petrus so seinen wahren Glauben bekannte, lag daran, weil er von Gott dem Vater gelehrt und geführt wurde, um zu diesem Verständnis zu gelangen.
Jetzt müssen auch wir das richtige Verständnis des Evangeliums aus Wasser und Geist erreichen, und wie Petrus müssen wir in der Lage sein, unserem Herrn ein wahres Glaubensbekenntnis zu machen. Was wir hier alle erfassen müssen, ist die Notwendigkeit zu erkennen und zu glauben, dass die Taufe Jesu und Sein Blutvergießen am Kreuz genau das Opfer war, das unser Herr machte, um unsere Sünden zu schultern und für diese Sünden verurteilt zu werden. Wenn wir so glauben, können wir vollständig von all unseren Sünden befreit werden.
Das Wort Gottes ist in zwei Teile geteilt: das Alte und das Neue Testament. Das Neue Testament ist die Erfüllung der im Alten Testament verheißenen Prophezeiungen. Und es ist auch die Aufzeichnung der prophetischen Ankündigung der kommenden neuen Welt, die der Herr Seinen Jüngern verheißen hatte. Diese neue Welt wird uns bald  durch Jesus Christus erfüllt werden. Das Alte Testament ist ebenso das wahre Wort Gottes, das die Prophezeiung von der Errettung der Menschheit aufzeichnet, dass der Sohn Gottes auf diese Erde kommen würde, und dass, so wie im Alten Testament die Hände auf die Opfergabe gelegt wurden und das Blut vergossen wurde, Er die Sünden der Welt ein für allemal auf sich nehmen würde, indem Er von Johannes dem Täufer getauft würde, Sein Blut am Kreuz vergießen und sterben würde und dadurch alle Sünder der Welt von ihren Sünden rettet. Durch das in der Stiftshütte manifestierte Opfersystem hat unser Herr uns offenbart, dass Er der Erlöser ist, der diese Verheißungen erfüllen würden, und dass Er dies tatsächlich erreicht hat. Anders ausgedrückt, das gesamte Alte Testament wird genau durch das Neue Testament hindurch von unserem Herrn Jesus Christus verwirklicht.
Jesus  hat uns das wahre Evangelium des Wasser und des Geistes gegeben, damit wir, wenn wir an Ihn als unseren Erlöser glauben, alle richtig verstehen und glauben, dass der im Alten Testament prophezeite kommende Erlöser tatsächlich unser Herr Jesus Christus ist.
Das Opfersystem im Alten Testament war der Trittstein von Gottes Offenbarung, um die ganze Wahrheit Seiner Errettung zu erreichen, und es ermöglicht uns, die Vergebung unserer Sünden unfehlbar zu empfangen, indem wir das Evangelium aus Wasser und Geist verstehen und daran glauben. Jesus hat uns erkennen lassen, warum Er  von Johannes dem Täufer getauft werden musste und weshalb Er wegen dieser Taufe Sein Blut vergießen und am Kreuz sterben musste. Nur wenn wir das richtige Verständnis dieser Wahrheit des Evangeliums erreichen, können wir wirklich gerettet werden und zu Gottes Volk gehören. Die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist, die Jesus uns gegeben hat, ermöglicht es uns, Seine öffentlichen Dienste des Heils richtig zu verstehen und daran zu glauben.
 

Dies sind die Ministerien des Wassers und des Geistes, die Jesus erfüllte, als Er auf diese Erde kam

Das Kernwort des Neuen Testaments lautet: Als Jesus auf diese Erde kam, nahm Er durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer empfing, alle Sünden der Welt auf sich  und hat den Sold der Sünde mit Seinem Blut bezahlt. Das Leben und der Tod Ihrer Seele hängt davon ab, ob Sie dieses Evangelium aus Wasser und Geist richtig verstehen und daran glauben. Und tatsächlich beschreiben alle 39 Bücher des Alten Testaments und 27 Bücher des Neuen Testaments diese zentrale Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist im Detail.
Das Opfertier, das in der Stiftshütte des Alten Testaments für die Sünden des Volkes Israel dargebracht wurde, konnte ihre Sünden reinwaschen, denn sie hatten ihre Hände auf seinen Kopf gelegt und sein Blut und Fleisch Gott geopfert. Nur durch Erreichen eines vergleichenden Verständnis dieses Opfersystems des Alten Testaments und der Taufe und des Blutvergießens Jesu im Neuen Testament können wir auch die Vergebung unserer Sünden richtig verstehen und daran glauben. Mit anderen Worten, so wie ein Opferlamm oder Bock die Missetaten der Sünder mit dem Auflegen ihrer Hände oder der Hände des Hohepriester angenommen hatte, konnte Jesus unsere Sünden der Welt annehmen, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, Sein Blut vergießen und am Kreuz sterben.
Auch wenn wir nicht alle Details der Bibel kennen, können wir, wenn wir das klare und konkrete Verständnis der Taufe und des Blutvergießens Jesu im Neuen Testament im Vergleich zum Opfersystem des Alten Testaments bekommen, die Vergebung der Sünde durch Glauben erhalten. Wir müssen an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, das von Gott gegeben wurde, um die Vergebung der Sünde zu erhalten.
Jesus schrieb das Evangelium aus Wasser und Geist, das alle unsere Sünden wegwaschen kann, als das geschriebene Wort Gottes. Den Gläubigen des Evangeliums aus Wasser und Geist hat Er das Priestertun anvertraut, damit jeder auf dieser Erde seine Sünden mit Glauben wegwaschen würde. Im Alten Testament wurde dieses Priestertum nur den Nachkommen von Levi versprochen. Es waren diese Nachkommen von Levi, denen die Pflichten von Fürsprechern übertragen wurden, die die Sünden der Israeliten fort wuschen und die gerechte Liebe Gottes erfüllten. Als solche müssen wir, die Gläubigen des Evangeliums aus Wasser und Geist, das Opfersystem des Alten Testaments verstehen und dadurch ein noch tieferes Verständnis der Taufe Jesu und Seiner Kreuzigung erreichen, um dieses Priestertum in diesem Zeitalter des Neuen Testaments ordnungsgemäß zu erfüllen.
Es ist nun bereits 2005 Jahre her, seit Jesus Christus auf diese Erde geboren wurde. Dieser Jesus kam als Retter auf diese Erde, und indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde und indem Er gekreuzigt wurde, um Sein Blut zu vergießen, hat Er alle unsere Sünden für immer weg gewaschen. Daher ist es nur angemessen, dass das Jahr der Geburt Jesu der Maßstab für die Zeittafel der Weltgeschichte geworden ist. Es symbolisiert die Tatsache, dass der Anfang aller Dinge von Jesus Christus ist, denn für uns ist Jesus Christus Gott selbst, der dieses Universum erschaffen hat, und der Retter, der alle unsere Sünden mit Seinem Wasser und Blut ausgelöscht hat, und Er steht auch im Zentrum der Geschichte des Universums.
 

Spricht die heutige Schriftstelle zu uns vom Übergehen unserer Sünden?

In der heutigen Schriftpassage steht es geschrieben: „Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.”
Wir sind alle die Nachkommen von Adam, geboren mit zwölf Arten der Sünde von dem Tag an, an dem wir in diese Welt geboren wurden, und deshalb hatten wir alle keine andere Wahl, als für unsere Sünden getötet und vor Gott für sie verurteilt zu werden  (Markus 7:21-23). Wir konnten nicht umhin, feige zu leben und wegen unserer Sünden hoffnungslos zu sterben, und wir alle waren an das schreckliche Feuer der Hölle gebunden. Jesus wurde jedoch auf dieser Erde geboren, als wir am Rande der ewigen Zerstörung standen. Er wurde im Erscheinungsbild eines Geringen geboren, um uns Menschen von allen Sünden der Welt zu befreien. Es war, um solche Menschen wie Sie und mich von den unaufhörlichen Sünden der Welt zu befreien, dass der Herr auf diese Erde verkörpert in Fleisch eines Menschen kam.
Als unser Herr 30 Jahre alt wurde, trug Er die Sünden der Welt, indem Er von Johannes dem Täufer im Jordan getauft wurde. Zu dieser Zeit gab Johannes der Täufer vielen Israeliten seine Taufe der Buße, die sie zu Gott zurückkehren ließ. Aber die Taufe, die Johannes der Täufer Jesus gab, war, um alle Gerechtigkeit Gottes zu erfüllen. Es war eine Taufe, die gegeben wurde, um alle Sünden dieser Welt auf den Leib von Jesus Christus, dem Lamm Gottes, zu übertragen.
Johannes der Täufer war der Vertreter der Menschheit (Matthäus 11:11). Und er war der letzte Prophet des Alten Testaments, der biblisch legitimierte Priester, der aus dem Haus des Hohepriesters geboren wurde und somit als letzter Priester des Zeitalters des Alten Testaments diente (Lukas 1:1-21). Daher müssen wir alle unbedingt den Dienst von Johannes dem Täufer verstehen, bevor wir versuchen, den Dienst von Jesus zu verstehen. Die Wahrheit ist, dass Jesus Christus die Sünden der Welt durch Seinen Empfang der Taufe von Johannes dem Täufer angenommen hatte. Wir müssen diese Wahrheit verstehen und daran glauben. Nur wenn wir eine gründliche Kenntnis des Dienstes von Johannes dem Täufer erlangen, können wir ihn in Verbindung mit dem Dienst Jesu verstehen und durchaus die ganze Wahrheit der Vergebung der Sünden, die wahre Sühne, gründlich verstehen.
Das Alte und Neue Testament enthalten profunde Prophezeiungen und detaillierte Beschreibungen des Dienstes von Johannes dem Täufer. Matthäus 11:11 schreibt über Johannes den Täufer wie folgt: „Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer;.” Im Kapitel 3 des Buches Maleachi im Alten Testament wurde prophezeit, dass Gott Elia senden würde. Maleachi 3:23 sagt: „Siehe, ich will euch senden den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt”, gefolgt von Vers 24: „Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mi dem Bann schlage.” Die Bibel lehrt uns, dass dieser Elia, der im Buch Maleachi im Alten Testament prophezeit wurde, kein anderer war als Johannes der Täufer, der die Sünden der Menschheit, die Sünden der Welt übertrug, indem er Jesus taufte.
Im Neuen Testament sagte Jesus selbst, dass Johannes der Täufer: „die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist“ und „er ist Elia, der da kommen soll” (Matthäus 11:11-14). Welche Rolle erfüllte dann Johannes der Täufer,  als er auf diese Welt kam. Als Repräsentant der ganzen Menschheit war Johannes der Täufer derjenige, der die Sünden der Welt auf Jesus übertrug, indem er Ihn taufte. Er war derjenige, der den Dienst erfüllte, der die Herzen der Sünder zu Gott bekehrte, sowie derjenige, der Jesus taufte, um die Sünden der Welt auf Ihn zu übertragen. Als jemand, der durch die Vorsehung Gottes aus dem Haus Aaron des Hohepriesters geboren wurde, war Johannes der Täufer qualifiziert, die Pflichten des Hohepriesters zu erfüllen (Lukas 1:1-10). Daher war Johannes der Täufer derjenige, der seine priesterliche Pflicht erfüllte, die Sünden aller auf Jesus zu übertragen, indem er Ihn taufte.
Der Grund, warum Johannes der Täufer auf diese Erde kommen musste, war, um die Sünden der Welt auf Jesus zu übertragen, indem er Ihn taufte. Und Johannes der Täufer war derjenige, der die Menschen, die Gott verlassen hatten, zurechtwies und ihnen bezeugte, dass Jesus Christus der Sohn Gottes war, das Opferlamm, das die Sünden der Welt mit Seiner Taufe und Blutvergießen auslöschen würde. Indem Jesus als Opfergabe zu Johannes dem Täufer kam, der die Sünden dieser Welt verschwinden lassen würde, und von ihm getauft wurde, erfüllte Jesus die Prophezeiung des Auflegens der Hände auf den Kopf der Opfergaben, die im 3. Buch Mose aufgezeichnet ist (3. Mose 1:3-5).
Deshalb musste Johannes der Täufer Jesus taufen und die Sünden dieser Welt auf Ihn übertragen und dadurch die Gerechtigkeit Gottes, den Willen Gottes des Vaters erfüllen. Jesus war das Lamm Gottes, das die Sünden aller Menschen auf dieser Welt auf sich nahm, indem Er sich von dem Größten unter allen, die von einer Frau geboren wurden, taufen ließ. Mit anderen Worten, weil Jesus die Sünden dieser Welt ein für allemal aufnehmen wollte, ließ Er sich von Johannes dem Täufer taufen.
Als Johannes der Täufer den Menschen Israels die Taufe der Buße gab, kam Jesus zu ihm und sagte: „Taufe Mich! Es ist für Mich angemessen, von dir getauft zu werden und alle Gerechtigkeit Gottes zu erfüllen.” (Matthäus 3:15). Um alle Sünden dieser Welt zu tragen, musste Jesus Seine Taufe von Johannes dem Täufer empfangen, denn es war die Taufe, durch die Er alle Sünden aller Menschen von dieser Welt auf sich nahm. Indem Er so alle Sünden dieser Welt durch die von Johannes dem Täufer empfangene Taufe trug und indem Er gekreuzigt wurde, um Sein Blut bis zum Tod am Kreuz zu vergießen, und in drei Tagen wieder von den Toten auferstand, wurde Jesus der ewige Erlöser-Gott.  
So wurde Jesus getauft, weil es für Ihn angemessen war, den Willen Gottes des Vaters zu erfüllen (Matthäus 3:15). Und es war der Wille des Vaters, dass Johannes der Täufer Ihn taufte. Mit anderen Worten, Jesus empfing die geistliche Handauflegung und vergoss Sein Blut, genau wie die Opfergabe des Alten Testaments. Im 3. Buch Mose 16 sehen wir, dass zwei Opferböcke die jährlichen Sünden des Volkes Israel mit dem Auflegen der Hände des Hohepriesters auf sich nahmen. Genauso nahm Jesus alle Sünden dieser Welt durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer erhielt, ein für allemal auf sich und vergoss Sein kostbares Blut am Kreuz. Jesus ist daher der Retter der Menschheit, der ihre Sünden auf Sein eigenes Haupt genommen hat, indem Er sich taufen ließ.
Jesus ist der eingeborene Sohn Gottes des Vaters und der himmlische Hohepriester des Königreiches Gottes. Damit Johannes der Täufer, der Vertreter der Menschheit, sein Priestertum als irdischer Hohepriester erfüllen konnte, musste er Jesus, den Hohepriester des Himmelreichs, treffen und alle Gerechtigkeit Gottes des Vaters erfüllen. Durch die Taufe Jesu wurde die gerechte Liebe Gottes verwirklicht.
Wer ist dann höher zwischen Johannes dem Täufer und Jesus? Natürlich ist Jesus, der himmlische Hohepriester, höher als Johannes der Täufer. Jesus ist erhabener als jeder andere, denn Er ist Gott selbst, der das ganze Universum erschaffen hat, und Er ist auch der Sohn Gottes, der auf diese Erde kam, um die Menschheit von den Sünden der Welt zu retten. Um die Menschheit von den Sünden der Welt zu retten, kam Jesus auf diese Erde und wurde von Johannes dem Täufer getauft. Jesus ist kein bloßes Geschöpf wie wir.
In der Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer empfing, gibt es Gottes Beispiel für ein besonderes Werk. Als Jesus zu Johannes dem Täufer kam, um sich taufen zu lassen, sagte Johannes der Täufer zu Jesus: „Ich bedarf dessen, dass ich von Dir getauft werde, und Du kommst zu mir?” Wie wir sehen können, lehnte es Johannes der Täufer zunächst ab, alle Sünden auf Jesus zu übertragen, indem Er Ihn taufte, aber letztendlich konnte er sich nicht weigern, weil Jesus selbst von ihm getauft werden und dadurch alle Sünden der Welt tragen wollte. Also gebot Jesus Johannes dem Täufer, Ihn zu taufen, indem Er sagte: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen” (Matthäus 3:15).
Bevor Jesus Christus von Johannes dem Täufer getauft wurde, hatten Heiden und Juden gleichermaßen Sünden in jedem ihrer Herzen, und deshalb konnten sie es nicht vermeiden, für ihre Sünden verurteilt und zerstört zu werden. Wir wissen sehr wohl, dass jeder ein zerbrechliches Wesen ist, das es nicht vermeiden kann, zerstört zu werden, weil es in dieser Welt gegen Gott gesündigt hat. Deshalb nahm Jesus alle Sünden der Welt auf sich, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Unser Herr musstet dieses Werk durch Johannes den Täufer erfüllen. Damit Jesus alle Sünden dieser Menschen auf sich nehmen konnte, musste Er von Johannes dem Täufer die Taufe empfangen, die alle Gerechtigkeit Gottes erfüllen würde.
„Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen” (Matthäus 3:15). Hier ist „alle Gerechtigkeit” auf Griechisch „πάσαν δικαιοσύνην”  (pasan dikaiosunen). Dieses Wort „dikaiosune“  bedeutet „der fairste Zustand” oder „Gerechtigkeit” oder „Fairness”.
So wie die Opfergabe des Alten Testaments alle Sünden der Israeliten ausgelöscht hatte, indem sie sie alle trug, wusch Jesus im Neuen Testament alle Sünden der gesamten Menschheit weg, indem Er auf diese Erde kam und alle ihre Sünden durch die Taufe von Johannes dem Täufer selbst auf sich nahm. Im Grunde genommen kam Jesus als das Opferlamm Gottes auf diese Erde, und indem Er so die Opfergabe für unsere eigenen Sünden wurde, hat Er uns von den Sünden dieser Welt befreit. Der Grund, warum der Heiland Mensch wurde und sich von Johannes dem Täufer taufen lassen wollte, liegt in der Erfüllung der Gerechtigkeit Gottes.
Jesus sagte: „Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.” Geistlich bedeutet dies: „Es ist passend für Mich, die Sünden aller ein für allemal auf Mich zu nehmen, indem Ich mich von dir taugen lasse und sie alle wegwasche.” Dies bedeutet auch, dass die Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer erhielt, die Erfüllung des Auflegens der Hände des Alten Testaments war, was wiederum bedeutet, dass Jesus tatsächlich alle Sünden der Menschheit ein für allemal angenommen hat. Deshalb müssen wir alle den Glauben haben, der die Wahrheit kennt und an sie glaubt, die sich in dieser Taufe manifestierte, die Jesus empfing. Wir müssen das Ergebnis der Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer empfing, und Seines Blutvergießens am Kreuz kennen, und wir müssen es richtig verstehen und daran glauben.
Die Presbyterianische Kirche gibt eine gekürzte Version der Taufe, wo ihre Anhänger nicht durch vollständiges Eintauchen in Wasser, sondern durch Besprengen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geists getauft werden. In der Heiligen Schrift wurde diese Art der Taufe in wasserarmen Gegenden, wie Wüstengebieten, gegeben. So taufte Philippus zum Beispiel den äthiopischen Kämmerer. Aber als Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde, stand Er hüfttief im Jordan. Bei der Taufe, die Jesus von Johannes erhielt, legte Johannes der Täufer seine beiden Hände auf das Haupt Jesu, tauchte Ihn in das Wasser und hob Ihn dann wieder herauf. Diese Taufe war dasselbe wie das Auflegen der Hände des Alten Testaments, wo der Hohepriester die Sünden der Israeliten weitergegeben hatte, indem er seine beiden Hände auf den Kopf des Opfers legte. Die Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer erhielt, war die Taufe, durch die Er die Sünden der Welt annahm, indem Er sie alle auf sich nahm.
Was ist die Bedeutung der Tatsache, dass Johannes der Täufer seine Hände auf das Haupt Jesu legte, um Ihn zu taufen? Im Alten Testament wurde das Ritual „des Auflegens der Hände“ in folgenden Fällen durchgeführt: 1. um seine Sünden auf seine Opfergabe zu übertragen (3. Mose 1:1-10; 4:1-25), 2. um die Diener Gottes zu weihen (4. Mose 8:10, 27:18) und 3. zur Umkehr der Gotteslästerer von der Blasphemie (3. Mose 24:14).
Was auch immer der Fall war, „das Auflegen der Hände“ war der Weg, „etwas weiterzugeben.“ Wenn zum Beispiel ein Diener als Pastor geweiht wird, legen  dienstältere Pastoren ihre Hände auf seinen Kopf, was bedeutet, dass ihre von Gott gegebene Kraft und Gabe nun auch dem neuen Pastor gegeben wird. Das bedeutet, dass mit dem Auflegen der Hände alle Gaben und die Kraft, die den dienstältesten Pastoren zugestanden wurden, nun auch dem neuen Pastor übertragen werden.
Der typische Fall des „Auflegens der Hände“ war jedoch das des Opfersystems, das durchgeführt wurde, um Sünden auf das Opfertier zu übertragen.  Und parallel dazu legte Johannes der Täufer seine Hände auf das Haupt Jesu, um alle Sünden der Welt weiterzugeben. Deshalb legen Pastoren bis zum heutigen Tag, wenn sie Gläubige taufen, ausnahmslos ihre Hände auf den Kopf. Warum wird das gemacht? Es ist ein Zeichen ihres Glaubens, um zu zeigen, dass sie glauben, dass Jesus die Sünden der Welt durch Seine Taufe getragen hat, dass sie sich taufen lassen.
Als Retter nahm Jesus die Sünden der Welt auf sich, indem Er von Johannes dem Täufer, dem Vertreter der Menschheit, getauft wurde. Das war dasselbe wie der Hohepriester des Alten Testaments, der die Sünden des Volkes Israel auf das Opfer übertrug, indem er ihm seine Hände auf den Kopf  legte (3.Mose 16:21).
Nachdem Er von Johannes dem Täufer, dem Vertreter der Menschheit, in Wasser untergetaucht getauft worden war, stieg Jesus alsbald herauf. Geistlich gesprochen symbolisiert dies die Tatsache, dass Jesus, weil Er alle unsere Sünden der Welt ein für allemal auf sich nahm, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde,  schließlich am Kreuz sterben, wieder von den Toten auferstehen und dadurch der vollkommene Retter werden würde. Es sagt uns, dass Jesus die Sünden dieser Welt durch Seine Taufe annahm, unsere Sünden trug und für alle Sünden verurteilt wurde, indem Er Sein Blut zum Tode am Kreuz vergoss.
Kurz gesagt, die Taufe von Jesus durch das Auflegen der Hände impliziert, dass Er die Sünden der Welt angenommen hat, Sein Eintauchen in das Wasser bedeutet Seinen Tod am Kreuz und Sein Heraufsteigen aus dem Wasser zeigt Seine Auferstehung. Mit anderen Worten, Jesus hat für uns alle die Gerechtigkeit Gottes erfüllt, indem Er stellvertretend die Anforderungen des Gesetzes von Sünde und Tod erfüllt hat, die wir selbst hätten entsprechen müssen. Deshalb sagt die Bibel: „Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist” (Römer 8:3-4).
In dem Augenblick, als Jesus aus dem Wasser heraufstieg, öffnete Gott der Vater die Tore des Himmels und sprach: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe” (Matthäus 3:17). Gott hatte noch vor der Schöpfung geplant, alle Sünden der Menschheit durch Seinen Sohn auszulöschen. Und dieses Werk wurde von Seinem Sohn erfüllt, indem Er auf diese Erde kam, die Sünden der Menschheit durch die Taufe von Johannes dem Täufer auf sich nahm und Sein Blut am Kreuz bis zum Tod vergoss und dadurch Seine Gläubigen vollkommen von der Sünde befreite. Durch die Taufe und Sein Blutvergießen hat unser Herr den ganzen Willen Gottes ein für allemal erfüllt
Weil Jesus dem Willen des Vaters gehorsam war, indem Er alle Sünden der Menschheit mit Seiner Taufe auf Sich nahm, war Gott der Vater zufrieden mit Seinem Sohn und sagte: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Deshalb müssen Christen an die Taufe glauben, die Jesus von Johannes dem Täufer empfangen hat, sowie an das Blut, das Jesus am Kreuz als Verurteilung aller unserer Sünden vergossen hat. Aus diesem Grund öffnete Gott der Vater die Tore des Himmels und sagte, dass der Eine, der getauft wurde, Sein geliebter Sohn sei, an dem Er Wohlgefallen habe.  
 

„Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!”

Wenn wir uns jetzt Johannes 1:29 zuwenden, müssen Sie und ich die Beweise verstehen, die beweisen, dass Jesus die Sünden der Welt ein für allemal auf sich genommen hat, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, und wir müssen dies mit unserem Herzen glauben. Johannes der Täufer, der Jesus, den Er getauft hatte, am nächsten Tag nach Seiner Taufe kommen sah, bezeugte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!”
Anders ausgedrückt, Johannes der Täufer bezeugte: „Kein anderer als Jesus ist der wirkliche Retter der Menschheit, der Heiland, der all eure Sünden durch Seine Taufe auf sich genommen hat und der Sein Blut für euch vergießen würde.” Am nächsten Tag sah er Jesus wieder und bezeugte abermals: „Siehe, das ist Gottes Lamm!” Weil Jesus bereits von Johannes dem Täufer getauft worden war und nunmehr die Sünden der Welt auf sich genommen hatte, musste Er gekreuzigt werden und Sein Blut vergießen. Deshalb bezeugte Johannes der Täufer: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!”
Wir müssen die Bedeutung des Ausdrucks „der Welt Sünde” verstehen und entscheiden, ob man an Seine Taufe glaubt oder nicht. Was ist das korrekte Verständnis der Sünden dieser Welt? Viele Menschen denken im Allgemeinen, dass die „Welt“ hier zeitlich gesehen nur ihre eigene kleine Welt beinhaltet, das heißt, was auch immer sie  seit der Zeit der Geburt bis zur Gegenwart wissen. Aber das korrekte Verständnis der Sünden der Welt erfordert, das wir die „Welt“ hier als die allumfassende Zeit vom Anfang dieses Universums bis zu seinem Ende betrachten.
Mir wurde gesagt, dass eine Eintagsfliege höchstens einen Tag leben kann. Für solche Insekten bedeutet das Leben von 12 Stunden, die Hälfte ihres Lebens zu leben. Wenn sie etwas länger durchhalten würden, stünden sie bereits vor ihrem Sonnenuntergang, und wenn sie bis zu 24 Stunden alt würden, hätten sie ihre ganze Lebenszeit gelebt. Daher hat der Begriff  „morgen” für sie natürlich keine Bedeutung.
Da wir nur etwa 70-80 Jahre leben, haben wir kein wirkliches klares Verständnis von Begriffen wie „Ewigkeit” oder „Unendlichkeit.” Unser Herr, der allmächtige Gott, sagt uns jedoch: die Welt ist die Zeit vom Anfang dieses Universums bis zu seinem Ende. Mit anderen Worten, unser Zeitbegriff unterscheidet sich definitiv von dem zeitlichen Begriff  der Welt, von dem Gott hier spricht. Die Zeit der Welt, von der unser Herr spricht, ist viel umfassender als unsere Vorstellung.  
Unser Glaube muss auf dem Wort Gottes basieren – das heißt, wir müssen an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, das im Wort Gottes geschrieben steht. Wenn wir daher betrachten, was Johannes der Täufer gesagt hat: „Das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt!” - oder was unser Herr selbst gesagt hat: „Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen” -  müssen wir die Bedeutung verstehen, dass Jesus die Sünden aller Menschen mit Seiner Taufe  auf sich genommen und sie ans Kreuz getragen hat, und wir müssen dies mit unserem Herzen glauben.
Wann hat Jesus die Sünden dieser Welt getragen? Jesus nahm die Sünden der Welt ein für allemal auf sich, als Er alle Sünden bei Seiner Taufe im Jordan von Johannes dem Täufer annahm. Der Ausdruck „denn so” ist hier im Griechischen „hutos gar“,was „nur auf diese Weise“, „am passendsten“ oder „es gibt keinen anderen Weg, als diesen“ bedeutet. Dieses Wort zeigt, dass Jesus unwiderruflich die Sünden der Menschheit durch die Taufe auf sich genommen hat, die Er von Johannes dem Täufer empfing. Mit anderen Worten, Jesus konnte die Sünden der Welt nur dann auslöschen, wenn Er unbedingt von Johannes dem Täufer getauft wurde. Wir müssen daher die Taufe Jesu und Sein Blutvergießen stets als die Vergebung unserer Sünden verstehen und daran glauben.
Mit dieser Methode, die Sünden der Welt auf Jesus zu übertragen, wo Johannes der Täufer seine Hände auf das Haupt Jesu legte, nahm Jesus ein für allemal die Sünden der Welt auf sich, vergoss Sein Blut und vollendete dadurch unsere Sühne zur Vollkommenheit. Dies war der Zweck der Taufe Jesu. Wir verstehen, dass im Alten Testament das Auflegen der Hände auf die Opfergabe und das Blutvergießen die Sühnung der Israeliten bedeuteten. Ebenso müssen wir glauben, dass Jesus durch Seine Taufe jedermanns Sünden weg gewaschen hat, indem Er die Sünden der Welt angenommen hat,  und dass wir durch das Opfer des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt wurden (Hebräer 10:10).
Das Wort „Taufe”, „βάφτισμα” (baptisma) auf Griechisch bedeutet „eingetaucht sein.” Daher bedeutet „zu taufen” buchstäblich in Wasser eintauchen oder untertauchen. Genauer gesagt bedeutet es: 1. durch Eintauchen oder Untertauchen reinigen, zu waschen,  mit Wasser reinigen, sich selbst mit Wasser waschen; baden 2. zu überwältigen 3. begraben und 4. weiterzugeben.
Hierin liegt der Grund, warum Sie das Evangelium aus Wasser und Geist richtig verstehen und an es glauben müssen: Erstens, alle Ihre Sünden wurden durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer erhielt, auf Jesus übertragen. Weil Jesus alle unsere Sünden der Welt durch Seine Taufe angenommen hat, sind alle, die das glauben, jetzt ohne Sünde. Da Jesus durch Seine Taufe bereits alle Sünden weg gewaschen hat, kann es keine Sünde mehr geben. Jesus war das Lamm Gottes, das die Sünden dieser Welt wegnahm. Diese Sünden der Welt umfassen alle Sünden, die Sie jemals begangen haben und jemals begehen werden, von denen, die Sie in Ihrer Kindheit bis zu Ihrem Erwachsenenalter begangen haben, und zu denen, die Sie bis zu Ihrem Tod begehen werden. Indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, erfüllte Jesus alle Gerechtigkeit, schulterte all diese Sünden  und trug sie ans Kreuz.
Zweitens bedeutet Waschen, dass die Sünden der Welt, als sie mit Seiner Taufe auf Jesus übertragen wurden, alle weg gewaschen wurden. Drittens impliziert die Bedeutung des Begrabens, dass wir, als die Sünden der Welt bei uns waren, die Verurteilung der Sünden zu tragen hatten und in das Feuer der Hölle geworfen werden mussten, aber jetzt, da unsere Sünden durch unseren Glauben an Seine Taufe auf Jesus übertragen wurden,  musste Jesus an unserer Stelle für unsere Sünden sterben. Deshalb wurde Jesus an unserer Stelle getauft, stellvertretend an unserer Stelle gekreuzigt und blutete an unserer Stelle zu Tode, wurde an unserer Stelle begraben und ist wieder von den Toten auferstanden. Indem Er getauft, gekreuzigt und begraben wurde; indem Er von den Toten auferstanden ist; indem Er zur Rechten Gottes des Vaters sitzt, und indem Er allen Sündern das Evangelium aus Wasser und Geist wissen ließ, hat Jesus allen, die daran glauben, ermöglicht, die Vergebung ihrer Sünden durch Glauben zu erhalten.
Wenn wir gerettet werden, indem wir an Jesus als den Retter glauben, an Seine Taufe und Sein Blut am Kreuz, dann können wir tatsächlich Gottes eigene Kinder werden. Für uns bedeutet dies, dass unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden. Weil Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde und Sein Blut am Kreuz vergoss, können unsere Sünden nicht länger bei uns sein. Alle unsere Sünden, von denen, die wir in unserer Kindheit begangen haben, bis hin zu denen, die wir im Erwachsenenalter begangen haben, und bis zu dem Tag, an dem wir sterben, wurden vollständig auf den Leib Jesus übertragen und wurden bereits verurteilt.  Es ist, weil alle unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden, dass Er an unserer Stelle Sein Blut am Kreuz vergoss, starb und wieder von den Toten auferstanden ist und uns dadurch neues Leben gegeben hat.
Nun, wenn wir an diesen Jesus als Retter glauben, können wir alle sündlos werden. Diejenigen von Ihnen, die von nun an das Evangelium aus Wasser und Geist kennen, es verstehen und mit dem Herzen daran glauben, sind alle gerecht. Sie sind keine Sünder mehr. Sie sind jetzt gerecht  Es ist durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist, dass Sie gerecht werden können. Wir können unsere Errettung nicht mit unseren eigenen Bemühungen erreichen, denn wir werden weiterhin unzureichend sein und Sünde begehen, aber der Herr hat bereits alle unsere Sünden mit der Taufe, die Er von Johannes dem Täufer empfangen hat, und dem Blut, das Er am Kreuz vergossen hat, weg gewaschen. Indem wir also die Wahrheit kennen, kommt Errettung in unsere Herzen.
 

Das Evangelium aus Wasser und Geist, das durch das Opfersystem der Stiftshütte des Alten Testaments begründet ist

Lassen Sie mich zunächst kurz den grundlegenden räumliche Aufbau der Stiftshütte des Alten Testaments erklären. Die Stiftshütte selbst war ein relativ kleiner Bau, aber sie war von einem Vorhof umgeben, der mit Säulen und Behängen aus gezwirnter feiner Leinwand umgeben war. Es gab ein Tor zu diesem Vorhof, und hinter diesem Tor, als man sich der Stiftshütte näherte, stand der Brandopferaltar, und hinter diesem Altar befand sich das Becken aus Kupfer. Die Stiftshütte selbst war in zwei Teile geteilt: das Heilige und das Allerheiligste. Die Türen dieses Hauses Gottes (eine für das Heilige und eine andere für das Allerheiligste) sowie das Tor des Vorhofes waren alle aus blauem, rotem Purpur und Scharlach Garn und fein gezwirntem Leinen gewirkt.
Warum ließ Gott alle Türen und das Tor der Stiftshütte mit diesem blauen, rotem Purpur und Scharlach Garn und fein gezwirntem Leinen wirken? Der Grund dafür ist, weil Gott durch sie vorhersagte, wie Jesus auf diese Erde kommen würde, die Sünden der Welt ein für allemal durch die Taufe auf sich nehmen würde, die Er von Johannes dem Täufer empfangen würde, und gekreuzigt werden und Sein Blut vergießen würde. Indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde und dann für die Sünden der Welt gekreuzigt wurde, nahm Jesus Seinen eigenen Leib als Opfergabe für uns.
Indem wir an Jesus als den Retter glauben und indem wir  an das Wort glauben, das uns sagt, dass Jesus, der das blaue, rote Purpur und Scharlach Garn wurde, die Sünden der Welt durch die Taufe nahm, können wir sofort von allen unseren Sünden durch  Glauben befreit werden. Jesus verwendete dieses blaue, rote Purpur und Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen für die Tür der Stiftshütte, um uns zu sagen, dass Er der König der Könige ist und dass Er uns, indem Er getauft und gekreuzigt wurde, gerettet hat. Das blaue, rote Purpur und Scharlach Garn und das fein gezwirnte Leinen, das für die Tür der Stiftshütte verwendet wurde, sind nichts anderes als das Abbild der Errettung, die uns sagen, dass der Herr uns vollkommen gerettet hat (1. Petrus 3:21).
Aus diesem Grund würden wir, wenn wir das Tor des Vorhofes der Stiftshütte öffnen und eintreten würden, das Becken aus Kupfer hinter dem Brandopferaltar sehen. Der Brandopferaltar zeigt uns Gottes Gesetz der Gerechtigkeit vor Seinem Gesetz der Erlösung, dass „es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.” Durch den Brandopferaltar, mit anderen Worten, hat uns Gott im Voraus gezeigt, dass wir für unsere Sünden verurteilt werden würden. Wenn wir wirklich an Jesus als den Retter glauben, dann müssen wir erkennen, dass die Israeliten im Alten Testament, um von all ihren Sünden und der Verurteilung der Sünde gerettet zu werden,  ihre Sünden auf ihre Opfergabe übertragen und es vor dem Altar töten mussten.
So nahm Jesus ein für allemal die Sünden der Welt auf sich, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, und so konnte Er gekreuzigt werden und Sein Blut für uns vergießen. Als unser Herr auf diese Erde kam, trug Er unsere Sünden, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde und all unsere Verurteilung der Sünde ein für allemal trug. Kurz gesagt, durch die Taufe, Sein Blutvergießen und die Auferstehung von den Toten, um uns von unseren Sünden und der Verurteilung zu erretten, ist Jesus unser wahrer Retter geworden.
 

Wo sind unsere persönlichen Sünden jetzt zu finden?

Was also müssen wir in Bezug auf unsere persönlichen Sünden tun, die wir weiterhin täglich begehen, während wir weiterleben? Brüder und Schwestern, wenn wir uns jeden Tag daran erinnern, dass all unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden, als Er im Jordan getauft wurde, das heißt, wenn wir weiterhin mit unserem Herzen an das Wort des Evangeliums aus Wasser und Geist glauben, dann werden wir immer sündlos bleiben. Warum? Weil Jesus, der wusste, dass wir täglich sündigen würden, alle Sünden der Welt auf sich nahm, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, sie ans Kreuz trug,  Sein Blut vergoss, während Er starb, wieder von den Toten auferstand und sie ein für allemal auslöschte.
Diese Wahrheit der Erlösung, die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist, ist jedoch nur wirksam, wenn wir sie wirklich verstehen und von ganzem Herzen daran glauben. Wir können nur vollkommen sündlos werden, indem wir uns daran erinnern und glauben, dass all unsere Sünden auf Jesus übertragen und weg gewaschen wurden, als Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, denn wir sündigen jeden Tag. Wir wurden  durch unseren Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist von all unseren Erbsünden und persönlichen Sünden gewaschen.
Liebe Glaubensgenossen, wenn Sie von all Ihren Sünden erlassen werden wollen, dann müssen Sie verstehen und glauben, dass all unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden, als Er getauft wurde. Und Sie müssen immer über das Wort des wahren Evangeliums nachsinnen, besonders wenn Sie tatsächlich Sünden begehen. Nur dann können Ihre Herzen immer gereinigt werden, und nur dann können Sie qualifiziert sein, den gerechten Werken Gottes zu dienen. Das Evangelium aus Wasser und Geist sagt uns, dass alle unsere Sünden auf Jesus übertragen wurden, als Er von Johannes dem Täufer getauft wurde, und dass Er für sie am Kreuz verurteilt wurde. Es ist durch das Evangelium aus Wasser und Geist, dass die Bibel zu uns von der Vergebung der Sünden spricht.
Wir alle müssen das Wort Gottes als die Wahrheit betrachten und daran glauben. Wenn Sie an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, dann ist es für Sie unmöglich, irgendeine Sünde zu haben. Wenn wir wirklich an Jesus Christus als den Retter glauben, dann sind wir die Menschen des Glaubens, die glauben, dass Jesus durch die Taufe, die Er von Johannes dem Täufer erhielt, ein für alle mal alle Sünden dieser Welt auf sich genommen hat, was auch immer sie sein mögen. Die Taufe, die Jesus von Johannes dem Täufer empfangen hat, hat jeden frei von Sünde gemacht, so wie es das Buch Römer sagt: „Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten” (Römer 5:19).
Während wir in dieser Welt leben, sündigen wir täglich. Wurden all unsere Sünden bereits auf Jesus übertragen?  All unsere Sünden wurden bereits vor sehr langer Zeit, vor etwas 2000 Jahren, auf den Leib Jesus übertragen. Wurden die Sünden, die wir aus unseren Schwächen heraus in der Zukunft begehen werden, auch auf Jesus übertragen und wurde Er auch für sie verurteilt? Das ist richtig.
Bedeutet es  dann, dass es für uns in Ordnung ist, alle Arten von Sünde nach Lust und Laune zu begehen? Das ist nicht der Fall. Selbst diejenigen, die durch Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist wiedergeboren wurden, werden zwangsläufig aufgrund ihrer Schwächen sündigen. Jedoch können sie ihr Herz jederzeit rein halten, indem sie über das wahre Evangelium aus Wasser und Geist nachsinnen. Menschen sündigen eher aufgrund ihrer Schwächen als aus freiem Willen.
Wenn Gläubige an das Evangelium aus Wasser und Geist ihre Schwächen erfahren, können sie daher nicht umhin, dem Herrn noch mehr zu danken, indem sie ihren Glauben an Seine Taufe und Blutvergießen erneuern, denn der Herr hat bereits alle ihre Sünden mit Seiner Taufe und Seinem Blut am Kreuz weg gewaschen und wurde für sie verurteilt. Nun sind sie nicht mehr durch Sünde gebunden, sondern sie sind willens, diese Wahrheit an andere weiterzugeben. Dadurch freut sich unser Herz noch mehr.
Wie steht es mit Ihnen? Glauben Sie, dass Jesus auf diese Welt kam, um alle Ihre Sünden auszulöschen, von Johannes dem Täufer getauft wurde, Sein Blut zu Tode vergoss und wieder von den Toten auferstand? Ja, wir danken Jesus, der gekommen ist, um unsere Sünden vollkommen auszulöschen. Und Er hat sie tatsächlich ein für allemal vollständig verschwinden lassen.
Wenn wir in die Stiftshütte des Alten Testaments durch das Tor des Vorhofes eintreten und am Brandopferalter vorbeigehen würden, würden wir auf das Becken aus Kupfer stoßen. Während für alle anderen Utensilien der Stiftshütte Maße und Grenzen angegeben wurden, wurden für dieses Becken aus Kupfer keine solche begrenzten Maße angegeben. Geistlich gesprochen symbolisiert dies die Tatsache, dass Jesus durch die Taufe und Sein Blutvergießen alle unsere Sünden ohne quantitative Begrenzung ausgelöscht hat. So hat das Becken aus Kupfer die unbegrenzte Wirksamkeit, alle unsere Sünden wegzuwaschen. Es enthält die Kraft, sie alle wegzuwaschen.
Dieses Becken war aus Kupfer gefertigt, was bedeutet, dass alle Sünden verurteilt werden müssen. Aber es enthielt das Wasser, um die Hände und Füße des Priesters zu waschen. Dies sagt uns, dass der Herr die Sünden der Welt vollständig weg gewaschen hat, indem Er sich taufen ließ. Als die Priester des Alten Testaments am Brandopferaltar Opfer darbrachten, wurden sie mit allen Arten von Schmutz beschmiert, von Tierblut bis hin zu Fäkalien, als sie Opfergaben schlachteten, nachdem sie ihnen die Hände aufgelegt hatten. Mit dem Wasser des Beckens wuschen sie sich von solchem Schmutz. So impliziert dieses Becken aus Kupfer die Taufe Jesu, die alle schmutzigen Sünden abgewaschen hat. Alle unsere persönlichen Sünden, die wir in dieser Welt begehen, wurden bereits durch die Taufe Jesu ausgelöscht. Das ist, was das Kupferbecken offenbart. Indem wir an diese Wahrheit glauben, können wir von all unseren Sünden erlassen werden und für immer mit reinem Gewissen leben.
Wie oft wurde Jesus von Johannes dem Täufer getauft, um die Sünden dieser Welt auf sich zu nehmen? Er wurde nur einmal getauft. Durch den einmaligen Empfang der Taufe von Johannes dem Täufer hat Jesus für immer alle Sünden der Welt vollkommen reingewaschen. Warum wurde Er nur einmal getauft? Weil Jesus der ewige Sohn Gottes ist, der die Macht hatte, alle Sünden der Welt von ihrem Anfang bis zu  ihrem Ende ein für allemal mit Seiner Taufe auf sich nehmen. Wie Jesus sagte: „Ich bin das Alpha und das Omega”, ist Er der Gott des ewigen Seins. Weil Jesus der Sohn des ewig lebendigen Gottes ist, konnte Er Seine ewige Erlösung ein für allemal vollbringen: Er kam einmal auf diese Welt; schulterte die Sünden der Welt auf einmal, indem Er einmal von Johannes dem Täufer getauft wurde; wurde einmal gekreuzigt und hat einmal Sein Blut vergossen und hat dadurch alle unsere Sünden auf einmal weg gewaschen.
Wir müssen die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist kennen und an Jesus als den Retter glauben. Es ist durch den einmaligen Empfang der Taufe, dass Jesus alle Sünden der Welt  weg gewaschen hat. Ihre Sünden wurden ein für allemal auf Jesus übertragen, als Er getauft wurde. Indem Er so einmal getauft wurde, erfüllte Jesus alle Gerechtigkeit Gottes, die die Sünden der Welt auslöscht. Sie müssen erkennen, dass all Ihre Sünden durch Seine Taufe auf Jesus übertragen wurden. Und Sie müssen dies glauben. Sie haben nichts zu verlieren, wenn Sie dies glauben. Es ist durch unseren Glauben an das Evangelium aus Wasser und Geist, dass wir die ewige Vergebung unserer Sünden empfangen können.
Wenn Sie feststellen, dass Sie Jesus jeden Tag um Vergebung Ihrer Sünden bitten, dann sollten sie wissen, dass Sie noch nicht wiedergeboren sind. Und Sie müssen die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist verstehen, und Sie müssen gemäß diesem Evangelium noch einmal an Jesus als Ihren wahren Retter glauben. Pastoren auf der ganzen Welt, die die Taufe Jesu missverstanden haben, müssen auch alle erneut an Ihn glauben. Viele Pastoren haben nicht das richtige Verständnis des Evangeliums aus Wasser und Geist, das ihre Sünden weg gewaschen hat. Wie, glauben Sie, wäre es ihnen dann möglich, anderen zu helfen, die Vergebung der Sünden zu empfangen, wenn sie selbst sie noch nicht empfangen haben? Wenn Sie bei Gelegenheit mit den Taten und Aussehen Ihres Fleisch vorgeben, heilig zu sein, obwohl Ihr Herz sündig bleibt, dann sind Sie bloß heuchlerische Religionsanhänger und die Kinder der Zerstörung. Menschen werden nicht mit Ihrer Hilfe in der Lage sein, die Vergebung der Sünde zu erhalten. Ihre Seelen können jedoch von all Ihren Sünden befreit werden, wenn Sie die Wahrheit der Erlösung von den falschen Religionen der Welt mit dem Glauben wahrnehmen können, der das Evangelium aus Wasser und Geist kennt und daran glaubt. Nur wenn sie das Evangelium aus Wasser und Geist, Gottes Wort des Lebens, richtig verstehen und in Ihrem Herzen richtig daran glauben, können all Ihre Sünden weg gewaschen werden. Dennoch sind sich unzählige Menschen immer noch nicht der Tatsache bewusst, dass die Sünden der Welt auf Jesus übertragen wurden, als Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Deshalb müssen Sie selbst zuerst das Evangelium aus Wasser und Geist demütig in Ihrem Herzen durch Glauben daran annehmen. Jesus sagte: „Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen” (Matthäus 3:15). Jesus erfüllte alle Gerechtigkeit Gottes, als Er getauft wurde. Durch diese Taufe, die Er empfing, nahm Jesus alle Sünden der Welt auf sich. Mit dieser Taufe wurden auch alle Ihre Sünden von Jesus angenommen.
Sind Sie nicht Menschen dieser Welt? Natürlich sind Sie. Sind Ihre Sünden nicht in den Sünden der Welt enthalten? Natürlich sind sie. Sobald Sie dies erkennen, können Sie durch die Wahrheit befreit werden, dass Jesus all Ihre Sünden auf sich genommen hat, indem Er sich taufen ließ. Zu erkennen, dass Sie Sünder sind, die für Ihre Sünden verurteilt werden müssen, ist das Sprungbrett, das Sie dazu führt, zu erkennen, dass Ihr einziger Retter Jesus Christus selbst ist.
Sind Sie in Christus? Oder stehen Sie immer noch außerhalb von Christus? Sie müssen genau wissen, wo Sie stehen. Sie sind Menschen dieser Welt. Wurden all Ihre Sünden dann auf Jesus übertragen oder nicht? Sie wurden. Geben Sie dann zu, dass  Christen, die sagen: „Herr, ich bin immer noch ein Sünder”, keine wiedergeborenen Heiligen sind? Obwohl sie an Jesus glauben, verstehen sie nicht, dass unsere Sünden durch Seine Taufe auf Jesus übertragen wurden, und infolgedessen verlassen sie sich nur auf das Blut am Kreuz und leiden täglich und bitten den Herrn, ihre Sünden zu vergeben.
Doch was sagte uns der Apostel Paulus? Er sagte uns: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch” (1 Thessalonicher 5:16-18). Wenn wir also jammern und uns an den Herrn klammern und Ihn ständig um Vergebung unserer Sünden bitten, ist alles, was wir tun, nur Seine Taufe und Sein Blutvergießen zu lästern, selbst wenn wir bekennen, an Ihn zu glauben. Diese Art von Glaube ist nur eine Beleidigung für Jesus.
 

Glauben alle von uns an das Evangelium aus Wasser und Geist?

Jesus wurde von Johannes dem Täufer getauft. Alle unsere Sünden wurden zu diesem Zeitpunkt ein für allemal auf Jesus übertragen. Die Sünden der Welt durch die Taufe angenommen, vergoss dann Jesus Sein Blut und starb am Kreuz. Und Er ist in drei Tagen von den Toten auferstanden und sitzt nun zur Rechten des Thrones Gottes.
Es ist zwingend notwendig, dass wir zuerst das richtige Verständnis darüber erreichen, ob Jesus die Sünden der Welt, einschließlich Ihrer Sünden, weggenommen hat, als Er getauft wurde. Indem wir das Evangelium aus Wasser und Geist verstehen und daran glauben, müssen wir auf die Errettung Gottes reagieren. Wir müssen auf das reagieren, was Gott für uns getan hat, indem wir sagen: „Das ist richtig.” Wenn uns die Bibel sagt, dass der Herr alle Sünde der Welt weggenommen hat, indem Er getauft wurde, müssen wir unsere eigenen Gedanken aufgeben und darauf reagieren, indem wir dem Wort glauben, wie es ist. Hätte der Herr Ihre Sünden nicht durch die Taufe weggenommen, dann wäre Sein Blutvergießen am Kreuz umsonst gewesen. Wir müssen mit unserem Herzen an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben. Der Herr hat alle Ihre Sünden der Welt vollständig ausgelöscht.
Glaube und Erlösung hängen nicht von Ihren eigenen Anstrengungen ab. Ihre Erlösung von der Sünde hängt davon ab, ob sie den Glauben haben, der an das Evangelium aus Wasser und Geist glaubt, das Jesus uns gegeben hat.
Erkennen Sie nun an, dass das Evangelium aus Wasser und Geist das einzig wahre Evangelium ist, und möchten Sie diese Wahrheit jetzt in Ihrem Herzen zugeben? Dann müssen Sie folgendes bekennen: „Herr, bis zu diesem Tag habe ich nicht gewusst, dass Du die Sünden der Welt ein für allemal auf dich genommen hast, indem Du getauft wurdest; ich hatte falsch verstanden und falsch geglaubt. Aber ich danke Dir, weil Du mich erkennen hast lassen, dass ich Deine Errettung missverstanden habe. Jetzt, wo ich die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist verstanden und kennengelernt habe, glaube ich daran und danke Dir dafür.”
Auch Sie müssen jetzt das Evangelium aus Wasser und Geist verstehen, erkennen, dass es für niemanden anderen als für sich selbst ist, und als solches in Ihrem Herzen annehmen. Die Errettung immer so in Ihrem Herzen anzuerkennen, wie sie ist, ist das, was Glaube ausmacht, und dieser Glaube, der auf das richtige Verständnis von Jesus basiert, ist der, der es Ihnen ermöglicht, Ihn in Ihrem Herzen zu empfangen. Und der Glaube an diese Wahrheit ist der Weg für Sie, Gottes eigene Kinder zu werden, genau der Glaube, der Sie von all Ihren Sünden erlässt. Wie ist Ihr Verständnis des Evangeliums aus Wasser und Geist und wie genau glauben Sie daran?
Unser Herr sagte: „und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen” (Johannes 8:32). Wir müssen die Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist so anerkennen, wie sie ist. Das ist der Glaube, der an Gott glaubt. Er hat uns  mit Seinem Wasser und Blut von den Sünden der Welt gerettet. Weil Er uns mit dem Wasser und Geist von den Sünden der Welt gerettet hat, werden diejenigen, die dies vor Gott wirklich glauben, tatsächlich wiedergeboren.
 

Sind Sie immer noch Schuldner?

Jesus sagte in Johannes 3, dass jemand, der nicht aus Wasser und Geist wiedergeboren ist, weder in das Himmelreich kommen noch es sehen kann. Aus Wasser und Geist wiedergeboren zu werden, ist nur möglich, wenn wir an die Taufe Jesu, Sein Blut am Kreuz und die Wahrheit glauben, dass Er der Sohn Gottes und unser Retter ist.  Glauben Sie an das Evangelium aus Wasser und Geist?
Nehmen wir hier an, dass ein Mann eine halbe Million Dollar Schulden angehäuft hat. Die Zinsen allein sind schon zu viel für ihn zu tragen. Für normale arbeitende Menschen liegt diese Art von Schulden jenseits ihrer Möglichkeiten, sie zu begleichen. Auch dieser Mann konnte seine Schulden nicht begleichen, und so ging er einfach bankrott und verschwand. Aber selbst wenn er irgendwohin flieht und hart arbeitet, um zu versuchen, seine Schulden zu begleichen, würde er wirklich die Zinsen geschweige den ganzen Betrag zahlen können? Sein Gläubiger geht inzwischen zu seinem Mitunterzeichner, um das Geld zurückzubekommen, aber der Mitunterzeichner hat auch keine Möglichkeit, es zurückzuzahlen. Also verfolgt der Gläubiger ziemlich skrupellos mit allerlei Drohungen seine Eltern, um sie zu zwingen, die Schulden zu begleichen. Die Eltern können das nicht ertragen, zahlen den Gläubiger aus und erhalten dafür eine Quittung von ihm.
Nachdem der Vater den Gläubiger ausgezahlt hat, macht der Vater sich auf die Suche nach seinem Sohn, der zweifellos körperlich und seelisch leiden würde. Zehn Jahre lang suchte er überall nach seinem Sohn, aber er konnte ihn immer noch nicht finden. Eines Tages, nachdem 12 Jahre vergangen waren, kehrte der Sohn endlich zurück, nachdem er etwas Geld gespart hatte. Er geht zuerst zu seinem Vater und sagt: „Ich habe 400 000 Dollar gespart, aber mir fehlen immer noch 100000 Dollar. Kannst du mir diesen Betrag leihen? Ich werde bei dir bleiben und hart arbeiten, um es dir zurückzuzahlen.“  Der Vater umarmte dann seinen Sohn unter Tränen und sagte zu ihm: „Ich habe bereits alle deine Schulden bezahlt! Du musst dich nicht mehr sorgen! Wie sehr musst du die ganze Zeit gelitten haben!” Der Vater teilte dem Sohn mit, dass seine Schulden bezahlt sind, und zeigte  ihm die Quittung.
Der Sohn ist  überwältigt von Dankbarkeit, aber gleichzeitig fühlt er sich, als hätte er unnötig gelitten und denkt bei sich: „12 Jahre lang habe ich mein Leben als Versager gelebt, hatte nie einen Moment des Friedens gehabt, obwohl ich es eigentlich nicht musste.  Ich lebte als ein Versager, als ich keiner war. Ich wusste es einfach nicht. Alle meine Leiden war umsonst gewesen!”
Liebe Mitchristen, diejenigen, die versuchen, selbständig die Vergebung ihrer Sünden zu erlangen, obwohl Jesus bereits alle ihre Sünden durch Seine Taufe und Sein Kreuz erlassen hat, werden immer noch mit dem Problem der Sünde gequält, genau wie dieser Sohn.
Durch Seine Taufe hat Jesus unsere Sünden bereits gelöscht. Er hat bereits alle unsere Sünden weggenommen, indem Er getauft wurde, hat die ganze Verurteilung der Sünde getragen, indem Er Sein Blut am Kreuz vergossen hat, und uns dadurch gerettet. Erkennen Sie das jetzt? Dass Sie durch ihre Sünden gebunden waren, liegt daran, weil Sie nicht wussten, dass Jesus alle Ihre Sünden weggenommen hat, als Er getauft wurde. Jesus hat wirklich alle Ihre Sünden weggenommen. Glauben Sie das!
 

„Da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde”

Wenden wir uns nun Hebräer 10:1-18 zu: „Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss. Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die den Gottesdienst ausrichten, ein für allemal rein geworden wären und sich kein Gewissen mehr gemacht hätten über ihre Sünden? Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.
Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt:
Opfer und Gaben hast du nicht gewollt;
einen Leib aber hast du mir geschaffen.
Brandopfer und Sündopfer
gefallen dir nicht.
Da sprach ich: Siehe, ich komme -
im Buch steht von mir geschrieben -,
dass ich tue, Gott, deinen Willen.’’
Zuerst hatte er gesagt: Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen. Da hebt er das erste auf, damit er das zweite einsetze. Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht, und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. Das bezeugt uns aber auch der heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat: Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht er: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn will ich es schreiben, und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.”
Die Passage hier sagt, dass das Gesetz „einen Schatten von den zukünftigen Gütern” hat. Genau wie die Übertragung der jährlichen Sünden mit dem Auflegen der Hände im Alten Testament real war, so war es real, dass Jesus auf diese Erde kam und alle unsere Sünden ein für allemal auf sich nahm, indem Er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Das Alte Testament ist ein Schatten des Neuen Testaments. Schatten können nur existieren, wenn es tatsächliche Objekte gibt, die sie werfen.
So wurde Gottes Errettung, die sich im Opfersystem des Alten Testaments manifestierte, durch das Wirken Jesu Christi verwirklicht. Im Alten Testament wurden unzählige Lämmer, Böcke und Tauben geschlachtet und Gott geopfert. Aber es war dem Blut von Stieren und Böcken nicht möglich, Sünden vollständig wegzunehmen. Die ewige Vergebung der Sünde musste von Jesus, dem Hohepriester des Himmels, erfüllt werden. Deshalb kam unser Herr auf diese Welt, wurde getauft und vergoss Sein Blut für uns.
In Bezug auf Jesus erklärt das Buch Hebräer, dass Er der Hohepriester des Himmels ist. Im Alten Testament war es der Hohepriester, der die Sünden der Israeliten erließ, indem er Gott in ihrem Namen Opfer darbrachte. „Siehe, ich komme - im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen.” Jesus kam, um den Willen Gottes des Vaters zu tun.
Was denken Sie, ist der Wille von Gott dem Vater? Es ist, alle Menschen von ihren Sünden zu retten. Tatsächlich gab es auf diesem Planeten kein menschliches Wesen, das den Willen Gottes des Vaters tun konnte. Es gab Einen, der den Willen des Vaters tun konnte, und das war kein anderer als Jesus. Weil Jesus alle Sünden der Menschheit im Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes des Vaters angenommen hat und sie alle auslöschte, kann der Vater jetzt diejenigen, die an Seinen Sohn glauben, als Seine eigenen Kinder annehmen. Dies war der Wille von Gott dem Vaters. Sein Wille, mit anderen Wort, war es, unsere Sünden auszulöschen.
Dem Willen Gottes des Vaters folgend, kam Jesus auf diese Erde, nahm durch die Taufe alle Sünden der Welt auf sich, vergoss Sein Blut und starb am Kreuz und hat uns dadurch neues Leben gegeben. Deshalb sagte unser Herr in Hebräer 10:9: „Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.”
In Vers 9 heißt es weiter: „Da hebt er das erste auf, damit er das zweite einsetze.” Das Opfersystem des Gesetzes konnte der Menschheit keine ewige Errettung bringen. Also hat Gott denen ewige Erlösung gegeben, die an das Evangelium aus Wasser und Geist glauben, nicht an das Gesetz. Können wir unsere Sünden reinwaschen, indem wir wohltätige Werke tun? Oder durch Bußgebete? Oder indem wir große Opfergaben der Kirche geben? Nichts davon kann unsere Sünden abwaschen. Wir können den Erlass unserer Sünden einfach nicht durch unsere eigenen guten Taten gelangen. Deshalb kam unser Herr auf diese Erde, um sich taufen zu lassen und Sein Blut zu vergießen.
Hebräer 10:10 sagt: „Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi.” Indem Er einmal getauft wurde, einmal am Kreuz starb und einmal von den Toten auferstand, wurde Jesus der Erlöser für diejenigen von uns, die an Ihn glauben. Liebe Christen, Sie müssen unbedingt erkennen, dass Sie die Vergebung Ihrer Sünden nicht durch das Gesetz erhalten können. Aber sobald Sie an das Wasser und das Blut Jesu glauben und daran, dass Er Gott selbst ist, werden Sie alle in in den Himmel eintreten können.
Um all unsere Sünden verschwinden zu lassen, brachte Jesus mit Seinem Leib das ewige Opfer dar, indem Er sich taufen ließ und Sein Blut vergoss. Indem Er auf diese Erde kam, getauft wurde, am Kreuz starb und wieder von den Toten auferstand, wurde Er der ewige Retter. Wurden Ihre Sünden für immer auf Jesus übertragen, als Er getauft wurde? Sagte Jesus deshalb: „Es ist vollbracht“ als Er am Kreuz starb? Hat Gott Sein Gesetz des Geistes des Lebens in unsere Herzen gelegt und all unsere Sünden gelöscht?  Ist Ihr Glaube im Evangelium aus Wasser und Geist platziert? Sind Sie durch Glauben an dieses Evangelium  jetzt gerecht? Oder bleiben Sie immer noch ein Sünder.
Sie sind alle gerecht. Bevor Sie das Wort hörten, waren Sie eindeutig alle Sünder, aber nachdem Sie es gehört haben, sind Sie nun gerecht geworden und haben den neuen Menschen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis (Kolosser 3:10). Wie können wir dann in Jesus getauft werden? Indem wir mit unseren Herzen an Jesu gerechten Dienst glauben, können wir mit Ihm getauft werden, mit Ihm sterben und mit Ihm zum Leben erweckt werden. Dies ist das grundlegende Prinzip des Glaubens, der mit dem Herzen glaubt.
Liebe Mitchristen, lassen Sie uns alle erkennen, dass es keinen anderen Weg gibt, den Himmel zu betreten, als durch Glauben; lassen Sie uns alle diese Taufe Jesu und Sein Blut verstehen und daran glauben, anstatt unsere eigene Gerechtigkeit in den Vordergrund zu stellen; und lassen Sie uns dadurch alle von unseren reingewaschen Sünden werden!
Mit meinem Glauben danke ich Gott grenzenlos vor dem Evangelium aus Wasser und Geist, das Er uns durch unseren Herrn gegeben hat. Es ist meine aufrichtige Hoffnung und mein Gebet, dass jeder einzelne von Ihnen jetzt auch unbedingt die in Matthäus 3:13-17 offenbarte Wahrheit des Evangeliums aus Wasser und Geist kennt und versteht und mit ganzem Herzen daran glaubt, damit Sie alle Gottes eigenes Volk werden würden.
Mögen alle Seine Segnungen mit Ihnen sein!